Preisentwicklung nach der Einführung des Euro

hannes99

aktives Mitglied
Ein so korruptes Land wie Bulgarien hat im Euro nichts zu suchen: https://bnrnews.bg/de/post/123176/b...tionswahrnehmung-den-eu-weit-vorletzten-platz.
Keine Angst, die wohlhabenden Schweden werden nicht in die Bankrotts-Wähung Euro einsteigen, die Dänen nicht und die Norweger auch nicht, Polen auch nicht, obwohl diese Staaten alle Kriterien im Gegensatz zu Bulgarien erfüllen.
Würde das kaputte Frankreich, das uns in den Bankrott führt, die Kriterien heute noch erfüllen?
 

hannes99

aktives Mitglied
Bitte Ton zurück nehmen, sonst ist hier Pause!
Wenn man hier zensiert wird, nur noch die EU-konforme oder in D geduldete Meinung akzeptiert, ist mir das auch egal und ich werde nichts mehr schreiben!
Pause ist mir egal, ich finde mich schon in Kroatien und der EU beim Camping zurecht.
@Luppo
ihr könnt hier zensieren, dann ist bei euch bald so wenig los wie im Kroatienforum. Außer sich dauernden wiederholenden Fernseh-Tipps und Angebote für Ferienwohnungen ist im Nachbarforum nichts mehr los. Braucht keiner mehr
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Ein so korruptes Land wie Bulgarien hat im Euro nichts zu suchen: https://bnrnews.bg/de/post/123176/b...tionswahrnehmung-den-eu-weit-vorletzten-platz.
Keine Angst, die wohlhabenden Schweden werden nicht in die Bankrotts-Wähung Euro einsteigen, die Dänen nicht und die Norweger auch nicht, Polen auch nicht, obwohl diese Staaten alle Kriterien im Gegensatz zu Bulgarien erfüllen.
Würde das kaputte Frankreich, das uns in den Bankrott führt, die Kriterien heute noch erfüllen?
Nochmal - es gibt bestimmte Konvergenzkriterien ohne deren Erfüllung ein Land nicht dem Euro-Raum beitreten darf. Bulgarien erfüllte diese Kriterien.
Alles Andere sind wüste Spekulationen. Und der Euro hat noch kein Land in den Boykott geführt.
Was Schweden betrifft so hat sich dort eine pro Euro Stimmung zuletzt entwickelt und das kann ganz schnell gehen.
Und dann gibts ja noch Ungarn welches vom korrupten Viktor Orban mittlerweile wirtschaftlich auf den letzten Platz in der EU geführt wurde. In gut 2 Monaten gibts dort Neuwahlen mit einer grossen Chance auf einen Machtwechsel und der aussichtsreiche Kandidat Peter Magyar hat schon angekündigt möglichst schnell den Euro einzuführen.
 

t-kal

Moderator
Mitarbeiter
dann ist bei euch bald so wenig los wie im Kroatienforum
Moin Hannes,

formuliere doch besser so: "bei uns", denn auch du bist Teil dieses Forums ;)
Ich denke, Luppo hatte zu keiner Zeit die Absicht, Meinungen zu zensieren. Das würde ich im übrigen auch absolut nicht gutheißen.
Es ging wohl eher um den Ton und den Angriff auf Frank. Auch er hat nur seine Meinung kundgetan. Das musst du nicht gut finden, aber akzeptieren.
@frank2.0 , das mit dem "populistischen Unsinn" hättest du allerdings stecken lassen können.
Ihr könnt gerne konstruktiv, sachlich diskutieren bis die Fetzen fliegen. -> Sachlich!
 

Luppo

Moderator
Mitarbeiter
Wenn man hier zensiert wird, nur noch die EU-konforme oder in D geduldete Meinung akzeptiert, ist mir das auch egal und ich werde nichts mehr schreiben!
Pause ist mir egal, ich finde mich schon in Kroatien und der EU beim Camping zurecht.
@Luppo
ihr könnt hier zensieren, dann ist bei euch bald so wenig los wie im Kroatienforum. Außer sich dauernden wiederholenden Fernseh-Tipps und Angebote für Ferienwohnungen ist im Nachbarforum nichts mehr los. Braucht keiner mehr
Zensur richtet sich nach dem Ton und nicht nach dem Inhalt. Ein wesentlicher Unterschied!
 
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claus-juergen

Globaler Moderator
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...und doch kann jeder den Titel dieses Strangs lesen. Gerne können wir ja mal kurzzeitig davon abweichen. Aber eine Diskussion pro und contra Euro oder Korruption oder Wirtschaftsdaten in anderen Ländern, sei es nun welche die zu EU gehören oder andere wie die Schweiz oder Norwegen sollte nicht Gegenstand dieses Strangs sein.

Ob es Sinn macht nun einen eigenen Strang über den Euro an sich zu eröffnen glaube ich eher nicht.

...ihr könnt hier zensieren, dann ist bei euch bald so wenig los wie im Kroatienforum. Außer sich dauernden wiederholenden Fernseh-Tipps und Angebote für Ferienwohnungen ist im Nachbarforum nichts mehr los. Braucht keiner mehr
Eine Zensur Hannes gibts nur wenn jemand unter die Gürtellinie schlägt. Diese Linie wiederum ist recht gut in den Forenregeln definiert. Der Ton macht halt die Musik. Andere Foren die Kroatien zum Thema haben sind zumindest mir egal.

Mir ist durchaus bewußt, daß ein Forum an sich anscheinend nicht mehr so gefragt ist wie andere soziale Medien. Tiktok, Instagram und Facebook sind nun mal einfacher und nahezu unkontrolliert. Deshalb steht da ja auch viel Blödsinn drin. Und doch sind wir noch nicht so weit gesunken, daß nur "der dumme Spruch des Tages" oder "das täglich Bildchen aus der Heimat" so ein Forum über Kroatien (!) am Laufen halten. Noch gibts hier durchaus Infos über das Land Kroatien die auch viele wissen wollen weil dieses Land deren Urlaubsland ist, wenn auch nicht in jedem Jahr. Dazu tragen auch die meisten bei die hier regelmäßig Beiträge posten.

grüsse

jürgen
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Grundsätzlich bin ich sehr Euro skeptisch.

Erst letzte Woche markierten Gold und Silberpreise Allzeithochs in für undenkbar gehaltenen Höhen sowohl in Euro als auch in US Dollar.

Ich selbst bin ein Gold Bug und habe damit nie hinter den Berg gehalten. Und trotz finanzieller Not vor 25 Jahren habe ich immer mein Erspartes
in Gold und Silber angelegt. Ich habe nie den Beteuerungen der Politik, damals ein Helmut Kohl und Theo Waigel geglaubt und ich war immer
ein Euro Skeptiker.

Der Euro hat gegenüber dem Gold nun 99 Prozent seines Wertes eingebüßt. Er ist sozusagen wertlos geworden. Und ja, auch wenn es die wenigsten wahrhaben wollen, Gold ist Geld. Es ist die Währung die über allem steht und auch die Basis für den Wert einer Währung.

Immer neue Schulden, immer wieder der Bruch der Konvergenzkriterien haben unserer Währung Euro zugesetzt. Kaum einer hat realisiert, wir stehen damit an einer Klippe kurz vor dem Absturz.

Ich bin heute glücklich eben nicht dem Euro vertraut zu haben. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und mein Lebensabend ist ab sofort gesichert. Und selbst das Haus am Meer in Dalmatien ist trotz der hohen Europreise mittlerweile kein Traum mehr.

Von daher kann ich nur jedem raten raus aus dem Euro zu gehen und in Sachwerte wie Edelmetallen zu gehen. Das habe ich vor Jahren schon getan und wurde dafür sehr oft ausgelacht. Nun, das lachen dürfte einigen vergangen sein. Jedenfalls fühlt es sich sehr gut an dem Euro den Mittelfinger zeigen zu können.

Ein paar einfach Rechenbeispiele sollten für die dramatische Situation des Euro ausreichen.

Ein neuer Mercedes GLE würde vielleicht 100.000 Euro kosten. Viel Geld. Ich habe mir statt eines neuen Autos 2001 mal 20 Unzen Gold zu je 300 Euro gekauft. Das waren etwa 6000 Euro damals. Heute sind diese 20 Unzen etwa 100.000 Euro wert und ich kann mir den neuen Mercedes abholen. Mein Netto Monatslohn 2001 lag bei erstaunlichen 4 Unzen Gold im Monat. Heute, 25 Jahre später bekomme ich Netto nicht mal mehr eine halbe 'Unze Gold als Lohn.

Ähnlich sieht es bei Immobilien aus. Die Immobilienpreise in Gold sind regelrecht gecrasht.

Der Euro ist zu einer Weichwährung mutiert und eigentlich der letzte Dreck. Wir wurden um unsere Ersparnisse betrogen. Und denen die hier noch den Euro pushen. Wenn sich dieser Wertverfall in die reale Wirtschaft und die Preise hinein frisst, dann Gnade uns Gott. Dann werden weite Teile der Bevölkerung Deutschlands alles verlieren und völlig verarmen. So drastisch muss man es sagen.

Noch kann man ausweichen und Edelmetalle kaufen. Die Betonung liegt auf noch. Und wie gesagt, rettet euer Geld. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
 

jadran

erfahrenes Mitglied
Durran,

nur Gold und Silber hat vor ein paar Tagen, einen so richtig auf das Dach bekommen.

dann sind schnell ein paar Hunderttausend weg.

scheinbar langsam erholt sich das Edelmetall, heute am ersten Tag, mal schauen wie lange.

Jadran
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
...Erst letzte Woche markierten Gold und Silberpreise Allzeithochs in für undenkbar gehaltenen Höhen sowohl in Euro als auch in US Dollar...
hallo Durran,

ich gönne dir durchaus dein Vermögen. Neid ist mir eigentlich fremd. Glücklicherweise kann ich mir sowohl das Abendessen als auch noch gelegentlich einen Urlaub an der Adria leisten. Aber eines habe ich jetzt nicht verstanden. Was hat dein ellenlanges Posting mit der Preisentwicklung in Kroatien zu tun? Noch dazu weil ich heute vormittag bereits für jeden glaublich verständlich den Titel des Strangs erklärt habe. ;)

grüsse

von jürgen, der übrigens Qualität gegenüber dem ehemaligen Premiumprodukt aus Stuttgart bevorzugt.


grüsse

jürgen
 
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frank2.0

erfahrenes Mitglied
Der Euro ist zu einer Weichwährung mutiert und eigentlich der letzte Dreck. Wir wurden um unsere Ersparnisse betrogen. Und denen die hier noch den Euro pushen. Wenn sich dieser Wertverfall in die reale Wirtschaft und die Preise hinein frisst, dann Gnade uns Gott. Dann werden weite Teile der Bevölkerung Deutschlands alles verlieren und völlig verarmen. So drastisch muss man es sagen.
Okay das ist jetzt Deine Meinung. Aus dieser Meinung heraus ist auch mal unter Herrn Lucke eine Partei gegründet worden die heute das Vertrauen von ca. 25% der Wähler geniesst aber mehr auf andere Themen setzt.
Ich schliesse mich hier allerdings Jürgen an - weitere Diskussionen würden den thread sprengen und zu weit führen.
Allerdings heisst der Titel des threads "Preiserhöhung seit Einführung des Euros" und solange der Euro da drin ist ist er halt auch Teil des Themas.
Persönlich bin ich grosser Fan von EU und Euro, profitiere auch selber davon und gerade jetzt halte ich ein starkes Europa für wichtig um nicht nur der Spielball zwischen Trump und Putin zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Durran

erfahrenes Mitglied
Was hat dein ellenlanges Posting mit der Preisentwicklung in Kroatien zu tun?
Insbesondere die Immobilienpreise sind ja seit der Euroeinführung in Kroatien exorbitant gestiegen. Allerdings nur in Euro.
Vor noch 5 Jahren als den Kuna noch gab war das zumindest für uns noch halbwegs bezahlbar. Spätestens mit der Umstellung auf Euro sind die Preise massiv gestiegen. Ich hatte mir 2020 ein Häusschen in Alt Podgora angesehen, so ein Steinhaus und dafür wollte man umgerechnet 25.000 Euro haben. Als es dann den Euro gab stand das Haus dann für 100.000 Euro ausgeschrieben. In der Größenordnung gab es dann auch viele andere Angebote.

Warum es solche Preise heute gibt kann ich nicht sagen. Aber die Immobilienpreise sind ja ein eigenes Thema. Und tatsächlich, aus heutiger Sicht hat sich der Preis in Gold gerechnet ja auch gar nicht verändert. 2020 kostete das Haus 20 Unzen Gold und 2026 ebenso. Erstaunlich.

Da spare ich auf einen Bausparer 15 Jahre lang ein Haus in Kroatien an und wenn ich es dann kaufen könnte muss ich feststellen, dass mein Geld plötzlich nichts mehr wert ist und es bei weiten nicht mehr für ein Haus reicht. Das ist blöd.

nur Gold und Silber hat vor ein paar Tagen, einen so richtig auf das Dach bekommen.

dann sind schnell ein paar Hunderttausend weg.

Das ist ja auch immer relativ. American Eagle, 1 OZ Silber habe ich vor 25 Jahren auf den Flohmärkten für um die 8 DM (4Euro) eingekauft.
Letzte Woche im Hoch waren wir bei 120 Euro. Sofern man noch welche bekommen hat. Mittlerweile ist es auf 100 Euro gesunken.
Eine aufs Dach bekommen würde ich anders sehen. Immer noch eine sehr krasse Bewertung.
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Ich schliesse mich hier allerdings Jürgen an - weitere Diskussionen würden den thread sprengen und zu weit führen.
Es geht hier um den Euro, richtig. Also müssen wir ja auch über seine nicht mehr vorhandene Stabilität sprechen, wenn diese je gegeben hat.

Die inflationären Preissteigerungen gab es in Kroatien allerdings erst mit der Euro Einführung. Der Kuna war ja als Landeswährung Kroatiens mit einem festen und konstanten Umrechnungskurs an den Euro gebunden. Kleinere Anpassungen gab es da sicherlich, aber kaum wahr zu nehmen.

Da frage ich mich warum es nicht schon zu Kuna Zeiten so etwas gab. Das hätte sich wohl keiner getraut. Ökonomisch kann man die Teuerung auch nicht begründen. Volkswirtschaftlich natürlich auch nicht.

Zunächst hat sich außer dem Namen der Währung nichts geändert. Und so wie der Kuna verschwand, so verschwanden auch die kroatischen Produkte aus den Regalen in Kroatien. Es gibt sicher noch welche, aber die günstigen einheimischen Produkte sind verschwunden.
Es ist halt mit dem Euro alles aus dem Ruder gelaufen.
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Es geht hier um den Euro, richtig. Also müssen wir ja auch über seine nicht mehr vorhandene Stabilität sprechen, wenn diese je gegeben hat.

Die inflationären Preissteigerungen gab es in Kroatien allerdings erst mit der Euro Einführung. Der Kuna war ja als Landeswährung Kroatiens mit einem festen und konstanten Umrechnungskurs an den Euro gebunden. Kleinere Anpassungen gab es da sicherlich, aber kaum wahr zu nehmen.

Da frage ich mich warum es nicht schon zu Kuna Zeiten so etwas gab. Das hätte sich wohl keiner getraut. Ökonomisch kann man die Teuerung auch nicht begründen. Volkswirtschaftlich natürlich auch nicht.

Also jetzt fängst Du dann doch an Unsinn zu schreiben.
Natürlicb gab es auch vor der Euro-Einführung am 1.1.2023 heftige Preiserhöhungen in Kroatien. Ich bin seit 2010 jedes Jahr, teilweise mehrfach, in Medulin und Umgebung unterwegs. Immer dasselbe Quartier, immer dieselben Lokale - heisst ich konnte mir da auch einen realistischen Vergleich über die Jahre machen.
Beispiele: - das von mir so geschätzte Steak mit Trüffelnudeln im Istriana in Pomer hat mal 100 Kuna gekostet. 2021 waren es 200 Kuna. Einmal muss es immer sein...
- der Eintritt zum Kap Kamenjak. Wurde 2021 von 35 auf 70 Kuna erhöht.
Aber nochmal - dieser thread hats doch bewiesen: es gab und gibt Preiserhöhungen seit 2023, die aber kaum auf den Euro zurückzuführen sind.
Und nochwas: Slowenien und Italien haben den Euro schon viel länger und sind deshalb keine überteuerten Urlaubsländer. Österreich (bin ich sehr oft) hat den Euro seit 2002 und dort sind die Preise auch erst in den letzten Jahren heftig angestiegen. Es muss also andere Gründe gegeben haben.
Der Grund für die weltweite Inflation sind Coronafolgen und gestiegene Energie-und Rohstoffkosten bedingt durch Putins Angriffskrieg in der Ukraine. Manche Länder wie Slowenien haben die Dinge dann halt besser im Griff wie Kroatien. Daran gilt es in Kroatien zu arbeiten, sonst werden bald spürbar weniger Gäste kommen.
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Ach nochwas - es gibt keine Korrelation zwischen dem Euro und Edelmetallen.
Sehr wohl aber mit dem US-Dollar, der Weltwährung überhaupt. Schwächelt der - und das tut er gerade - steigt der Goldpreis.
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Insbesondere die Immobilienpreise sind ja seit der Euroeinführung in Kroatien exorbitant gestiegen. Allerdings nur in Euro...
hallo Durran,

wieviele Immobilien hast du in den letzten Jahren in Kroatien erworben? Alternativ: Wieviele notarielle Kaufverträge hast du gesehen? Wer die teilweise stark überzogenen aufgerufenen Preise bei Immobilien für bare Münze nimmt der glaubt auch an den Mann im Mond.

Seit Jahrzehnten werden Grundstücksverkäufe in Kroatien in DM bzw. Euro beim Notar beurkundet. Am 21.06.1997 habe ich mit einem Kroaten als Verkäufer meinen ersten Grundstückskauf beim Notar in Pula beurkundet. DM stand da im Kaufvertrag. So war das in der Regel bei den meisten anderen auch, egal ob Inländer oder Ausländer. Die späteren Grundstückskäufe und -verkäufe wurden in Euro protokolliert. Die Kuna hat bereits wenige Jahre nach Einführung in 1993 bei Grundstücksgeschäften keine Rolle mehr gespielt, sieht man von den Notargebühren oder der Grunderwerbsteuer mal ab.

Die Grundstückspreise sind am Meer gestiegen, in manchen Regionen stärker und in manchen weniger. Ob das mit dem Euro zusammenhängt weis ich nicht. Eher gehts wie so oft um die Lage, die Lage und die Lage.

...Die inflationären Preissteigerungen gab es in Kroatien allerdings erst mit der Euro Einführung. Der Kuna war ja als Landeswährung Kroatiens mit einem festen und konstanten Umrechnungskurs an den Euro gebunden. Kleinere Anpassungen gab es da sicherlich, aber kaum wahr zu nehmen...Zunächst hat sich außer dem Namen der Währung nichts geändert. Und so wie der Kuna verschwand, so verschwanden auch die kroatischen Produkte aus den Regalen in Kroatien. Es gibt sicher noch welche, aber die günstigen einheimischen Produkte sind verschwunden.
Es ist halt mit dem Euro alles aus dem Ruder gelaufen.
Es ist gut möglich, daß die Teuerung durch die Einführung des Euro noch einen kräftigen Schub erhalten hat. Allerdings dient der Euro nun der Transparenz. Wem die halbe Bier für 5 Euro zu teuer erscheint, der soll halt die Kneipe meiden. Ich persönlich bin auch nicht bereit 20 Euro für eine Portion Kalamari zu zahlen. Dann geh ich halt woanders hin. Andererseits gab es auch in der Vor-Euro-Zeit Händler und Gastwirte die teuer waren. Die sind heute noch teurer auch wenn vielleicht ein Teil der Kundschaft weg bleibt.

Kroatische Produkte sind nur teilweise aus den Regalen verschwunden. Was Lebensmittel anbelangt schlägt nun mal Lidl und Kaufland preislich die Konkurrenz. Die kaufen zwar auch "domac" ein. Aber letztendlich zählt der Preis und dazu wird nun mal alles mögliche quer durch Europa gekarrt. Wer mehr kroatische Produkte will muß halt zu Plodine, Konzum und Tommy gehen.

Sicherlich werde ich im Laufe des Jahres mal hier und mal dort im Land sein. Dann kann ich vielleich dort vergleichen wo ich in den letzten Jahren eingekauft oder in der Konoba gespeist habe.

grüsse

jürgen
 
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Durran

erfahrenes Mitglied
Teuer hin oder her.

Ich fahre nach Ostern in den Süden. allerdings nicht nach Kroatien sondern an den Gardasee. Für eine Woche. Grund dafür die sehr günstigen Hotelpreise verbunden mit der Qualität. Mittlerwiele unglaublich günstig. Ich habe mir auch die speisekarten der Restaurants vor Ort angesehen und muss sagen, ebenfalls wesentlich günstiger als in Kroatien. Selbst das Bier ist günstiger.

Ich werde mir das jedenfalls genau ansehen und sondieren. Wenn es passt wird es diesen Sommer dann Süditalien statt Dalmatien. Gegenüber von Split soll es auch schöne Ecken und Strände geben.

Früher, wobie es so lange noch nicht her ist, war es so dass ich bspw. in Senji in der Plodine nochmal einen großen einkauf gemacht weil es eben günstiger gewesen ist als in Deutschland. Da war unser Auto voll.

Beispielsweise habe ich immer ungefähr 80 Kg kroatisches Waschmittel mitgenommen. Nicht nur wegen dem Preis, meine Frau mag den unverkennbaren Geruch. Aber auch der Preis war unschlagbar günstig. So haben wir das ganze Jahr kroatisches Waschmittel gehabt und hier in Deutschland keins kaufen müssen. Dazu nahmen wir immer noch Paprika und Mandarinen mit. Kekse, Schokolade und so weiter.

Früher war ich immer mit meinem VW Transporter in Dalmatien unterwegs. Auf der Heimreise war der immer voll mit Baumaterial aus Kroatien
Sanitärkeramik, Armaturen, Naturstein, Marmor, Gartengeräte, Türen, mein halbes Haus kommt aus Kroatien. Weil es eben unschlagbar günstig war. Auch das ist vorbei.

In Makarska gab es so einen kleinen Gartenmarkt oben an der Magistrale. Der hatte Pflanzen, Bäumchen, Samen, Werkzeuge. Ich war immer sehr gerne dort, waren ein paar junge Frauen dort. 2023 musste der Laden schließen. Ebenso hat auch der Apfel Markt ein paar Meter weiter zugemacht. Zu groß die Konkurrenz von Lidl, Kaufland & Co. Im Pevex bekommt man auch so gut wie nichts mehr kroatisches zu kaufen.
So hat sich das alles geändert.
 
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frank2.0

erfahrenes Mitglied
Teuer hin oder her.

Ich fahre nach Ostern in den Süden. allerdings nicht nach Kroatien sondern an den Gardasee. Für eine Woche. Grund dafür die sehr günstigen Hotelpreise verbunden mit der Qualität. Mittlerwiele unglaublich günstig. Ich habe mir auch die speisekarten der Restaurants vor Ort angesehen und muss sagen, ebenfalls wesentlich günstiger als in Kroatien. Selbst das Bier ist günstiger.

Und Italien hat den Euro schon seit 2002. Die hatten damals große Angst dass sie mit ihm untergehen weil sie früher bei unguter wirtschaftlicher Situation mal einfach die Lira abgewertet haben. Das ging nun nicht mehr.
Italien hatte Probleme, aber momentan stehen sie gut da. Das interessante ist nämlich dass dadurch dass die früheren Währungsspielereien durch den Euro nicht mehr möglich sind andere wirtschafts-und fiskalpolitische Faktoren der einzelnen Länder zum Tragen kommen. Und da sieht man jetzt dass Kroatien, Deutschland und Österreich viel verkehrt machen während Italien und Slowenien vieles richtig machen.
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Ich will ja keine Panik schüren, aber doch mal ein Gedankenspiel durchführen.

Gold und Silber haben sich in den letzten Monaten teils verzehntfacht. Das hat einigen Anlegern selbstredend riesige Gewinne beschert.
Auch wenn man sich von den Höchstkursen wieder etwas verabschiedet hat, so war es ja nur eine gesunde Korrektur des rasanten Anstiegs.

Wir haben aber doch einen dramatischen Wertverlust der Währungen gegenüber den Edelmetallen gesehen, die ja aus meiner Sicht auch irgendwie eine Währung sind. Auch wenn es von den meisten nicht so wahr genommen wird. Aber ein eine Unze Krügerrand Gold ist nun halt auch offizielles Zahlungsmittel in Südafrika mit einem Nennwert. Den kann ich im Prinzip an jedem Flughafen oder Bahnhof der Welt in irgend eine Landeswährung umtauschen. Aktuell bekomme ich für einen Krügerrand etwa 5000 US Dollar oder 767.000 Yen in Japan. In China sind es 34.105 Renmimbi.

Wenn wir aber im Rahmen eines wie auch immer garteten Vertrauensverlustes in den euro oder eine große Krise bekommen und der Euro zum Ölpreis ähnlich abwerten würde, dann knallts. die derzeitigen Verwerfungen an den finanzmärkten dürften nur ein Vorbote für Kommendes sein.

Also rechnen wir doch mal mit einer Verzehnfachung des Ölpreise. Dann würde der Liter Sprit an deutschen Tankstellen um die 20 Euro kosten.
In diesem Worst Case szenario würde wohl kaum einer mehr nach Kroatien in den Urlaub fahren können. 4000 Euro nur für den Sprit kann niemand mehr bezahlen. Und hier zu Hause würde ebenfalls alles zusammenbrechen. Es dürfte auch unstrittig sein, dass Kroatien eher ein Land für Individualtouristen ist. Das hei´t die meisten Urlauber reisen selbst mit eigenen Fahrzeug an. Egal ob nun PKW oder Campingfahrzeug.

Das ist wie gesagt nur mal ein Gedankenspiel, aber ich halte es nicht mehr für ausgeschlossen.
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Also rechnen wir doch mal mit einer Verzehnfachung des Ölpreise. Dann würde der Liter Sprit an deutschen Tankstellen um die 20 Euro kosten.
In diesem Worst Case szenario würde wohl kaum einer mehr nach Kroatien in den Urlaub fahren können. 4000 Euro nur für den Sprit kann niemand mehr bezahlen. Und hier zu Hause würde ebenfalls alles zusammenbrechen. Es dürfte auch unstrittig sein, dass Kroatien eher ein Land für Individualtouristen ist. Das hei´t die meisten Urlauber reisen selbst mit eigenen Fahrzeug an. Egal ob nun PKW oder Campingfahrzeug.

Das ist wie gesagt nur mal ein Gedankenspiel, aber ich halte es nicht mehr für ausgeschlossen.

Also ich bin bei einigen Ansichten bei Dir und das weisst Du auch. Aber bei diesem Thema definitiv nicht.
1. Öl wird in Dollar verrechnet und nicht in Euro.
2. Es gibt überhaupt keinen Anlass oder auch nur irgendetwas auf der Welt was für einen extremen Anstieg des Ölpreises sprechen würde.
3. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und das Angebot an Öl ist sehr groß und dank moderner Fördertechniken kommt man auch überall ran.
4. Elektro gehört die Zukunft. Mit jedem E-Auto sinkt die Nachfrage nach Rohöl. Dieser Prozess ist natürlich langwierig aber nicht mehr aufzuhalten. Das Zeitalter der fossilen Brennstoffe neigt sich dem Ende entgegen.
5. Es gab mal eine kurze Zeit in der Öl gar nichts wert war und ich denke dass eher solche Zeiten wieder kommen.
 
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