Jagdtourismus

nihil-est

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#21
Die Waldschnepfe ist keine vom gar Aussterben bedrohte Tierart, wird auch in Teilen von D/CH legal geschossen.Regional, hier in NRW allerdings wegen zu geringer Bestände ausgenommen bis min. 2020.

Geht es aber um gar Trophäentiere welche zur Jagd freigegeben sind, dazu zählt die Waldschnepfe nun wirklich nicht. Das sind Reh, Wildschwein und Co.

Ist eine Jagd legal, so gibt es Abschusszahlen welche festgesetzt sind.Es darf doch nun wirklich davon ausgegangen werden das nur legale Jagd stattfindet wenn es in der Zeitung steht ( Ursprungsmeldung #1 ).
Gegen eine legale Jagd habe ich nix einzuwenden.

Bestände gar werden doch wohl eher durch illegale Aktionen gefährdet ( mit der Jagd an sich hat das nix gemein ).
Dies betrifft übrigens überdies Fehlplanungen wie Bauaktionen in Schutzgebieten.

Gruss in die Runde

Gerd
 

nihil-est

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#22
Als kleiner Nachtrag einmal.

Jede legale Jagd kann nur auf " Überbestände " rückführbar sein. Heisst auch, so andere Faktoren den Bestand minimieren geht es immer zu Lasten der legalen Jagd.
Jagd wird sogar gefördert mit Abschussprämien, erleben wir aktuell beim Wildschein ( Thema Schweinepest ).

Aktuell fixiert sich das Strangthema auf die Waldschnepfe. Bedroht u.a. durch Windkraftanlagen. https://umwelt-watchblog.de/die-wal...hmigung-von-windraedern-vollkommen-ignoriert/
 

Marius

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Medulin
#23
Geht es aber um gar Trophäentiere welche zur Jagd freigegeben sind, dazu zählt die Waldschnepfe nun wirklich nicht. Das sind Reh, Wildschwein und Co.
Danke, dass du nochmals wiederholst, was ich oben bereits geschrieben habe.

Aber gut, die Waldschnepfe ist noch nicht vom Aussterben bedroht, also Feuer frei! Was fuer eine Argumentation... Dazu aber eine Frage: Sind Hunde und Katzen vom Aussterben bedroht? Wuerdest du sie deshalb abknallen? Na also.

Heutzutage muss man ja immer wieder auch anmerken: Bei Gott nicht alles, was legal ist, ist auch in Ordnung.

Das Toeten von Tieren aus reinem Spaß an der Freud‘ ist fuer mich jedenfalls ueberhaupt nicht in Ordnung. Das Argument mit der Bedrohung durch Windraeder ist ein typisches Scheinargument. Man vergleicht etwas Sinnvolles (die Erzeugung von umweltfreundlichem Strom) mit etwas voellig Sinnlosem (dem Abknallen von Tieren) und will Letzteres damit rechtfertigen, dass ersteres ja auch und mal einen Vogel irritiert oder getroffen hat. :)

Also im Ernst jetzt? DAS ist dein Ernst? :)
 

nihil-est

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#25
Mojen @Barraquito ,

mit Abschussprämie das Wildschwein. Dies kann Krankheiten übertragen ( Schweinepest etc ). Hier geht es darum die Krankheitsausbreitung zu verhindern. Weil, wenn nicht, müssen(!!) Millionen Zuchtschweine gekeult werden.
Eindeutig eine Massnahme welche weder etwas mit gar Trophäen zu tun hat und zudem Millionen Zuchtschweinderl das Leben rettet. Ja, auch freilaufenden Bioschweinderln und selbst die Schweinderl in Gnadenhöfen.

Gruss

Gerd
 

hiking & biking

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#27
Diese Aussagen sind manchmal schon fraglich.

Esst ihr Fleisch, eine Peka vielleicht? Oder Schinken, Prsut? Würstel?

Glaubt ihr, dass ein Tier aus dem Bio Stall ein schönes Leben hatte? Beispiel: 1,3 Quadratmeter für ein Bio Schwein ist eine "Schweinerei"!
Über die gegenwärtige Massentierhaltung sollten wir auch reden: 745 Millionen Tiere (!!) landen in D jährlich auf der Schlachtbank. Denen ging es wesentlich schlechter als den Bio Steckdosen...

Dem gegenüber steht: Ein Wildtier durfte immerhin über Jahre hinweg frei leben... ...daher ist jede Diskussion über die legale, bestandsgerechte Jagt obsolet.
*lach* Wir reden hier wahrscheinlich nur von ein wenigen tausenden Tieren...

=> also: wer kein Veganer ist, sollte den Heiligenschein ablegen.

Danke
Ben

Viele weitere Infos im Fleischatlas 2018. Flächenverbrauch, Futtermittel... SEHR INTERESSANT und unbedingt lesenswert.
 

Marius

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Medulin
#28
Es geht hier um das Abschießen von Voegeln, Ben. Die Italiener kommen doch nicht zum Essen der Voegel her, ich bitte dich.
 

Marius

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#29
Wieder so ein Scheinargument...

Nur weil ich Fleisch esse, muss ich nicht spaßeshalber Voegel abschießen (ist dieses Wort angenehmer?)
 

Marius

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Medulin
#30
Aber wir koennen gerne in einem eigenen Strang auch ueber Massentierhaltung und die vorherrschende Geiz-ist-geil-Mentalitaet bzgl. Fleisch reden.
Da haette ich auch eine Meinung dazu. :)
 

Barraquito

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#31
Ben,

ich esse kein Fleisch (mehr) und keine Wurst - aber einfach, weil es nicht meins ist, kann beidem so gar nichts (mehr) abgewinnen.
Wurst mochte ich noch nie und beim Fleisch wars ne Entwicklung.

Fisch und Meeresgetier allerdings liebend gerne, so dass jetzt der Einwand kommen wird, das Abschiessen von Tieren nur aus Jux und Dollerei sei dasselbe wie das Fischen.
Damit kann ich leben.

Vegan zu leben, halte ich für den Ausdruck einer übersatten Gesellschaft, ein Mittel sich zu profilieren.
Manch einer auf dieser Welt würde sonst was geben, um ein Glas Milch trinken zu können!

Ich will Honig essen dürfen, ich mag Lederschuhe und ich liebe feinen Rohmilchkäse - solch einen Genuss kann man nicht künstlich "nachbauen". Und eine Apotheke mit Nahrungsergänzungsmitteln um ja keinen Mangel zu erleiden (wie bei veganer Lebensweise leider üblich), möchte ich auch nicht in der Küche stehen haben.
 

hiking & biking

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#32
Wieder so ein Scheinargument...
Nur weil ich Fleisch esse, muss ich nicht spaßeshalber Voegel abschießen (ist dieses Wort angenehmer?)
Mario, die Welt ist durch und durch schlecht.
Sieh es so: Bevor du dich wegen ein paar Hundert Schnepfen in Sachen Tierschutz aufregst, stecke deine Energie lieber in die großen & wichtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Wenn die Massentierhaltung und dergleichen gelöst sind, helfe ich dir gerne die Wasservögel zu schützen.

Grüße
Ben
 

claus-juergen

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#33
...Vegan zu leben, halte ich für den Ausdruck einer übersatten Gesellschaft, ein Mittel sich zu profilieren.
Manch einer auf dieser Welt würde sonst was geben, um ein Glas Milch trinken zu können!...
Da ist was dran Sybille. ;)

grüsse

jürgen

PS: Wie erwartet, ist hier nun die Diskussion über pro und contra Jagd auf alles was kreucht und fleucht, nun auch die Fischerei, oder Tierzucht zum Nutzen der Menschheit allgemein, Leder, Pelz, Ernährung, Windkraft und wir werden sehen was noch alles eröffnet. Sollen wir den Strang nun in "dies und das" oder eine neue Rubrik namens "Lebensweisheiten und Tipps für jede Lebenssituation" verschieben? ;)
 

Fotopaar63

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#34
Hilfe! Ich komme nicht mehr mit. Was bitte hat der Artikel ("Jagd auf Waldschnepfen") mit veganem Leben, Massentierhaltung, Biostall etc. zu tun. Richtig: Nichts! Zu Opas Zeiten haben wir Tauben und mitunter auch mal einen Singvogel verpeist. Ja und? Eben darum - ob das gut oder schlecht für das Tier ist - geht es in dem Artikel doch gar nicht. Ich kann ja auch nicht einem Vogel verbieten, nen Wurm oder Käfer oder so zu fressen.

Die Waldschnepfe ist keine vom gar Aussterben bedrohte Tierart, wird auch in Teilen von D/CH legal geschossen.Regional, hier in NRW allerdings wegen zu geringer Bestände ausgenommen bis min. 2020.
Den Satz finde ich genial. Nennt sich das ein Widerspruch im Widerspruch?

Bevor du dich wegen ein paar Hundert Schnepfen in Sachen Tierschutz aufregst, stecke deine Energie lieber in die großen & wichtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Es geht nicht um Tierschutz. Es geht um ein komplexes System namens Natur, welches unter den großen & wichtigen Herausforderungen der Gesellschaft seit menschengedenken leidet.
 

nihil-est

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#35
Mojen @Barraquito ,

wie Du, Leut´s deren es einfach nicht mehr is(s)t, habe ich vollstes Verständnis für. Dies einmal vorweg.

Das genaue Gegenteil hingegen gibt es aber auch. Ess dich Rund mit gutem Gewissen. Betreibe sogar Naturschutz mit dem übervollen Teller.
Du magst Fisch/Meeresfrüchte. Als invasive Art breitet sich z.B. die chin. Wollhandkrabbe aus. Ja, die schmeckt sogar wunderbar. Zerstört aber ganze Lebensräume. Alle angestammten Lebewesen im Bestand wie auch Überleben..
Nicht minder der invasive amerik. Krebs um ein weiteres klassisches Beispiel zu bemühen.

Je mehr dieser Viecher auf dem Teller landen - umso besser geht es der angestammten Umwelt/Lebensraum.

Dieser Betrachtungswinkel, reduziert auf das Meer, zeigt doch aber auf wie sogar sinnvoll es sich gestalten kann.

Gröbst übertragen, Thema ist ja die Jagd, gilt dies eben auch.

Jetzt nicht nur für dich, ausdrücklich, hier gleitet es teilweise in " Vokabelbashing " aus. Die Vokabel " rumgeballere " in diversen Ableitungen.
Zur Erklärung also, für alle, eine Jagd ist auch in Kroatien eine oftmals Jagdgemeinschaft. Zumeist sogar!
12 Jäger, das dürfte so der " Touristenstandard " sein, auch in Kroatien.
Eine Rotte Wildschweine - das sind im Extrem auch ganz viele Wildschweine, also auch weit über 20 oder 30 und teils gar mehr - kommt vor die Flinte.
12 Jäger, Doppellauf Schrotflinte, machen jede Menge Lärm.
Ja, hört sich an wie eine gar ( Pardon ) " Massenexekution ". Wildes Geballere. Gar tausende erlegte Wildtiere. Ich scheue nicht einmal die trügerische Vokabel " Massenmord "

Wer hingegen jemalig bei so einer Jagd teilgenommen hat weiss es besser. Fällt auch nicht auf Horrormeldungen rein. Erliegt einem Fehlglauben.
All dies " geballere " dürfte der Rotte an sich keinen echten Schaden zugefügt haben. Hoher Prozentanteil Frischlinge, ja, aber durchaus realistisch haben min +90% der Rotte haben überlebt was keine Seltenheit ist. Also an sich noch zu wenige....an diese Denke muss man sich erst gewöhnen, stimmt.

Die Kirche mal im Dorf lassen, darauf will ich raus. Auch für alle.
Hier werden, sehe ich so, div. Themen unwillkürchlich aber zielgerichtet durcheinander geworfen. Das muss nicht sein!


Gruss in die Runde


Gerd
 

nihil-est

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#36
Mojen @Barraquito ,

wie Du, Leut´s deren es einfach nicht mehr is(s)t, habe ich vollstes Verständnis für. Dies einmal vorweg.

Das genaue Gegenteil hingegen gibt es aber auch. Ess dich Rund mit gutem Gewissen. Betreibe sogar Naturschutz mit dem übervollen Teller.
Du magst Fisch/Meeresfrüchte. Als invasive Art breitet sich z.B. die chin. Wollhandkrabbe aus. Ja, die schmeckt sogar wunderbar. Zerstört aber ganze Lebensräume. Alle angestammten Lebewesen im Bestand wie auch Überleben..
Nicht minder der invasive amerik. Krebs um ein weiteres klassisches Beispiel zu bemühen.

Je mehr dieser Viecher auf dem Teller landen - umso besser geht es der angestammten Umwelt/Lebensraum.

Dieser Betrachtungswinkel, reduziert auf das Meer, zeigt doch aber auf wie sogar sinnvoll es sich gestalten kann.

Gröbst übertragen, Thema ist ja die Jagd, gilt dies eben auch.

Jetzt nicht nur für dich, ausdrücklich, hier gleitet es teilweise in " Vokabelbashing " aus. Die Vokabel " rumgeballere " in diversen Ableitungen.
Zur Erklärung also, für alle, eine Jagd ist auch in Kroatien eine oftmals Jagdgemeinschaft. Zumeist sogar!
12 Jäger, das dürfte so der " Touristenstandard " sein, auch in Kroatien.
Eine Rotte Wildschweine - das sind im Extrem auch ganz viele Wildschweine, also auch weit über 20 oder 30 und teils gar mehr - kommt vor die Flinte.
12 Jäger, Doppellauf Schrotflinte, machen jede Menge Lärm.
Ja, hört sich an wie eine gar ( Pardon ) " Massenexekution ". Wildes Geballere. Gar tausende erlegte Wildtiere. Ich scheue nicht einmal die trügerische Vokabel " Massenmord "

Wer hingegen jemalig bei so einer Jagd teilgenommen hat weiss es besser. Fällt auch nicht auf Horrormeldungen rein. Erliegt einem Fehlglauben.
All dies " geballere " dürfte der Rotte an sich keinen echten Schaden zugefügt haben. Hoher Prozentanteil Frischlinge, ja, aber durchaus realistisch haben min +90% der Rotte haben überlebt was keine Seltenheit ist. Also an sich noch zu wenige....an diese Denke muss man sich erst gewöhnen, stimmt.

Die Kirche mal im Dorf lassen, darauf will ich raus. Auch für alle.
Hier werden, sehe ich so, div. Themen unwillkürchlich aber zielgerichtet durcheinander geworfen. Das muss nicht sein!


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Gerd
 

Marius

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Medulin
#37
Unglaublich, wie hier absichtlich und wiederholt Tatsachen verdreht werden und mit Scheinargumenten um sich geworfen wird.

Also ich fasse nochmals zusammen.
1. Bei der Vogeljagd in Istrien geht es nicht darum, sich sein Essen zu schießen.
2. Bei der Vogeljagd in Istrien geht es nicht darum, den Bestand zu regulieren, oder gar eine Überzahl Vögel, die die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringen würden, zu verhindern.
3. Bei der Vogeljagd in Istrien geht es auch nicht darum, sich Schuhe oder Mäntel zu basteln.

Damit dürften alle Argumente der Jägerschaft beiseite gestellt sein.

Hier geht es ausschließlich darum, Vögel abzuknallen, ob euch das Wort jetzt gefällt oder nicht, es ist nun mal nichts anderes, das ist leider Fakt.

Die Jagdgäste bekommen eine Genehmigung für bestimmte Tage und für eine bestimmte Anzahl an Vogelabschüssen, wie im Artikel sehr genau beschrieben. Es dürfen also so viele Vögel feige und sinnlos massakriert werden, dass gerade eben der Bestand nicht gefährdet wird. Aber solange der nicht gefährdet ist, darf weiter wild rumgeballert werden und die Besucherzahlen steigen.

Ich finde solche Leute zum Kotzen, tut mir leid. Solchen „Jägern“ sollte man dauerhaft die Waffen abnehmen. Sollen doch auf einen Schießstand gehen und mit Luftdruckgewehren spielen.

Alle ehrenhaften Jäger, die ihr Tun mit einem guten Maß an Standesethik betreiben, sollen sich hiervon ausgesprochen NICHT angesprochen fühlen! :)
Die, die nur herumballern und zum Spaß Vögel von den Bäumen schießen wollen, sehr wohl!

Schönen Abend euch allen, ihr Lieben!
 

Marius

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Medulin
#38
Übrigens, als ehrenhafter und wahrhaftiger Jäger würde ich persönlich mich von solchen Möchtegern-Westernhelden klar und deutlich distanzieren, anstatt ihr Treiben auch noch zu verteidigen.

Wie man da für „Verständnis“ werben kann, ist mir ein absolutes Rätsel.
 
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#39
Auf Cres wurden Hirsche ausgesetzt, eigens zu dem Zweck, sie zu bejagen. Es gab und gibt einen intensiven Jagdtourismus auf der Insel. Mit Wildhege oder Schutz der Natur hat das gar nichts zu tun. Es geht um den "Spaß" am Schießen - für einen halbwegs zivilisierten Menschen ist das nicht nachzuvollziehen. Ich persönlich finde es einfach abstoßend.

Wohlgemerkt: ich esse Fleisch, gerne auch Wild, da das Tier in Freiheit leben konnte und sich natürlich ernährt hat. Ich kenne aber auch den Jäger und weiß 1. um die Herkunft des geschossenen Tieres und 2. um die Überlegungen, warum gerade dieses Tier "aus dem Revier genommen" wurde, so lautet wohl der Fachausdruck.

Das Schießen auf Vögel ist ebenso wie das Ausbringen von Fangnetzen einfach barbarisch.

Der Besitzer der Pogana in Punta Kriza meinte einmal dazu: "Jedes Jahr kommen tausende Jäger hierher und schießen auf alles, was sich bewegt. Mit ein bisschen Glück treffen sie sich gegenseitig."
 
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Marius

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#40
Der letzte Satz lag mir schon den ganzen Tag auf der Zunge, aber ich hab mich nicht getraut. :)
 
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