Radeln in Kroatien

l200auto

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#42
Hallo,
vermutlich ist dieser Thread eher was für die ambitionierten Biker per Pedale gedacht.
Aber vielleicht könnt Ihr mir da trotzdem weiterhelfen.
Wir nutzen unsere Citybikes gern um die Städtchen und Dörfer gemütlich zu erfahren. Auch um dann bummeln und essen zu gehen. Ein leckeres Bierchen mit Blick zum Meer etc.
also mehr die gemütlichen Radfahrer.
Und da suchen wir nun CP die diese Anforderungen erfüllen, das wir ab da fast alles mit dem Rad machen können.
Istrien und Krk bevorzugt aber gern auch weiter südlich mal angedacht. Raum Split/Zadar etc.
Könnt Ihr weiterhelfen und habt Tipps.
würden uns freuen denn nur relaxen und baden ist mir da nix. meine Frau kann das - ist ne Leseratte eben.

LG andreas

P.S. da wir in der Vor- bzw. Nachsaison fahren, nutzen wir meist die CC ACSI Card.
-- und 2019 gehts um die Pfingstzeit los.
P.S. falls dies der falsche Thread ist dann bitte an die Moderatoeren ihn in den Richtigen zu verschieben. Danke
 
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l200auto

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#44
Tja viel scheint an Radlern nicht unterwegs zu sein in Kroatien. Mein Beitrag #42 ist von 01/2018 und seitdem 1 ne Wortmeldung. :rolleyes:
Darum versuche ich es noch einmal.
Zu o.g. Beitrag wollte ich eventuell CP wissen von wo aus man mit Citybike gemütlich am Meer lang radeln kann um in die Städte zum bummeln und essen zu kommen.
Wir wissen, das es vom CP Polari ging nach Rovinij. Auf Krk soll es wohl schon schwerer sein. Vom Bi Village haben wir es nach Pula nur 1x gemacht. Ist bzw. war schon grenzwertig.
Lg andreas
 

Julia 35

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#45
Hallo Andreas, wieso soll es auf Krk schwerer sein? Da gibt es sogar eine traumhafte, kostenlose Radkarte, die man in jedem Info- Büro bekommt.
Es gibt irre viele Radstationen, wo man sich E- Bikes und andere diverse Räder leihen kann.
Z.B. in Njivice, Klimno, Malinska, Krk, Punat usw.

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Auch in Baska

 

l200auto

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#46
sehr schön. bin eben nicht upp to date.
Letzte Infos von mir waren eben Krk nicht so gut.
Radkarten und Wege hin oder her. -- Schotterpisten sind schon anstrengend und Materialmordend für City bikes. Auch bei meiner Frau eben.
Ich bleib dran für 2022. ;)
LG andreas
 

claus-juergen

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#48
Fakt ist, dass istrien, aber auch Kroatien einen Nachholbedarf bei Radwegen hat. Einfach einen Wegweiser an einen Schotterweg aufstellen genügt nun mal nicht.

Ich war heute in Südfrankreich auf einer Radtour. Vorbildlich wie hier die Wege ausgebaut und markiert sind. Auch die Franzosen verstehen es, den Geldhahn in Brüssel aufzudrehen. Davon kann Kroatien durchaus etwas lernen.

Ein gut ausgebautes Netz an Radwegen erschließt nicht nur ein anderes Klientel an Urlaubern, sondern verlängert auch die Saison. Folglich werden Umsätze generiert und Arbeitsplätze geschaffen.

Wer beispielsweise die Parenzana in Istrien kennt weis welcher Nachholbedarf alleine bei dieser tollen Strecke besteht. Da gäbe es viele weitere Möglichkeiten.

grüsse

Jürgen
 

Ralf 2.0

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#50
Zwischen Fazana und Pula kann man ganz hervorragend radeln. Es geht immer schön am Strand entlang, ab Stinjan sollte man aber durch den Ort fahren.
Hier bei einer Rast am Beach Valbandon.
Eigentlich geht der Radweg noch weiter nach Norden, um Peroj herum bis zur Beachbar Portic.
Auch südlich von Pula kann man die Küste bzw. Buchten entlang radeln. Verudela, Pjescana Uvala, Banjole, Medulin, Liznjan, alles kein Problem.
Selbst die Feldwege an der Ostküste können m.E. mit sogar mit Citybikes befahren werden, weil fest und eben.
Nur ins Kap Kamenjak würde ich nur mit MTB fahren, und selbst das ist grenzwertig wg. dem Staub.
 
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Highking

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#51
Hallo,
danke für die tollen Tipps zum Radeln in Kroatien hier. Die Bilder sehen toll aus! Ich sehe schon ich bin in dem Forum hier richtig, bei so vielen erfahrenen Kroatien-Urlaubern :) Denkt ihr ist es mit Kindern möglich auf Brac oder rund um Split für einen Tag Räder auszuborgen und die Gegend zu erkunden? Der Große ist ein Wildfang und auch gern im BMX Park und mit Mountainbike unterwegs, aber die kleinere Schwester fährt noch nicht ganz so viel...
 

Heiko705

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#52

l200auto

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#53
Zwischen Fazana und Pula kann man ganz hervorragend radeln. Es geht immer schön am Strand entlang, ab Stinjan sollte man aber durch den Ort fahren.
Hier bei einer Rast am Beach Valbandon.
Eigentlich geht der Radweg noch weiter nach Norden, um Peroj herum bis zur Beachbar Portic.
Auch südlich von Pula kann man die Küste bzw. Buchten entlang radeln. Verudela, Pjescana Uvala, Banjole, Medulin, Liznjan, alles kein Problem.
Selbst die Feldwege an der Ostküste können m.E. mit sogar mit Citybikes befahren werden, weil fest und eben.
Nur ins Kap Kamenjak würde ich nur mit MTB fahren, und selbst das ist grenzwertig wg. dem Staub.
Das ist sehr interessant -- kann ich da genaue Infos bekommen zu Fazana und Pula. Wir sind vor Jahren vom Bi Village nach Pula aber mußten auf die Straße. Das brauche ich nicht noch einmal. Retoure wollten wir dann ruhige Straßen nehmen und haben uns verfranzt. Aber CP wieder gefunden. Ein gutes Pferd findet immer seinen Stall sagt man.
Also Ralf2.0 -- bitte mehr Imput für mich den Anfang September sind wir da. Kann ich das auf Google maps sehen??
LG andreas
 

Ralf 2.0

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#54
Also nach mehreren versuchen meine ich, dass Gockel Maps nicht taugt. Selbst als Fußgänger läßt er mich nicht z.B. das Camp Pineta am Strand durchqueren. Tatsächlich ist das aber problemlos !
z.B. eine schöne Route am Strand entlang : ich starte in Peroj am Portic südwärts, umrunde Peroj auf einem neuen Radweg, dieser geht weiter übers Camp Pineta und erreiche Fazana.
Hier muss ich ggf. ein paar Meter schieben, wenns an den Restaurants voll ist auf der Promenade. Danach weiter am Wasser entlang, am Camp BiVillage vorbei bis zur Brücke über die Hafeneinfahrt.
Etwas steil, ggf. schieben. Danach weiter rechts am Lost Place des ehem. Polizeiheims weiter immer am Strand entlang. Nette Beachbar lädt zum Verweilen.
Weiter am älteren Teil vom Beach Valbandon, wo. o.a. Foto entstand. Dieser geht über in den neuen Strandabschnitt von Stinjan.
Vor dem Camp Brijuni an der Marina biege ich links ab und erklimme die Steigung nach Stinjan.

Ab hier der Routenplaner als Fußgänger, also die Zeitangaben nicht beachten.
Ich fahre auf Nebenstraßen ohne viel Autoverkehr durch Stinjan und quere die Hauptstraße, damit ich dann unter der Brücke durchkomme und nicht oben auf die Umgehungsstraße muss.
Weiter an den Bahngleisen bis zum Zentrum von Pula.
1627539508799.png

Und so gings dann weiter nach Medulin
1627540260917.png
1627540465452.png
und weiter über die Halbinsel Marlera, da würde ich aber immer nur mit MTB fahren,
doch ab Kuje Bucht wieder am Wasser nordwärts geht auch ohne MTB mit Citybikes.
Über Sisan zurück nach Pula, über Stinjan nach Peroj wie hinwegs, nur umgekehrt.
 
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claus-juergen

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#55
Hallo Ralf,

danke für deine ausführliche Schilderung deiner Tour. Ich habe noch zwei Ergänzungen anzubringen.

Das Polizei Erholungsheim in Valbandon ist sehr wohl noch in Betrieb. Nur einzelne Gebäude werden wie auch das Hallenbad nicht mehr genutzt.

Der Weg von der Kuje Bucht in Liznjan am Neuen Hotel vorbei bis zur Kale Bucht bei Sisan ist nur zu empfehlen wenn es eine Zeitlang nicht geregnet hat. Überwiegend besteht diese Strecke aus festgefahrener roter Erde.

Was Karten angeht nutze ich maps.me. Schau dir die App mal an. Die ist viel genauer als das Federvieh und funktioniert auch offline. Hier musst du vorab bestimmte Regionen runterladen.

grüsse

Jürgen
 

Heiko705

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#56
Na ja, auf Maps.me ist halt wirklich jede Kleinigkeit eingezeichnet. Das ist sehr gut. Ich nutze es immer als Ergänzung beim Wandern.
 

Highking

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#57
Das sollte durchaus möglich sein. Auf Brač gibt es diese hier:

https://www.google.de/search?q=brac...2YXyAhU7QkEAHRaOCEUQ4dUDCAk#spf=1627473282152

Hier mal das Ganze für Split:

https://www.google.de/search?q=spli...SkhQKHQAdDewQ4dUDCA4&uact=5#spf=1627473384084

Fahrräder auszuleihen dürfte kein großes Problem sein. Man könnte ja einen passenden Fahrradverleih raussuchen und im Vorfeld kontaktieren. Dann ist man auf der sicheren Seite und vermeidet erfolglose Besuche vor Ort.
Super! Danke für die Karten und den Tipp, das werde ich machen :)
 

claus-juergen

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#58
hallo @Ralf 2.0 ,

noch ein Nachtrag zum Polizeierholungsheim in Valbandon welches direkt am Meer liegt.

In Glas Istre ist heute ein Artikel über eine Gedenkveranstaltung dort für Polizeibeamte erschienen, die im Heimatkrieg gekämpft haben. Bekanntlich gab es zu Beginn des Unabhängigkeitskrieges keine kroatische Armee. Die Polizei hat anfangs versucht, die staatliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

https://www.glasistre.hr/pula/minis...nije-bilo-te-prve-crte-gdje-nismo-bili-737717

google Übersetzung:

FEIER IN VALBANDON FOTO / MINISTER MEDVED UND GENERAL MARKAČ BEI DER FEIER DES 30. JAHRESTAGS DES ISTRISCHEN BAKS. Blašković: "Es gab keine erste Linie, wo wir nicht waren. Wir haben auf den anspruchsvollsten Terrains gekämpft. NUR WIR KÖNNEN DEN FRIEDEN GARANTIEREN" Die jungen Männer, die für Kroatien kämpften, konnten andere Dinge tun, aber sie beschlossen, ihre Jugend zu opfern, indem sie ihrer Heimat dienten. Wir alle haben ein großes Opfer für die Verteidigung der Heimat gebracht, sagte der Kriegskommandant der BAK, Slavko Jereb 02.08.2021 21:13 | Autor: Marcello ROSANDA



Heute wurde in Valbandon der 30. Jahrestag der Gründung der Spezialeinheit der Polizei der istrischen Polizeiverwaltung BAK Istra begangen. Das Gedenken an das Jubiläum begann mit der Heiligen Messe, die vom Kaplan der Polizei Primorje-Gorski Kotar, Pfarrer Pavao Mokri, vor der Kirche des seligen Miroslav Bulešić geleitet wurde Heimatkrieg. „Undankbarkeit ist eine abscheuliche Sünde, von der alle anderen Sünden ausgehen. Die jungen Männer, die für Kroatien gekämpft haben, hätten andere Dinge tun können, aber sie beschlossen, ihre Jugend zu opfern, indem sie der Heimat dienten.

Wir alle haben ein großes Opfer gebracht, um die Heimat zu verteidigen an unsere Kinder für nicht "Wir könnten zum Beispiel mit ihnen die schönsten Tage ihrer Kindheit teilen und in allen Momenten ihres Erwachsenwerdens präsent sein. Unser Beispiel muss ein Vorbild für junge Menschen sein, dass es sich für die Freiheit zu kämpfen und zu sterben lohnt" , das Leben und Blut spendet", sagte Jereb. Der Chef der istrischen Polizeiverwaltung, Božo Kirin, betonte die Bedeutung des Opfers all jener Polizisten, die ihr Leben auf dem Altar der Heimat opferten. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister der kroatischen Veteranen Tomo Medved, der Sonderberater des Innenministers, General Mladen Markač und der istrische Präfekt Boris Miletić dankten den istrischen Spezialisten für ihren Beitrag zur Verteidigung der Souveränität und zur Gründung der Republik Kroatien.

„Die kroatische Polizei war die erste, die das Heimatland vor der serbischen Aggression verteidigte, sie hat den ersten Schlag erlitten. Heute ist der Moment, in dem wir anhalten und uns an alle Opfer des Heimatkriegs erinnern müssen – vor sichtbaren und unsichtbaren Wunden. Die kroatische Polizei ist immer noch die Garant der Sicherheit“, schloss er. Die Spezialeinheit der Polizei BAK Istra wurde am 27. Juli 1991 in Valbandon gegründet, wo die erste Aufstellung und Inspektion der Einheit durchgeführt wurde. Die erste Zusammensetzung des BAK bestand aus Polizeibeamten aller Polizeidienststellen der damaligen Polizeiverwaltung Pula, davon 78. Alle waren Freiwillige, die sich der Situation und den auf sie zukommenden Aufgaben bewusst waren.

Nach Abschluss der Formation war die Logistik teilweise gefüllt und die von Kommandant Skender Hasimi geführte Einheit verließ Valbandon und machte sich auf den Weg nach Zagreb, wo offiziell die Schlacht der istrischen Spezialeinheiten zur Verteidigung der Souveränität und Integrität der Republik Kroatien begann. Nach dem ersten Kampfeinsatz bei der Verteidigung der Stadt Petrinja nahm die Einheit an den Operationen Trokut, Poskok 1, Maslenica, Poskok 2, Medački džep, Bljesak, Oluja, Krug Dubrovnik teil und es gab fast kein Kriegsgebiet, in dem die Die Spezialeinheit der Polizei BAK Istra wurde ihre Kampfeinsätze nicht durchgeführt. Zuerst unter der Führung von Kommandant Hasimi und seit 1993 unter der Führung von Kommandant Slavko Jereb.

Nach Kriegsende führten die BAKs zusammen mit anderen Spezialeinheiten Entminungsoperationen von Vukovar bis Dubrovnik durch und beteiligten sich an der friedlichen Wiedereingliederung des kroatischen Donauraums. Während des Heimatkrieges verlor die Einheit fünf Mitglieder. Ein Mitglied wurde bei einer humanitären Minenräumung getötet und fünfzehn Mitglieder der BAK Istra Special Police Unit wurden verwundet. Der Präsident des Verbandes der Sondereinheit der BAK Istrien Polizei, Mladen Blašković, und der Kriegskommandant Slavko Jereb erinnerten in ihren Reden an die Kriegsreise der istrischen BAKs. Blaskovic wurde als letztes Jahr erwähnt

grüsse

jürgen
 

l200auto

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Habt Ihr noch paar Tipps für mich für die Umgebung vom Bi Village nach Pula und weiter in die anderer Richtung nach Fazana.
Und Rovinj Camping Amarin -- Richtung Stadt sollte passen und weiter am Meer durch den Wald zum Polari - das kennen wir. Andere Richtung wäre nett. Da ist dann wohl der Val saline ?? - geht da mit Rad noch weiter??
LG andreas
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Sargox18

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