Gedanken über die Fischerei auf dem Meer...

claus-juergen

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#41
...Zum Glück gab es ein Umdenken. Früher wurde jedweder Beifang ( nicht nur in der EU ) über Bord gekippt. Darunter gar beste ( teure ) Speisefische. Heute ist dies zum Glück in modernen Staaten/Wirtschaftsräumen nicht mehr so. Der Beifang wird ermittelt und darf vermarktet werden. Soll sogar. Das ist auch gut so.
In der EU zumindest gibt es keine reinen " Fischmehlfänge " mehr, auch das ist gut.
Moderne industrielle Fischerei, auch auf Verarbeitsschiffen, produziert natürlich aus Teilen des Beifang+Verarbeitungsrückständen noch immer Fischmehl. Fischmehl welches als Kraftfutterbestandteil auch an Aquakulturen geliefert wird, nicht minder an Mastbetriebe Fleisch/Geflügel. Gute Lösung...
hallo Gerd,

ich habe nun keine Zahlen bei der Hand. Allerdings ist die Hochseefischerei der EU ja auch nur ein Bruchteil der Fischerei auf dem Meer. Große Fischfangnationen wie die südamerikanischen Länder oder asiatische Staaten dürften doch die Masse ausmachen. Wie schon vor Jahrzehnten gelten für die doch nur der Profit. Oder glaubst du, daß Japan, China und Südkorea nachhaltig fischen?

grüsse

jürgen
 
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jadran

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#42
Aquakultur Segen und Fluch gleichzeitig.

Beifang:

bei den kleinen Fischern in Kroatien, hier geht der über Bord.

oft hole ich mir den Beifang, für meine kleinen Freunde und verfüttere den.

jetzt hatte ich 5 Freunde dort.

jadran
 
N

nihil-est

Guest
#43
@claus-juergen ,

logo, natürlich nicht! Daher sprach ich ja auch extra von " modernen Staaten/Wirtschaftsräumen " ;)
Südamerika und Asien zähle ich definitiv nicht dazu. Viel schlimmer, weil näher gelegen, Nordafrika erst recht nicht.


Gruss


Gerd
 
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