Saison 2026

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claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Wer hätte das gedacht? Laut Daten des eVisitor-Systems, das den Tourismus in kommerziellen und nicht-kommerziellen Einrichtungen sowie die Schiffscharter (eCrew-System) erfasst, verzeichnete Kroatien von Januar bis Ende Mai 4,5 Millionen Ankünfte und über 14 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent bei den Ankünften und 7 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von den insgesamt 14 Millionen Übernachtungen entfielen 12,2 Millionen auf die Adria, was einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die übrigen Übernachtungen wurden auf dem Festland verzeichnet, wo ein Anstieg von 3 Prozent zu beobachten war.


grüsse

jürgen
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Pfingsten war doch letztes Jahr im Juni was heißt dass bis Ende Mai diese Urlauber nicht in der Statistik drin waren.
Heuer Ende Mai und mit schönem Wetter und doch schon erträglichen Wassertemperaturen.
Auf deutsch - der Vergleich der Zahlen für die Monate 01-05 ist nicht aussagekräftig.
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Ausnahmsweise zitiere ich mal wörtlich einen kompletten Kommentar aus der heutigen Ausgabe von Glas Istre.

"Das erste Juniwochenende in Rabac in Istrien, ein sonniger Tag, gegen 15 Uhr. Die Cafés und Restaurants sind eher leer als voll, nur in einer Taverne herrscht reges Treiben, ansonsten spielen desinteressierte und arbeitslose Kellner gelangweilt mit ihren Handys. Der Ort, der normalerweise ein Bild von zweitklassigem Tourismus mit verblassten Fotos von Eiscreme aus dem letzten Jahrhundert vermittelt, wobei Banana Split der absolute Renner ist, wirkt wie Anfang April, kurz vor Ostern, wenn die ersten Gäste nur auf ihren Einlass warten. Trotzdem kostet ein Kaffee fast drei Euro. Bild zwei: Sonntagnachmittag, Autobahn Rijeka-Zagreb, auf dem Abschnitt von Rijeka nach Bosiljevo. Nur wenige Autos, hauptsächlich mit Kennzeichen aus Rijeka und Pula, kehren in die Metropole zurück. Keine Touristen zu sehen. Nur von Bosiljevo Richtung Zagreb ist es etwas voller, aber das sind Dalmatiner, die von einem verlängerten Wochenende zurückkehren. Die Straßenverhältnisse sind ähnlich wie nach Ostern, entspannte Vorsaison, kein Stress.

Und was sagen die offiziellen Daten? Laut Statistik besuchten am ersten Juniwochenende dieses Jahres, von Donnerstag bis Sonntag, rund 380.000 Gäste Kroatien. Das entspricht exakt dem Vorjahreswert. Insgesamt gab es dieses Jahr einen Anstieg von 7 Prozent. Die Touristenzahlen sind also nicht gesunken. Doch die Frage bleibt: Wo sind die Touristen? Der Strand in Rabac war menschenleer, und die Ausflugsboote lagen gegen 15 Uhr im Hafen – es gab also keine Interessenten für diese zusätzlichen Angebote. Diese kosten übrigens 40 Euro für eine zweistündige Fahrt nach Cres und zurück, ohne Mittagessen. Wo sich die Delfine befanden, die auf den Plakaten eine „Delfintour“ versprachen, ist unbekannt.

Offensichtlich handelt es sich hier um Touristen, die nicht im Restaurant zu Mittag essen, sondern in ihren Ferienwohnungen selbst kochen. Rabac ist aber auch ein typischer Hotelort, daher haben sie möglicherweise Halbpension gebucht und das Mittagessen ausgelassen, da ihre Unterkunft Frühstück und Abendessen beinhaltete. Strand und Uferpromenade in Rabac wirken jedenfalls frühlingshaft, ganz und gar nicht wie der Beginn der Hauptsaison. Es ist allgemein bekannt, dass Kroatien zu teuer ist und die Preise jährlich steigen. Die entscheidende Frage ist, ob sich das negativ auswirken wird, insbesondere im Vergleich zum östlichen Mittelmeerraum, der aufgrund der Kriegsangst günstig und menschenleer ist, sowie im Vergleich zum traditionell erschwinglicheren Italien und vermutlich auch Spanien. Das Tourismusministerium ist jedoch weiterhin optimistisch. Tourismusminister Tonči Glavina betont zwar immer wieder, dass er mit einer anspruchsvolleren und unsichereren Saison als in den Vorjahren rechnet, glaubt aber dennoch, dass Kroatien gute Ergebnisse erzielen kann, wenn es preislich wettbewerbsfähig bleibt. Er hob hervor, dass die Gäste in diesem Jahr deutlich vorsichtiger seien, Angebote vergleichen und preissensibler reagierten als zuvor. Er warnt insbesondere vor der Konkurrenz aus Griechenland, der Türkei, Ägypten und Spanien, die die Preise aggressiver senken und zahlreiche Sonderangebote anbieten.

Glavina hat daher wiederholt an den Tourismussektor appelliert, die Erwartungen und Gewinnspannen zu reduzieren und einige Preise, teilweise um 10 bis 20 Prozent, zu senken, damit Kroatien seine Wettbewerbsfähigkeit nicht verliert. Er betont, dass der Staat zwar keine Preise für Privatpersonen festlegen könne, aber darauf hinweisen könne, dass überhöhte Preise dem kroatischen Tourismus und dem Image des Reiseziels langfristig schaden.

Und er ist nicht der Einzige – Premierminister Andrej Plenković hat unzählige Male davor gewarnt, die Preise im Dienstleistungssektor zu übertreiben. Er fleht die Tourismusbranche förmlich an, sich nicht selbst zu schaden, denn sonst würde die gesamte Wirtschaft zusammenbrechen, und seine politischen Erfolge und „Errungenschaften“ würden infrage gestellt.

Andererseits gibt es aber auch einen Gegeneffekt: Mit der Ankündigung einer Besteuerung von Touristenwohnungen werden zusätzliche Preiserhöhungen angekündigt. Ähnlich wird es wohl auch im Einzelhandel enden. Große Ketten gehören zu den Nutznießern, die von der neuen Gewinnsteuer betroffen sein könnten, die ab nächstem Jahr eingeführt werden soll. Für Touristen, die in ihren Apartments selbst kochen, wird der Aufenthalt dadurch wahrscheinlich noch teurer. Die Reaktion auf die Steuererhöhungen wird vermutlich eine neue Welle von Preiserhöhungen sein. Anstatt dass alle gemeinsam erkennen, dass ein Bananensplit niemals 15 Euro kosten wird, werden wir alle gemeinsam in der Schuldenfalle landen. Politische Appelle helfen hier offensichtlich nicht weiter. Die Ernüchterung wird die leere Uferpromenade im Juli oder August sein."


grüsse

jürgen
 

DerReisende

erfahrenes Mitglied
Ausnahmsweise zitiere ich mal wörtlich einen kompletten Kommentar aus der heutigen Ausgabe von Glas Istre.

"Das erste Juniwochenende in Rabac in Istrien, ein sonniger Tag, gegen 15 Uhr. Die Cafés und Restaurants sind eher leer als voll, nur in einer Taverne herrscht reges Treiben, ansonsten spielen desinteressierte und arbeitslose Kellner gelangweilt mit ihren Handys.
Ich war ja auch in Rabac, diesmal Ende Mai, sonst immer bis zum 15. Juni.
Pfingsten war es voll. Valamar startet auch erst zum 1. Juni.
Rabac und auch Medulin starten immer erst die Saison vom 15. Juni bis zum 15. September. Es gibt natürlich einzelne Ausnahmen.
Im Mai waren kaum Österreicher und Deutsche da, dafür viele Engländer mit dem Flieger. Die überwiegende Zahl der Urlauber kam aus Kroatien selber oder Slowenien.

In Medulin sind in den Hotels momentan viele Sportler, die Badetouristen fehlen noch.
Ausnahme: die Tui-Blue-AI-Verpflegung mit 98 % Engländern, momentan ausgebucht von 1. Mai bis 15. August mit TUI UK.
 

Kastela

erfahrenes Mitglied
Mal eine gute Erklärung. Ich wusste doch das wir nicht blind sind. :cool:

Während wir mit Meldungen über Rekordzahlen überhäuft werden, verzeichnen Vermieter Lücken in ihren Kalendern. Können offizielle Tourismusstatistiken manipuliert werden und warum sollte man eine falsche Geschichte verbreiten?

Jedes Jahr dasselbe Spiel. Sobald die ersten Frühlingswochenenden beginnen, prahlen die Behörden in den Medien mit „nie besseren Touristenzahlen“, Millionen von Übernachtungen und historischen Rekorden, die von eVisitor verzeichnet werden. Doch während sich die Ministerien die Hände reiben und stolz Grafiken präsentieren, sitzen wir vor offenen Buchungskalendern und zählen – Lücken. Wir fragen uns zu Recht: Wer spinnt hier? Wo sind all diese Touristen?

Branchenverbände warnen schon lange davor, dass mit diesen Ankunfts- und Übernachtungsstatistiken etwas gewaltig nicht stimmt. Zuletzt hat sich vor allem der Verband SMOi ( Save Small Family Renters ) zu Wort gemeldet und spricht offen darüber, was unter Gastgebern während der Saison getuschelt wird: Die Touristenstatistiken werden manipuliert.
Hier geht es weiter:
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Mir geht die Preisgestaltung der Vermieter gewaltig auf den Keks. Ich finde es schon frech und ich hoffe Buchungen bleiben aus damit die alle mal wieder vernünftig werden. Für die Preise bleibe ich lieber daheim oder fahre woanders hin. So jedenfalls nicht.

Ich habe gerade mal bei Booking. com für Ende Juli geschaut. Letztes Jahr hatte ich noch 100 Euro pro Nacht für ein läppisch ausgestattetes Appartmani weit oben in Crikvenica bezahlt. Dafür finde ich nun nichts mehr. 120 - 200 Euro werden aufgerufen. Das stimmt das Preis Leistungsverhältnis in meinen Augen nicht mehr.

Zum Vergleich. In den Osterferien war ich ja in Ungarn am Balaton. Für eine Woche. Also 7 Nächte. Das Hotel war wirklich super. Mit Parkplatz, mit beheizten Pool, mit Sauna, Whirrpool, ein extrem gutes Frühstücksbuffet und Abendessen, Bademantel und Handtücher auch dabei,gebucht über DER Tours für 720 Euro die Woche und 3 Personen. Und in Kroatien soll ich ohne Verpflegung in einem modrigen Appartment das doppelte zahlen. Nein Danke!

Dau kommen ja auch noch exorbitant hohe Spritpreise für die Anreise. Das kann man auch nicht einfach wegbügeln. Dann komme ich in eine völlig überfülltes Crikvenica ohne Parkplätze und wenn ich einen habe dann wollen die noch Unsummen an Pakgebühr haben, nämlich 4 Euro die stunde, also nochmal 40 Euro pro Tag. Und Abends im Rstaurant auch völlig überteuerte Preise. Für eine Miniportion Spagheti Bolognese wo selbst meine Tochter 2 Portionen braucht um halbwegs satt zu werden verlangen die Gastonomen 15 Euro je Portion. Ebenfalls eine Frechheit. In Ungarn hast du in der Fußgängerzone für 15 Euro All You Can Eat Buffet mit bester Qualität. Und resümierend muss ich sagen hat es mir sehr gut in Ungarn gefallen. Es geht ja darum was ich für mein hart verdientes Geld bekomme. Aber der Wandel vom Low Budget zum Hochpreis Urlaubsland wurde vollzogen. Schade für die Familein mit Kindern die sich viele Jahre einen günstigen Urlaub in Kroatien leisten konnten. Das ist jetzt vorbei.

Und da ja Kroatien ehr das LAnd mit hoher Quote an Selbstanreise ist , wird bei einem Spritpreis um die 2 Euro dann auch das ein oder andere Appartmani leer stehen bleiben.
 
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Reaktionen auf meine Beiträge: zonk66

zonk66

erfahrenes Mitglied
Bin zur Zeit in Valkanela, haben ein MH für 14 Tage zu einen mehrmals reduzierten Preis. Platz ist sehr leer.
Porec gestern Menschenleer. Man merkt das frühe Pfingsten und das die sommerferien erst Anfang Juli heuer beginnen.
Für uns Klasse, endlich mal bischen ruhig.
Anbei ein Bild vom Haupt Parkplatz in Porec.
Fast nur einheimische Kennzeichen.
Und eins von der historischen Einkaufsgasse. Selbst der Eintritt in die Basilika war frei.


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Mick

erfahrenes Mitglied
Mir geht die Preisgestaltung der Vermieter gewaltig auf den Keks. Ich finde es schon frech und ich hoffe Buchungen bleiben aus damit die alle mal wieder vernünftig werden. Für die Preise bleibe ich lieber daheim oder fahre woanders hin. So jedenfalls nicht.

Ich habe gerade mal bei Booking. com für Ende Juli geschaut. Letztes Jahr hatte ich noch 100 Euro pro Nacht für ein läppisch ausgestattetes Appartmani weit oben in Crikvenica bezahlt. Dafür finde ich nun nichts mehr. 120 - 200 Euro werden aufgerufen. Das stimmt das Preis Leistungsverhältnis in meinen Augen nicht mehr.

Zum Vergleich. In den Osterferien war ich ja in Ungarn am Balaton. Für eine Woche. Also 7 Nächte. Das Hotel war wirklich super. Mit Parkplatz, mit beheizten Pool, mit Sauna, Whirrpool, ein extrem gutes Frühstücksbuffet und Abendessen, Bademantel und Handtücher auch dabei,gebucht über DER Tours für 720 Euro die Woche und 3 Personen. Und in Kroatien soll ich ohne Verpflegung in einem modrigen Appartment das doppelte zahlen. Nein Danke!

Dau kommen ja auch noch exorbitant hohe Spritpreise für die Anreise. Das kann man auch nicht einfach wegbügeln. Dann komme ich in eine völlig überfülltes Crikvenica ohne Parkplätze und wenn ich einen habe dann wollen die noch Unsummen an Pakgebühr haben, nämlich 4 Euro die stunde, also nochmal 40 Euro pro Tag. Und Abends im Rstaurant auch völlig überteuerte Preise. Für eine Miniportion Spagheti Bolognese wo selbst meine Tochter 2 Portionen braucht um halbwegs satt zu werden verlangen die Gastonomen 15 Euro je Portion. Ebenfalls eine Frechheit. In Ungarn hast du in der Fußgängerzone für 15 Euro All You Can Eat Buffet mit bester Qualität. Und resümierend muss ich sagen hat es mir sehr gut in Ungarn gefallen. Es geht ja darum was ich für mein hart verdientes Geld bekomme. Aber der Wandel vom Low Budget zum Hochpreis Urlaubsland wurde vollzogen. Schade für die Familein mit Kindern die sich viele Jahre einen günstigen Urlaub in Kroatien leisten konnten. Das ist jetzt vorbei.

Und da ja Kroatien ehr das LAnd mit hoher Quote an Selbstanreise ist , wird bei einem Spritpreis um die 2 Euro dann auch das ein oder andere Appartmani leer stehen bleiben.
Und bei dem Wandel geht es dann nur um die Preise.

Wir waren von ein paar Wochen in der Bretagne. Da ist es in den Restaurants auch nicht billig. Aber im Verhältnis zu unseren Münchner Preisen absolut okay und qualitativ bekommt man da auch noch einige Stufen besseres Essen auf den Tisch als in Kroatien. Vor allem was die Meeresfrüchte betrifft.

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zonk66

erfahrenes Mitglied
Ich finde es extrem wenn ich hier im CP die Preise sehe, für alles wenn es um Kinder geht. Der Wasserpark am Meer die std. 14€.
Garkeiner ganztägig drauf.
Riesenaufplasteil mit Rutsche 5€. 5min.
Niemand benutzt es...

Würde man weniger verlangen wäre es voll, so leer. Familien sparen ja derzeit, aufgrund der Inflation.

Softdrinks 5€ oder mehr 0.5l, 0,25 4€ ?

Viel Abzocke...
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Wir werden sehen wie sich der Tourismus übers ganze Jahr gesehen entwickelt. Die schon fast flehentlichen Appelle doch bei den Preisen Maß zu halten seitens des Tourismusministers und des Ministerpräsidenten sind für mich ein Alarmzeichen. Die Angst geht um, daß wie seinerzeit in Griechenland die Touristen doch mehr aufs Geld schauen und andere Ziele auswählen.

Aus meiner Sicht ist eh bei den Ferienhäusern und -wohnungen mittlerweile eine Übersättigung des Angebots zu sehen. Und doch wird munter weitergebaut. Wer in die einschlägigen Buchungsportale reinschaut wird feststellen, daß nicht jedes Haus den gesamten Sommer über vollständig und lückenlos vermietet ist. Die Zeiten sind wohl vorbei.

Nur nebenbei bemerkt erwähne ich, daß meine Jugend (eine vierköpfige Familie) dieser Tage ein Ferienhaus mit Pool, 2 SZ, Bad bei Vodnjan für 517 € bei Novasol vom 07.09. bis 14.09.2026 gebucht hat. Das ist immerhin noch in der Ferienzeit. Es gibt also durchaus attraktive Angebote wenn man vergleicht und nicht jeden Mondpreis akzeptiert.

grüsse

jürgen
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Was ich im allgemeinen auch mal feststellen will, es wird ja uch viel übertrieben bei den Leuten bzw. die Ansprüche sind absolut gestiegen. Es sind heute mehrere Urlaube fällig, und auch deutlich längere Zeiten sind gefragt. Dabei ist es doch auch irgendwie Luxus in Urlaub zu fahren.
Wenn ich meine Kollegen so sehe, 4 mal skiurlaub , eine Kreuzfahrt und noch eine Woche Badeurlaub. Ja, das muss finanziert werden.
Ich bin ja mittlerweile auch bei 3 Urlauben im Jahr. also brauchen wir gar nicht jammern. Es ist noch lange nicht teuert genug.

Klar für die junge Familie mit 2 Kindern wird es unerschwinglich und da hätte ich sicher auch andere Prioritäten. Trozdem ist das alles jammern auf hohen Niveau. Das die Kroaten überziehen steht. Bei Preisen um die 200 Euro für eine Nacht im nicht hochwertig ausgestatteten appartman sind natürlich deutlich zu viel. aber mit den steigenden Bau- und Immobilienpreisen auch kein Wunder. Dafür kann ich auch mal nach Sardinien fahren.
Oder Italien, oder Frankreich.
Anderseits ist das Leben endlich und auf dem Fiedhof muss ich nicht der reichste sein. also wir gereist. Aber dann dahin wo es peislich auch passt.
Wobei ich auch sagn muss, dass Essen in Ungarn ist eine ganz andere Liga als in Kroatien. Was da aufgetischt wird, einfach nur Klasse!. Aber im Retaurant kostet es auch sein Geld. Und in Heviz gabe es sogar ein Hofbräuhaus mit Hefeweizen aus dem Faß für 2 Euro. Das ist einmalig und bekommt man nicht mal in Deutschland so einfach.
 

DerReisende

erfahrenes Mitglied
Bei Preisen um die 200 Euro für eine Nacht im nicht hochwertig ausgestatteten appartman sind natürlich deutlich zu viel. aber mit den steigenden Bau- und Immobilienpreisen auch kein Wunder. Dafür kann ich auch mal nach Sardinien fahren.
Dann musst du mal eine Woche früher fahren. Ich bin dieses Jahr 6 Wochen in Kroatien im Hotel. Ich bezahle keinen einzigen Tag mehr als 200 Euro für zwei Personen AI in 4-5-Sterne-Häusern. Booking ist nicht die beste Plattform für Kroatien!
PS: Es gibt z. B. in Cricviniza im Juli eine App-Anlage mit deutlich günstigeren Preisen.
 
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Reaktionen auf meine Beiträge: Julija

Julija

erfahrenes Mitglied
Die Saison ist noch nicht beendet, die hat eigentlich noch nicht einmal angefangen. Sommersaison ist erst ab Juli.
Ostern und Pfingsten war doch schon ein guter Anfang.
Es sind noch keine Ferien in Slowenien, aber ab 20.6. rollt der Verkehr aus dem Nachbarland. Auch wir reisen in paar Tagen an.

Nebenbei erwähnt!
Günstige, und ganz toll ausgestattete Appartements gibt es auch noch für wenig Geld. Wir zahlen z.B. für ein komfortables App, 55qm, grosse Terrasse, 1100.- für 2 Wochen. Juni/ Juli!

Guckst du hier @Durran


@Durran , unsere komplette Familie, egal welche, und wo auf dieser Welt, fahren schon seit ich ( Ü60) denken kann mindestens 2-3x im Jahr in Urlaub. Auch mit Kindern. Man muss bloß wissen wie und wo. Ein Flug ist bei einigen meistens auch noch inbegriffen. Unser erster Urlaub war schon in den 70ern z.B. auf einem CP in Jugoslawien.

Und solange wir körperlich und geistig fit sind, werden wir uns das auch nicht nehmen lassen.

Ich denke die Saison in Kroatien wird heuer nicht schlecht werden. Vor allem wird es jetzt richtig heiß, und man sehnt sich nach Erfrischung im Meer.
 
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Durran

erfahrenes Mitglied
Das Geld sitzt bei vielen Reisenden durch gestiegene Lebenshaltungs- und Energiekosten nicht mehr so locker. Das merkt man doch in allen Lebensbereichen. Warnen kann man nur vor überzogenen Preisen sow ie sie nun an der deutschen Ostseeküste alle über ausbleibende Touristen jammern. Immerhin ist die polnische Ostseeküste eine annehmbare Alternative. Aber man konnte ja die Preise nicht hoch genug machen. Sowohl bei den Unterkünften als auch in der Gastro. Jetzt ist Katzenjammer angesagt weil die Menschen nach Polen fahren. Ist ja auch deutlich besser und günstiger. Und so könnte es auch den Kroaten gehen. Die Leute sind ja nicht blöd.

Am ende wirkt es sich ja auf alle aus. Angefangen beim Bäcker oder dem kleinen Kaffee, Restaurant einfach alles wird unter dem Touristenmangel leiden.

Wen jemand ohne erklärbaren Grund seine Preise verdoppelt dann ist es dumme Abzocke und hat nichts mehr mit einer vernünftigen Kalkulation zu tun. In Deutschland ist es ja auch nicht besser oder wie kann man es erklären warum eine Autowerkstatt 150 Euro Stundenverrechnungssatz aufruft. Plus Märchensteuer. Da ist viel durcheinander geraten.
 

Julija

erfahrenes Mitglied
Das Geld sitzt bei vielen Reisenden durch gestiegene Lebenshaltungs- und Energiekosten nicht mehr so locker. Das merkt man doch in allen Lebensbereichen. Warnen kann man nur vor überzogenen Preisen sow ie sie nun an der deutschen Ostseeküste alle über ausbleibende Touristen jammern. Immerhin ist die polnische Ostseeküste eine annehmbare Alternative. Aber man konnte ja die Preise nicht hoch genug machen. Sowohl bei den Unterkünften als auch in der Gastro. Jetzt ist Katzenjammer angesagt weil die Menschen nach Polen fahren. Ist ja auch deutlich besser und günstiger. Und so könnte es auch den Kroaten gehen. Die Leute sind ja nicht blöd.

Am ende wirkt es sich ja auf alle aus. Angefangen beim Bäcker oder dem kleinen Kaffee, Restaurant einfach alles wird unter dem Touristenmangel leiden.

Wen jemand ohne erklärbaren Grund seine Preise verdoppelt dann ist es dumme Abzocke und hat nichts mehr mit einer vernünftigen Kalkulation zu tun. In Deutschland ist es ja auch nicht besser oder wie kann man es erklären warum eine Autowerkstatt 150 Euro Stundenverrechnungssatz aufruft. Plus Märchensteuer. Da ist viel durcheinander geraten.
Ich gebe dir da teilweise sogar Recht! Aber Polen oder Ungarn wäre jetzt für uns keine Alternative. In Ungarn war ich schon sehr oft, ich beherrsche auch die Sprache ganz gut. Wunderschön, aber halt nicht am Meer. Im Sommer ein No Go.

Jeder muss für sich individuell und natürlich nach Geldbeutel entscheiden, wie und wo er sein Urlaub verbringen will. Wir hätten nichts dagegen, wenn nicht so viele Urlauber in Kroatien wären. Aber es gibt ja nicht nur deutsche Urlauber.

Hier geht es um die Saison, und die müssen wir einfach abwarten, wie sie sich weiterhin entwickelt.
 

SheldonSJP

erfahrenes Mitglied
Ende Juli geschaut. Letztes Jahr hatte ich noch 100 Euro pro Nacht für ein läppisch ausgestattetes Appartmani weit oben in Crikvenica bezahlt. Dafür finde ich nun nichts mehr. 120 - 200 Euro werden aufgerufen.

Zum Vergleich. In den Osterferien war ich ja in Ungarn am Balaton. Für eine Woche. Also 7 Nächte. i,gebucht über DER Tours für 720 Euro die Woche und 3 Personen. Und in Kroatien soll ich ohne Verpflegung in einem modrigen Appartment das doppelte zahlen. Nein Danke!
Naja, wenn man Preise für Urlaub in Ungarn am Balaton im April (Wo man da noch nicht wirklich im See baden kann) mit Preisen in der Hauptsaison in Kroatien vergleicht, dann ist klar das HR da schlechter bei weg kommt. Allerdings ist der angegene Preis für die Woche Ungarn auch nicht besonders günstig, da gibt es bessere.

Bei mir geht der Inselurlaub an der Adria am Montag los. Da ich nicht alleine unterwegs bin, wieder in einer FeWo und zum gleichen Preis wie letztes Jahr. Da wurde nichts erhöht. Mal sehen wie es dann im ort aussieht mit Eis essen und die Restaurantbesuche.
Die letzten Jahre war es eigentlich preislich gleich, aber die Portionen sind kleiner geworden bzw. es gab weniger Grünzeug und Soße/Dip auf dem Teller. Werde mir dann auch wieder die CP´s genauer ansehen was sich dort verändert hat. Und auch die Preise für ein Taxiboot.
Aber Polen oder Ungarn wäre jetzt für uns keine Alternative.
Jeder hat seine Vorlieben und das ist auch in Ordnung. Ungarn hat eine sehr leckere Küche und steht schon länger auf dem Reiseplan als Kurzaufenthalt entweder auf der Anreise oder dann auf dem Heimweg.
Polen hat sich, dank eines Tips durch einen Freund, als günstige Schwedenalternative herausgestellt. Dort gibt es schöne Waldgebiete mit Seen und kleineren Flüssen und man darf dort auch im Wald am See sein Zelt aufstellen. Klar, es fehlen die typischen schwedischen Holzhäuser, aber landschaftlich ist es fast identisch.

Wir hätten nichts dagegen, wenn nicht so viele Urlauber in Kroatien wären.
Da bin ich voll und ganz bei dir. Man merkt es in der HS gerade in kleineren Orten, da ist kein Platz für die ganzen Fahrzeugmassen, zumal die in den letzten 20 Jahren immer größer geworden sind, und das auch bei den WoMo´s und Wohnmobilen. Ich vermisse die ruhigeren Zeiten der 90er Jahre.
 
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