In Pula wird ein neues System von Elektrorollern und Elektrofahrrädern etabliert

claus-juergen

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Darüber berichtet Glas Istre in diesem Artikel.


google Übersetzung:

"größeres Mobilitätsprojekt

Ab nächster Woche Bičiklete wieder auf den Straßen von Pula. Wir bringen die Preisliste 01.06.2022 17:57 | Autor: Glas Istre

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2022, fand im Stadtpalast von Pula die Unterzeichnung des Vertrags über die Verwaltung und Wartung von Stationen für Elektrofahrräder und öffentliche Fahrräder und Elektrofahrräder im System der Stadt Pula-Polo - "Fahrräder" statt . Im Namen der Stadt Pula wurde der Vertrag vom Bürgermeister Filip Zoričić unterzeichnet, während im Namen des Unternehmens, das diesen Service erbringen wird, das öffentliche Fahrradsystem - Nextbike, vom Direktor Ante Gustin unterzeichnet wurde.


An der Unterzeichnung nahm auch Leonhard von Harrach teil, Geschäftsführer von TIER Mobility und CEO der Nextbike gmbh, dem größten europäischen Anbieter von Mikromobilitätsdiensten. "Es ist ein Projekt für mehr Mobilität, das zusammen mit etwa dreißig Fahrrädern und etwa hundert Rollern zu einer größeren Konnektivität in Pula beiträgt." Nextbike ist eine erkennbare europäische Marke, die von Städten wie Berlin und München erfolgreich implementiert wurde, und somit wurde Pula in die europäische Karte der Nextbike-Städte aufgenommen. Dies ist ein Beitrag zu unserem Wunsch, möglichst wenige Fahrzeuge in der Innenstadt zu haben, und bietet neben der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nun auch Alternativen durch Fahrrad- und Rollerverleihe an. Unsere Bürger und Touristen werden mobiler als zuvor und dennoch näher an der Stadt“, sagte der Bürgermeister von Pula Filip Zoričić.

Bei dieser Gelegenheit betonte der Direktor des öffentlichen Fahrradsystems – Next Bike Ante Gustin, dass sie stolz und dankbar sind, weil sie der Stadt Pula eine Komplettlösung in Sachen nachhaltiger Mobilität anbieten können. „Wir glauben, dass wirklich viele Menschen diese moderne, schnelle, günstige und vor allem gesunde und nachhaltige Form des öffentlichen Nahverkehrs nutzen werden. Bisher gibt es mehr als 100.000 registrierte Benutzer des Nextbike-Dienstes in Kroatien, schloss Ante Gustin, Direktor der Firma Sustav javnih bicikala d.o.o., einem lizenzierten Partner von Nextbike und TIER. bhfsdgbh „Autos gehören nicht in die Innenstadt.

Mit den Elektrorollern von TIER bieten wir nun Einwohnern und Gästen der Stadt Pula eine umweltfreundliche Möglichkeit, sich ohne schädliche Emissionen in der Stadt fortzubewegen, ergänzt Leonhard von Harrach, General Manager für TIER Mobility und CEO der Nextbike Gmbh. Der Vertrag, der mit der Firma Sustav javnih bicikala d.o.o. Zagreb, abgeschlossen für sechs Monate, umfasst Wartungsleistungen für das gesamte System und Management sowie Dienstleistungen und Tätigkeiten im Bereich Betriebssystem und Wartung von Softwareanwendungen für das Systemmanagement. Im Rahmen des Projekts „Fahrräder“ im Bereich der Stadt Pula wird es an mehreren Standorten möglich sein, öffentliche klassische Fahrräder und Elektrofahrräder sowie ab diesem Jahr Elektroroller auszuleihen und zurückzugeben.


Bestehende Standorte werden mit neuen Geräten ausgestattet und neue werden mit der Absicht eröffnet, eine bessere Verbindung herzustellen und das System besser und effizienter zu machen. Das Jahresabonnement für öffentliche Fahrräder (Elektro- und klassische Fahrräder) beträgt 200 Kuna und ermöglicht die unbegrenzte Nutzung von Fahrrädern für bis zu 30 Minuten in einer einzigen Fahrt das ganze Jahr über. Die Anzahl der Einzelfahrten an einem Tag ist nicht begrenzt. Für alle anderen Benutzer beträgt der Preis 10 Kuna für ein elektrisches und 5 Kuna für ein klassisches Fahrrad für eine halbe Stunde Nutzung. Der Preis für das Entsperren des Elektrorollers beträgt 7,50 HRK und wird mit 1,80 HRK pro Nutzungsminute berechnet. Es ist auch möglich, ein Abonnement abzuschließen, bei dem wir eine unbegrenzte Anzahl von Freischaltungen mit einer einmaligen Zahlung von 40 Kuna erhalten."

Mit dem Begriff nachhaltige Mobilität kann man heutzutage alles begründen. Fakt ist nun mal, daß in Deutschlands Großstädten die Dinger gewerblich vermietet werden. Aufgrund des Nutzungsverhaltens sind die Roller nach gut sechs Monaten eh schrottreif. Ob es zudem nachhaltig ist, diese von den verschiedenen Abstellorten mit einem Kleinlaster einzusammeln und zu einer zentralen Ladestelle zu verbringen um sie am nächsten Morgen an viele Abstellorte mit vollen Akkus neu zu verteilen, sei mal dahingestellt. Der Strom in Pula kommt aus der Steckdose die am Kohlekraftwerk Plomin hängt. Von wegen Ökostrom.

Mit Sicherheit wird es bereits in diesem Sommer die ersten Unfälle mit den Rollern geben. Versichert sind die eh nicht und kein Mensch prüft die Fähigkeit des Lenkers mit so einem Ding umzugehen. War da noch mal was mit dem Thema Alkohol am Lenker?

grüsse

jürgen
 
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Dieter

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it Sicherheit wird es bereits in diesem Sommer die ersten Unfälle mit den Rollern geben. Versichert sind die eh nicht und kein Mensch prüft die Fähigkeit des Lenkers mit so einem Ding umzugehen. War da noch mal was mit dem Thema Alkohol am Lenker?
Seit 30igsten Juli gibt es in Kroatien eine Helmpflicht für E Roller.
Ich habe in den 7 Wochen , wo ich vor Ort war nicht einen einzigen mit Helm gesehen.
Ist ja auch irgendwie Quatsch , da stehen die Mietroller irgendwo herum und man könnte sie spontan einsetzen
aber wer hat schon einen Helm in der Hosentasche dabei.
 
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claus-juergen

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Hallo Dieter,

Ich sehe hier in Dalmatien in den Küstenorten sowohl Einheimische als auch Urlauber mit Elektrorollern herumfahren. Auch hier trägt keiner Helm. Vermutlich ahndet das die Polizei erst gar nicht. Was bringt ein Gesetz wenn sich keiner daran hält und die Gesetzeshüter sich auch nicht darum kümmern?

Grüße

Jürgen
 
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passt auch gut zu Kastela.
Hier die Mietstation von E-Bikes, wobei in der Nachsaison der Ständer immer voll war, und abends die Kinder ein "Spielzeug" hatten.
full


burki
 
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Snoopy

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Moin

der Radweg von Novigrad nach Umag hat mehrere ServiceStationen. Allerdings sind manche ohne Werkzeug. Kann ich persönlich nicht verstehen, wieso man dieses abtrennt und mitnimmt.

Das erste Foto zeigt, gleicher Radweg, die Aufteilung. Etwas unglücklich, da die Radfahrer links schon mal ne Laterne auf der Spur stehen haben. Hier wäre die Spur sicherlich einfacher zu nutzen von Fußgängern.
 

claus-juergen

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Hallo Snoopy,

Diese sogenannten Werkzeugstationen haben kein Werkzeug, sondern billiges Glump welches nach dem ersten Winter verrostet ist. Ich kenne das aus Liznjan. Steuermittel beim Fenster rausgeworfen.

Grüße

Jürgen
 

Snoopy

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Hey Jürgen, der Eindruck, solange man (ich) keine Panne hat, ist aber gut. Hier, am Niederrhein, gibt es noch nicht mal Glump. ;)
 
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claus-juergen

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Hey Jürgen, der Eindruck, solange man (ich) keine Panne hat, ist aber gut. Hier, am Niederrhein, gibt es noch nicht mal Glump. ;)

Hallo Snoopy,

Ich hatte vor Jahren in Pula einen Platten mit dem Rad. Das habe ich dann über Medulin bis Liznjan geschoben. Als ich an einer ähnlichen Reparatur Station wie im Bild gezeigt direkt neben der Schule in Liznjan ankam konnte ich anhand des Zustands nur den Kopf schütteln. Also Fahrrad bis zum Haus weitergeschoben und am nächsten Tag die Reparatur in Eigenregie mit eigenem Werkzeug durchgeführt.

Grüße

Jürgen
 

claus-juergen

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Oha o_O Pula - Medulin - Liznian - das sind aber einige Kilometer.;)

Hallo Dieter,

Genaugenommen hatte ich den platten Reifen beim alten Wasserwerk aus KuK Zeiten an der Medulinska Cesta. Von da dürften es ungefähr sieben oder acht Kilometer zum Schieben gewesen sein. Dazu war es Nebensaison und der Verkehr hielt sich in Grenzen. Besonders erfreut hat mich, das zwei mal Bekannte mit dem Auto vorbei gefahren sind, gehupt und freundlich gewunken haben.

Grüße

Jürgen
 
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