Es war einmal stressig über Triest/Italien zu fahren

claus-juergen

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hallo lutz,

nachdem ich dieses teilstück nie fahre, ist mir der weitere verlauf der autobahn an koper vorbei auch nicht bekannt. ist nun der anschluß an die y-schnellstrasse geplant oder ist das stück nach portoroz quasi eine sackgasse?

die strecke über obertauern und katschberg finde ich persönlich besser zu fahren als über den plöckenpass. dies ist meines erachtens ein "feiwilliges gegurke" wohingegen die strecke zwischen dragonja und koper den meisten von uns nicht erspart bleibt, es sei denn man nimmt eine noch aufwendigere strecke wie z. b. über buzet oder portoroz in kauf.

grüsse

jürgen :D
 
L

Lutz

Guest
Schon wegen der ständigen Streitereien zwischen den Kroaten und Slowenen glaube ich nicht, dass sich direkt am Grenzanschluss Dragonje so schnell etwas ändert. Ich fahre diese Strecke aber mehrmals im Jahr mit Wohnwagen und hatte da nie irgendein Problem, auch nicht an der Steigung, im Gegenteil, ich kann da noch nicht mal Vollgas fahren. Portoroz liegt sowieso abseits, da kommt man normalerweise ja nicht durch.

Ob der 4-spurige Ausbau des Y wirklich sinnvoll ist bezweifele ich sowieso. Die beiden Brücken am Limfjord und über die Mirna bleiben weiterhin 2-spurige Engstellen und die Grenzabfertigung bzw. der Urlauberstau dort bleibt auch. Freie Fahrt gibt es höchstens dazwischen und wer die Fahrweise der Slowenen und Kroaten kennt weiss auch was dies zur Folge hat.

Davon abgesehen gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung und die wird dann eher noch strenger überwacht werden. Also was nutzt der Ausbau wirklich?
 
W

wolli.k

Guest
Hallo Lutz,

irgendetwas wird sich doch ändern.
Die kroatische Autobahn wird doch nach der Ausfahrt Kastel weitergebaut. Denke mal, dass die Slowenen langfristig auch das Stück zwischen Secovlje und Portoroz ausbauen werden, so dass die Autobahnverbindung nach Kroatien dann komplett durchgehend ist.
Wird natürlich noch ein Stück dauern!
Recht hast Du mit dem 4spurigen Ausbau.
Noch ein kleiner Tipp: Fahre mal in der Hauptreisezeit sonnabends über Kastel, egal welche Richtung, Probleme ohne Ende!

L.G.
Wolli

L.G.

Wolli
 
R

riwerndrei

Guest
.......... stimmt habe 2006 von Porec/ Baderna bis Kastel 3 1/2 Stunden gebraucht
auf der Autobahn :roll: :roll: aber auch die anderen Zufahrtsstrssen waren zu !
 
W

wolli.k

Guest
Wer also wirklich an einem Hauptreisesonnabend fahren muß, der sollte dann besser über Buzet fahren.

L.G.

Wolli
 
F

Franto

Guest
Zitat von wolli.k:
Hallo Lutz,

Noch ein kleiner Tipp: Fahre mal in der Hauptreisezeit sonnabends über Kastel, egal welche Richtung, Probleme ohne Ende!

L.G.
Wolli

L.G.

Wolli
Tja, solche "Tipps" braucht der Mensch zwecks "Erfahrungsschöpfung", oder wie? :oops:
Mein Tipp: Wenn es sich bei der Ausreise bei Kastel schon über die Straßenkehre einen km hinauf zurück staut einfach bei Plovanija zum (zweiten lokalen) Grenzübergang nach Secovle/Portoroz abbiegen. Ist ohnedies ausgeschildert. Der ist meist wenig und nur vom Lokalverkehr frequentiert. Nach der slowenischen Grenzstation gleich rechts in Richtung Dragonja auf der Nebenstraße weiter zur Hauptstraße Dragonja-Koper.
 

ulika

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hi,
wir fahren seit jahren in die region um POREC. dies sowohl über KARAWANKEN/ LJ als auch über UD/TR. früher mit dem gespann und seit diesem jahr mit dem womo.
in der zeit vor der SL-VIGNETTE sind wir oft durch LJ gegurkt. auf dem weg durch/an TRIEST vorbei über KOPER zur grenze RABUIESE-SKOFIJE hatten wir nie ein orientierungsproblem.
so auch in diesem august nicht.
autobahn italien, triest > rabuiese-skofije und dann die exakt 8 kilometer parallell zur VIGNETTEN-AUTOBAHN nach KOPER und weiter über DRAGONJA, NOVIGRAD, POREC.....
und das gleiche spiel auf der rückreise - very very EASY und alles ohne 35 EURO
.
ciao, ciao..... :lol:
 
W

wolli.k

Guest
Ich habe noch NIE erlebt, dass der Grenzstau über die Mirnabrücke geht. Das wären über 30 Km Stau!!! Wann bist Du denn gefahren?
Hallo Alen,

das war am 9. August.
Wir sind dann an einer Ausfahrt vor der Mirnabrücke raus und die alte Strasse bis zum Abzweig Richtung Portorz gefahren. Dort kamen wir natürlich wieder in den Stau.
Auf der Gegenspur ging der Stau bis fast den ganzen Berg nach Koper hinunter. das war so in der Zeit zwischen 15. und 16.00Uhr.

Der Grund, dass wir am Sonnabend gefahren sind war, dass am Freitag die Maria Himmelfahrtsfeier wetterbedingt ausgefallen ist und alles Eigekaufte dann am Sonnabend zu Mittag verzehrt werden musste.

L.G.

Wolli
 
A

Alen

Guest
Hallo Wolli, kann es sein, dass wir von zwei verschiedenen Brücken sprechen? Mirnabrücke ist auf dem Y in der Höhe von Tarska Vala (Mautstelle), auf der alten Strasse von Porec kommend ca 4 Km vor Novigrad. Ein Stau von diesem Punkt bis zur Grenze kann ich mir einfach nicht vorstellen!!!
Alen
 
W

wolli.k

Guest
Hallo Alen,

Auf jeden Fall standen wir bereits eine Ausfahrt vor der mautpflichtigen Mirnabrücke im Stau, es ging wirklich nur schrittweise weiter, und an der Einmündung von Portoroz wieder - von beiden Seiten so gut wie dicht.

Ob der Stau wirklich durchgehend war, kann ich natürlich nicht 100%ig sagen, da ich ja dann Landstrasse gefahren bin.

Daran gemessen, was wir dann in der Gegenspur gesehen haben, musst Du aber noch etwas an Deiner Vorstellungskraft arbeiten. Grob gerechnet waren das 10 km, oft auf 2 Fahrspuren verteilt.

L.G.

Wolli
 
F

Franto

Guest
Zitat von wolli.k:
Das macht nämlich nur Sinn, wenn Du staufrei bis zu diesem Abzweig kommst. Oft geht der Stau aber ein ganzes Stück über die Mirnabrücke. Was dann :?: :?: :?: L.G.
Wolli
Also wenn der Rückstau schon bis zur Mirna-Brücke reichte - doch zuvor schon ab auf die Straße nach Buzet und von dort nordwärts zur SLO Grenze. :shock: Wenn man nicht einen Bumscontainer am Haken hat oder ein 5-Tonnen Womo pilotiert, dreht man bei einem solchen Stau auch mit aller Vorsicht auf der Straße um. Zugegeben, einen solchen Mega-Rückstau hatte ich noch nie erlebt, da wir immer in der Vorsaison und im Herbst nach Istrien unterwegs sind.

Nur: Mein Generalverdacht ist eben, dass speziell Deutsche das Stauerlebnis nicht missen möchten. Was sollen sie ansonst daheim an Erlebnissen aus dem Urlaub verzählen? :p
 

ulika

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Zitat von Franto:
Zitat von wolli.k:
Das macht nämlich nur Sinn, wenn Du staufrei bis zu diesem Abzweig kommst. Oft geht der Stau aber ein ganzes Stück über die Mirnabrücke. Was dann :?: :?: :?: L.G.
Wolli
Also wenn der Rückstau schon bis zur Mirna-Brücke reichte - doch zuvor schon ab auf die Straße nach Buzet und von dort nordwärts zur SLO Grenze. :shock: Wenn man nicht einen Bumscontainer am Haken hat oder ein 5-Tonnen Womo pilotiert, dreht man bei einem solchen Stau auch mit aller Vorsicht auf der Straße um. Zugegeben, einen solchen Mega-Rückstau hatte ich noch nie erlebt, da wir immer in der Vorsaison und im Herbst nach Istrien unterwegs sind.

Nur: Mein Generalverdacht ist eben, dass speziell Deutsche das Stauerlebnis nicht missen möchten. Was sollen sie ansonst daheim an Erlebnissen aus dem Urlaub verzählen? :p
Was der ALPEN-REPUBLIK-BEWOHNER wohl mit "BUMSCONTAINER" meint ?
.
Und dann noch sein sog. Generalverdacht über die Deutschen. Stimmt insofern nicht, weil der DEUTSCHE auf seiner Fahrt nach KROATIEN ja durch das Land der ÖSIS muss.
.
Da kann man einige Erlebnisse haben und zu Hause (v)erzählen. Angefangen vom PICKERL-FRUST über Stau`s mit Block-Abfertigung und nicht zu vergessen die schöne Gegend... :lol:
.
ciao, ciao
 

burki

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Zitat von ulika:
.
Und dann noch sein sog. Generalverdacht über die Deutschen. Stimmt insofern nicht, weil der DEUTSCHE auf seiner Fahrt nach KROATIEN ja durch das Land der ÖSIS muss.
ciao, ciao
...stimmt nicht immer, bin nach Kro noch nie über Ö gefahren :wink: und werde das wohl auch die nächsten Jahre nicht tun... :lol:

burki
 
F

Frank1

Guest
Hallo Claus-Jürgen,

wenn Du bei Google "dars"(Name der slow.Autobahngesellschaft) eingibst, kannst Du Dich durch die fertigen, in Bau befindlichen und geplanten slowenischen Autobahnen informieren. Koper-Izola müßte schon in Bau sein, und das Stück bis Lucija (hinter Portoroz) soll wohl 2012/2013 fertig sein. Von dort bis zur Grenze SLO/HR sinds vielleicht noch gute 5km. Also müssen wir noch 4oder5 Jahre über den Buckel von Koper nach Dragonja rutschen. Ab dann gehts aber flotter über die andere Strecke und ich denke auch, daß sich HR und SLO über die paar Kilometer zwischendrin noch einigen werden. Und wer weiß-wenn Kroatien 2010 in die EU kommt, sind sie bestimmt 2013 beim Schengener Abkommen mit dabei und dann ist auch diese ab und zu nervige Grenze wieder weg,wogegen von uns wohl auch keiner was hat. Gruß Frank
 

claus-juergen

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hallo frank,

danke für die info. ich glaube auch, dass diese streckenführung auf slowenischer seite eine sinnvolle anbindung der y-strasse sein könnte, zumal hier der "buckel" umgangen werden kann, was die baukosten vermindert.

ich stimme mit dir auch darin überein, dass nicht nur der eu-beitritt sondern auch der beitritt zum schengener abkommen die im sommer oftmals leidige situation an der grenze beenden wird.

für diejenigen, die über italien nach istrien fahren und den erwerb des slo-pickerls vermeiden wollen, bleibt dann die schon bekannte umgehung über bertoki und die alte strecke über dragonja, die dann vom verkehr entlastet sein wird.

also kanns eigentlich nur noch besser werden.

grüsse

jürgen :D
 
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