Camping ist aktuell im Wandel - Vorteile - Nachteile - Mobilehomes

claus-juergen

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Passend zum Thema habe ich diesen aktuellen Artikel in der FAZ entdeckt.


grüsse

jürgen
 

SheldonSJP

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Ist ein interessanter Strang, da kann man dann auch mal seinen Erfahrungs und Erlebnissenf dazu geben.

Die letzten Jahre sind die Preise deutlich gestiegen und es ist ein regelrechter Hype um Camping und Glamping entstanden (Dank der Umweltschädlichen Flieger und Kreuzfahrtschiffe) und viele wollen von dem Kuchen auch ein großes Stück abhaben und es macht den Eindruck, als ob Nachhaltigkeit und gemeinsam mit der Natur nur eine Nebenrolle spielen

Mit meiner Meinung mache ich mir sicher keine Freunde bei den Campern, aber ich sehe den ganzen Campingboom eher skeptisch und auch diese Mobilheime.

Hier schreibe ich aber erstmal nur die negativen Punkte (Diese sind meine Meinung bzw. Ansichten dazu)

Ich bevorzuge im Urlaub FeWo oder Haus und Camping mit Zelt.

Zum Thema WoWa und WoMo

Das was bei mir dagegen spricht und auch die größten negativen Punkte sind:
- WoWa oder WoMo sind in der Anschaffung nicht günstig, auch nicht gebraucht. Dank dem Hype werden da echt extreme Preise für alte Wackelbuden verlangt.
- Man braucht dann auch den Platz dafür und auch der Unterhalt und Pflege/Betriebserhalt kosten Geld. (Sehe die dann oftmals im freien im Vorgarten stehen oder mal untern nem Carport)
- Anreisen dauern deutlich länger und auch Gebühren für Maut und Co. sind nicht ohne.
- Die suggerierte Grenzenlose Freiheit beim Reisen stimmt nicht ganz, da man sich eben nicht einfach irgenwo hinstellen kann.
- Dank der bequemen Überflussgesellschaft werden die Dinger immer größer, weil eben immer Austattung mehr für unbedingt Notwendig erachtet wird und somit eben auch ein "Luxusleben" abseits der Zivilisation zu ermöglichen
- Die Campingplätze müssen auch den Platz bieten für so große Wagen und somit dann über die Jahre vergrößert werden um dann auch diese Gäste unterbringen zu können, was vielen Campingplätzen den Charme nimmt
- Da große Ketten/Unternehmen eben kleine Plätze aufkaufen und alles zu einer riesen "Urlaubsfabrik" umbauen um eben soviel wie möglich damit Profit zu machen und somit viele Orte einfach total Überfüllt sind und die Natur drunter leidet.
- Teilweise schleichen die dann mit 20-30 Km/h über die Inseln und es ist ihnen egal, ob sich hinter ihnen alles staut früher sind sie immer wieder mal rechts rangefahren und haben die Auos vorbeigelassen. Die Straßen sind deutlich besser geworden, als ende der 80er Anfang 90er, aber die Fahrzeuge werden eben auch wieder größer und breiter

Zum Thema Mobilheime:

- Die Dinger werden mehr und mehr einfach nur schnell irgendwo hingestellt und total überteuert angeboten, Jedes Jahr werden es mehr und da kann man richtig gut erkennen, es geht nur noch um schnellen Profit. Mich nerven schon extrem diese Hotelburgen dicht an dicht, aber bei Mobilheimen ist eben die Investition geringer und die Bauzeit lächerlich klein, was schnell wieder Einkünfte verspricht.

Ich lerne gern auch andere Leute im Urlaub kennen (Was beim Camping ein klarer Vorteil im vergleich zur FeWo ist), aber die letzten Jahre haben die Leute in diesen Heimen eher das Ballermann Schinkenstraße Gröllniveau(Ist keine verallgemeinerung, sondern nur meine eigene Erfahrung auf den Plätzen), was nichts für mich ist. 250-300 Euro am Tag in der HS ist echt happig, aber durch 3-4 Leute geht das wieder. Für eine Familie, wo quasi nur einer zahlt.... wäre mir zu heftig, wenn ich da ein Haus was 3 mal so groß ist für weniger kriegen kann.


FeWo/FeHa
- Liegen eben oft nicht so nah am Wasser wie Campingplätze oder Mobilheime
- Beliebte Gegenden oder Orte haben teilweise deutlich höhere Preise als etwas weiter weg.
- Die letzten Jahre sieht man immer mehr Baustellen und neue Häuser, wo es vorher eben noch schöne Grünflächen oder Pinien gab. Gerade auf Inseln sollte man da mal langsam aufpassen, das es nicht einfach zu viel wird. Naja, man könnte die Hoffnung haben, das es dann irgendwann wieder "out" ist und es wieder deutlich ruhiger und leerer wird.

Da ich dieses Jahr auch leider spontan erst losfahren konnte, war ich irgendwie mittendrin im Campingwahn. Der Campingplatz wurde jeden Tag voller und eine Parzelle zu kriegen einfach nicht mehr möglich.
Über im Ort und drumrum waren die Wohnungen und Häuser leer, über all waren die "Apartman frei" noch draußen. Keiner wollte wohl das Risiko eingehen, das beim Lockdown der Urlaub ins Wasser fällt UND dann ein Teil des Geldes weg ist. Da war man mit Camping doch deutlich flexibler. Es waren sehr viele mit dem Zelt da, aber das waren fast keine Landsleute, die waren eben mit WoMo oder WoWa da. Neben den Zelten waren eher ungarische, polnische,tschechische, slowakische Kennzeichen. Die einzigen deutschen Zeltnachbarn waren mit dem Motorrad da.

Dadurch das immer mehr Leute auf die Inseln kommen, kommen eben auch viele Idioten, die sich wie die Axt im Wald benehmen und man sich nicht wundern darf, das immer mehr kontrolliert, begrenzt, eingeschränkt und am Ende sogar verboten wird.
Mal gut, das Kroatien Vielerorts eben noch nicht so billig zu bereisen ist.
 

claus-juergen

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Hallo Thomas,

danke für deine ausführliche Stellungnahme, die in großen Teilen mit meiner Einstellung deckungsgleich ist.

Einen wichtigen Faktor möchte ich jedoch noch erwähnen. Wie auch du festgestellt hast, befinden sich Fewo und Ferienhäuser im Allgemeinen weiter weg vom Meer. Folgedessen muss man täglich ins Auto steigen um an den Strand zu kommen. Das fällt beim Campingplatz weg, egal ob man mit dem Wohnwagen oder Zelt da ist oder dort ein Mobilhome gemietet hat.

Auch hast du oben den Umweltaspekt im Vergleich zum Kreuzfahrtschiff und Flugzeug angesprochen. Ersteres spielt hier keine Rolle, weil die Passagiere eh nur einen Tag da sind. Das Flugzeug ist jedoch ein Verkehrsmittel wo gerade diejenigen, die weiter weg zuhause sind schnell nach Kroatien kommen. Ob ein vollbesetztes Flugzeug der Umwelt mehr schadet als ein nur mit zwei Personen besetzter Pkw sei mal dahingestellt.

Das Thema Umwelt wird ja gerne hergenommen um die eigene Meinung zu begründen. Ich finde es jedenfalls unter Einbeziehung aller Faktoren nicht umweltfreundlich wenn ein Wohnwagen von einem dazu nötigen überdimensionierten Pkw ein oder zwei mal nach Kroatien gezogen wird. Dabei geht es nicht nur um den Prozess der Produktion dieser Dinge, sondern den wesentlich höheren Spritverbrauch.

grüsse

jürgen
 

SheldonSJP

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Auch hast du oben den Umweltaspekt im Vergleich zum Kreuzfahrtschiff und Flugzeug angesprochen. Ersteres spielt hier keine Rolle, weil die Passagiere eh nur einen Tag da sind. Das Flugzeug ist jedoch ein Verkehrsmittel wo gerade diejenigen, die weiter weg zuhause sind schnell nach Kroatien kommen.
Meine Aussage mit dem Flugzeug und Schiff war eher sarkastisch gemeint (hätte das deutlicher machen sollen mit smilies oder sowas), da gerade die beiden Urlaubsmethoden die letzten Jahre extrem in der Kritik waren und man eben so auf Camping umgeschwenkt ist, da es ja quasi als "Zurück zur Natur" verkauft werden kann und man dann ja kein schlechtes Gewissen haben muss, da man eben nicht so ein Umweltsünder ist. Man muss dabei nichtmal auf den Luxus der Hochentwickelten westlichen Welt verzichten, wenn man am See abends noch Sat TV guckt und im Internet rumdaddelt. Und da Fleischfressen ja auch so co2.lastig ist, kann man ja für sein Gewissen die Vegankreuzfahrten buchen :rolleyes:
Der Coronalockdown kam da auch gerade recht, da man ja Alleine und mit Abstand reisen konnte bzw. kann.

Noch was zu den FeWo´s
Das ist wohl bei den meisten der größte Kostenfaktor und da muss man gucken wo man Abstriche macht. Andere wollen eben nicht den ganzen Tag nur am Strand liegen, wo Camping sich da eher für anbietet, sondern sitzen gerne beim Grillen im Garten, wandern oder machen Erkundungstouren. Wenn man eben jeden Tag und so viel wie möglich ans Wasser will, muss man eben auch mehr fürs Häuschen bezahlen, da muss jeder selber wissen, ob es einem das Wert ist oder nicht, da man ja irgendwie nur zum essen und schlafen im Haus ist, da würde es ja auch ein billiges Zelt tun. Aber im Haus hat man seine eigene Dusche und sein eigenes Klo, was ein nicht zu vernächlässsigender Faktor ist! Klar haben große WoMo´s auch ein eigenes Bad, aber da muss man ständig die Tanks auffüllen oder eben das Abwasser entsorgen, was oftmals auch extra kostet.
Also wenn ich ans Meer fahre, plane ich so, das ich nicht mehr als 200m vom Wasser weg bin.
.
 

claus-juergen

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... da man ja irgendwie nur zum essen und schlafen im Haus ist, da würde es ja auch ein billiges Zelt tun. Aber im Haus hat man seine eigene Dusche und sein eigenes Klo, was ein nicht zu vernächlässsigender Faktor ist! ...
hallo Thomas,

was das Zelt angeht, ich spreche hier nicht vom Luxus-Glamping Zelt welches den Urlauber fix und fertig eingerichtet, Klimaanlage eingeschaltet usw. auf dem Campingplatz erwartet, ist das doch eine Unterkunftsart für eine Minderheit. Wer zeltet denn heute noch?

Es sind Menschen die z. B. mit dem Motorrad unterwegs sind oder welche, die nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung haben. Aber die paar Zelte auf den Campingplätzen kann man doch an einer Hand abzählen. Selbst ich als Biker würde kein Zelt mehr mitschleppen und aufbauen wollen.

Ehrlich gesagt bin wohl nicht nur ich zu verwöhnt und zu bequem um im Zelt zu nächtigen. Eine richtige Matratze, ein anständiges Klo und etwas Platz um sich auch bei schlechtem Wetter nicht nur zwischen Luftmatratze und Gaskocher zu bewegen muß schon sein. Wir haben zwar an der kroatischen Adriaküste im Allgemeinen besseres Wetter als bei uns zuhause. Dafür gibt es da etwas was wir nicht kennen und sich Bora nennt. Bläst die erst mal richtig und das ist nicht nur im Winter der Fall, dann ist das Zelt schnell hinüber und damit auch der Urlaub. ;)

grüsse

jürgen
 

Luppo

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Wohnwagen und insbesondere Wohnmobile sind natürlich Luxus und seit geraumer Zeit tatsächlich für Viele fast unerschwinglich. Dennoch haben wir diese Art des Reisens sehr liebgewonnen.
Ich fühlte mich in den FeWos oft ein Stück weit gehetzt. Ständig war ich am überlegen, was unternehmen wir heute, man will die kostbare Zeit nicht sinnlos im Apartment verbringen. Die Wohnungen waren meist etwas abseits in einer Wohnsiedlung, beschäftigen im direkten Umfeld konnte man sich da kaum. Mit etwas Glück hatten wir eine Terrasse und ein Stück Garten, dann konnte man da mal einen faulen Nachmittag machen.
Diese Hetze habe ich im Wohnmobil völlig abgelegt. Üblicherweise sind die CPs und Stellplätze sehr zentral bzw. am Meer. Ist kein Ausflug geplant, leben wir in den Tag hinein, unterbrochen von einer kleinen Radtour oder einer Abkühlung im Meer oder einem kleinen Spaziergang um den Platz oder ins nächste Dorf. Mir ist jedenfalls diese Art des Reisens wesentlich lieber, weil es mich mehr entspannt.
Natürlich kostet ein Wohnwagen/Wohnmobil auch Unterhalt. Maut ist je nach Größe nicht viel teurer, jedenfalls auf den bisher von uns genutzten Strecken. Da man mit dem WoMo jederzeit die Tour unterbrechen kann, ist der Weg das Ziel, da kann man auch kostenlos Landstraße und Pässe fahren und sieht auch noch viel mehr. Im direkten Vergleich dürfte aber das Wohnmobil dennoch günstiger sein als unsere sonst üblichen Reisen in FeWos bzw. Flugreisen.
Für uns liegt der Hauptvorteil allerdings in den vielen kleinen Touren übers verlängerte Wochenende oder an Brückentagen. Ob im Winter in eine Therme oder im Sommer ins benachbarte Ausland, an einen See, oder eine Städtereise, die Ziele sind unendlich. Wir planen fürs kommende Jahr mehr als 10 solcher Touren zusätzlich zu zwei Haupturlauben und werden gut 50 Nächte im Wohnmobil verbringen.
 

SheldonSJP

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@Luppo , da sprichst du schon ein klaren Vorteil gegenüber der FeWo an. Du weißt was du hast bzw. worin du wohnst und musst notfalls nur den Standort wechseln, falls es nicht passt. Das ist bei festen Unterkünften eben nicht so einfach. Man muss auf die Bilder und Angaben vertrauen, die man vorab sieht. Da kann man dann schlecht spontan was ändern.
Aus Unterfranken hat man auch ein paar Km weniger fahrt und liegt irgendwie zentraler und hat in jede Richtung die gleiche Entfernung für verlängerte Wochenenden (Nach Schweden wäre ich hier oben leicht im Vorteil ;) )
Ich suche mir immer das was mir gefällt und eben was es mindestens haben muss wie Garten usw. und da muss ich eben auch den höheren Preis zahlen. Da hat jeder seine eigenen Grenzen. Habe schon mehrmals die gleiche Wohnung gebucht, weil sie einfach Klasse war. Für mich war es auch kein Unterschied, ob FeWo oder mit dem Zelt, von der Freizeitgestaltung ist es genauso, aber es ist eben einfacher, wenn man für FeWo´s die Gegend kennt und ggf. bei den Angeboten zwischen den Zeilen lesen kann und weiß wo die Unterkunft liegt.
Wenn ich den Platz (und im Urlaub auch mehrere "Fahrer") hätte zum warm und trocken hinstellen, würde ich mir vielleicht auch nen Wohnwagen zulegen, da ich auch mal länger Urlaub nehmen kann und ich vor Ort mit dem Zugwagen auch noch beweglicher wäre. Allerdings ist mir eine 1300Km+ Strecke mit 80-110 Km/h einfach eine Quälerei. Fahre fast nur noch nachts, da man da deutlich besser vorankommt

@claus-juergen
Glamping ist für mich schon, mein Zelt in dem ich aufrecht stehen kann und das auch in der Schlafkabine. Und mein kleiner Kühlschrank. Die neuen Zelte sind ja auch schon deutlich kühler innen und die Kabine dunkler.
Auf den Campingplätzen sehe ich noch sehr viele Zelte, auch auf den Parzellen. Teilweise richtig große, aber eben das es nur selten deutsche sind, da sind gefühlt 8 von 10 mit dem WoMo da.
Zelten an der Nordsee vorm Deich ist da auch schon wieder ne ganz andere Hausnummer. Da wird schlampiger Zeltaufbau und Erdnägeleinschlagen recht schnell bestraft :lach:

War da in Slowenien nicht mal was, das es bei der Maut irgendwie nach der Höhe des Fahrzeugs ( WoMo) an der Vorderachse geht?
 
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Luppo

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Bei Wohnmobilen bis 3,5 t wird die Höhenregelung (> 1,30 m über Mitte Vorderachse) nicht angewendet, es gilt der PKW-Tarif 2A.
 
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claus-juergen

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Der Wohnmobilhersteller Knaus hat ein vollelektrisches Wohnmobil vorgestellt. Im Gegensatz zu einem Elektroauto ist das jedoch noch nicht alltagstauglich. Eineinhalb Stunden kann man damit fahren und dann ist die Batterie leer. Wie weit man mit dem Fahrzeug kommt teilt der Hersteller auch nicht mit.

Ich denke, dass es künftig auch ein Problem sein wird, wenn jeder sein elektrisches Wohnmobil am Campingplatz gleichzeitig aufladen möchte. Da ist dann selbst das beste Stromnetz des Platzes schnell überfordert.


grüsse

jürgen
 

carmencita

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Also wir haben glaube ich schon so ziemlich alles probiert, was in Sachen Urlaub möglich ist:

- eigenes Zelt
- eigener VW-Bus
- Mietwohnwagen
- Mobilheime in alles Ausführungen
- Hotel
- Ferienwohnung

Irgendwie hat alles Vorteile und Nachteile. Es kommt auch immer ein wenig auf die Lebenssituation an.

Als wir keine Kinder hatten, waren wie immer mal mit einem VW-BUS Westfalia (BJ. 81) unterwegs. Unvergessliche Eindrücke konnte man dort erleben.

Als die Kinder klein waren, hatten wir oft Mobilheime oder Mietwohnwagen in der Nähe vom Meer, Tür auf - Kinder am Wasser - genial

Als die Kinder größer wurden dann immer mal Ferienwohnung (in der Saison doch günstiger als Mobilheim auf einem CP, und meisten mit allem was das Teenie-Herz begehrt ausgestattet (WLAN...etc)

Hotel finden Kinder irgendwie immer gut, obwohl wir Eltern da überhaupt keine Freude von sind.

Ferienwohnungen gibt es auch direkt am Meer und in der Nebensaison auch recht günstig.

Im übrigen ist so eine Zwischenübernachtung dank zum Beispiel booking.com ja heute ein Kinderspiel zu buchen, so kann man auch mit dem PKW auf der An- und Abreise das ein odere andere besichtigen.

Ein neues WOMO wäre uns im Moment einfach zu teuer, das muss man auch oft nutzen finde ich, also viel Zeit haben.

Wie gesagt, Favorit habe ich nicht:

In 2021:

Mai: 10 Tage Appartement auf Camping Koversada Istrien (ohne Kids)

Sommer: 3,5 Wochen Kroatien-Rundreise (immer in Ferienwohnungen, war super auch für die Kids)

Herbst: 2 Wochen Lloret de Mar (extra wegen der Kids - Ferienwohnung - auch genial!)

Aktuell: Vrsar (Ferienwohnung mit Sohnemann, da Töchterlein auf Skifreizeit ist)
 

Sporting 505

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Also wenn ich so zusammenrechne ist das schon viel Zeit die ihr in Urlauben verbringt. ;) Soviel Urlaub haben wir vom Arbeitgeber nicht. Trotzdem versuchen wir so oft wie möglich gemeinsame Freizeit zu verbringen. Da ich auch viel Feiertags u.Wochenende arbeite gibt es halt auch mal Freizeit unter der Woche. Dann sind wir schon mal mit dem Wohnwagen oder aktuell mit dem WoMo unterwegs. Wir nutzen das WoMo zusammen mit unserem Sohn. Wenn er länger mal damit unterwegs ist haben wir immer noch den Wohnwagen. Eine andere Entscheidung als Camping und unabhängig zu sein gibt es für uns kaum. Im Sommer fahren wir dann auch mal alle zusammen und dazu bekommt das WoMo noch eine Anhängerkupplung. Dann kommt der Wohni hinten dran. Dann sind wir auch am Urlaubsort immer noch flexibel. Das wir dennoch mal auch fliegen da schließt das eine das andere nicht aus. Wir nutzen das Womo auch zu Städtetouren und Thermebesuche,wie@Luppo auch. Klar kostet ein WoMo schon richtig Geld, ist auch eine Frage das Anspruchs. Wir sind zum Glück in der Lage es gut zu Dritt stemmen zu können. So nach dem Motto,wenn nicht jetzt wann dann? Klar hoffe ich auch bald mein Arbeitspensum etwas zu reduzieren:)
 

Luppo

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Ja, es muss es einem wert sein, das stimmt schon. Die Kosten für Anschaffung und Unterhalt sind beträchtlich für eine "Freizeitbeschäftigung".
Uns ist es der Zugewinn an Freiheit und Flexibilität wert.
Ich kann glücklicherweise immer frei nehmen, wann ich will. Meine bessere Hälfte muss geschickt mit den Urlaubstagen taktieren. Klappt meistens.
In 2021 haben wir 51 Übernachtungen im Wohnwagen/Wohnmobil geschafft.
 

carmencita

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Also wenn ich so zusammenrechne ist das schon viel Zeit die ihr in Urlauben verbringt. ;) Soviel Urlaub haben wir vom Arbeitgeber nicht. Trotzdem versuchen wir so oft wie möglich gemeinsame Freizeit zu verbringen. Da ich auch viel Feiertags u.Wochenende arbeite gibt es halt auch mal Freizeit unter der Woche. Dann sind wir schon mal mit dem Wohnwagen oder aktuell mit dem WoMo unterwegs. Wir nutzen das WoMo zusammen mit unserem Sohn. Wenn er länger mal damit unterwegs ist haben wir immer noch den Wohnwagen. Eine andere Entscheidung als Camping und unabhängig zu sein gibt es für uns kaum. Im Sommer fahren wir dann auch mal alle zusammen und dazu bekommt das WoMo noch eine Anhängerkupplung. Dann kommt der Wohni hinten dran. Dann sind wir auch am Urlaubsort immer noch flexibel. Das wir dennoch mal auch fliegen da schließt das eine das andere nicht aus. Wir nutzen das Womo auch zu Städtetouren und Thermebesuche,wie@Luppo auch. Klar kostet ein WoMo schon richtig Geld, ist auch eine Frage das Anspruchs. Wir sind zum Glück in der Lage es gut zu Dritt stemmen zu können. So nach dem Motto,wenn nicht jetzt wann dann? Klar hoffe ich auch bald mein Arbeitspensum etwas zu reduzieren:)
Na ja, wir haben ganz normal 30 Tage Jahresurlaub, dazu können noch 12 Tage Überstundenausgleich genommen werden.

Dazu machen wir es seit Jahren so, dass 100 % unserer Uraubstage für Urlaub genutzt werden.

Vom Büro ins Auto und vom Auto wieder direkt ins Büro, das ist zwar manchmal anstrengend, aber so kann man sich bei guter Planung im Jahr, je nachdem wie die Feiertage fallen schon 10 Wochen Urlaub gönnen.

Das ist sozusagen unser grosses Hobby.

Im Kreise unserer Bekannten haben sich viele in den letzten Jahres WOMO´s zugelegt, bei denen ich es mit nie hätte vorstellen können, da bin ich mal sehr gespannt, wie das so klappt.

Unseren Kindern habe ich unseren alten, VW-BUS T3 Westfalia aufgehoben (seit 10 Jahren abgemeldet - Tocher beginnt bald mit dem Führerschein, beim Sohn dauert es noch). Wenn die mal Interesse am Camping haben und etwas technisches Geschick entwickeln, können die ihn gerne wieder herrichten und damit ihre ersten Erfahrungen sammeln.

Leider benötigt der mitlwerweile etwas Arbeit, und ich habe in dieser Hinsicht leider zwei linke Hände, also ruht die Hoffnung auf dem Kindern.
 

claus-juergen

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Es gibt einen neuen Typ von kleinen Wohnwagen der anscheinend recht beliebt bei der Kundschaft ist.


Grüße

Jürgen
 

SheldonSJP

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So einen ähnlichen habe ich mir letztens auf einer Messe angeguckt. War ganz gemütlich. Preise gingen ab knapp über 20.000 Euro los. Hersteller kommt aus der Türkei und da kann man sowas wohl auch für den Urlaub mieten. Dafür hat man was geländetaugliches, wenn man schon ein Geländewagen als Zugmaschine hat.

Hier ist das Teil. Crawler TRC 458

 
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claus-juergen

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Die Wohnwagenbranche hat die Wildcamper als neue Kundschaft entdeckt. Endlich gibt es einen geländetauglichen Wohnwagen. Damit kann sich nun jeder, der dazu über ein passendes Zugfahrzeug verfügt frei in die Prärie abseits von Campingplätzen bewegen. Dass diese neue Freiheit nur demjenigen nutzt, der so ein Gefährt kauft, ist wohl klar. Fehlt eigentlich nur noch das Notstromaggregat.

https://www.faz.net/aktuell/technik...om-hessischen-unternehmen-eriba-17874972.html

Grüße

Jürgen
 

SheldonSJP

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Diese geländetauglichen Unterkünfte werden auch viel im Jagdbereich beworben. Da gibt es dann auch welche mit Jagdsitz/Hochsitzaufbauten. Gerade wenn man mal übers Wochenende oder sogar ne Woche raus will. In Deutschland gibt es dafür zwar kaum genug wilde Natur, aber in Skandinavien und Osteuropa ist es durchaus sinnvoll sowas zu nutzen. Es gibt ja auch Jagdurlaube. Da bietet sich das auch gut für an.
 

Hannoverpaar

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Moin es wurde schon alles gesagt bzw. geschrieben nur nicht von allen. Wir haben jetzt auch sei 1,5 Jahren einen Wohnwagen und nutzen den nicht nur zum im Urlaub fahren sonder haben auch einen Stellplatz auf einem Campingplatz in der Nähe. So wird der Wagen fast das ganze Jahr genutzt nur so hat es für uns einen Sinn gemacht. Vorher haben wir Pauschalurlaub oder Ferienwohnung Urlaub gemacht, also wirklich billiger ist camping nicht eben nur anders. Irgendwann ist dieser Wohnmobile und Wohnwagen Hype vorbei und dann gibt es einen anderen Trend hinter dem hergelaufen wird. Bin mal gespannt was dann kommt.
Aber Umweltfreundlicher wird es bestimmt nicht. munter bleiben
 

Christina_1962

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Ich glaube da wird mit der Werbung, Suggestion und Falschaussage, Kundschaft geködert.
Wildcampen ist in ganz Europa verboten, sogar in Skandinavien, da gilt für den Wohnwagen wohlgemerkt, ein generelles Übernachtungsverbot ausserhalb der Campingplätze.
Und da diese Zeitgenossen überall ihren Dreck und Abwasser hinterlassen wird in unserem schönen Tal auch mittlerweile jeder der da steht und
kein einheimisches Kennzeichen hat, zur Anzeige gebracht.
Würde da mal einer fragen ob er übernachten darf, kein Problem. Aber einfach die Karre an den Waldrand stellen, das Chemieklo in der Pampa entleeren und die Abfalltüte ordentlich an einen Baum hängen und dann abhauen:mad:
 
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