Kastelas Blog : Kaštela und unsere Unterkunft

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Julija

erfahrenes Mitglied
Wir waren auch schon öfters auf der Festung in Trogir. Wir fanden den Aufstieg nicht so schlimm. Ich fand dafür den Abstieg nicht so prickelnd. Man kann in dieser herrlichen Stadt viel mehr erleben, wie nur Eis zu essen.
Z.B. fanden wir die Einschiffung interessant. Ein Gewusel ohne Ende. Erlebt man nicht alle Tage.
 
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Kastela

erfahrenes Mitglied
Heute ging es nochmal nach Trogir.
Da mein Ischiasnerv mich noch ärgert,wie ich hier: #733 berichtet habe,ist noch nicht viel mit arbeiten.

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Es ging in die Kathedrale des heiligen Laurentius.

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Draussen stand ein Herr am Tor. Ich fragte ob es Eintritt kostet den Innenraum zu besichtigen. Ich bekam zur Antwort. Wenn sie Kroatin sind
kostet es nichts. Sonst Eintritt. Was für eine Frage natürlich bin ich Kroatin und so kamen wir umsonst rein. :smuggrin: Normalerweise
Innenraum / Kathedrale: Der Eintritt für die Besichtigung des Innenraums kostet 6 € pro Person.


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Der Sarkophag: Die Gebeine des Heiligen ruhen in einem kunstvollen, mehrfarbigen Sarkophag aus rotem und buntem Marmor, auf dem eine lebensgroße Liegefigur des Bischofs abgebildet ist. Die Mitra des Bischofs ist detailreich verziert. Der gotische Sarkophag stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und wurde erst 1681 auf den Altar dieser Kapelle versetzt. Flankiert wird er von zwei barocken Engeln.

Die Kapelle: Die Renaissance-Kapelle selbst gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke der gesamten kroatischen Renaissance. Sie wurde ab 1468 von den berühmten Meistern Nikola Firentinac (Niccolò di Giovanni Fiorentino) und Andrija Aleši erbaut. Die Wände sind mit eindrucksvollen Steinskulpturen der Apostel und verspielten Engelsfiguren (Putten) geschmückt, die Fackeln als Symbole des ewigen Lebens tragen.

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Sinngemäß übersetzt lautet dieser Text auf Deutsch:
„Matica Dragolini, die Ehefrau, hat das Kollegium der Kanoniker dieser Kirche als ihren Gesamterben eingesetzt, damit sie auf ewige Zeiten einmal am Tag für das Heil ihrer Seele [beten/eine Messe lesen]

Historischer Hintergrund
Bei der Inschrift (datiert um das Jahr 1421) handelt es sich um eine mittelalterliche Schenkungs- und Grabinschrift. Matica Dragolini vermachte darin ihr Vermögen bzw. Erbe der Kirche (dem Kollegium der Kanoniker). Als Gegenleistung verpflichteten sich die Geistlichen, dauerhaft („in perpetuum“) täglich eine heilige Messe für ihr Seelenheil zu lesen, um ihre Zeit im Fegefeuer zu verkürzen.
Die Familie Dragolini war im mittelalterlichen Trogir sehr einflussreich und stellte unter anderem Bauleiter (operarii) für den fortlaufenden Bau der berühmten Kathedrale.

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Das wars.

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claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Hallo Angelika,

danke für die Bilder vom Inneren der Kathedrale und dem historischen Hintergrund. Ich war zwar schon ein paar mal in Trogir, jedoch nie im Gotteshaus. Meist war mir in der Stadt zu viel Trubel.

grüsse

jürgen
 
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Sandy5

erfahrenes Mitglied
Heute ging es nochmal nach Trogir.
Da mein Ischiasnerv mich noch ärgert,wie ich hier: #733 berichtet habe,ist noch nicht viel mit arbeiten.

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Es ging in die Kathedrale des heiligen Laurentius.

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Draussen stand ein Herr am Tor. Ich fragte ob es Eintritt kostet den Innenraum zu besichtigen. Ich bekam zur Antwort. Wenn sie Kroatin sind
kostet es nichts. Sonst Eintritt. Was für eine Frage natürlich bin ich Kroatin und so kamen wir umsonst rein. :smuggrin: Normalerweise
Innenraum / Kathedrale: Der Eintritt für die Besichtigung des Innenraums kostet 6 € pro Person.


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Der Sarkophag: Die Gebeine des Heiligen ruhen in einem kunstvollen, mehrfarbigen Sarkophag aus rotem und buntem Marmor, auf dem eine lebensgroße Liegefigur des Bischofs abgebildet ist. Die Mitra des Bischofs ist detailreich verziert. Der gotische Sarkophag stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und wurde erst 1681 auf den Altar dieser Kapelle versetzt. Flankiert wird er von zwei barocken Engeln.

Die Kapelle: Die Renaissance-Kapelle selbst gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke der gesamten kroatischen Renaissance. Sie wurde ab 1468 von den berühmten Meistern Nikola Firentinac (Niccolò di Giovanni Fiorentino) und Andrija Aleši erbaut. Die Wände sind mit eindrucksvollen Steinskulpturen der Apostel und verspielten Engelsfiguren (Putten) geschmückt, die Fackeln als Symbole des ewigen Lebens tragen.

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Sinngemäß übersetzt lautet dieser Text auf Deutsch:
„Matica Dragolini, die Ehefrau, hat das Kollegium der Kanoniker dieser Kirche als ihren Gesamterben eingesetzt, damit sie auf ewige Zeiten einmal am Tag für das Heil ihrer Seele [beten/eine Messe lesen]

Historischer Hintergrund
Bei der Inschrift (datiert um das Jahr 1421) handelt es sich um eine mittelalterliche Schenkungs- und Grabinschrift. Matica Dragolini vermachte darin ihr Vermögen bzw. Erbe der Kirche (dem Kollegium der Kanoniker). Als Gegenleistung verpflichteten sich die Geistlichen, dauerhaft („in perpetuum“) täglich eine heilige Messe für ihr Seelenheil zu lesen, um ihre Zeit im Fegefeuer zu verkürzen.
Die Familie Dragolini war im mittelalterlichen Trogir sehr einflussreich und stellte unter anderem Bauleiter (operarii) für den fortlaufenden Bau der berühmten Kathedrale.

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Das wars.

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Als wir das lezte mal da drinnen waren hat es noch keinen Eintritt gekostet.
 
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claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Meines Wissens muß man schon seit vielen Jahren dort Eintritt bezahlen. 2018 bei unserem ersten Besuch in Trogir war es jedenfalls bereits kostenpfichtig die Kathedrale zu besichtigen.

grüsse

jürgen
 
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Kastela

erfahrenes Mitglied
Wo das ganz mal noch endet.
Eine Schande. Wer wissen will wann die neue Straße vom Kozjak Tunnel fertig wird ,kann es hier nachlesen.:sour:

Jurlin: Kozjak-Tunnel – 120 Millionen Euro Steuergelder für juristische Fiktion und ökologischen Kollaps​


Pressemitteilung – Forschungsdossier

Željan Jurlin vom Amt für öffentliche Arbeiten hat eine Stellungnahme in Form eines umfangreichen Gutachtens veröffentlicht, in dem er das Tunnel- und Straßenbauprojekt in Kozjak analysiert. Er bezeichnet es als „Bau- und Verkehrsbetrug“ und ökologische Katastrophe, die 120 Millionen Euro Steuergelder verschlungen hat. In der Stellungnahme erhebt er Vorwürfe bezüglich der Austrocknung des Bucavica-Bachs, Verfahrensfehlern beim Status der Staatsstraße und der umstrittenen Erteilung von Baugenehmigungen. Daher fordert er die zuständigen Behörden auf, alle Arbeiten unverzüglich einzustellen.

Wir veröffentlichen die vollständige Erklärung:

Was die Regierung der Republik Kroatien, das Ministerium und die Kroatischen Straßen (HC) seit Jahren als strategisches Projekt „Neue Zufahrt nach Split“ bezeichnen, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Bauvorhaben und eine Verkehrsmanipulation. Die Analyse offizieller Dokumente belegt, dass ein isolierter, undurchsichtiger Abschnitt für 120 Millionen Euro gebaut wird, der nichts mit der geplanten Brücke nach Split zu tun hat. Das gesamte Projekt basiert auf der Aussetzung verfassungsmäßiger Rechte und der widerrechtlichen Aneignung von Stammeseigentum und hat vor Ort aufgrund einer katastrophal mangelhaften Umweltverträglichkeitsprüfung zu einem ökologischen Desaster geführt.


 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Hallo Angelika,

für uns Ausländer dürfte es schwierig sein, das Bauvorhaben des Tunnels zu analysieren. Ob der wichtig für die Infrastruktur ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Natürlich ist denkbar, dass man das viele Geld nur investiert hat, weil es einen hohen Zuschuss seitens der EU gibt. Die Tatsache, dass ein großes Bauprojekt immer auch ein gewaltiger Eingriff in die Natur ist, dürfte bekannt sein. Ob dieser Herr Jurlin fachkompetent ist, können wir eh nicht beurteilen. Hingegen dürfte es nahezu ausgeschlossen sein, dass dieses Bauprojekt jetzt nach dem Tunneldurchstich eingestellt wird nur weil dieser Herr es fordert. Dann hätte man ja zig Millionen in den Sand gesetzt. Das gab es früher zur Zeit Jugoslawiens wenn man beispielsweise an die 700 Millionen DM für die Aluminium Fabrik Jadral bei Obrovac denkt. Deren Altlasten sind bis zum heutigen Tag eine Gefahr für Kroatien.

Erst wenn dieser Tunnel einschließlich der Zufahrtsstraßen eröffnet ist und auch eine Zeitlang genutzt wird, kann man sehen, ob es tatsächlich eine Entlastung für den dichten Verkehr am Knoten Split gibt. Und dann soll ja noch eine Brücke quer über die Bucht in die Stadt gebaut werden. Denkbar ist, dass die noch jahrelang aufgeschoben wird weil es am Geld mangelt. Oder hast du Kenntnis darüber, ob mit deren Bau schon begonnen wurde?

grüsse

jürgen
 
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Kastela

erfahrenes Mitglied
Hallo Angelika,

für uns Ausländer dürfte es schwierig sein, das Bauvorhaben des Tunnels zu analysieren. Ob der wichtig für die Infrastruktur ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Natürlich ist denkbar, dass man das viele Geld nur investiert hat, weil es einen hohen Zuschuss seitens der EU gibt. Die Tatsache, dass ein großes Bauprojekt immer auch ein gewaltiger Eingriff in die Natur ist, dürfte bekannt sein. Ob dieser Herr Jurlin fachkompetent ist, können wir eh nicht beurteilen. Hingegen dürfte es nahezu ausgeschlossen sein, dass dieses Bauprojekt jetzt nach dem Tunneldurchstich eingestellt wird nur weil dieser Herr es fordert. Dann hätte man ja zig Millionen in den Sand gesetzt. Das gab es früher zur Zeit Jugoslawiens wenn man beispielsweise an die 700 Millionen DM für die Aluminium Fabrik Jadral bei Obrovac denkt. Deren Altlasten sind bis zum heutigen Tag eine Gefahr für Kroatien.

Erst wenn dieser Tunnel einschließlich der Zufahrtsstraßen eröffnet ist und auch eine Zeitlang genutzt wird, kann man sehen, ob es tatsächlich eine Entlastung für den dichten Verkehr am Knoten Split gibt. Und dann soll ja noch eine Brücke quer über die Bucht in die Stadt gebaut werden. Denkbar ist, dass die noch jahrelang aufgeschoben wird weil es am Geld mangelt. Oder hast du Kenntnis darüber, ob mit deren Bau schon begonnen wurde?

grüsse

jürgen
Noch nicht mal Ansatzweise. Eventuell 2029 soll angefangen werden.
Das ist der letzte Bericht gewesen.

 
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