Kroatien soll russisches Öl durch Pipelines nach Ungarn und in die Slowakei leiten

claus-juergen

Globaler Moderator
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Ungarn und die Slowakei bitten Kroatien um Hilfe bei der Ölversorgung. Nach Schäden an der Druschba-Pipeline soll russisches Öl über die Adria-Pipeline geliefert werden.

Ungarn und die Slowakei haben Kroatien um Unterstützung bei der Lieferung russischen Öls gebeten. Hintergrund sind Unterbrechungen der Transporte über die Druschba-Pipeline in der Ukraine. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó teilte auf X mit, dass er und die slowakische Wirtschaftsministerin Denisa Saková einen Brief an den kroatischen Wirtschaftsminister Ante Susnjar geschickt haben. Darin fordern sie, den Transport russischen Öls über die Adria-Pipeline zu ermöglichen. Szijjártó betonte in seinem Post, dass die Energieversorgung eines Landes nicht zur „ideologischen Frage“ werden dürfe. Er kritisierte die Ukraine, deren politische Entscheidungen die Sicherheit der Ölversorgung gefährden würden. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hatte zuvor erklärt, dass die Druschba-Pipeline nach einem russischen Angriff beschädigt worden sei.


grüsse

jürgen
 

Casa Vera

aktives Mitglied
Die beiden Putin Freunde sollten langsam mal richtig abgewatscht werden.

Alle anderen aus der EU haben es innerhalb von 3 Jahren auch geschafft sich von dem Kriegstreiber unabhängig zu machen, kostet halt Aufwand und Gels

Und jetzt sollen die Kroaten den beiden korupten und geldgierigen Vasallen Putins die billige Brühe ins Land pumpen ????
Nahuzu 80% der EU Subventionen für die beiden versickern seit Jahren in deren Vetternwirtschaft.

Das schägt dem Fass den Boden aus
 

Casa Vera

aktives Mitglied
Dem wiederspreche ich sicher nicht,

aber es kann ja wohl nicht sein das Orban seit Jahren seine und die Taschen seiner Freunde und Angehörigen mit EU Geldern vollstopft. Und Pecro, das ist auch dein Steuergeld, oder bezahhlst du keine Steuern,, und die EU wie einen karpatischen Tanzbär am Nasenring durch die Manege zieht.

Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist sicher nicht zielführend
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Ich glaube, daß eine Diskussion über den Krieg in der Ukraine an sich hier nicht angebracht ist. Fakt ist wie Casa Vera schreibt, daß es weder die Slowakei noch Ungarn in nunmehr 4 Jahren Krieg geschafft haben, andere Ölquellen anzuzapfen. Den restlichen 25 EU Staaten ist das hingegen gelungen. Fakt ist zudem, und das geht aus dem zitierten Artikel hervor, daß Russland (!) diese Pipeline in der Ukraine zerstört hat. Wer den Ast absägt auf dem er sitzt ist nun mal selbst schuld. Und Fakt ist auch, daß sich Kroatien die Durchleitung von Öl aus welchem Land auch immer es stammen mag bezahlen läßt. Somit freut es mich grundsätzlich als jemand der Kroatien mag und als Urlaubsland schätzt, daß die Kroaten nun Geld mit dem Öl- und LNG Terminal auf Krk verdienen. Das hätten wir alle vor einigen Jahren noch nicht gedacht. Dazu verringern diese Einnahmen die einseitige Abhängigkeit vom Tourismus der immerhin mehr als 20 % zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt.

grüsse

jürgen
 

gaula

erfahrenes Mitglied
Hier ein Artikel aus dem kroatischen Portal N1 zum gleichen Thema:

"... Die EU-Kommission hat sich zu dem Antrag Ungarns und der Slowakei geäußert, Kroatien solle ihnen die Einfuhr von russischem Öl gestatten. ..."​


 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Hier Infos über die Adria Pipeline.

"Die Adria-Pipeline, auch als JANAF-Pipeline oder Jugoslawien-Pipeline bekannt, ist eine Erdöl-Pipeline in Südosteuropa. Sie wurde 1974 fertiggestellt und war ursprünglich dazu bestimmt, Erdöl aus dem Nahen Osten und Nordafrika vom Tiefseehafen Omišalj auf der Insel Krk in Kroatien zu Raffinerien im Inland zu transportieren.

Die Pipeline verbindet Raffinerien in Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Slowenien – darunter in Sisak, Bosanski Brod, Novi Sad, Pancevo und Lendava – mit dem Adriatischen Meer. Von Sisak zweigt eine separate Pipeline in Richtung Ungarn ab. Der Durchmesser der Rohre beträgt auf dem Abschnitt von Omišalj nach Sisak 91 Zentimeter und von Sisak nach Ungarn 71 Zentimeter."


grüsse

jürgen
 

frank2.0

erfahrenes Mitglied
Sehr mutig so ein Thema hier anzusetzen! Naja die Streithähne sind nicht mehr da oder müde geworden. Könnte also auch gut gehen...
Dieses Jahr wird mit einigen extrem wichtigen Wahlen entscheidend für die weitere Entwicklung unserer Zivilisation werden.
Das gilt national aber vor allem international.
Und die erste wichtige Entscheidung ist die ungarische Wahl am 12. April. Nach den Umfragen könnte es gut sein dass die rechte Gallionsfigur Viktor Orban tatsächlich abgewählt wird was natürlich allen anderen Kräften Auftrieb geben würde.
Nur der weiß mittlerweile dass es tatsächlich knapp werden könnte und wehrt sich natürlich und kommt jetzt mit einer Provokation nach der anderen daher. Darum und um nichts anderes geht es. Auch bei der Bitte an Kroatien preiswertes russisches Öl durchzuleiten.
 
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