Wir gingen weiter, meist an der Küste entlang in Richtung Barbariga.
Der Wind weht nicht sonderlich stark und ist eigentlich ideal für eine Wanderung wie wir sie unternehmen. Sonne und Wolken wechseln sich ab.
Auch das ist ein Bauwerk aus der Zeit Österreich Ungarns. Das war eine Beleuchtungsbatterie. Ein großer Scheinwerfer war auf einem Gestell montiert welches auf Schienen bewegt werden konnte. Zum Schutz vor feindlichem Beschuss war der Scheinwerfer in diesem Bauwerk untergebracht. Bei Nacht hat man ihn auf den Schienen nach draußen geschoben um damit das Meer nach feindlichen Schiffen abzusuchen. Der Feind in Form der italienischen Marine griff jedoch während des ersten Weltkriegs nie an.
Die IPA hat sich hier eine Ferienunterkunft für ihre Mitglieder gebaut. Gute Lage direkt am Meer.
Ein paar Meter entfernt befindet sich eine Strandbar. Da gibt es allerdings nichts zu essen, sondern nur etwas zu trinken.
Weiter geht’s am Strand entlang.
Nachdem wir fast am Ende unserer Tour angelangt sind geht es nun endlich ins Meer zum Schwimmen.
Das Spielgerät im Meer wird nach Aussage der Aufsicht in drei Tagen abgebaut. Die Saison ist in Barbariga jedenfalls bereits vorbei.
Eine weitere Strandbar am Weg ist bereits geschlossen.
Schließlich erreichen wir nach etwa 3 Stunden das Touristenzentrum des Ortes. Da gibt es einen Laden und einen Souvenir Shop, vier Kneipen und eine Eisdiele. Wir wählen die erste Kneipe zum Essen. Allerdings sind wir nicht ganz so zufrieden, weil aus unserer Sicht die Ligne doch etwas mehr angebraten sein sollten. Dazu fehlt der Knoblauch. Und doch kann man für 17 € nicht meckern. Die halbe Bier kostet 3,50 €. Auch der Preis geht in Ordnung.
Nun haben wir verständlicherweise keine Lust mehr, den selben Weg zurück zum Auto zu gehen. So holt uns meine Frau mit Tochter nach dem Imbiss hier ab. Schließlich haben wir insgesamt drei Mietwagen. Es war ein toller Tag mit Bewegung und schwimmen im Meer.
grüsse
jürgen