Straßenbau in Liznjan...

claus-juergen

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#1
hallo,

meine Tochter befindet sich derzeit mit Familie in unserem Ferienhaus in Liznjan. Das steht an einer schmalen Privatstraße, die bisher lediglich geschottert war. Nun haben wir Anrainer die Straße an die Gemeinde übereignet und manche dazu einen Teil des eigenen Grundstücks hergegeben, so daß die Gemeinde die Straße ausbauen kann.

Dazu gehörte im Herbst letzten Jahres das Fällen von vier großen Pinien durch die Gemeinde, das Entfernen der Wurzelstöcke und das Planieren und Auffüllen mit Schotter.

Die Pinien wurden im Vorjahr gefällt, Im Frühjahr wurde das Holz weggebracht und seit gestern sind insgesamt sieben Arbeiter mit den weiteren Arbeiten betraut. Es kam fast so wie ich vorausgesagt habe.



Rechts sieht man die bisherige Straße. Der Teil links kommt nun dazu.



Meine Voraussage war, daß bei den Arbeiten sicherlich eine Wasserleitung und eine Stromleitung in der Straße abgerissen wird. Nein, ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Nur eine Wasserleitung wurde gestern abgerissen.



Die haben die Arbeiter auch schnell wieder geflickt. Dafür wurden jedoch zwei Reifen an der Baumaschine platt gefahren und ausgetauscht. Das Stahlseil, welches um einen Wurzelstock gebunden wurde, riß natürlich auch. Ansonsten waren sechs Arbeiter mit den Anweisungen an den einen Baggerfahrer den ganzen Tag beschäftigt.



So sah die von zwei Wurzelstöcken befreite Fläche gestern abend aus. Heute pünktlich um 09.20 Uhr ging es weiter. Es bleibt abzuwarten, ob die Mammutaufgabe von kleinen Team von Spezialisten heute bewältigt wird. ;)

grüsse

jürgen
 

Sporting 505

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#2
Das nennt man bei uns ABM ;)
Habe auch in anderen Ländern oft festgestellt das die Mühlen dort langsamer malen. Bei uns Deutschen muss immer wieder alles schnell fertig sein. Hab ich selbst auch oft schon zu Ohren bekommen. Das ist der Stress den wir uns auch dann machen. Andere Länder ,andere Sitten heißt es doch.
 
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#3
Wow, das ist ja fast so wie bei uns...
Hier hat die Gemeinde begonnen eine Brücke zu sanieren, mittendrin war kein Geld mehr da. Egal, Brücke zu, 2 Monate später wurde das Geld bereitgestellt. 1 Monat warten bis die Arbeiter wieder zeit haben, und wenn alles gut geht sollte die Brücke Beginn Juli offen sein. Geplant war Ende März...
 

claus-juergen

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#4
hallo,

Geschafft. Alle vier Wurzelstöcke sind raus. Ob es weitere Ausfälle und welcher Art gegeben hat, weis ich nicht.



Nun wäre es schön, wenn der Weg auch geschottert würde. Ansonsten sehe ich bei Regen nichts als einen roten Schlammweg. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#6
hallo Renate,

nun ist es wohl keine aufwändige Arbeit mehr, weil nun nur noch mit der Maschine das Erdreich abgetragen werden muß. Danach kommen 20 oder 30 cm Schotter drauf und so wird es wohl bis zum Ausbau der Straße runter zum Meer bleiben. Die wird sicherlich erst nach dem Hotelbau fertiggestellt werden, weil die Baumaschinen die neue Straße sicherlich sehr stark beanspruchen werden. Das dauert noch ein paar Jahre.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#8
hallo Renate,

extra für dich habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, daß selbst heute, am Pfingstmontag die Straße zu unserem Haus fertiggestellt wird. Wir wollen doch nicht, daß du noch einmal hinfällst.






Wenn auch der Untergrund nicht homogen geschottert wird, so ebnen ihn die Arbeiter wenigstens vor dem Teeren ein.



Dank der fachkundigen Anweisungen meiner Enkel geht nun nach der Marenda endlich was voran.



Der Maschinenpark wurde anscheinend auch erneuert. Bisher keine weiteren Ausfälle.



Das Personal wurde von meiner Jugend mit Eis und Bier versorgt. Folglich können die Arbeiten nun züzig weitergehen.



Natürlich bleibt es nicht aus, daß sich mein Enkel Alex selbst in die Maschine setzt um dem Fahrer die Technik zu erklären.

Ich berichte weiter life was in Liznjan geschieht. Künftig können mich vielleicht sogar Eigner von tiefergelegten Sportwägen besuchen.

grüsse

jürgen
 
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claus-juergen

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#10
hallo Renate,

zu früh gefreut, Pünktlich um vier Uhr nachmittags haben die Arbeiter alle Maschinen stehen gelassen und sind abgezogen. Das ist ja auch verständlich. Schließlich ist es in Liznjan etwas wärmer wie in Südbayern. Zieht man nun die Marende ab, dann bleiben doch effektiv etwa fünf Arbeitsstunden für heute übrig. Das ist doch nicht schlecht. Mal sehen, was sich morgen tut.

Meine jugendlichen Reporter werden sicherlich weiterhin berichten. Wenn du das nächste mal in Liznjan bist Renate, kannst du sogar mit den Inline-Skatern zu mir runter fahren. Den Berg hinauf wird dich dann sicherlich Arco ziehen können. ;)

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#12
hallo,

es geht weiterhin recht "zügig" voran. Insgesamt wurde heute zwei Stunden auf der Baustelle gearbeitet. Zuerst lud ein LKW Schotter ab.



Danach wurde ein Leerrohr verlegt in welches die zwei mal durchtrennte und geflickte Wasserleitung geschoben wurde. An ein weiteres Leerrohr für die noch unbebaute Parzelle nördlich der Straße hat natürlich niemand gedacht. Es ist somit abzusehen, daß im Falle der dortigen Bebauung die gesamte Straße der Länge nach aufgerissen wird um Wasserleitungen, Stromleitungen und die Telefonleitung zu verlegen.



Mittags war natürlich wieder niemand da und nachmittags war um 14.00 Uhr Schluß mit Lustig oder Arbeit.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#13
Hallo,

Es geht weiterhin flott voran. Die Baumaschinen wurden Mitte letzter Woche abgezogen. Zuvor wurde vor meinem Grundstück noch vertieft, so dass ich nun definitiv nicht mehr weder auf meinen eigenen Stellplatz noch in die Garage komme. Abwarten und Pivo trinken...

Grüsse

Jürgen
 
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#14
Stellplatz ist ja schon belegt

Gut unterbauen oder mit Schaufel wieder auffüllen
 

claus-juergen

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#15
Stellplatz ist ja schon belegt

Gut unterbauen oder mit Schaufel wieder auffüllen
Hallo Bezzy,

Nur der Stellplatz vor der Küche ist belegt. Der vor der Garage wäre eigentlich frei. Ich habe die Karre nun ein paar Häuser weiter bei einer Bekannten untergestellt und befürchte, dass sich in den nächsten zwei Wochen nichts tut in Sachen Straßenbau.

Grüsse

Jürgen
 
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#16
Das glaube ich auch waren ja vor Ort leider ist die Woche nicht viel passiert

Die Parkmöglichkeiten kenn ich
 

claus-juergen

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#17
Hallo,

Es ist wirklich unglaublich, wie diese Straße in Liznjan gebaut oder nicht gebaut wird. Nachdem nun in den letzten vierzehn Tagen das Erdreich abgetragen und teilweise etwas Kies aufgetragen und teilweise eingeebnet wurde, geschieht nun nichts mehr. Auch alle Baumaschinen sind weg.

Heute war ich gemeinsam mit zwei Nachbarn, die beide auch Fewo und Zimmer vermieten bei der Gemeinde. Die Erstauskunft war doch tatsächlich, dass nun nicht mehr weitergebaut wird, weil ja angeblich erst während der Baumaßnahmen festgestellt wurde, dass es sich hier um einen Privatweg handele. Es solle wohl alles so bleiben wie es ist. Damit wurde aus einer geschotterten schmalen Straße eine breite, völlig unebene Straße, deren Untergrund teilweise aus Schotter und teilweise aus roter Erde besteht. Das Niveau ist etwa 20 cm unter meiner Zufahrt. Die Zufahrt ist also zu keinem der Anliegergrundstücke mehr möglich.

Der Herr Bürgermeister meinte dazu, dass es ja eigentlich erforderlich wäre, mit jedem der Anlieger und Miteigentümer der Straße einen Vertrag zu schließen, um die Zustimmung zur Asphaltierung zu erhalten. Das wäre praktisch angeblich unmöglich. Erst nach massivem Drängen und Nachfrage des Betreibers einer benachbarten Pension räumte der Behördenchef ein, dass wohl jemand anders, der weder Anlieger noch Miteigentümer der Privatstrasse ist, sich gegen den Ausbau der Straße ausgesprochen hat. Dies deshalb, weil da noch ein paar unbebaute Grundstücke daneben liegen, die wohl durch eine geteerte Straße, warum auch immer einfacher bebaut werden können. Dann wäre dessen Sicht auf das Meer eingeschränkt.

Das ist natürlich Schwachsinn, weil alleine die Lage eines Grundstücks über die Bebaubarkeit entscheidet und nicht die Art der Zufahrtsstraße. Nun soll es also doch in den nächsten Tagen weitergehen und eine Teerdecke aufgebracht werden. Möglicherweise hat die Drohung auf Schadensersatz des Betreibers der Pension, er ist gelernter Jurist, und der Hinweis auf dessen Kontakte zur Regionalzeitung Glas Istre einen Sinnenswandel bei der Gemeindeverwaltung bewirkt.

Warten wir also ab...

Grüsse aus dem sommerlich warmen Liznjan

Jürgen
 

burki

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#18
@claus-juergen - Resolution und Sitzstreik vor dem Gemeindeamt...

fragt ihn mal, ob er zur Situation einen Internetauftritt haben möchte :)

burki, der dir noch sonnige Tage wünscht...

PS: und denk dran, ->mein schönstes Urlaubsfoto im Dezember wartet evtl auf ein tolles Foto von dir
 

claus-juergen

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#19
Hallo Burki,

https://www.adriaforum.com/kroatien/media/image-jpeg.4706/

Auf diesem Bild kann man gut erkennen, dass nur Schotter bis ungefähr vier Meter vor der Zufahrt zur Hauptstraße aufgebracht wurde. Dazu blieb noch ein Teil des Seitenstreifens stehen. Es musst heute morgen wohl ab 08.00 Uhr ganz schnell gehen, weil aufgrund von drei Feiertagen in Folge Kroatien bis Dienstag still steht.

Ob das Bild nun aus der Medienverwaltung hier eingefügt wurde, kann ich nicht sagen. Am iPad ist nun mal alles etwas komplizierter - zumindest für mich. Vielleicht kann es ein MOD für mich ändern wenn es nicht klappt.

Meinst du wirklich, dass ich ein Bild vom Strassenbau unter dem Thema "mein schönstes Urlaubsfoto" einstellen soll? ;)

https://www.adriaforum.com/kroatien/media/image-jpeg.4707/

Grüsse

Jürgen

 
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