Saison 2026

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t-kal

Moderator
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Ja, leider nur Samstags möglich. Das nervt mich auch immer, aber ist so.
Preise 2027 hab ich mir noch nicht angeschaut.
Wie gesagt, wenn man die Vermieter erstmal direkt kennt … besser ;)
 

claus-juergen

Globaler Moderator
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Jetzt sind wir von der Saison 2026 aber ein Stück weit weg gekommen. Und doch zum Thema Ferienhaus noch ein paar Worte. Je weiter weg vom Strand und je weiter weg von einem Ort mit Infrastruktur, desto billiger sollte die Unterkunft werden. Allerdings sind abseits der Küste nun mal auch die Grundstücke billiger und damit lassen sich auf große Parzellen auch entsprechend große und teils luxuriöse Häuser platzieren. Das wiederum drückt den Preis nach oben.

Dann haben wir noch die verschiedenen Monate wo es mal billiger und mal teurer wird. Wählt man die gleiche Buchungszeit kann ein Haus auf den verschiedenen Portalen zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Die Familie meiner Tochter Daniela bucht oft über Novasol, weil da zum einen Thomas 8 % über seine Firma und dann noch 3 % Rabatt über die Kreditkarte erhält. War man einmal mit einer Unterkunft zufrieden und wählt die ein weiteres mal ist meist die direkte Buchung beim nun bekannten Vermieter zu einem niedrigeren Tarif möglich. Anders herum gehts manchmal auch. Dann ist man an einen Gierschlund geraten.

Was die Entfernung zum Meer anbelangt ist das so eine Sache. Was nützt ein Ferienhaus in Medulin wenn man im Dauerstau für die eineinhalb Kilometer zum Strand eine halbe Stunde benötigt? Was nützt in dem Ort eine Fewo, wenn man am Strand, weil der so flach ist nicht schwimmen kann und Unterhaltung in Form von Musik, Geschrei und Verkäufern aller möglichen Dinge keine Ruhe hat? Was nützt ein felsiger Strand vor der Haustüre wenn der Wellengang dort regelmäßig das Schwimmen im Meer zur Gefahr macht?

Damit zurück zur Saison. Ich persönlich meide Kroatien egal auf welche Weise ich anreise im Juli und August. Da ist es mir meist zu heiß und zu voll.

grüsse

jürgen
 

Julija

erfahrenes Mitglied
Faktencheck für Zadar, und warum der Juni etwas schwächer ausgefallen ist.


Der Monat Juni war wohl auch in der Gespannschafft Split nicht so prickelnd. Dafür wird der Juli bestimmt nicht schlecht ausfallen.

 
Zuletzt bearbeitet:

gaula

erfahrenes Mitglied
Auch für Istrien gibt es news zu diesem Thema:

"REKORDE GEBROCHEN​

Istrien füllt seine Kassen, aber nicht alle Lokale: Mehr Geld von den Gästen, und die Gastronomen stellen fest, wo das Wachstum verschwunden ist."


In Istrien belief sich der Gesamtwert der steuerlich erfassten Rechnungen im ersten Halbjahr auf fast 564 Millionen Euro – ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Anzahl der Rechnungen um 6 Prozent zunahm. Restaurants und Cafés verzeichneten mehr Rechnungen als im Vorjahr, während die Anzahl im Einzelhandel auf dem Vorjahresniveau blieb.

 

claus-juergen

Globaler Moderator
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Ein interessanter Artikel aus Glas Istre ist es wert hier komplett zitiert zu werden:

"Der Wirtschaftsexperte Damir Novotny warnte, dass Kroatien vom Tourismus mehr erwarte, als es leisten könne, und dass die kroatische Tourismuswirtschaft in einer Sackgasse gelandet sei, schreibt N1, wie Poslovni.hr berichtet .

„Kroatische Politiker und die Öffentlichkeit erwarten mehr vom Tourismus, als dieser leisten kann. Das ist nicht mehr möglich. Veränderungen im Konsumverhalten, der Klimawandel und die Inflation haben das Bild der Tourismusnachfrage verändert“, sagte Novotny in Bezug auf Plenkovićs Aussage, dass Kroatien bei den Touristenzahlen und Übernachtungen an seine Grenzen stößt.

„Kroatien verliert den Kampf im Mittelmeer.“​


Novotny ist der Ansicht, dass Kroatien im Mittelmeerraum im Hinblick auf sein touristisches Angebot den Kürzeren zieht. „Vergleicht man das Angebot mit dem griechischen Tourismus, wo kleine, familiengeführte Hotels, die sich schnell anpassen, dominieren – das Gleiche gilt für Italien und Spanien. Portugal hat sich schon vor langer Zeit für einen gehobeneren Tourismus entschieden. Kroatien verfügt nicht über genügend gute Hotelkapazitäten. Es gibt nicht genügend Veranstaltungen, die Gäste anlocken, die nicht an den Strand wollen. Kroatien hat ein großes Potenzial im Bereich des kulturellen Erbes – wir nutzen es nicht.“

Gastronomietechnisch hat Kroatien, mit Ausnahme Istriens, die Erwartungen der Touristen nicht erfüllt. „Sie erwarten authentische Gastronomie zu fairen Preisen. All das bleibt hinter den Erwartungen der Tourismuspolitiker zurück“, fügt er hinzu.

„Touristen bleiben kürzer, weil es keinen Grund gibt, länger zu bleiben.“​

Die Hochsaison wird zwar gut besucht sein, aber das reicht nicht, warnt Novotny. „Die Ankünfte werden ähnlich sein, aber die Ausgaben werden geringer ausfallen, da die Touristen kürzer bleiben und es ihnen an Angeboten mangelt – keine Veranstaltungen, keine gute Gastronomie. Die kroatische Küste ist die schönste im Mittelmeer, aber das allein genügt nicht. Tourismus ist ein komplexes Produkt, das hohe Investitionen erfordert und empfindlich auf externe Einflüsse reagiert.“

Er warnt insbesondere vor der Preisfalle: „Die meisten unserer Touristen reagieren sehr preissensibel. Unsere Dienstleister erhöhen die Preise, um Verluste in der Nebensaison auszugleichen und so diesen Teil des Jahres schließen zu können – das ist nicht möglich. Wir sprechen zwar über die Notwendigkeit, die Saison zu verlängern, aber niemand sagt, wie. Man muss investieren.“

Venedig ist begehrter als Dubrovnik​

Novotny hebt hervor, dass Venedig ganzjährig ein beliebteres Reiseziel als Dubrovnik ist – und genau das fehlt Kroatien. „Kroatien hat wie Österreich eine lange Tradition im Gesundheitstourismus. Dieses Potenzial muss genutzt werden. Kontinentaltourismus ist interessant, Gorski Kotar bietet Möglichkeiten, ebenso wie Lika. Wir müssen uns vom reinen Strand- und Sonnentourismus lösen.“

„Für uns ist das Braten von Lamm am Spieß und das Grillen von Kebabs der Höhepunkt – das reicht nicht mehr. Moderne Touristen suchen nach regionaler Küche zu erschwinglichen Preisen. Das ist unerträglich geworden, und der kroatische Tourismus steckt in einer Sackgasse – das muss sich ändern“, schloss Novotny."


grüsse

jürgen

 

Julija

erfahrenes Mitglied
Wir haben Mitte Juni/ Anfang Juli nicht einen einzigen Strand leer gesehen. Und wir sind tatsächlich viel herum gefahren. Meine Familie in Kaštela auch nicht. Und die sind jetzt dort. Ob das für die Statistik der Medien viele oder nicht so viele Urlauber waren, weiss ich nicht.
Morgens um 7.00 waren diese besagten Strände tatsächlich leer!

Die Medien haben wohl wieder kein Thema für das Sommerloch.

Und wenn man z.B. drei Unterkünfte mit einer Buchung blockiert, muss man zwei davon stornieren usw.
Wir haben die erste Unterkunft auch storniert! Und eine andere gebucht, die günstiger und vorteilhafter war.

Wenn ein Appartement z. B. 3000.- in der Woche kosten soll, müssen diese ihren Preis senken, sonst bucht dort keiner.

Wir in BW haben noch nicht einmal Ferien. Die Saison ist noch lange nicht zu Ende

2025 sah es zum Schluss auch nicht schlecht aus. Urlauber warten wegen Unsicherheiten auch gerne mit Buchungen.
Hier ist eine ganz gute Prognose von Kroati.de

 
Zuletzt bearbeitet:

zonk66

erfahrenes Mitglied
Zahlreiche Stornierungen in Kroatien
So ein Quatsch . Wir waren von 11-25.6 in Valkanela. Vrsar/Funtana. Bis ca 20.6 war wenig los. Danach waren die Strände voll.
Das die MH für 3000 die Woche nicht voll waren...der Preis machts. Und Ferien in D sind halt erst Ende Juni. CP selber war bei Abfahrt gut ausgelastet.
 
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