Hallo Zusammen.
Abschließend möchte ich nun noch berichten, wie die ganze Sache für mich weiterging.
> Ende Februar 2026 erhielt ich von meiner Anwältin die Nachricht, dass der Einspruch abgewiesen wurde und sie nun erneut Einspruch einlegen wird.
> Letztendlich erhielt ich im Mai 2026 die Nachricht, dass auch der 2. Einspruch abgewiesen wurde. Ehrlich gesagt, hatte ich das schon fast erwartet.
Der nächste Schritt wäre jetzt ein Gerichtsverfahren.
Die ausführliche Beratung durch meine Anwältin ergab folgendes:
> Es bestehen Erfolgsaussichten, diese können natürlich nicht garantiert werden.
> Selbst bei solchen einfacheren Fällen dauert das Verfahren bis zu 3 Jahre.
> Voraussichtlich muss ich 1x zur Anhörung nach Kroatien reisen, abhängig von der Entscheidung des Richters.
> Diese Reisekosten werden mir nicht erstattet, da ich als Kläger ein rechtliches Interesse am Ausgang des Verfahrens habe und während der Dauer des Verfahrens den Anordnungen des Gerichts Folge leisten muss.
> Die Partei, die den Rechtsstreit verliert, ist verpflichtet, der Gegenseite die Kosten des Gerichtsverfahrens zu ersetzen.
> Für das Gerichtsverfahren benötige ich eine OIB-Nummer (kroatische ID-Nummer), diese muss für mich beantragt werden.
> Die Kostenübernahme für das Gerichtsverfahren und die Beantragung der OIB-Nummer muss mit meiner Rechtsschutzversicherung geklärt werden.
Da gegenwärtig unter dem Strich mehr oder weniger eine schwarze Null steht, habe ich mich entschlossen, nicht zu klagen. Einerseits will ich unter die ganze Sache nun endlich einen Schlussstrich ziehen und andererseits, wenn ich vor Gericht erscheinen muss, würden die Reisekosten, je nachdem, welches Gericht zuständig ist, in etwa in der Höhe der Summe liegen, die eingeklagt werden soll.
Das ist nun der Endstand nach etwas mehr als 10 Monaten am 13.05.2026.
Der Übersicht halber habe ich alle Informationen zusätzlich im Eröffnungsbeitrag zusammengefasst.
Viele Grüße, Daniel.