Adriaforum Forumstreffen im Allgäu vom 08.11. bis 10.11.2019

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Also WR im Allgäu sind nicht verkehrt, und schaut dass sie noch genug profil haben, die alten Reifen! Hier der Reifenhändler hat z Zt auch alle Hände angestellt und was zu tun. Und im November schneits auch gern mal , was meist nicht bis Weihnachten liegen bleibt.
 

claus-juergen

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Na jedenfalls habe ich sicherheitshalber für Freitag noch schnell einen Reifenwechsel vereinbart. :)
Geht nicht so kurzfristig, haben sie gesagt.
Muss, hab ich gesagt.
hallo Marius,

mit wem hast du den Reifenwechsel vereinbart? Mit deinem Radkreuz?

Ich habe mir vorgenommen, erst im Alter die Reifen durch andere wechseln zu lassen. So lange ich das noch selber kann, bin ich nicht alt. ;)

Nachdem der Wetterbericht für MOD für das Wochenende folgendes voraussagt...

"In den nächsten Tagen zeigt sich das Wetter in der Region Marktoberdorf zunächst teils bewölkt, teils freundlich, am Freitag dann bedeckt. Dabei fällt am Donnerstag und Freitag Schnee. Die Tagestemperaturen sinken im Raum Marktoberdorf von 10 Grad am Donnerstag auf 4 Grad am Freitag. Am Mittwoch weht ein teilweise böig auffrischender Wind aus westlicher Richtung."

...werde ich wohl heute doch noch die Reifen am Audi wechseln.

Vorgestern und am Samstag war ich noch mit Suzi unterwegs und nun das. :(

grüsse

jürgen
 

Marius

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Naja, Juergen, du als Spaß&Urlaubsrentner (Copyright Marius) hast fuer sowas vielleicht Zeit und Muße.

Huch, ubermorgen geht‘s ja schon los, da gebe ich in mein Navi „Piefkingen“ ein und auf geht‘s! ;-)
 

perenospera

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Damit ihr auch wisst wie wichtig das Allgäu schon frühgeschichtlich war - hier ein Bericht der Südwestpresse von morgen :

07.11.2019 SÜDWESTUMSCHAU
Allgäu als die Wiege der
Menschheit?
Nach neuen Erkenntnissen von
Tübinger Fossilienforschern konnten
europäische Primaten
schon lange vor afrikanischen aufrecht gehen

Von Jens Schmitz


Der Weg des Menschen begann nicht in Afrika,
sondern in Europa - diese These vertreten
Tübinger Wissenschaftler nach Fossilienfunden
in Bayern. Aus einer bisher unbekannten Primatenart
leiten sie ab, dass sowohl die gemeinsamen Vorfahren
von Affen und Menschen als auch der aufrechte Gang
sich viel früher entwickelt haben als bisher gedacht -
und zwar nördlich der Alpen.
Der Wagen, den ein behandschuhter Helfer in den
Stratigraphischen Saal der Uni Tübingen schiebt, enthält
Knochen, die ein Weltbild ins Wanken bringen. ,,Liebe
Anwesende, ich möchte Ihnen heute Danuvius
guggenmosi präsentieren", sagt Professorin Madelaine
Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution
and Paleoenvironment.

37 Knochenteile einer bislang unbekannten Primatenart
hat ihr Team aus einer Tongrube im Allgäu geborgen; 21
davon stammen vom selben männlichen Tier. Es wurde
auf den Namen Udo getauft - nach Udo Lindenberg,
dessen Lieder am Tag der Entdeckung aus Anlass von
Lindenbergs 70stem Geburtstag ständig im Radio liefen
Der Allgäuer Udo ist allerdings sehr viel älter: Sein
Skelett wurde auf I11,62 Millionen Jahren datiert. Er war
etwa einen Meter groß, wog 31 Kilogramm und ähnelte
einem Bonobo. Mit seiner großen Zehe am Fuß konnte er
besser greifen als alle bekannten Menschenaffen - und
war dennoch in der Lage, aufrecht zu gehen. Tatsächlich
lässt die Kniekonstruktion sogar darauf schließen, dass
er den aufrechten Stand bevorzugte.
Aus Sicht der Wissenschaft ist das eine Sensation: Die
bislang ältesten Belege für den aufrechten Gang sind
sechs Millionen Jahre alt und stammen aus Kenia und
von der Insel Kreta. Aus Analysen von Wirbelsäule,
Armen, Füßen und anderen Körperteilen folgern die
Forscher nun, dass sich der aufrechte Gang vor doppelt
so langer Zeit auf Bäumen entwickelt hat - ohne
Zuhilfenahme der Arme
Die Möglichkeit, dass es ihn in Afrika zur selben Zeit
oder früher schon gegeben haben könnte, halte sie für
ausgeschlossen, sagt Böhme. Aus dieser Zeit seien dort
nur primitive Affenformen bekannt. An der Studie
waren auch Wissenschaftler aus Bulgarien, Kanada und
den USA beteiligt

Wo genau die neue Art einmal eingruppiert werden wird,
ist noch offen. Ihre Entdeckung stellt allerdings nicht
nur die These in Frage, dass die Wiege der Menschheit in
Afrika stand, sondern auch die Vorstellung, die
Entwicklung des Menschen bestehe quasi in einer
linearen Erhebung des Affen.
Die neuen Erkenntnisse lassen es denkbar erscheinen,
dass Menschenaffen und Homo Sapiens einen
europäischen Vorfahren hatten, der aufrecht gehen
konnte, dass aber die Menschenaffen diese Fähigkeit
zugunsten größerer Beweglichkeit in den Bäumen
wieder aufgaben. Die Forscher fühlen sich darin durch
die Untersuchung eines zehn Millionen Jahre alten
Beckenknochens aus Ungarn bestärkt. Auch
Werkzeugfunde in Asien haben die ,Out of Africa"-
Theorie erschüttert.

Danuvius guggenmosi könnte der letzte gemeinsame
Vorfahre von Menschenaffen und Menschen ganz
allgemein sein oder - spezieller -von Schimpansen und
Menschen. ,In diesen Fällen ist er jeweils ein Missing
Link zwischen Menschen und Menschenaffen", sagte
Böhme. ,,Er könnte aber auch ein früher Mensch sein.
Einige Knochen ähnelten mehr Menschen als Affen.
Insgesamt sei aber der aufrechte Gang das
wahrscheinlich einzige charakterisierende Merkmal der
Menschlichkeit.
Die Fossilien von Danuvius Guggenmosi stammen aus
der Tongrube Hammerschmiede in Pforzen im
Ostallgäu; sie wurden zwischen 2015 und 2018 gefunden.
Erste Fossilien hatte der inzwischen gestorbene
Hobbyarchäologie Sigulf Guggenmos dort bereits 1972
entdeckt nach ihm ist die neue Primatenart nun
benannt. Die Funde zu Danuvius wurden bislang
mindestens vier Individuen zugeordnet; Böhme ist
sicher, dass von der Art noch mehr Knochen auftauchen

Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen
Ausgabe des Magazins Nature publiziert und in
einem neuen, auch für Laien gut lesbaren Buch
berücksichtigt: Madelaine Böhme u.a.: Wie wir
Menschen wurden. Eine kriminalistische
Spurensuche nach den Ursprüngen der
Menschheit. Wilhelm Heyne Verlag, Stuttgart
2019. 336 Seiten, 22 Euro
 
Zuletzt bearbeitet:

Bezzy2

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Naja, die anderen haben wohl schon fast alle gewechselt, aber ich bin traditionell immer etwas spät dran, wahrscheinlich weil ich den Winter so lange wie möglich vor mir herschieben will, und in diesem Ausnahmefall halte ich Traditionen hoch! :)
bei mir san a no sommerreifen drauf hoffe kommende woche kommen die winterreifen nauf
 

Sporting 505

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Wir haben leider abgefahrene Ganzjahresreifen. :( Leider ist unser neues Auto mit Winterreifen noch in Arbeit. War eigentlich anders gedacht ,aber was solls .Wir kommen trotzdem. Fahren morgen in aller Früh los und machen halt langsam ..
 

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Im Allgäu ist der aufrechte Gang entstanden, lese ich heute in meiner Heimatzeitung.

Donnerstag, 7. November 2019

Spektakulärer Fund: Aufrechter Gang könnte sich im Allgäu entwickelt haben

Forschung Wissenschaftler entdecken Überreste eines Menschenaffen. Was sie aus den Knochen herauslesen können, gilt als Sensation: Der Primat war zeitweise auf zwei Beinen unterwegs

Von Markus Raffler
Kaufbeuren Ein spektakulärer Fossilienfund aus dem Ostallgäu sorgt weltweit für Aufsehen: In einer ehemaligen Tongrube in Pforzen bei Kaufbeuren haben Wissenschaftler versteinerte Skelettreste einer bislang unbekannten Menschenaffenart gefunden, die als fehlendes Bindeglied (Missing Link) in der Menschheitsgeschichte gilt. Die Relikte belegen laut ihrer Entdeckerin, Prof. Madelaine Böhme von der Universität Tübingen, dass sich der aufrechte Gang bereits vor 11,6 Millionen Jahren entwickelt hat und nicht erst, wie bislang angenommen, vor etwa sechs Millionen Jahren. Der Fund untermauert zudem eine grundlegend neue These innerhalb der Evolution: Der Gang auf zwei Beinen entwickelte sich zuerst in Europa und nicht in Afrika, wie Fossilienforscher jahrzehntelang geglaubt haben. Madelaine Böhme hält es für „nahezu ausgeschlossen“, dass in Afrika ältere aufrecht gehende Primatenformen existierten.
„Das ist eine Sternstunde für die Wissenschaft“, betonte sie gestern bei der Vorstellung der Funde in Tübingen. Die Ergebnisse stellten die Sichtweise auf Teile der Evolution grundlegend infrage. Auch Forscher aus Großbritannien und Kanada stufen die Entdeckung als hochkarätig ein. Die Fossilien aus Pforzen böten das bislang beste Modell, um zu veranschaulichen, wie der gemeinsame Vorfahr von Mensch und heutigem Menschenaffen ausgesehen haben könnte, sagt Prof. Tracy Kivell von der University of Kent: Die neu entdeckte Art beherrschte den aufrechten Gang ebenso wie das Klettern in Bäumen.
Bislang wurden in Pforzen in über fünf Meter tiefen Sand- und Lehmschichten vier Individuen der neuen Art „Danuvius guggenmosi“ entdeckt. Besonders markant sind laut der 15-köpfigen Forschergruppe aus Tübingen die Skelettreste eines männlichen Tieres. Zu ihnen gehören neben Teilen von Ober- und Unterkiefer auch eine komplette Elle, ein Schienbein, Zähne sowie Rumpfwirbelknochen. Auch Überreste von zwei weiblichen Menschenaffen sowie einem Jungtier legten die Forscher in der „europaweit einzigartigen Fundstelle“ frei.
Der Ort Pforzen nahe Kaufbeuren ist Deutschlands dritter Fundort für fossile Menschenaffen. Andernorts wurden aber nur einzelne Zähne und Fingerknochen aufgedeckt. In Bayern gab es derartige Entdeckungen noch nie. Die Tongrube ist für die Wissenschaft so ergiebig, weil sich dort vor 11,5 Millionen Jahren am Rande eines einstigen Bachlaufs ungewöhnlich viele Fossilien ansammelten. Zudem verlaufen die relevanten Gesteinsschichten dort sehr nahe an der Erdoberfläche.
Seit Beginn der Tübinger Grabungen 2011 wurden in Pforzen außerdem seltene Relikte diverser Wirbeltiere freigelegt. Nashörner, Pandabären und ein Baby-Elefant sind laut Madelaine Böhme ebenso darunter wie Fische, Vögel und diverse Schildkrötenarten. „Diese Vielfalt ist weltweit einzigartig.“
Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker ist begeistert von den hochkarätigen Funden. Sie will sich dafür starkmachen, dass der laufende Kies- und Lehmabbau in der Tongrube die Fundstelle nicht gefährdet – möglicherweise durch die Einstufung des Areals als Naturdenkmal. „Wir werden das Ganze konstruktiv begleiten“, sagt sie. Dazu könnte eines Tages auch die Einrichtung eines Ausstellungszentrums gehören.




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claus-juergen

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Landkreis Augsburg und Liznjan/Istrien
hallo zusammen,

was das Wetter angeht, kann man heute nicht meckern. Es ist zwar unter 10 Grad warm oder kalt. Aber der Blick aus meinem Bürofenster, ich wohne eine halbe Stunde Fahrtzeit von MOD entfernt, sagt doch alles.



Blick nach Süden. Hinter den Häusern würde man die Lechtaler und Allgäuer Alpen sehen.



Das ist mein Blick nach Norden. Dort liegt ebenfalls in einer halben Stunde Fahrtzeit errreichbar Augsburg.

Zum Thema Winterreifen möchte ich anmerken, daß es gerade am Samstag sinnvoll sein wird, wenn wir uns bei der Rundfahrt zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen. Mit drei Pkw wären wir dann unterwegs, ohne daß jemand in den Kofferraum gequetscht wird. Unser Auto hat gute Winterreifen seit gestern montiert. Anders als ältere Herrschaften bin ich in meinem jugendlichen Alter noch dazu in der Lage, dies selbst zu erledigen. ;)

grüsse

jürgen
 

Marius

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Jürgen könnte sich das auch leisten, er ist nur zu geizig dazu.
Da liegt er dann lieber hinterher 4 Tage lang wegen Rückenschmerzen flach und ich muss ihm Tee ans Bett bringen, hatten wir alles schon, jedes Jahr das gleiche. :)
 
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