Was die Natur uns gibt, schafft der Mensch zu zerstören.
Sind wegen des Tunnels in Kaštela Bäche ausgetrocknet? Die Einwohner von Sućurac erinnern sich nicht daran: „Wir sind in Gefahr…“
Die Partei Javno dobro teilte den Medien am Mittwoch mit, dass sie einen dringenden Antrag an die staatliche Aufsichtsbehörde und das Ministerium für Umweltschutz gestellt habe, da es in Kaštel Sućurac zu einer, wie sie sagen, gravierenden Grundwasserstörung gekommen sei, die möglicherweise durch die Arbeiten am Kozjak-Tunnel verursacht worden sei.
Man sagt, dass durch das Bohren eines Tunnels in das Innere des Berges große unterirdische Hohlräume entstanden, die jahrzehntelang als natürliche Wasserreservoirs für die gesamte Region Kaštela dienten.
Eingang zur Versorgungsleitung an der Südseite des Kozjak-Tunnels
Stellen Sie sich vor, Sie hätten den Boden eines riesigen Behälters durchstochen – anstatt zu den Quellen zu fließen, ergießt sich das Wasser unkontrolliert direkt in die Tunnel, und die Bauarbeiter betrachten es als „Ärgernis“ auf der Baustelle und lassen es unwiderruflich durch die Abflussrohre fließen.
Durch den Verlust des natürlichen Drucks im Gebirge geschah das Schlimmste: Die beiden registrierten natürlichen Bäche in Sućurac – der Bucavica-Bach und der Vrilo-Bach – trockneten vollständig aus. Gleichzeitig sank der Wasserstand in den Hausbrunnen in der Ebene über Nacht um sage und schreibe 60 Zentimeter! Die Brunnen füllen sich nach dem Abpumpen zwar schnell wieder, was ein deutlicher Beweis dafür ist, dass sich noch Wasser im Gebirge befindet, aber der Druck, der es zur Oberfläche drängte, fehlt – so heißt es.
Sie fügen hinzu, es sei unglaublich, dass die offizielle Umweltverträglichkeitsstudie behauptet habe, ein solches Horrorszenario sei ausgeschlossen, obwohl die Arbeiten innerhalb des geschützten europäischen Ökosystems Natura 2000 durchgeführt würden. Die tatsächliche Situation vor Ort widerlege die Berechnungen der Behörden vollständig, so Javno dobr. Aufgrund dieser Situation hätten sie im Namen der Bürger und des Naturschutzes die zuständigen Behörden informiert und forderten nun eine dringende Besichtigung der Baustelle sowie die Anweisung an die Bauunternehmen, die Felsbrocken im Tunnel unter Hochdruck unverzüglich zu verschließen.
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https://slobodnadalmacija.hr/split-...anovnici-sucurca-kazu-da-ovo-ne-pamte-1574377