Preise für Immobilien in Kroatien steigen und steigen

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claus-juergen

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Rovinj liegt mit einem durchschnittlichen Wohnungspreis von 3.666 Euro pro Quadratmeter deutlich an der Spitze Istriens, während Lanišće mit 1.484 Euro das Schlusslicht bildet. Der Unterschied zwischen den beiden istrischen Kommunen beträgt ganze 2.182 Euro pro Quadratmeter, was bedeutet, dass der offizielle Wert für Rovinj fast zweieinhalb Mal so hoch ist.

Dies belegen Daten des Ministeriums für Raumplanung, Bauwesen und Staatseigentum zu den durchschnittlichen Wohnungspreisen im Jahr 2026. Diese Werte sind nicht nur von statistischer Bedeutung. Sie fließen in die Berechnung der staatlichen Förderung für den Erwerb der ersten Wohnimmobilie ein, sodass der Standort der Wohnung oder des Hauses die Berechnung der Käuferrechte direkt beeinflussen kann.

Unmittelbar hinter Rovinj folgen unter den istrischen Städten Novigrad mit einem Wert von 3.131 Euro pro Quadratmeter und Umag mit 3.054 Euro.

Labin folgt mit 2.725 Euro, Poreč mit 2.666 Euro, während Pula bei 2.353 Euro pro Quadratmeter liegt.

Auf den ersten Blick bestehen deutliche Unterschiede zwischen den wichtigsten touristischen und urbanen Zentren Istriens. Der offizielle Quadratmeterpreis in Rovinj ist um bis zu 1.313 Euro höher als in Pula

Rovinj liegt weit vor Pula

Überträgt man diese Werte beispielhaft auf eine 60 Quadratmeter große Wohnung, so entspricht dies einem Wert von 219.960 Euro gemäß dem Referenzpreis in Rovinj, während die gleiche Fläche nach dem für Pula ermittelten Wert 141.180 Euro wert wäre.

Die Differenz beträgt 78.780 Euro.

In Novigrad würde der Wert von 60 Quadratmetern laut offiziellem Durchschnitt 187.860 Euro betragen, in Umag 183.240 Euro.

In Poreč sind es 159.960 Euro und in Labin 163.500 Euro.

Diese Berechnungen bedeuten natürlich nicht, dass man jede Wohnung dieser Größe zu dem angegebenen Preis erwerben kann. Das Ministerium veröffentlicht weder eine Immobilienpreisliste noch aktuelle Angebotspreise aus Anzeigen, sondern verweist auf Durchschnittswerte, die der Staat zur Umsetzung seiner Wohnungsbaumaßnahmen heranzieht.

Derselbe Wert gilt für eine Reihe istrischer Gemeinden

Interessanterweise weisen zahlreiche istrische Gemeinden und Städte in der nationalen Tabelle exakt denselben Wert von 2.632 Euro pro Quadratmeter auf.

Zu dieser Gruppe gehören Bale, Buzet, Fažana, Funtana, Kanfanar, Kaštelir-Labinci, Kršan, Ližnjan, Marčana, Pićan, Sveti Petar u Šumi, Tinjan, Vižinada, Vrsar und Žminj.

Der Wert von 2.632 Euro wurde beispielsweise sowohl für Fažana als auch für Žminj offiziell festgelegt, obwohl es sich hierbei um sehr unterschiedliche lokale Märkte handelt.

Dies hängt damit zusammen, wie der Staat die Werte für die einzelnen Umgebungen ermittelt hat.

Die Daten basieren auf einer Studie des Zagreber Wirtschaftsinstituts und Daten des eNekretnine-Systems. Für Kommunen mit einer ausreichenden Anzahl an Käufen und Verkäufen konnte der Durchschnittspreis direkt aus den erfassten Transaktionen berechnet werden.

Das Problem besteht darin, dass in einer großen Anzahl kroatischer Städte und Gemeinden einfach nicht genügend Wohnungen im Laufe des Jahres verkauft werden, um einen solchen Durchschnitt statistisch verlässlich zu machen.

Laut APN-Daten waren mindestens 20 erfasste Transaktionen für die direkte Berechnung erforderlich. Für Einheiten, die diese Anzahl nicht erreichten, wurden statistische Methoden angewendet, die demografische, wirtschaftliche, räumliche und marktbezogene Merkmale berücksichtigten.

Daher sollten die veröffentlichten Werte von einem einfachen Durchschnitt der Preise aller Wohnungen unterschieden werden, die im Laufe des Jahres auf den Markt kamen.

Medulin unterhalb von Pula, Vodnjan oben

Unter den istrischen Gemeinden, die ihre Werte selbst bestimmt haben, ist auch die Beziehung zwischen Pula, Medulin und Vodnjan interessant.

Für Pula wurde der Durchschnittspreis auf 2.353 Euro pro Quadratmeter, für Vodnjan auf 2.403 Euro und für Medulin auf 2.216 Euro festgelegt.

Tar-Vabriga liegt bei 2.441 Euro pro Quadratmeter.

Das bedeutet, dass Vodnjan laut dieser staatlichen Tabelle 50 Euro pro Quadratmeter über Pula liegt, während Medulin 137 Euro darunter liegt.

Pazin liegt bei 2.071 Euro und damit deutlich unter dem Niveau der meisten größeren Küstenstädte.

Gruppe zu 2.000 Euro​

Die zweite große Gruppe besteht aus istrischen Gemeinden, für die ein Durchschnittspreis von genau 2.000 Euro pro Quadratmeter ermittelt wurde.

Dies sind Barban, Brtonigla, Gračišće, Grožnjan, Karojba, Sveta Nedelja, Sveti Lovreč, Svetvinčenat und Višnjan.

Etwas niedriger, mit 1.941 Euro pro Quadratmeter, liegen Buje, Cerovlje, Lupoglav, Motovun, Oprtalj und Raša.

Ganz unten in der istrischen Tabelle steht Lanišće mit 1.484 Euro.

Der Unterschied zwischen Rovinj und Lanišće zeigt insbesondere, wie stark die Werte, die der Staat den lokalen Wohnungsmärkten beimisst, innerhalb nur eines Landkreises variieren.

Eine 60 Quadratmeter große Wohnung entspricht laut dem Referenzwert in Rovinj einem Betrag von 219.960 Euro. Laut dem Wert in Lanišće sind es 89.040 Euro.

Die Differenz beträgt 130.920 Euro.

Preise für ganz Istrien

Laut Angaben des Ministeriums liegen die durchschnittlichen Preise für Wohnungen zur Nutzung im Jahr 2026 in istrischen Städten und Gemeinden bei:

Rovinj – 3.666 €/m²
Novigrad – 3.131 €/m²
Umag – 3.054 €/m²
Labin – 2.725 €/m² Poreč
– 2.666 €/m²
Ballen – 2.632 €/m²
Buzet – 2.632 €/m²
Fažana – 2.632 €/m²
Funtana – 2.632 €/m²
Kanfanar - 2.632 €/m²
Kaštelir-Labinci - 2.632 €/m²
Kršan - 2.632 €/m²
Ližnjan - 2.632 €/m²
Marčana - 2.632 €/m²
Pićan - 2.632 €/m²
Sveti Petar u Šumi - 2.632 €/m²
Tinjan - 2.632 €/m²
Vižinada - 2.632 €/m²
Vrsar - 2.632 €/m²
Žminj - 2.632 €/m²
Tar-Vabriga - 2.441 €/m²
Vodnjan - 2.403 €/m²
Pula - 2.353 €/m²
Medulin - 2.216 €/m²
Pazin - 2.071 €/m²
Barban - 2.000 €
/m² Brtonigla - 2.000 €/m²
Gračišće - 2.000 €/m²
Grožnjan - 2.000 €/m²
Karojba - 2.000 €/m²
Sveta Nedelja - 2.000 €/m²
Sveti Lovreč - 2.000 €/m²
Svetvinčenat - 2.000 €/m²
Višnjan - 2.000 €/m²
Buje - 1.941 €/m²
Cerovlje - 1.941 €/m²
Lupoglav - 1.941 €/m²
Motovun - 1.941 €/m²
Oprtalj - 1.941 €/m²
Raša - 1.941 €/m²
Lanišće - 1.484 €/m²

Warum ist diese Zahl für den Kunden wichtig?​

Die neuen Werte werden für Verträge über den Kauf der ersten Wohnimmobilie verwendet, die im Jahr 2026 abgeschlossen werden.

Bei einer staatlichen Maßnahme richtet sich die Berechnungsgrundlage für die maximale Fördersumme nach der Nutzfläche der Immobilie, auf die der Antragsteller Anspruch hat, unter Berücksichtigung der Anzahl der Familienmitglieder und des durchschnittlichen Quadratmeterpreises in der Stadt oder Gemeinde, in der die Immobilie erworben oder errichtet wurde.

Liegt der tatsächliche Vertragspreis der Wohnung über dem vom Ministerium festgelegten Durchschnittswert, wird der festgelegte Durchschnittspreis für die Berechnung herangezogen. Liegt der Kaufpreis unter dem offiziellen Durchschnittspreis, wird der niedrigere Wert, also der tatsächlich vereinbarte Preis, verwendet.

Anders ausgedrückt: Die Angabe des Ministeriums von 2.353 Euro pro Quadratmeter für Pula und 3.666 Euro pro Quadratmeter für Rovinj ist keine Schätzung des vom Verkäufer zu verlangenden Preises. Es handelt sich vielmehr um eine Zahl, die sich konkretisieren kann, sobald der Käufer die zu erwartende Rendite oder staatliche Förderung berechnet.

Genau deshalb reicht es für Erstkäufer von Immobilien nicht mehr aus, nur Verkaufsanzeigen, den Quadratmeterpreis und Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. Bei der Anwendung der staatlichen Messmethode spielt auch die Verwaltungsgrenze der Stadt oder Gemeinde, in der sich die Immobilie befindet, eine wichtige Rolle.

Und in Istrien kann dieser Unterschied, zumindest laut der staatlichen Tabelle für 2026, enorm sein.


grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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Auch landwirtschaftlicher Grund steigt in Kroatien im Preis.

Der Durchschnittspreis für gekauftes Ackerland in Kroatien lag im vergangenen Jahr bei 6.723 Euro pro Hektar, was einem Anstieg von 758 Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie Daten des Zentralen Statistikamtes (CBS) zeigen.


grüsse

jürgen
 

Durran

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Ich glaube, deine Angaben zu Ackerland stimmen nicht. Landwirtschaftlich Nutzbare Grundstücke, also kein Bauland im eigentlichen sinn dürften weitaus teurer sein we man entsprechenden angeboten entnehemen kann. auch ein Hektarpreis von nur 6700 halte ich für Wunschdenken. Dafür würde ich ja sofort kaufen. Nur habe ich dafür nichts gesehen.

Das die aufgerufenen Preise in den verschiedenen Portalen meistens unrealistisch sind weiß ich auch.
 
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SL55

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Die Preise in Istrien sind ja noch einigermaßen normal, wenn ich mir die Preise bei uns auf Krk anschaue wird mir übel. 5500 bis 6500 Euro für Wohnungen werden da bezahlt.
 

claus-juergen

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Ich glaube, deine Angaben zu Ackerland stimmen nicht...
Das sind nicht meine Zahlen Durran. Hättest du den Artikel ganz gelesen wüßtest du, daß das amtliche Zahlen sind.

"Das Statistische Bundesamt (CBS) erklärt, dass die Daten zu den Preisen gekaufter Grundstücke auf Grundlage verfügbarer Verwaltungsquellen des Finanzministeriums – Steuerverwaltung – erhoben wurden und sich ausschließlich auf landwirtschaftlich genutzte Flächen beziehen."

In Kroatien gibts wohl so etwas ähnliches wie die Kaufpreissammlung bei den deutschen Städten und Landratsämtern. Die wiederum melden diese beurkundeten Kaufpeise ans Finanzamt. Deren Statistik ergibt sich aus den Notarverträgen bei der Eigentumsübertragung von Immobilien.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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Die Preise in Istrien sind ja noch einigermaßen normal, wenn ich mir die Preise bei uns auf Krk anschaue wird mir übel. 5500 bis 6500 Euro für Wohnungen werden da bezahlt.
hallo Hans-Peter,

wie so oft bei amtlichen Statistiken sind das Durchschnittswerte. In 1a Lage ist eine Wohnung oft doppelt bis drei mal so teuer als beispielsweise mitten auf der Insel in irgendeinem Weiler ohne Infrastruktur.

grüsse

jürgen
 
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jadran

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Hektarpreis von nur 6700 halte ich für Wunschdenken. Hier liegt ein Fehler vor, würde ich auch sofort kaufen. :)

Möglich im tiefsten Landesinneren :cool:

Jadran
 

claus-juergen

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Hektarpreis von nur 6700 halte ich für Wunschdenken. Hier liegt ein Fehler vor, würde ich auch sofort kaufen. :)

Möglich im tiefsten Landesinneren :cool:
hallo Paul,

noch mal zur Erklärung:

"Der Durchschnittspreis für gekauftes Ackerland in Kroatien lag im vergangenen Jahr bei 6.723 Euro pro Hektar, was einem Anstieg von 758 Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie Daten des Zentralen Statistikamtes (CBS) zeigen."

Es ist doch nachvollziehbar, daß in Hinterpfuideifi z. B. irgendwo in der kalten Lika oder in Pannonien an der Grenze zu Ungarn oder Serbien die Preise für landwirtschaftlichen Grund noch dazu wenn der mit Steinen durchsetzt ist niedriger sind als z. B im ertragreichen Neretvadelta. Bei uns ist das doch auch nicht anders. Es kommt auf die Bonität des Bodens, mögliche Hangneigung und die Größe der Fläche an. Eine Almwiese am steilen Hang im Allgäu bekommst du auch für n Appl und n Ei. Morgen ist diese Wiese vielleicht nach dem nächsten Erdrutsch nicht mehr da. :(

grüsse

jürgen
 

Luppo

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na, doch, könnte schon stimmen.
In dicht besiedeltem Deutschland werden im Schnitt 3,50/m² aufgerufen, das könnte in Kroatien mit 70 ct./m² schon hinkommen.
Wir reden von Ackerland! Also nix mit Häuschen, Terrasse und Pool bauen.
Steinige Erde, die auch noch Pflege braucht und am Ar.. der Welt liegt.
Nutzböden mit Ertragswert, eventuell auch noch vernünftig anfahrbar, liegt vermutlich deutlich höher.
 

claus-juergen

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na, doch, könnte schon stimmen.
In dicht besiedeltem Deutschland werden im Schnitt 3,50/m² aufgerufen, das könnte in Kroatien mit 70 ct./m² schon hinkommen.
Wir reden von Ackerland! ..
Nutzböden mit Ertragswert, eventuell auch noch vernünftig anfahrbar, liegt vermutlich deutlich höher.
hallo Michael,

ich kenne grob die Preise für Wiesen und Ackerland in meiner Heimat. Je größer die Parzelle, desto teurer. Dies deshalb weil die sich mit den großen Maschinen effektiver bearbeiten läßt. Dann haben wie steinige Böden mit sehr wenig Humus auf dem Lechfeld die zwar eben sind, aber wenig ertragreich. Ferner gibts torfige Böden die trockengelegte Moorgebiete sind und auch heute noch mit Entwässerungsgräben durchsetzt sind. Auch auf denen wächst Gras und vielleicht Mais. Zuckerrüben und Kartoffeln baut man dort eher nicht an. Ebene, großflächige humusreiche Böden mit lehmigem Unterboden sind das was der Landwirt bei uns schätzt und gut bezahlt. Ob das in Kroatien anders ist weis ich nicht. Dort dürfte die kleinbäuerliche Landwirtschaft überwiegen.

grüsse

jürgen
 
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jadran

erfahrenes Mitglied
Es gibt aber auch andere Preise, die kein Bauland waren und auch heute noch nicht sind.
Insel Hvar Perna Bucht, vor ca. 10 Jahren 50,00 € pro qm für ca. 18000 qm, wurden von einer Gesellschaft gezahlt.

Jadran
 

Luppo

Moderator
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Das gibt es bestimmt.
Oben ging es ja um den Durchschnitt. Da ist der Steinacker hinterm slawonischen Dorf genauso dabei wie die rote Erde in Istrien.
Die 50 Euro waren ein Spekulationskauf ohne Nutzungsgedanken. Auch sowas gibt es.
 

claus-juergen

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Noch mal zur Klarstellung. Die oben genannten Preise hat Glas Istre veröffentlicht und Grundlage dafür ist die amtliche Statistik der kroatischen Behörden. Das sind alles Durchschnittspreise. Egal ob es sich jetzt um Ackerland, Bauland oder Eigentumswohnungen handelt. Auch in Kroatien gibt es eine Bürokratie, die diese ganzen Daten der Notariate auswertet und statistisch erfasst. Abweichungen nach unten und oben, teils in erheblichen Ausmaß sind logischerweise immer drin.

Vor drei Jahren haben mir bekannte Personen in einem Ort an Istriens Ostküste mehrere Baugrundstücke für 25 € pro Quadratmeter erworben. Es handelt sich hier um von der Gemeinde und vom Landkreis Istrien ausgewiesenes Bauland. Daran ist nicht zu rütteln, auch wenn ursprünglich wie in vielen Fällen im Grundbuch lediglich von Ackerland und Wiese die Rede ist. Entscheidend ist das, was die Gespanschaft und die Gemeinde bezüglich der Nutzbarkeit eines Grundstücks beschließen. Mittlerweile sind die Grundstücke durch eine Straße, eine Wasserleitung und ein Leerrohr für die Stromleitung erschlossen. Die Grundstücke sind baureif und könnten im Paket oder einzeln weiter veräußert werden. Der durchschnittliche Preis für Baugrundstücke in dieser Gemeinde liegt bei circa 100 € pro Quadratmeter. Dies gilt für unerschlossene, teilerschlossene oder komplett erschlossene Grundstücke. Es kommt immer auf den Einzelfall darauf an was ein Käufer bereit ist, für die entsprechende Parzelle zu bezahlen.

Da ich den Kaufvertrag in diesem Fall kenne, weiß ich auch, dass es sich hier nicht um irgendwelche Geschichten vom Hörensagen handelt. Für manchen Verkäufer wachsen ja die Bäume in Kroatien bekanntlich in den Himmel. Erzählt wird oft sehr viel. Der Wahrheitsgehalt lässt sich meist nicht überprüfen.

grüsse

jürgen
 
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Durran

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die Preise für ackerland sollten doch immer mit den Erzeugerpreisen korrelieren. Zumindest halbwegs. Es mach keinen sinn in deutchland wie in Kroatien überteuertes Ackerland zu kaufen.

Wenn ich in D 30.000 für den Hektar bezahle dann macht es keinen sinn weil ich das weder über eine Verpachtung oder eine Bewirtschaftung wieder hereinhole. Keine chance!

gut, ich kaufe eine Parzelle mit 5 Hektar für sagen wir mal für 150.000 Euro. Dann verpachte ich die Fläche für gute 500 Euro je Hektar was dann
1500 Euro Einnahmen im Jahr generiert. Es braucht also 100 Jahre um den Kaufpreis über eine Pacht hereinzuholen.

Du kannst aber auch Weizen darauf anbauen, oder Raps. Aber da da wirst du bei den Preisen auch nicht glücklich. Nicht mal bei besten Bodenpunkten und bester Bonität.
 

claus-juergen

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Hallo Durran,

was landwirtschaftliche Flächen anbelangt, wird es doch in Kroatien ähnlich sein wie in Deutschland. Die Bonität des Bodens und auch die Größe der Parzelle mag eine Rolle spielen. Aber die Nachfrage ist doch der Hauptgrund. Bei mir zuhause beispielsweise ist die Nachfrage aufgrund des Siedlungdrucks sehr hoch. Auch die ständig steigende Größe der landwirtschaftlichen Betriebe erfordert immer mehr Flächen. Deshalb werden teils sehr hohe Preise bezahlt. Anders als bei Wohn Immobilien oder Gewerbe Immobilien spielt doch die Rendite nur indirekt eine Rolle. Wenn der Bauer den landwirtschaftlichen Grund benötigt, dann kauft er den auch überteuert ein.

Kommt dann noch beispielsweise ein Investor, der eine Freiflächen Fotovoltaikanlage oder eine Windanlage installieren will steigen die Preise ins astronomische. Diese Flächen stehen dann entweder gar nicht oder nur noch bedingt für landwirtschaftliche Zwecke zur Verfügung.

Im übrigen dürften wir als Urlauber eh nur geringe Kenntnisse über die Art der landwirtschaftlichen Flächen in Kroatien haben. Das Land ist landschaftlich sehr vielfältig, weshalb dies auch für die landwirtschaftlich genutzten Flächen gilt.

grüsse

jürgen
 
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