die Verschiffung von Lebendvieh vom Hafen Trget Brsica

claus-juergen

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#2
Michael, du hast das Verschiffen von Lebendvieh im nahen Hafen Trget Brsica angesprochen. Dort wird neben Gestein und Holz auch Lebendvieh, vor allem Rinder und Pferde aus Ostkroatien und Ungarn in den Nahen Osten verschifft. Nun komme ich jedes Jahr mindestens einmal dort vorbei und kann manchmal auch die Ladetätigkeit in die Spezialfrachter beobachten. Als Laie (!) sehe ich überdachte offene Stallungen mit Heu und Trinkwasser. Der Dung wird nach der Verladung über Rampen aus diesen Stallungen entfernt und auf einem Haufen gelagert. Die Stallungen werden anscheinend bis zur nächsten Fracht gereinigt. Was auf den Schiffen während der Fahrt passiert, kann ich natürlich nicht sagen.





Hier eine Kuh in den Stallungen in Trget Brsica.





Hier ein Spezialfrachter für den Viehtransport. Man erkennt die Heuballen als Futter. Rechts sieht man die Laderampe über welches das Vieh in mehrere Etagen getrieben wird. Auf Deck erkennt der Fachmann die Lüftungsanlagen.

Solche Schiffe werden unter anderem von der Meyer Werft in Papenburg, das sind diejenigen, die auch die AIDA Kreuzfahrtschiffe bauen, hergestellt.

Das Geschäft mit der Verschiffung von Lebendvieh ist wohl Alltag. Seien es Schafe aus Neuseeland und Australien oder Rinder aus Südamerika und Europa nach Arabien. Die Tatsache, daß hier nicht immer alles korrekt entsprechend den Tierschutzgesetzen abläuft, kann wohl nicht geleugnet werden. Grundsätzlich jedoch von unsäglichen Zuständen zu sprechen halte ich für übertrieben.

Wir hatten mal eine Userin, die felsenfest behauptet hat, hier gesehen zu haben, daß die Rinder nur an einem Bein aufgehängt mit dem Kran auf die Schiffe gehieft werden. Meine Nachfrage nach einem entsprechenden Foto wurde dann negiert. Für mich wäre es völlig unlogisch, wenn jedes Tier einzeln mit dem Kran auf das Schiff gehieft wird. Wozu dann die Rampe? Ich habe wiederholt gesehen, wie die Tiere über die Rampe auf die Schiffe gelangen.

Angeliefert wird das Schlachtvieh übrigens von ganz normalen Tiertransportern. Wieviel Zeit das Vieh dann in den Stallungen verbringt, bis es verladen wird, kann ich nicht sagen.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#3
...Gängige Praxis war, dass die Rinder unter Federführung vom Viehexporteur Haug aus Stuttgart mit der DB u.a. bis Rasa gebracht wurden. Durch den öffentlichen Druck hat die DB diese Transporte eingestellt. Dort wurden dann die Rinder verladen, wobei es laufend zu den wirklich unsäglichen Szenen kam.
....
hallo Michael,

die Rasabahn wurde im Frühjahr 2009 wegen eines Erdrutsches bei Streckenkilometer 21 gesperrt. Seitdem ist kein Zug mehr auf dieser Strecke bis zum Hafen gefahren. Die Geleise sind seitdem nicht mehr befahrbar. Folglich müssten Tiertransporte mit der Bahn vor diesem Zeitraum stattgefunden haben.

grüsse

jürgen
 

Luppo

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#4
soweit ich mich erinnere, dürfte der maßgebliche Bericht von 1999 oder 2000 stammen. Eingestellt wurden wie Bahntransporte in den frühen 2000ern.
 

berno

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#5
Wir sind vor 3 Wochen dort rein zufällig vorbeikommen, die ställe dort waren leer und die einzigste Aktivitäten fanden an der Holzverladestation statt. Und wie Jürgen oben schon erwähnt hat, eine einzelverladung ist nicht nur unlogisch sondern auch viel zu zeitintensiv. Den Zeit ist Geld für jeden Unternehmer. Dazu kommt dann noch der stressfaktor für das lebendvieh.
Gruß berno
 

Luppo

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#6
Wie sich meinen Links entnehmen lässt, werden die Tiere natürlich normalerweise nicht per Kran verladen sondern über eine Rampe ins Schiff getrieben. Da die Tiere aber von der Anfahrt sehr geschwächt sind und die Hitze und der Wassermangel vor Ort noch dazu kommt, kippen die reihenweise um. Es wäre zwingend erforderlich gewesen, eine Tierarzt einzuschalten, aber diese Tiere wurden dann einfach per Kran mit einem Seil an einem Fuss befestigt verladen. Die Schmerzen kann man sich wohl nicht vorstellen.
Übrigens starb auf der Reise noch ein unterer zweistelliger Prozentsatz der Tiere, die werden dann einfach über Bord gekippt.
Die Zeit ist lange überfällig, dass Lebendtransporte europaweit verboten werden, aber da hat unseren Weinkönigin nicht den Arsch in der Hose.
 

claus-juergen

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#7
... Und wie Jürgen oben schon erwähnt hat, eine einzelverladung ist nicht nur unlogisch sondern auch viel zu zeitintensiv. Den Zeit ist Geld für jeden Unternehmer. Dazu kommt dann noch der stressfaktor für das lebendvieh.
Gruß berno
hallo berno,

da hast du recht. Ich wohne in einem landwirtschaftliche geprägten Dorf in Bayern. Bei uns gibt es relativ kleine bis mittlere Betriebe, die sowohl Ackerbau, Milchwirtschaft, Bullenzucht, Masthähnchenzucht, Putenzucht und die Aufzucht von Jungferkeln betreiben. Somit ist das Dorf was die Produktion von Nahrungsmitteln anbelangt gut durchstrukturiert. Dazu kommen vier private Biogasanlagen, die mit Gülle und Mais gefüttert werden. Natürlich sind Bekannte von mir auch Landwirte. So habe ich etwas Einblick in die Materie.

Kranke Tiere oder Tiere, die verenden, sind grundsätzlich Alltag. Die Ursachen sind verschieden. Generell ist jedoch bei uns der Bauer allein schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit daran interessiert, daß die Tiere gesund sind und folglich auch möglichst alle vermarktet werden können. Ausnahmen gibt es immer. Aber von Einzelfällen und Ausnahmen darauf zu schließen, daß Tiere beim Transport grundsätzlich gequält werden, halte ich persönlich nicht für richtig.

Was den Hafen Trget Brsica angeht, ist der für jeden einsehbar. Verdeckt wird hier nichts verladen. Um beim Thema Verladung von Rindern auf Schiffe zu bleiben, sollten wir wissen, daß vielleicht tausende Rinder in so einem Schiff Platz haben. Vor drei Wochen war ich bei 39 Grad Celsius gemeinsam mit Daniel in Trget. Bei solchen Temperaturen ist es durchaus denkbar, daß ein geschwächtes oder krankes Tier beim Verladen verendet oder sich verletzt.

Ich will hiermit nicht rechtfertigen, daß Verstöße gegen das Tierschutzgesetz begangen werden, sondern lediglich aufzeigen, daß so ein Verladevorgang vielleicht einen oder zwei Tage dauert und Mensch und Tier hierbei unter Streß stehen.

Wer in der Gegend ist und wem es am Strand zu langweilig ist, der soll einfach mal selbst diesen Hafen in Augenschein nehmen. Vielleicht ist er ja Augenzeuge des Verladevorgangs von Schlachttieren.

grüsse

jürgen
 

berno

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#8
Da hast du vollkommene Recht Claus Jürgen... auch ich komme aus einer ländlichen Gegend und kenne es nur zu gut was Transport und vor allem Aufzucht und Haltung angeht.
Transport von lebendvieh hier bei uns in Deutschland ist ja nicht anders machbar.
Den wie sollte es zum Schlachthof kommen, da der Landwirt keine andere Wahl hat als es lebend zu Verkaufen.
Was der Transport per Schiff angeht bin ich ganz bei Dir Michael, das ist dann schon eine andere Hausnummer und weit aus stressiger für die Tiere.
Aber ich denke es passiert aus Kostengründen, da das lebendvieh günstiger ist ,als wen esvorher verarbeitet würde.

Gruß berno
 

claus-juergen

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#9
hallo berno,

zur Ergänzung sei erwähnt, daß dieses Lebendvieh, welches in Trget verladen, ausschließlich in den Nahen Osten, dort vor allem in den Libanon verschifft wird. Dort befinden sich große Schlachthöfe. Dies deshalb, weil die Regeln des Koran eine bestimmte Art der Schlachtung vorschreiben. Halal nennt man das. https://de.wikipedia.org/wiki/Halāl

Somit kann und darf der Moslem gar nicht von Vion https://de.wikipedia.org/wiki/Vion_N._V. oder Tönnies https://de.wikipedia.org/wiki/Tönnies_Holding fertiges Fleisch verzehren. Allah hat wohl was dagegen. Oder die Mullahs haben ihm das eingeredet. ;)

grüsse

jürgen
 

Luppo

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#10
Ja, Jürgen, leider.
Unter dem Deckmäntelchen der Religion wird von den Menschen viel Mist fabriziert. Aber das gehört nun wirklich nicht hierher.
Vielleicht ist es im anderen Strang untergegangen, aber ein Video hat Perenospera doch aufgetrieben:


Die "andere Art der Schlachtung" ist die Schächtung. Hierbei wird dem Tier bei vollem Bewusstsein (muss nicht, wird aber üblicherweise so gemacht) die Halsschlagader aufgeschnitten. In D ist eine Schlachtung ohne vorherige Betäubung verboten, auch wenn dies leider sehr oft in den großen Schlachthöfen vorkommt.
Ein Unfallchirurg erklärt, was dabei genau passiert: http://www.giessener-zeitung.de/mue...s-schaechten-bedeutet-ein-mediziner-erklaert/
 
M

Marius

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#11
Naja, wenn man bedenkt, wieviele Tiere aus niederen Beweggründen (nämlich zum Verzehr, wobei ein großer Teil eines Rindes im Müll landet) tagtäglich abgeschlachtet werden, halte ich es irgendwie für daneben, wenn ich mich über einige am Bein hochgezogene Rinder beschweren würde.
Das gilt nur für mich, jeder kann sich dazu denken, was er will.
 

hannes99

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#12
Wie sich meinen Links entnehmen lässt, werden die Tiere natürlich normalerweise nicht per Kran verladen sondern über eine Rampe ins Schiff getrieben. Da die Tiere aber von der Anfahrt sehr geschwächt sind und die Hitze und der Wassermangel vor Ort noch dazu kommt, kippen die reihenweise um. Es wäre zwingend erforderlich gewesen, eine Tierarzt einzuschalten, aber diese Tiere wurden dann einfach per Kran mit einem Seil an einem Fuss befestigt verladen. Die Schmerzen kann man sich wohl nicht vorstellen.
Übrigens starb auf der Reise noch ein unterer zweistelliger Prozentsatz der Tiere, die werden dann einfach über Bord gekippt.
Die Zeit ist lange überfällig, dass Lebendtransporte europaweit verboten werden, aber da hat unseren Weinkönigin nicht den Arsch in der Hose.
Hallo
Auch ich bin dafür, dass Lebendtransporte auf den nächstmöglichen Schlachthof in der Nähe beschränkt werden! Gerade jetzt im Sommer. Auf der Überfahrt vom Italienischen Festland nach Sardinien stand ein Viehtransporter mit Rindern die wohl für sardische Schlachthöfe bestimmt waren in sengender Sonne neben der Fähre und wartete auf Einschiffung. Über die 12 stündige Überfahrt kann sich wohl kaum jemand über die Tiere gekümmert haben, da der Frachtraum während der Überfahrt geschlossen ist. Auf der Rückreise das gleiche mit Schlachtpferden von Sardinien nach Italien. Mir jedenfalls haben diese Eindrücke den Fleischkonsum auf Sardinien kräftig verleidet, ich habe mich überwiegend von Pizza und Pasta ernährt

Muß das sein? kann der Transport nicht tiefgekühlt erfolgen? Muß man niederländische und belgische Schweine lebend nach Italien befördern um sie dort zu Parmaschinken zu verarbeiten? Mir ist ein vakuumgereiftes Steak aus Argentinien lieber, was schon tot transportiert wurde.

Was die Weinkönigin angeht, ja, sie hat keinen Arsch in der Hose! Aber die "Grünen" auch nicht! Die Grünen hätten die Macht es zu verhindern, wollen es aber nicht. Wie kann es sein, dass der Stierkampf auf Mallorca wieder blutig wird? Diese Graumsamkeit gehört nicht zu Europa und aus diesem Grund ist Spanien für mich als Urlaubsland seit 2002 tabu.

Was das "Schächten" angeht, 6 km von mir ist ein kleiner Schlachthof der wohl die "Lizenz" hat. Alljährlich zum Ende des Rammadan findet dort das große schlachten statt. Angeblich geht alles nach deutschem Gesetz im Beisein eines Tierarztes vor sich. Auch ein bekennend grüner Bauer aus meinem Ort fährt seine Rinder zum Opferfest
Ich glaube es nicht, denn die "Kunden" sind mit ihren Kindern zum Opferfest beim Schlachten dabei und die werden schon zusehen das die Sache nach ihren "Regeln" vor sich geht. Da wird garantiert im Sinne von Multi Kulti eine Ausnahme gemacht
Blutüberspritzt taumeln sie über die Straße, es ist kein Durchkommen wenn ich von der Arbeit komme und ich nehme freiwillig einen Umweg von 20km in Kauf um mir das Massaker nicht ansehen zu müssen.

Bei einem "Friday for Animals" wäre ich auch dabei.

Gruß Hannes
 

Luppo

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#13
Hannes, Du sagst es.
Wegschauen geht nicht. Immer wieder anprangern!
Ich lenke mich jetzt ab, radel zum nächsten Weinfest, zieh mir ein paar Schoppen rein und dazu eine Stange mit Gerupften (Obazda).
Wenigsten beim Wein habe ich kein schlechtes Gewissen :)
 

hannes99

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#14
Naja, wenn man bedenkt, wieviele Tiere aus niederen Beweggründen (nämlich zum Verzehr, wobei ein großer Teil eines Rindes im Müll landet) tagtäglich abgeschlachtet werden, halte ich es irgendwie für daneben, wenn ich mich über einige am Bein hochgezogene Rinder beschweren würde.
Das gilt nur für mich, jeder kann sich dazu denken, was er will.
Hallo Marius, wenn du tatsächlich Vegetarier bist, dann Hut ab!
Ich überlege ernsthaft im Alter von 60 Jahren noch Vegetarier zu werden obwohl ich gerne ein gutes Stück Fleisch esse. Ja, es ist wie du sagst eigentlich ein niederer Beweggrund
Nicht zuletzt wegen des zuletzt aufgedeckten Skandals bei einem Allgäuer Bauern ,dem Skandal über Tierquälerei in bayerischen Großschlachthöfen und auch von den Berichten von mir persönlich bekannten Metzgern in den ach so tierlieben deutschen, kleinen Bio-Dorfschlachtereien.
Gruß Hannes
 
M

Marius

Guest
#15
Nein, ich bin kein Vegetarier, aber ich esse nicht besonders viel Fleisch, ich mache mir schlicht und einfach nicht viel aus Fleisch.
 

Luppo

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#16
Hallo Hannes,

Ich denke, ein schönes Stück Fleisch vom artgerecht gehaltenen Tier, welches auf kurzem Weg zum verantwortungsvollen Metzger kam, wird kaum jemand verwehren. Dies gibt es, auch bei uns, zu entsprechenden Preisen.
Die Massen, nach denen der Konsument fragt, können einfach nicht unter Berücksichtigung des Tierwohls produziert werden. Dem polnischen Akkordschlachter zum Mindestlohn sind andere Dinge wichtig.
Die Gesetze sind der klägliche Versuch, die Dinge von oben zu regeln. Selbst diese Mindestauflagen werden meist nicht eingehalten.
Insofern würde der Sache ein Umdenken gut tun. Zu meiner Kindheit gab es vielleicht 3 Mal die Woche Fleisch inkl. dem Sonntagsbraten. Das würde und heute dem Ziel näher bringen.
Wenn wir dann noch die Subventionen für die Fleischexporteure abschaffen, dann kann in Rasa in Ruhe Holz und Gestein verladen werden und nix anderes.
Die Welt ist so einfach.
 

claus-juergen

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#17
...Wenn wir dann noch die Subventionen für die Fleischexporteure abschaffen, dann kann in Rasa in Ruhe Holz und Gestein verladen werden und nix anderes.
Die Welt ist so einfach.
hallo Michael,

nein, so einfach sehe ich das nicht. Mehr als 60 % des EU Budgets fließt nun mal in die Landwirtschaft. Warum das so ist, kann ich dir nicht sagen. Die Landwirtschaft in der EU wird nun mal gehätschelt und gefördert. Nahezu alle agrarischen Produkte in Europa sind im Überfluß vorhanden. Folglich müssen die auf dem Weltmarkt abgesetzt werden. Da oft die Preise auf dem Weltmarkt unter den Binnenpreisen hierzulande liegen, geht das wohl nur mit staatlichen Beihilfen.

Die Mär, daß nur ökologischer Landbau die Rettung sein soll, glaube ich nicht. Dies deshalb, weil das Personal dazu fehlt. Auch gibt es nicht ausreichend Flächen dazu und letztendlich ist es der Verbraucher, der eben nicht bereit ist, wesentlich höhere Preise für Lebensmittel zu bezahlen.

Nur nebenbei erwähnen möchte ich, daß ich einen Bauer mit immerhin 120 Milchkühen in der Region kenne, der jetzt im dritten Jahr der Umstellung auf Biomilch ist. Vor vier Jahren war der Preis pro Kilogramm Biomilch noch etwa sechs Cent höher als der herkömmlicher Milch. Heute ist der Preis der Gleiche! Es gibt wohl derzeit ein Überangebot bei Biomilch. Die Umstellung hat sich also für ihn nicht gelohnt. Im Gegenteil, sie ist nun zum Draufzahlgeschäft geworden.

Aber hier im Strang gehts ja eigentlich nicht um die Agrarpolitik an sich, sondern das Verschiffen von Lebendvieh zur Schlachtung. ;)

grüsse

jürgen
 
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Renate S.

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#18
Grauslig ist so was
Rs gehört verboten
Fleisch in Maßen sollten wir uns wieder angewöhnen nicht das komplette für 3 €
Und verschiffen zu den moslems ist ja wohl das letzte
 

Luppo

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Renate, durch unsere verkorkste Agrarpolitik produzieren wir mehr als wir brauchen, dann gehts an den, der am meisten zahlt (inkl. Deinem persönlichen Anteil in Form von Steuern für die Subventionen).
 
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