Nachdem im vergangenen Sommer große Mengen Rotbrassen Teile der nördlichen Adria und zahlreiche Strände an der Westküste Istriens überschwemmt hatten, beobachten Wissenschaftler und Fischer nun erneut deren verstärkte Präsenz. Feldproben, die vergangene Woche durchgeführt wurden, zeigten, dass es bereits relativ viele Exemplare gibt, insbesondere im offenen Meer. Die beobachteten Fische (Anmerkung: gemeint sind Quallen!) sind meist nur ein bis drei Zentimeter lang. „Das bedeutet, dass es sich um Jungfische handelt und wahrscheinlich eine intensivere Fortpflanzungsphase begonnen hat“, erklärte Dr. Tjaša Kogovšek vom Zentrum für Meeresforschung des Ruđer-Bošković-Instituts in Rovinj gegenüber der
Zeitung „Jutarnji list“ .
Da sich das Meer erwärmt und die für die Fortpflanzung geeigneten Temperaturen länger aufrechterhält, ist es möglich, dass wir auch in diesem Jahr größere Mengen an Seenüssen antreffen werden.
Die Strandwalnuss ist eine eingeschleppte Art der Spitzwegerichgewächse, die 2016 erstmals in großer Zahl in der nördlichen Adria auftrat. Seitdem hat sich ihre Anzahl, insbesondere im Sommer und Herbst, stetig erhöht. Im vergangenen Jahr waren die Ansammlungen stellenweise so groß, dass Badegäste das Gefühl hatten, in einer gallertartigen Masse zu schwimmen. Ihr erneutes Auftreten ist nicht überraschend. Laborexperimente haben gezeigt, dass sich die Strandwalnuss am intensivsten in einem relativ breiten Temperaturbereich von 20 bis 24 Grad Celsius fortpflanzt. Ein einzelnes Exemplar kann innerhalb von nur 24 Stunden mehrere tausend Eier ablegen. Eine längere Periode mit warmem Meerwasser ermöglicht daher mehr Fortpflanzungszyklen und somit ein größeres Populationswachstum, berichtet
Jutarnji list.
Nakon što su prošloga ljeta velike količine rebraša preplavile dijelove sjevernog Jadrana i brojne plaže zapadne obale Istre, znanstvenici i ribari ponovno bilježe njihovu pojačanu prisutnost. Terenska uzorkovanja provedena prošloga tjedna pokazala su da ih već sada ima relativno mnogo, osobito...
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grüsse
jürgen