die Verschiffung von Lebendvieh vom Hafen Trget Brsica

Renate S.

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#21
Aber meine neue These: der Mensch ist wie der Dinosaurier: fressen - ausscheiden - vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sich die Menschheit selbst abschafft.
Ich habe gerade ein Buch von Richard David Precht angefangen zu lesen: Tiere denken - scheint mir, dass das ziemlich spannend ist.
Und es ist richtig, Lebenstiertransporte über weite Strecken gehören in der EU verboten.
Und die Leute im Nahen Osten sollen ihre Schafe essen.
Diese Missachtung von Lebewesen auf dieser Erde ist wirklich erbärmlich, dan sind andere Nationen wie die Japaner mit ihrem Walfang nicht ausgenommen.
 

Marius

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Medulin
#22
So ist es, wir sollten alle weniger Fleisch essen. Ich esse nur noch „šopska salata“ auf Levan, sonst nix. ;-)
 

Renate S.

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#24
ich wünschte, ich könnte das auch. Ich esse aber eben so gerne Wurst, auf Fleisch könnte ich verzichten, aber ich glaube da zieht mein Mann aus.
 

Barraquito

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#25
Willkommen im Club, Mario.

Wurst war noch nie mein Ding, Käse umso mehr, natürlich hat die Zeit in Frankreich da ihren Anteil daran. Pasteurisierter Käse kommt mir aber nicht ins Haus!

Fleisch? Das war ein schleichender Prozess, hatte nicht zu tun mit Gammelskandalen o Tiertransporten, ist einfach nicht so meines. Fisch dagegen - herrlich,
selten so gut gegessen wie auf Vis.
 

Luppo

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#26
Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe, liegt das Problem eher nicht beim Fleisch essen oder nicht, die Menge machts und die Quelle des Fleischs/Wurst.
Ich bin überzeugt, wenn wir unseren Konsum auf das Niveau der Nachkriegsjahre zurückfahren, die Bauern zu vernünftigen Haltungsbedingungen und die Schlachtbetriebe zu entsprechenden Auflagen verdonnert werden und die Verbraucher bereit sind, die entsprechenden Preise zu bezahlen, ist für das Tierwohl sehr viel getan.
Viele mögen nunmal den Geschmack von Fleisch und Wurst, in Maßen gegessen ist es ja auch nicht ungesund.
Wir ernähren uns seit dem wir als Affen von Baum zu Baum gehüpft sind von tierischen Produkten. Nur die Menge und die damit verbundene Art, wie wir mit dem Tier umgehen ist zwischenzeitlich unsäglich. Das Umdenken wird noch lange dauern.
Ich warte jedenfalls auf die Monitore über den Theken, ähnlich wie auf den Zigarettenpackungen, auf denen die Filme aus den Schlachthöfen gezeigt werden. Da geht der Konsum auf ein Minimum zurück.
Das Herumkarren der Tiere quer durch Europa und Nahost ist natürlich völlig daneben, eine Konsequenz der Politik, deren Gesetze und Subventionen dies ermöglichst.
 

Renate S.

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#28
Finde ich auch - das Schlimme ist die Massentierhaltung und der Transport. Wir kaufen Wurst und Fleisch meistens beim Fleischer auf dem Land, die kennen wir schon lange und wissen wo das Fleisch herkommt. Und das finde ich auch eine gute Idee, den Fleischkonsum wenigstens reduzieren. Früher gab es am Sonntag Fleisch - Ende. Heute stopfen sich die Leute das Zeug rein, je fetter desto lieber und wundern sich dann über erhöhte Cholestrin und Fettleibigkeit. Und ganz nebenbei alle 5 Sekunden stirbt ein Kind unter 15, meist weil es verhungert und in Europa stopft man sich das Zeug rein bis es zu den Ohren rauskommt.
 

claus-juergen

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#29
Hallo,

Es stellt sich hier im Strang ja nicht die Frage, ob und wieviel Fleisch gegessen wird. Es geht um die Transporte von Lebendvieh. Mit dem Finger auf all diejenigen zu zeigen, die an diesem Geschäft beteiligt sind und mitverdienen ist unfair. Wir karren alle möglichen Schlachttiere durch Europa, weil dies wohl wirtschaftlich vertretbar ist.

Kaum einer ist gewillt, das Doppelte für sein Schnitzel zu bezahlen nur um dem Tier, welches später zum Schnitzel wird, ein etwas angenehmeres Leben zu ermöglichen. Folglich wird es wohl noch ganz lange diese Art von Transporten geben.

Wenn der Hafen Trget Brsica wie geplant ausgebaut wird, dann ist damit zu rechnen, dass das Geschäft zunimmt weil es wirtschaftlicher wird. Das ist so sicher wie die ständig steigenden Fischzuchten in Aquakulturen an Kroatiens Küsten. Dies ob es uns passt oder nicht.

Grüsse

Jürgen
 

Renate S.

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#30
Oh doch es gibt mittlerweile genug Menschen, die darauf achten, wo sie kaufen und auch noch Bioerzeugnisse präferieren und Gott sei Dank werden es immer mehr.
Erfahrungsgemäß konsumieren halt Menschen mit niedrigem Bildungsstand unreflektiert - ist halt leider so.
 

claus-juergen

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#31
Hallo Renate,

Sag doch mal einer Friseusin mit 1000€ netto im Monat, dass sie sich gefälligst Biolebensmittel kaufen soll. Das geht schon rein rechnerisch nicht. Nicht wenige Menschen sind nun mal auf billige Nahrungsmittel angewiesen. Ob die dann auch nur Grundnahrungsmittel für wenig Geld oder teure Fertigprodukte und Markenartikel kaufen sei mal dahingestellt.

Klar kann man sagen, die Friseusin ist zu doof, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Aber das ist eine gefährliche Aussage...

Ich verlasse jetzt die Konoba im Velebit, weil zwei doofe Weiber drinnen geraucht haben. Das ist zwar verboten, aber wir doofe Touristen sind ja nur heute da, wohingegen die anderen wohl Sonderrechte genießen.

Gute Nacht sagt

Jürgen
 

Renate S.

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#32
Oh je - aber Jürgen, du weißt ja, dass ich mit den sog. Klienten täglich zu tun habe, und du wirst es nicht glauben, meine Erfahrung ist, dass sie nicht mit Geld umgehen können, dass sie der Werbung völlig verfallen sind und unreflektiert einkaufen. Frag mal eine Rentnerin in Kroatien wie sie mit vielleicht 400 € auskommt. Und ehrlich, wenn ich zwischen Massentierhaltung und Biofleisch wählen kann, dann nehme ich halt weniger und der Zweck ist erfüllt. Warum sind gerade in Deutschland und Österreich. In Österreich haben 20 % der Bevölkerung Adipositas. Natürlich ist denen egal, ob Tiere transportiert werden, die interessiert nur essen, essen, essen.
 

Rabac-Fan

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#35
Es geht in diesem Strang um die Verschiffung bzw. Verladung von Rindern im Hafen von Trget! Und nicht darum, ob es gesund oder ungesund ist, (viel) Fleisch zu essen. Das hat Jürgen weiter oben auch schon mal erwähnt. Und ob das Fleisch deutlich teurer werden sollte oder nicht, das wirst du ganz sicher nicht bestimmen! Und das ist gut so!!!

Gruß Arno
 

Marius

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Medulin
#36
Aber wir duerfen schon eine eigene Meinung zum stetig steigenden Fleischkonsum haben, Arno? Duerfen wir das?

Wenn ich schreibe „Ich finde,...“, dann ist das ganz, ganz weit entfernt davon, dass ich etwas bestimmen duerfte.

Sowas nennt man Diskussion, mein Lieber, und wenn du das nicht kannst oder nicht magst, dann halt dich einfach raus, das waere voellig ok.

Und bei diesem Theme (siehe Strangtitel) geht es ja gerade um unseren Fleischkonsum, also unterstelle uns hier keine Themenabweichungen nur weil du mich nicht magst, ok?

Danke.
 

claus-juergen

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#37
Hallo zusammen,

Der Konsum von Fleisch mag hier zum Thema gehören. Aber es geht um den Export von Lebendvieh und damit um den Fleischkonsum vorwiegend in die moslemischen Länder. Wer hierzulande weniger Fleisch isst, ändert überhaupt nichts an der Verladung von Lebendvieh. Eher ist das Gegenteil der Fall. Würde bei uns der Fleischkonsum signifikant zurückgehen, dann gäbe es noch mehr Exporte. China ist mittlerweile der Hauptabnehmer unserer Agrarprodukte. Allerdings kann dorthin vom Gefrierfleisch bis zur Trockenmilch alles geliefert werden.

Vielleicht sollten wir den Moslems beibringen, dass Allah nichts dagegen hat, wenn die Kuh in Europa geschlachtet wird. Mit steigendem Wohlstand und wachsender Bevölkerung in den muslimischen Staaten werden die Exporte nun mal zwingend zunehmen. Wir alle verdienen daran.

Die EU Agrarpolitik zu kritisieren würde hier zu weit führen.

Grüsse aus Sveti Juraj wo die Suzis derzeit etwas von der Bora durchgeschüttelt werden von

Jürgen
 

Renate S.

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#38
Gäbe es ein lebentransportverbot sondern nur die möglichkeit in den nächsten Schlachthof zu transportieren wäre das Thema erledigt
Und nur aus Profitgier Tiere leiden zu lassen ist menschenunwürdig .
Übrigens
 

Marius

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Medulin
#39
Mit „wir sollten weniger Fleisch essen“, meine ich natürlich alle Menschen, die unnötig viel Fleisch verzehren. Das Problem alleine den Moslems zuzuschieben wäre zwar einfach, aber ich denke, wir haben hier genügend andere Probleme, die man Moslems, Ausländern oder Homosexuellen in die Schuhe schieben kann.
 

claus-juergen

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#40
Hallo Marius,

Warum stellst du dich eigentlich so dumm? Das bist du doch eigentlich gar nicht.

Der Titel des Strangs muss doch nicht für dich übersetzt werden. Deshalb noch mal zur Klarstellung. Die Tiere werden lebend verschifft, weil die Moslems die nach ihrem Ritus, das nennt man Schächten, Schlachten. So wie wir das im Westen machen mag das anscheinend Allah nicht.

Nur deshalb gibt es die Transporte von Lebendvieh ab Trget!

Übrigens werden lebende Schafe millionenfach in jedem Jahr vorwiegend aus Neuseeland und Australien zu genau dem selben Zweck nach Arabien verschifft. Auch dafür gibt es Spezialschiffe.

Was das jetzt mit Homosexualität zu tun hat, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich will das auch nicht von dir wissen.

Bleib einfach beim Thema des Strangs.

Grüsse

Jürgen
 
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