Eure Kommentare zu unserem Adventskalender 2019

Sporting 505

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#1
Liebe Foris:yes:

Dieser Thread ist dazu gedacht, eure Anmerkungen zu den im Adventskalender erstellten Beiträgen loszulassen.

Somit bleibt unser eigentlicher Kalenderthraed übersichtlich .

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei unseren Beiträgen und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

:emoticonsign:
 

Marius

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#2
1.12.: Danke, Hannes, für diese schöne Geschichte. Das ist eine würdige Eröffnung unseres diesjährigen Adventkalenders!

Wir verurteilen heute sehr schnell, zu schnell, du hast völlig recht.
 

Sporting 505

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#3
Schön Hannes das du den Adventskalender eröffnet hast und gleich mit einer sehr nachdenklich stimmenden Geschichte.
Ich pers. versuche mich der Hektik und dem Kitsch zu entziehen.
Zudem hast du einen ganz wichtigen Satz gesagt!
Ich hab mir erlaubt ihn zu kopieren. ;) Das kann man gar nicht oft genug tun.

Advent , Zeit der Stille und Besinnung! Wir alle haben unsere Schwächen, seien wir daher auch nachsichtiger, wenn es um Schwächen der anderen geht.
 

Marius

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#7
Mifle, schoener Beitrag und ein schoenes Gedicht!
Ich befuerchtete bei der Einleitung schon, dass ich als Oesterreicher nichts verstehen wuerde, war dann aber umso mehr ueberrascht, als ich tatsaechlich alles auf Anhieb verstand.

Die Antwort auf deine Frage ist “Ranftl”. ;-)

Danke!
 
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#8
2.Dezember

Liebe Mitglieder des Adriaforums


Den Anhang 49501 betrachten

heute möchte ich euch ein Gedicht in erzgebirgischer Mundart nahe bringen, in dem es um eine typische Leckerei geht, die hauptsächlich zur Vorweihnachtszeit auf den Tisch kommt und die es in den unterschiedlichsten Rezepturen gibt. Ich hoffe, ihr könnt es auch verstehen und übersetzen. Ich wohne in Chemnitz und Chemnitz liegt am Fuße des Erzgbirges. Auch ich habe Schwierigkeiten den Text zu verstehen und musste ihn mehrmals durchlesen.


Martin Hermann (1899 Freiberg – 1975 Freiberg)
Sohn eines Schneiders, Lehrer in Freiberg,

Lied vom Butterstolln

Mei Fraa, die is ben Bäcker,
mer hobn fei wieder Stollnbackzeit!
Üm fümfe rasselt dr Wecker -
heit backen gar viele Leit!
Miech hot se aah miet rausgehaa -
wu ich doch gar kenn assen ka.
Mer hot su seine Nut!
Stolln, ei Stolln,
heit obnd könn´ mer sche huln!


Mer hobn zwölf Stolln gebacken,
fei schwarer als e Sechspfundbrut!
Iech mußt de Manneln knacken,
mit Manneln schmeckt er gut.
Von unnern Baam ben Wasserloch -
ne Pflaummus hobn mer extra noch,
dan chmier mer ofn Brut!
Stolln, ei Stolln,
war werd dä da kenn wolln?


Bei uns sei se viel besser
als wie de Stolln wuannersch sei,
viel höcher un viel grösser -
mir tu viel Mahl miet nei!
Dos Math derwagn senn richting Grund:
Mit Mahl, do sei de Stolln gesund,
un mir dernoochert aah!
Stolln, ei Stolln,
war werd kenn setten wolln?


Dr Stolln werd ageschnieten
an erschten Weihnachtsfeiertog.
Erscht werd e weng gestrieten,
weil kaaner´s Ranftel mog!
Noort tunk mer Stolln in Kaffee nei -
dos soll fei uastännig sei -
ihr uastännign Leit!
Stolln, ei Stolln,
es gieht nischt über Stolln!


Mol hatt mer enn vergassen,
dan hobn mer fei in nächsten Gahr -
er war noch gut – gegassen,
an – erschten Ganuar!
Un is de gute Stollnkist leer,
guck mer, wu noch e Ranftel wär -
es Rastel Weihnachtszeit.
Stolln, ei Stolln,

könnt mer´n erscht wieder huln!



( Wer alles verstanden hat, kann mir sicher auch sagen, wie das Anfangsstück bzw. das Endstück eines Stollens auf "erzgebirgisch" heißt.

Eine schöne Adventszeit wünscht Michael


Den Anhang 49508 betrachten
Das ist das Knerzel oder Ranftel, je nach Region
 

Julia 35

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#11
Schade, dass ihr die Türchen schon am Vortag öffnet:rolleyes:

Hallo Michael, das ist ein netter Beitrag von dir und bestimmt ein schönes Lied. Hast du da evtl.die Noten dazu? Dann kann ich mir ungefähr vorstellen, wie es klingen soll.
Lesen und verstehen kann ich das gut:)
 

Marius

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#13
Nur für diejenigen, die sowas interessiert:

Ein Lied muss keine Melodie im Sinne von Noten haben, es ist auch eine Gedichtform, und die Bezeichnung passt auf Michaels Gedicht, inklusive Refrain (Stolln, ei Stolln...):

Lied - Eine Gedichtform, die strophisch gegliedert ist und sich zumeist durch einen einfachen Volkston auszeichnet. Zumeist ist das Reimschema durchgehend, wobei die Verse eher kurz ausfallen. Oftmals wird die Abfolge der Strophen durch eine wiederkehrende Wortfolge unterbrochen (Refrain).
 

Julia 35

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#18
Hallo Angelika, mein Onkel in Prekmurje schlachtet auch noch in der Adventszeit und somit gibt es bei denen auch selbstgemachte Wurst zu Weihnachten. Früher habe ich sie gerne gegessen.
Bei uns auf der Alb wird die Tradition auch sehr gepflegt. Da wird auch noch viel selbst gebacken. Und natürlich gehört der Baum an Weihnachten dazu. Toll! Danke für deinen schönen Beitrag:)
 
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