Kroaten bitten Touristen, Mautgauner nicht zu unterstützen

  • Ersteller des Themas Jackman
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Christl

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#2
ich werde den Aufruf nicht unterstützen.
Denn die AB speziell in Istrien werden überwiegend nur von Touristen genutzt, denn die Einheimischen nützen diese Ab sehr wenig.bzw können sich die Maut nichtleisten, Die ca 50 Kuna von Umag nach Pula sind vielen einfach zu teuer
Wenn man außerhalb der Saison dort fährt, ist man fast allein unterwegs.

Allerdings nutzen wir die AB sowieso wenig.
 
J

Jackman

Guest
#3
Denn die AB speziell in Istrien werden überwiegend nur von Touristen genutzt, denn die Einheimischen nützen diese Ab sehr wenig.bzw können sich die Maut nichtleisten, Die ca 50 Kuna von Umag nach Pula sind vielen einfach zu teuer
Ich glaube genau deshalb der Aufruf.
Wären die Mautkosten dem kroatischen Durchschnittseinkommen angepasst,
kämen auch Einheimische mal in den Genuss der schnelleren Fahrt ... ;)
 

claus-juergen

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#4
hallo,

Vergleiche mit Jahresvignetten anderer Länder und einer streckenabhängigen Maut hinken immer. Genauso verhält es sich mit dem Vergleich einer Maut mit dem Durchschnittseinkommen eines Landes. In dem Fall müsste die Maut in Rumänien und Bulgarien ja nur Cent-Beträge hoch sein.

Fakt ist, daß in Kroatien wie bei allen öffentlichen Bauten auch heute noch die Kosten durch Bürokratie und Korruption viel zu hoch sind. Das ist ein Prozeß, der hoffentlich einmal überwunden sein wird.


Denn die AB speziell in Istrien werden überwiegend nur von Touristen genutzt, denn die Einheimischen nützen diese Ab sehr wenig.bzw können sich die Maut nichtleisten, Die ca 50 Kuna von Umag nach Pula sind vielen einfach zu teuer
Wenn man außerhalb der Saison dort fährt, ist man fast allein unterwegs...
hallo Christl,

tatsächlich fahren viele Einheimische sofern es sich um kurze und mittlere Strecken handelt nicht auf die Autobahn. Wer jedoch von Dubrovnik oder Pula nach Zagreb fährt, der tut sich das Landstraßengegurke im Allgemeinen nicht an, weil diese Entfernungen schon enorm sind.

Tatsächlich gibt es auch arme Pkw-Besitzer in Kroatien. Allerdings sieht man in den wohlhabenden Regionen des Landes auch genügend Mittel- und Oberklasse Pkw auf den Straßen. Dazu gehört sicherlich auch der Küstenabschnitt von Istrien mit dem Zentrum Pula. Auch wenn viele Pkw wie hierzulande nicht bar bezahlt werden, müssen die Leasing-Raten doch abgestottert werden. Das Auto ist halt auch bei einer wachsenden Schicht in Kroatien das Statussymbol und wird es wohl noch eine Weile bleiben...

grüsse

jürgen
 

Christl

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#5
wir sind im März von Umag bis Vodnjan auf der AB gefahren bei der Anreise, auf unserer Seite waren nur ein paar LKW unterwegs, auf der Gegenspur sind uns keine 5 PKW entgegen gekommen. Das ist uns direkt aufgefallen
Die Einheimischen hier nehmen lieber 10 Min mehr Fahrzeit in Kauf. Das es auch hier genug Reiche und Gutverdienende gibt ist klar, Aber es ist ebenso klar, dass Rentner mit 400 € Rente unterwegs sind.
Aber die AB ist auch einerseits von einem Privatkonzern gebaut worden, der seine Kosten auch wieder reinholen will. Die AB ist sehr schnell und gut gebaut worden, auch das muß man anerkennen
Und wenns mit den Einheimischen nicht geht, dann eben mit den Touris
 

claus-juergen

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#6
hallo,

das Problem in Kroatien ist, daß es mehrere Betreibergesellschaften gibt, bei denen nur teilweise der Staat beteiligt ist. Insgesamt ein Mords-Kuddelmudel. Tatsächlich wurden so viele Posten und Pöstchen geschaffen, die zwar viele Arbeitsplätze schaffen, aber das Ganze ist völlig uneffektiv. Die Folge sind stark steigende Mauttarife, die im Allgemeinen über den in anderen Staaten liegen.

Man denke nur an die "halbe Autobahn" von der slowenischen Grenze bis Pula. Pannenstreifen nur teilweise auf einer Seite, die beiden großen Brücken nur zweispurig und die Fahrstreifen schmaler als international üblich. Dafür die Ausfahrten und Einfahrten großzügig beleuchtet!

Hier ein Überblick der verschiedenen Betreiberfirmen der kroatischen Autobahnen aus Wikipedia:

Betreibergesellschaften


Logo des Betreibers AZM
AZM
Die Autocesta Zagreb−Macelj (AZM) ist eine Holding, welche zu 49 % im Besitz der kroatischen Regierung und zu 51 % den in der Firma Pyhrn Concession Holding GmbH zusammengefassten, ausführenden Unternehmen (allen voran die österreichische Strabag) gehört. Sie verwaltet die 59,2 km lange A2 von Macelj an der slowenischen Grenze bis zum Autobahnkreuz Jankomir bei Zagreb in der Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Sie ist damit die kleinste aller Autobahngesellschaften.

Die Gesellschaft wurde zur Finanzierung, zum Bau und Betrieb der A2 mit der Entscheidung der kroatischen Regierung am 27. März 2003 beauftragt. Die Konzession zwischen der Regierung und der Gesellschaft wurde am 11. Juli 2003 unterzeichnet. Sie hat eine Dauer von 28 Jahren und endet im Jahr 2032. Der Betrieb und die Wartung der Autobahn wurden mit einem Vertrag vom 29. Juni 2004 von der AZM auf die Gesellschaft Egis Road Operation Croatia übertragen.

Das Grundkapital betrug zuerst 60 Millionen Euro und wurde 2008 auf 12 Millionen Euro verringert.[3]

ARZ


Logo des Betreibers ARZ
Die Autocesta Rijeka−Zagreb d.d. (ARZ) ist für die gesamte Autobahnverbindung von Rijeka nach Zagreb zuständig, also auch für die A1 zwischen Lucko und Bosiljevo. Daneben fallen auch die A6, A7 sowie die Krk-Brücke in den Zuständigkeitsbereich.

Im Rahmen der Umstrukturierung des kroatischen Straßennetzes wurde am 11. Dezember 1997 von der kroatischen Regierung die Gründung der Aktiengesellschaft Autocesta Rijeka − Zagreb d.o.o. für den Bau und Betrieb der Autobahnverbindung von Rijeka nach Zagreb mit dem Sitz in Zagreb beschlossen. Die Geschäftstätigkeit begann am 15. März 1998 mit der Planung, Vorbereitung und Verwaltung des restlichen Autobahnbaus. Mautabgaben werden ab dem 1. April 1998 von der Gesellschaft eingenommen, davor wurden sie von der kroatischen Straßenbehörde eingenommen. Dem Unternehmen wurde eine 28-jährige Konzession erteilt, die bis 2026 läuft. Das Grundkapital betrug 2,152 Milliarden Kuna (entspricht etwa 280 Mio. Euro). Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz der kroatischen Regierung.

Mit der Entscheidung der Regierung vom 2. August 2007 wurde die Konzession erweitert und die Laufzeit für die Autobahnverbindung von Rijeka nach Zagreb verlängert. Dies wurde am 23. August 2007 unterzeichnet.[4]

Bina-Istra


Logo des Betreibers Bina-Istra
Die Bina-Istra d.d. ist ausschließlich auf der Halbinsel Istrien als Konzessionär im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft für die Planung, den Bau, Betrieb die Finanzierung der Autobahnen A8 und A9 zuständig. Als Betreiber ist seit 1998 die Tochtergesellschaft Bina-Istra upravljanje i održavanje zur Instandhaltung der fertiggestellten Autobahnabschnitte engagiert.[5]

Der Konzessionsvertrag zwischen der Regierung und der Gesellschaft wurde am 21. September 1995 für einen Zeitraum von 32 Jahren unterzeichnet. Das Projekt umfasst die Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb der Straßennetzlänge von 141 km. Zusätzlich wurde der Betrieb des bestehenden 54 km langen Abschnittes, einschließlich des Učka-Tunnels, übernommen. Die Realisierung des Projektes erfolgt in mehreren Etappen. In der ersten Phase wurde im Zeitraum von 1997 bis 2006 die erste Fahrbahn gebaut und die Abschnitte als Schnellstraße beschildert. Die Baukosten beliefen sich auf 270 Mio. Euro. In der zweiten Etappe erfolgt der Zubau der zweiten Fahrbahn. Die Realisierung begann 2007. Die bisherigen Baukosten beliefen sich auf 316 Mio. Euro. Alle Baumaßnahmen werden über Kredite finanziert.[6][7]

HAC


Logo des Betreibers HAC
Hauptartikel: Hrvatske autoceste
Die Hrvatske autoceste (HAC) ist die größte aller Autobahngesellschaften und ist zu 100 % im Besitz des kroatischen Verkehrsministeriums. Sie wurde 1991 gegründet und ist für Investitionen in die kroatische Autobahn-Infrastruktur und deren anschließende Nutzung verantwortlich. Die Gesellschaft betreibt derzeit neun von insgesamt dreizehn kroatischen Autobahnen.

Bis 2004 konnte der Bau der Autobahn Zagreb−Split fertiggestellt werden. Seit Ende 2013 existiert eine Verbindung bis nach Ploče bzw. Metković. Die Weiterführung in Richtung Dubrovnik befindet sich in Planung. Ein weiteres Großprojekt der HAC ist die Verbindung zwischen Ungarn und Bosnien (A5). Außerdem existieren Pläne für den Bau einer weitläufigen Umfahrung um Zagreb.

Als Österreicher würde ich sagen: "Schade um die gute alte Zeit als alles noch vom Kaiser aus Wien verwaltet wurde" ;)

grüsse

jürgen
 

Andi Bolle

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#8
Hallo miteinander, ich habe rund 1400 km Anreise bis Dalmatien. Darum bin ich froh über jeden Autobahn-Kilometer und werde sicher nicht über Landstraßen bummeln.
Zumal die Autobahnen bis Dalmatien, inclusive der Raststätten, größtenteils prima sind.
Also zahle ich die Maut ohne zu murren. Ist eh nur einmal im Jahr hin und zurück.
Das Argument, dass die Maut für viele Kroaten zu teuer ist, kann ich allerdings gut verstehen. Aber mach mal was dagegen. Unterschiedliche Preise für Kroaten oder Ausländer zu erheben, verstößt dann wieder gegen irgendein EU-Recht.

Also, sorry, ich kann mich dem Aufruf nicht anschließen. Wie die meisten Touristen auch. Wir haben keine andere Wahl als die Autobahn.
Und die Herrschaften, die die Höhe der Maut festlegen, wissen das!

Viele Grüße,
Andi
 

jim

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#9
Meine Erfahrung : Richtung Zadar via Zagreb verlasse ich mit meinem Gespann die Autobahn bei Karlovac , fahre via Plitvice bis Maslenica (Brücke) , dauert mit Gespann knapp 30 min läger , Ersparnis 28 € ...
 

jadran

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#10
christl,

( Aber es ist ebenso klar, dass Rentner mit 400 € Rente unterwegs sind.)

wie soll ein Rentner, mit 400 € Rente leben und einen PKW unterhalten in Kroatien?

wenn der 400 € Rente bekommt, so haben sehr viele zusätzliche einkommen

Jadran
 

Christl

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#11
Hallo Paul, da kann ich dir einige vorführen. 30 Jahre in der Werft gearbeitet,
Aber sie haben halt ein kleines Haus, und noch Olivenhain, Weingarten und viel Gemüse im Eigenbau, Hühner usw-

ich weiß, die fahren keinen km auf der AB mit ihrem alten Zastava

Du bist doch auch ausserhalb der Saison hier und siehst selber, wie leer die AB sind und schau, wie es zB auf der normalen Straße von Pula Ri Rovinj los ist, und auf der AB gähnende Leere
 

jadran

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#12
christl

ich fahre nicht auf der Autobahn von Pula bis Rovinj, hab ja noch weniger wie 400,00 € pro Monat.

die 400,00 € pro Monat an Rente in Kroatien sind mehr, wie hier die Oma mit 800- 900 € an Rente , wie du sagst kleines Haus, Garten Gemüse usw.

hier bei uns kommt richtige Altersarmut in ein paar Jahren.

was verdient der normale AN. in Deutschland ? 1200-1400 €
dh. Rente nach 45 Jahren 570- 670,00 € - 14,5 % kranken Versicherung, - Pflegeversicherung, kannst davon leben ? oder noch einen PKW unterhalten ?

jadran
 
N

nihil-est

Guest
#13
Mojen @jadran ,

naaaa, so schlimm ist es in Deutschland noch nicht ganz. Per Mindestlohn sind es 1550€/mntl brutto bei einer Vollzeitstelle. Man hat ggf weitere Ansprüche " Aufstocker ". Der normale Werktätige also liegt schon ein bisserl über deinen Zahlen.

Bei der Rente magst Du näher dran sein, aber vergesse auch hier die Grundsicherung nicht.

Thema an sich ist ja Maut. Betrifft mich zwar gar nicht, aber ich würde auch rechnen. Lohnt es sich wegen der verloren Zeit ein paar Euro´s einzusparen - oder aber - ist der Umweg vielleicht sogar so sehenswert das dieser die Zeit Wert ist.


Gruss

Gerd
 

jadran

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#14
an sich ist das Thema Maut nicht Rente

also nur kurz.

bei 1600,00 € brutto und Steuerklasse III sind es netto 1267,00 €
bei 1800,00 € brutto gleiche klasse sind es netto 1425,00 €

jetzt rechne Rente vom Nettoverdienst 48 % - 14,5 % Krankenversicherung - Pflegeversicherung auf welchen betrag du kommst?
ich liege also mit meinen oben genannten Beträgen genau richtig.

monatlich sehe ich 2-3 Verdienstbescheinigungen der AN. selten kommen welche drüber, klar kommt auch schon mal 3800,00 € oder mal 13000,00 € vor aber selten.

Jadran

Altersarmut
 
N

nihil-est

Guest
#15
Brutto 1800€ ist doch kein Normalverdienst. Da gibt es bei uns in der Chemie ja nicht einmal eine Eingruppierung, E1 fängt ja schon weit über 2.000€ brutto an. Was übrigens z.B. auch in der Metallindustrie usw so ist.
Der normale AN in Deutschland: http://www.deutsche-rentenversicher...ung/07_lexikon/CD/durchschnittseinkommen.html


Ja, allerdings hast Du mit dem Punkt Altersarmut durchaus recht. Das trifft hier&jetzt viel zu viele. Schlimm ist: Es werden mehr von Jahr zu Jahr

Gruss

Gerd
 

jadran

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#16
Gerd,

wie ich dir via PN mitgeteilt habe, kenne ich genug Verdienstbescheinigungen, deine genannten ca. 4000,00 € ist nicht der durchschnitt.

meine genannten Zahlen sich richtig , ich kann hier keine Verdienstbescheinigen veröffentlichen.

mit ca. 4000,00 € Netto bist du leitender Angestellter im oberem drittel.

so genug, sonst zeigt Christl die rote karte.

die durchschnittliche Rente in Deutschland ist weiter gefallen, liegt jetzt um die 750,00 € toll mit 45 Arbeitsjahren

jadran
 
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claus-juergen

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Landkreis Augsburg und Liznjan/Istrien
#17
...die durchschnittliche Rente in Deutschland ist weiter gefallen, liegt jetzt um die 750,00 € toll mit 45 Arbeitsjahren

jadran
hallo Paul,

wie kommst du denn auf so niedrige Renten? Guck mal hier:

https://www.einfach-rente.de/durchschnittsrente-deutschland

"Durchschnittliche Rente in Deutschland
Häufig wird von Politikern und in Presseartikeln von der Durchschnittsrente (Standardrente) oder dem Eckrentner gesprochen. Laut der aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung liegt die monatliche Standardrente in den alten Bundesländern per 01.07.2015 bei 1.231,45 Euro und in den neuen Bundesländern bei 1.217,25 Euro." (Zitat Ende)

Die Durchschnittsrente in Deutschland lag im Jahr 2016 somit bei über 1200 € netto versteht sich.

Nun zurück zum Thema Autobahnmaut in Hrvatska.

grüsse

jürgen
 

jadran

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#18
fein doch, wenn es anders sein sollte.

Nur wie du selber schreibst, häufig wird von Politikern und in Presseartikeln von der Durchschnittsrente (Standardrente) oder dem Eckrentner gesprochen. ( Altersarmut Zitat Ende )
Ein Hoch auf die so hohen Renten.

Jadran
 
S

stoitschkov

Guest
#19
Zurück zum Thema: Autobahnmaut in Kroatien
Wenn ich das jetzt richtig zusammenfasse, habe ich die Wahl zwischen
1. mautfrei und im Schneckentempo auf der Landstraße nach Dalmatien zu fahren, oder
2. korruptionsunterstützend, aber zügig und bequem auf der Autobahn.
Für mich Gerechtigkeitsfanatiker keine leichte Entscheidung!
 
J

Jackman

Guest
#20
Man stelle sich mal vor, was hier in Deutschland los wäre, wenn:

- die deutschen Autobahnen leer wären, da die meisten Deutschen sich die Maut nicht leisten können.
Schweizer Durchreisende freuen sich, da sie schnell durch die leeren deutschen Autobahnen kommen.
Sie als Touristen können sich die Maut leisten, verdienen ja auch das 4 - fache,
der ansässige durchschnittlich verdienende Deutsche kann es aufgrund ständiger
Mautpreiserhöhungen nicht mehr, obwohl er vorher mit seinen Steuern die Chausseen bezahlt hat,
die sein Land durchpflügen. Ich sag Euch was da wäre: Hier wär der Teufel los! Und das zurecht!
Und jetzt versetzt Euch mal in einen Kroaten, versucht es wenigstens mal ;) ....

Meine Meinung: Einheimische gratis, die haben längst bezahlt dafür.
Könnte man in allen anderen EU Ländern gerne auch so machen.
Es zahlt nur der Durchreisende oder Tourist. Aber das kommt eh nicht.
 
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