Camping ist aktuell im Wandel - Vorteile - Nachteile - Mobilehomes

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claus-juergen

Globaler Moderator
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Jeder der regelmäßig Campingplätze in Kroatien besucht stellt seit Jahren fest, daß sich die Mobilhomes inflationär vermehren. Logisch, ist an denen doch viel mehr verdient als an einem Camper. Nun soll eine neue gesetzliche Regelung geschaffen werden die anscheinend darauf hinausläuft, daß keine Baugenehmigung für das Aufstellen von Mobilhomes erforderlich ist. Was das für die Zukunft des "Campings" bedeutet können wir uns alle ausmalen.

"Das Ministerium für Raumplanung, Bauwesen und Staatseigentum bereitet die Verordnung über einfache Gebäude vor, die unter anderem den Status von Mobilheimen regeln wird und bis Ende Juni einer öffentlichen Konsultation unterzogen werden soll, bestätigte der zuständige Minister Branko Bačić gegenüber Hina.

Das Ministerium finalisiert derzeit den Text der Verordnung über einfache Bauwerke. Dieser soll bis Ende des Monats zur öffentlichen Konsultation vorgelegt werden, die Verabschiedung wird für Ende August erwartet. Obwohl die Verordnung eine Vielzahl einfacher Bauwerke regelt – von Nebengebäuden, Kiosken, Schwimmbädern und Gewächshäusern bis hin zu Antennenmasten –, liegt das öffentliche Interesse vor allem auf Mobilheimen, genauer gesagt auf deren Aufstellung auf Campingplätzen. Die Verordnung gilt sowohl für bestehende als auch für neu aufgestellte Mobilheime.

Es handelt sich um eine Verordnung, die festlegt, welche Gebäude in der Republik Kroatien ohne Baugenehmigung auf der Grundlage eines Typprojekts und einer Standortgenehmigung errichtet werden können und dass für diese Projekte keine Baugenehmigung erforderlich ist, erklärt der Minister."


grüsse

jürgen
 

l200auto

erfahrenes Mitglied
Moin,
da muss ich dir leider Recht geben mit der zunähme von Mobilhomes und Glampingzelten etc. -- aber -- der Markt wird es richten glaube ich. Wenn ich dann höre was manche so da für 2 - 3 Wochen an Geld hinlegen, da frage ich mich ob sie dann nicht besser kommen im Hotel oder Ferienwohnung.
Betreffs Campingplätzen und deren Preise ist es ja auch so -- wer sich etwas intensiver damit befasst, der kann auch preiswert schöne Urlaube machen. Und nicht verwechseln mit Billig - da gibts dann schon feine Unterschiede.
 

Luppo

Moderator
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Die Mobilhomes sprießen wie Pilze aus dem Boden. Auf manchen CPs nehmen sie mehr Fläche ein als die Parzellen für Camper, meist auch noch in den besseren Abschnitten des Platzes. Habe ich in meinem Reisebericht thematisiert.
Neu, zumindest für mich, sind die Mobilhomes außerhalb der Campingplätze, ich nenne sie mal Ferienbungalows. Da legt der Eigentümer Wasser und Strom hin und stellt 6 oder 8 Fertigbungalows drauf, ohne jegliche Infrastruktur herum. Aus meiner Sicht völlig unattraktiv.
Der häufigste Anbieter ist wohl Adria Mobil aus dem slowenischen Novo Mesto, man kennt sie von den Wohnmobilen. Die Wohnkisten kosten, je nach Größe und Ausstattung zwischen 40 und 60 k Euro, dazu kommt noch die Erschließung und Aufstellung.
Dennoch scheint sich das in relativ kurzem Zeitraum zu rentieren. Nur als Rechenbeispiel:
Die Preise liegen zwischen 200 und 400 Euro pro Nacht in der Saison, je nach Lage und Größe/Ausstattung. Wenn wir 40 Nächte Auslastung in der Hauptsaison und 25 Nächte in der Nebensaison annehmen, werden im Jahr 15-20 k Euro erlöst. Nach 4 Jahren ist das Ding bezahlt.
Aus dem Gefühl heraus ist diese Entwicklung äußerst fragwürdig. Nach wenigen Jahren sind die Container nicht mehr oder nur noch mit großen Abschlägen vermietbar, da abgewohnt und schlecht zu renovieren/modernisieren. Dazu bringen die Hersteller modernere und schönere Modelle auf den Markt. Das Grundstück ist aber "versaut", die Container werden kaum zurück gebaut und verrotten.
Kroatien tut sich damit definitiv keinen Gefallen.
 

SheldonSJP

erfahrenes Mitglied
Die Preise liegen zwischen 200 und 400 Euro pro Nacht in der Saison, je nach Lage und Größe/Ausstattung. Wenn wir 40 Nächte Auslastung in der Hauptsaison und 25 Nächte in der Nebensaison annehmen, werden im Jahr 15-20 k Euro erlöst. Nach 4 Jahren ist das Ding bezahlt.
Aus dem Gefühl heraus ist diese Entwicklung äußerst fragwürdig. Nach wenigen Jahren sind die Container nicht mehr oder nur noch mit großen Abschlägen vermietbar, da abgewohnt und schlecht zu renovieren/modernisieren. Dazu bringen die Hersteller modernere und schönere Modelle auf den Markt. Das Grundstück ist aber "versaut", die Container werden kaum zurück gebaut und verrotten.
Kroatien tut sich damit definitiv keinen Gefallen.
Da hast du schon recht sparsam gerechnet. Meist sind die Container länger belegt.
Sobald sie abgwohnt sind und der Aufwand zu groß und teuer wird, sie zu renovieren, werden sie wohl die alten Wohnmobile ersetzen die überall in der Landschaft rumstehen, egal ob von irgendwelchen Schafhirten, Olivenbauern oder eben einfach nur weil jemand ein Stück Land hat und es als Garten nutzt.

Was nach 15+ Jahren mit den alten Containern passiert, ist den Betreibern wahrscheinlich egal, da es meistens Ausländer sind oder sie dort nicht leben. Man wird es bald sehen, da viele von denen schon 2015 auf den CP´s standen. Ich gehe davon aus, die lassen sich auch sehr günstig wieder fit machen. Die alten Möbel raus, neue rein, von außen neu streichen und fertig.

Wenn jetzt das Gesetz geändert wird, wie es @claus-juergen in einem anderem Beitrag geschrieben hat, wo es leichter werden soll, ohne Baugenehmigung so etwas zu errichten, riechen viele das schnelle Geld und stellen sich sowas auch auf ihre Grundstücke und in die Gärten und vermieten es an die Touristen.

So könnten sich dann aber auch viele ihren Traum vom "Häuschen" in Kroatien am Meer erfüllen für 100k Euro. Und ich hatte selber vor vielen Jahren schon solche Gedanken, da ich dorthin ja nicht auswandern will, sondern nur regelmäßig ein paar schöne Wochen mich erholen möchte. Für mich und meine Familie, vermieten käme für mich nicht in Frage, da ich keine Fremden dort haben möchte und man ja dann auch wieder jemanden braucht, der es verwaltet, was ja auch wieder Geld kostet.
Jetzt bieten sie auf Cres gerade wieder Dauerstelleplätze auf einem CP an für 3500 Euro im Jahr. Der Wohnwagen den man dahinstellen will, darf allerdings höchstens 10 Jahre alt sein.

Auf Losinj haben sie vor vielen Jahren auf dem CP Poljana immer mehr Waldfläche abgeholzt, mit Beton und Kies Terassenflächen angelegt und über 20 Mobilheime dahingestellt. Das sieht extrem beschissen aus und die Dinger stehen dann in der prallen Sonne. Auf dem CP Cikat stehen die noch zwischen den Bäumen im Pinienwald und man hat etwas Schatten und sie stehen auch nicht so dicht Nebeneinander.
 

Julija

erfahrenes Mitglied
Die Angebote für Mobilheime privat, außerhalb vom CP ist nichts Neues! Sowas wollten wir schon 2018 in Pakoštane buchen.
Schon damals standen dort Mobile Häuschen in sämtlichen privaten Gärten.
Das war auch nicht teuer! Freunde von uns waren damals zwischen Pakoštane und Biograd in einem Appartement 40qm, und die Kinder, 3 Jugendliche, waren im Mobilheim untergebracht. Die Nacht kostete 35.-. Sie hatten auch noch das Meer vor der Nase. Irgendwo habe ich schon im AF darüber berichtet.

Das sind paar Beispiel- Screenshots von Booki.....
Manche haben nur wenige Mobilheime gekauft, und pachten jeweils ein Grundstück dazu.
Sie vermieten ganz günstig, wie zu erkennen ist.
Für diese Eigentümer ist die geplante, neue Regelung wahrscheinlich nicht uninteressant

Screenshot_2026-06-08-13-07-07-386_com.booking.jpg



Screenshot_2026-06-08-13-09-33-615_com.booking.jpgScreenshot_2026-06-08-13-10-28-020_com.booking.jpg
 
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Julija

erfahrenes Mitglied
So sehen zurZeit die Preise für Mobilheime aus, wie hier z.B. auf dem Valamar CP Lanterna Poreč

Screenshot_2026-06-08-14-01-10-900_com.android.chrome.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

claus-juergen

Globaler Moderator
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Naja, wenn dieses Mobilheim tatsächlich mit sieben Personen für zwei Wochen belegt ist, dann sind knapp 1900 € eigentlich nicht viel Geld. Bedenken muss man ja immer bei solchen Mobil Homes, dass die ziemlich nahe am Meer liegen. Wenn ich in Medulin den täglichen Stau zum Strand am Vormittag und vom Strand ab dem Nachmittag sehe, wo all diejenigen mit dem PKW ans Meer wollen denen es zum laufen zu weit ist, dann mag ein MobilHome durchaus seine Berechtigung haben.

grüsse

jürgen
 

SheldonSJP

erfahrenes Mitglied
Von der Lage sind die Mobilheime meistens deutlich näher am Wasser, als eine FeWo im Ort. Aber etwa 50% von den Dinger stehen dicht an dicht und davon auch zu viele direkt in der Sonne. Die haben zwar alle Klimaanlagen, aber da wird es dann irgendwann mal knapp mit der Energieversorgung oder sie ist dann später nicht mehr inklusive. Und die ganze Abwärme muß ja auch irgendwo hin. Bei den Häusern in den Ortschaften merkt man es manchmal schon in den engen Gassen, das überall dort wo die Dinger hängen, es deutlich wärmer wird und Abend bei offenem Fenster hört man sie auch ganz gut.

Die Beispiele mit den Preisangeboten sehen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, aber 10m² ist doch ziemlich eng. Meistens haben die eher so um die 30m² wie in dem letztem Beitrag von @Julija. Vom Preis absolut ok, wenn man da mit 4-5 Leuten bucht und es aufteilen kann. Da ist man in der Preisregion von guten FeWo´s. 500 Euro pro Person in Kroatien für 2 Wochen sind dann ja extrem günstig.
Allerdings ist das absolut nicht mein Urlaubsgebiet. Da hoffe ich doch, solche Angebote kommen dann nächstes Jahr auch weiter südllich an in HR. Dann würde ich doch glatt mal sowas buchen. Bei solchen Preisen kriegt man auch andere Leute dazu, dort mal Urlaub zu machen. Denn ich merke im Bekanntenkreis, wie sehr diese Schlagzeilen der letzten 2-3 wirken, das Kroatien so extrem teuer ist.
 
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Julija

erfahrenes Mitglied
Von der Lage sind die Mobilheime meistens deutlich näher am Wasser, als eine FeWo im Ort. Aber etwa 50% von den Dinger stehen dicht an dicht und davon auch zu viele direkt in der Sonne. Die haben zwar alle Klimaanlagen, aber da wird es dann irgendwann mal knapp mit der Energieversorgung oder sie ist dann später nicht mehr inklusive. Und die ganze Abwärme muß ja auch irgendwo hin. Bei den Häusern in den Ortschaften merkt man es manchmal schon in den engen Gassen, das überall dort wo die Dinger hängen, es deutlich wärmer wird und Abend bei offenem Fenster hört man sie auch ganz gut.

Die Beispiele mit den Preisangeboten sehen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, aber 10m² ist doch ziemlich eng. Meistens haben die eher so um die 30m² wie in dem letztem Beitrag von @Julija. Vom Preis absolut ok, wenn man da mit 4-5 Leuten bucht und es aufteilen kann. Da ist man in der Preisregion von guten FeWo´s. 500 Euro pro Person in Kroatien für 2 Wochen sind dann ja extrem günstig.
Allerdings ist das absolut nicht mein Urlaubsgebiet. Da hoffe ich doch, solche Angebote kommen dann nächstes Jahr auch weiter südllich an in HR. Dann würde ich doch glatt mal sowas buchen. Bei solchen Preisen kriegt man auch andere Leute dazu, dort mal Urlaub zu machen. Denn ich merke im Bekanntenkreis, wie sehr diese Schlagzeilen der letzten 2-3 wirken, das Kroatien so extrem teuer ist.
Auch nicht unser Urlaubsgebiet, deshalb wurde damals nichts aus der Buchung.
Die 10qm reichen für 2 Personen aus. Da ist nur ein Schlafzimmer mit Bad drinnen. Alles da was man braucht. Auch im Außenbereich. Oft werden gleich zwei MH's gebucht, das eine für die Eltern und das andere für die Jugend.

Ein normales Mobilheim hat 2-3 Schlafzimmer oder mehr, deshalb sind das um die 30- 55 qm.
Wir waren schon öfters in einem. Uns waren diese meistens zu groß, weil wir die für 2 Personen gebucht hatten. Und uns auch fast nur im Außenbereich aufhielten. Das 2. SZ war unser Ankleidezimmer! Total unnötig! Aber trotzdem praktisch.
Die Küche haben wir kaum gebraucht.
Wir hätten auch ein Appartement mieten können, wäre billiger gewesen. Uns ging es aber rein darum, dass wir auf einem CP Urlaub machen wollten. Das ist aber schon paar Jährchen her. Damals hat es noch keinen gestört.

Ich finde, dass das jetzt ziemlich übertrieben wird. Überall auf den Plätzen nur Mobilheime. Das geht gar nicht. Dann könnten sie ja, wie wir das auch schon irgendwo gesehen haben, den CP von den Mobilheimen trennen. Das diese einfach für sich auf einem seperaten Platz stehen. Ich glaube das war auf dem " Mon Perin" in Bale.
Mit den Häuschen ist mehr verdient, als mit den Stellplätzen.
Das sind aber meiner Meinung nach zwei paar Stiefel. Campen sollte man auch noch können. Das war früher richtig schön. Nur Wohnwägen mit Vorzelte.
 

claus-juergen

Globaler Moderator
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Nachdem im vergangenen Jahr die Präsentation des aktuellen Modelljahrgangs mehr vom Rotstift und einem umfangreichen Zusammenstreichen der kompletten Produktpalette geprägt war, versucht die Knaus-Tabbert-Gruppe bei der Vorstellung der Neuheiten zum Düsseldorfer Caravan-Salon (28. August bis 6. September) Aufbruchstimmung zu vermitteln.


grüsse

jürgen
 
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claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Das vollelektrische Wohnmobil ist wohl noch ein Zukunftstraum.

Wer nach den Boomjahren glaubte, die Reisemobil-Branche könne sich auf den Lorbeeren endloser Zuwachsraten ausruhen, sieht sich auf dem Caravan Salon 2026 eines Besseren belehrt. Der Markt konsolidiert sich spürbar. Wer heute Kunden überzeugen will, muss mehr bieten als modernes Holzdekor und verchromten Kaffeemaschinen. Stattdessen sind Gewichtsreduktionen, Elektrifizierung und energieautarke Systemarchitekturen gefragt.

Caravan Salon 2026: E-Camper bleiben Nischen​

Lange Zeit lieferte die Branche beim Thema Elektromobilität vor allem eines: Showcars ohne Reichweite. In diesem Jahr zeigen sich die meisten Modelle in den Düsseldorfer Messehallen gereift. Reitete man bisher auf unpraktikablen Batteriekonzepten herum, dominiert dieses Jahr der gesunde Pragmatismus. Reine Elektro-Camper bleiben Nischenprodukte für die Kurzstrecke – etwa auf Basis des überarbeiteten VW ID Buzz LWB oder des Ford E-Transit Custom. Wer echte Langstrecke will, greift zum Plug-in-Hybrid oder Range-Extender.


grüsse

jürgen
 

hannes99

aktives Mitglied
Ich sehe auch noch einen anderen Trend: Offroad Allrad Wohnmobil mit Sandblechen und autarker Stromversorgung über Solar.
Wozu brauchtman das? Die sogenannten "Freihsteher , Vanliver und Schmarotzer" die andere Wohnmobilfahrer mit in Verruf bringen. In Kroatien gottseidank verboten. Auch auf Sardinien werden sehr hohe Strafen verhängt und das ist gut so .
Sorryl wer kein Geld für einen Campingplatz hat oder zu geizig ist, sollte mit dem Axxch daheim bleiben
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Das Interesse an Reisemobilen und Camper-Vans ist nach wie vor groß. Und weil die Hersteller möglichst allen Kundenwünschen gerecht werden wollen, starten sie mit einer Vielzahl an Neuheiten sowie großer Modell-Vielfalt optimistisch in die neue Saison. Nur die Wohnwagen-Sparte bereitet weiter Sorgen.

Weder die hohen Spritkosten noch die gestiegenen Preise für Neufahrzeuge scheinen das Interesse am Reisen mit Wohnmobil und Camper-Van zu schmälern. Die Nachfrage ist immer noch groß, erklärt Daniel Onggowinarso, der Geschäftsführer des deutschen Caravaning-Verbandes CIVD. Und das - wenn auch kleine - Zulassungsplus bei den Reisemobilen im ersten Halbjahr 2026 sowie der große Andrang beim 65. Caravan-Salon in Düsseldorf (28. August bis 6. September) bestätigt diese Aussage in der Praxis. Sorgenkind bleibt allerdings die Wohnwagen-Sparte, deren langsamer, aber steter Abwärtstrend anhält. Doch dazu später.


grüsse

jürgen
 

alterego

erfahrenes Mitglied
Reitete man bisher auf unpraktikablen Batteriekonzepten herum

Es liegt mir fern, jemanden wegen seiner Rechtschreibung zu kritisieren.
Aber bitte entschuldige: Da krieg ich Augenkrebs! o_O

Zur Sache:

Es ist mir ein Rätsel, wie man für diese Sardinenbüchsen solche Mondpreise bezahlen kann.
Für ein 85m²-Apartment zahle ich heuer im September pro Nacht nicht ganz € 84.-.
Im Juli und August kostet es € 126,- pro Nacht.
Wie gesagt 85m² Wohnraum, mit Waschmaschine, Geschirrspüler, 2 Schlafzimmer für insgesamt 6 Personen und eigenem Garten, ca. 30 m Luftlinie vom Strand.
Zugegeben, man muss auf die Enge des Platzes, den Lärm der oft betrunkenen Nachbarn, die überteuerten Einkaufsmöglichkeiten, kurz das Campingfeeling verzichten. Aber irgendwo muss ich halt Abstriche machen, damit ich mir meine 3 Wochen Kroatien leisten kann. ;)
 

hannes99

aktives Mitglied
@alterego
jedem das Seine! Hast du überhaupt schon mal gecampt?

Ich fahre seint 30 Jahren Wohnmobil und möchte es nicht mehr missen. Beruflich war ich in meinem Leben meist Service- Techniker und Verkaufsingenieur im Außendienst mit sehr vielen Auswärtsübernachtungen im In-und Ausland, vom einfachen Landgasthof über Monteur-Appartement bis zum Luxushotel in Metropolen wie Tokio, Seoul und Honkong.
Für mich geht nichts über campen. Wir übenachten mit einer Rabattkarte in Vor-und Nachsaison in Kroatien, Österreich, Sardinien, Frankreich und Spanien für 17-27€ die Nacht.
Wir bevorzugen in der Regel keine großen Luxuscampingplätze mit Lärm und Animation sondern eher kleinere, ruhige familiengeführte Plätze mit sauberem Sanitär und direkter Standlage (sehr wichtig!)
Buchen tun wir grundsätzlich nicht! Wir halten uns selten mehr als vier Tage an einem Platz auf und wenn schlechtes Wetter ist, geht es weiter richtung Süden
Sicher haben wir schon solche Plätze erlebt mit Lärm und betrunkenen Nachbarn, da sind wir aber schnell wieder weg. Für uns ist die Anreise mit Aufenhalten über Bayern, Österreich und Slowenien schon ein Erlebnis wo wir viele schöne Plätze kennengelernt haben. Ich habe keine Sorgen mit anstrengenden, ermüdenden langen Anfahrten, wenn ich müde bin suche ich mir einen Platz zum übernachten.
Vor der Wohnmobilzeit hatten wir Ferienwohnungen und Appartements in Spanien. Die mussten gebucht werden, es musste eine Kaution gezahlt werden und bei Abreise musste eine Übergabe gemacht werden. Oft gab es Streit über Schäden die schon vorher vorhanden waren und man wollte die Kaution einbehalten (guter Zuverdienst!). Dazu waren die Wohnungen selten direkt am Strand, man musste mit dem Auto hin. Parken war an den Stränden immer ein Problem. Entweder Strafzettel am Auto, abgeschleppt oder noch schlimmer, Scheibe eingeschlagen und aufgebrochen.
 

alterego

erfahrenes Mitglied
Ja, hannes99; Jedem das Seine.
Das war die Torinschrift des KZ Buchenwald.
Und ja, ich habe bereits gecampt, sogar mehrmals.

Es tut mir auch leid, das du das Leben aus einer eher negativen Sicht betrachtest,
bzw. im Leben schon schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Das geht aus deinen Postings ja eindeutig hervor.
Deswegen solltest du deine Erfahrungen aber nicht anderen überstülpen.

Du campst gerne. Das ist in Ordnung.
Ich verbringe meinen Urlaub lieber anders.
Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass das auch in Ordnung ist.
 
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Luppo

Moderator
Mitarbeiter
Ich war jahrzehntelang in Appartements, seit Jahren fahren wir im Wohnmobil.
Beides hat schöne Seiten.
Jeder sollte so verreisen, wie es ihm am besten gefällt. Und sinnvollerweise nicht nur die negativen Seiten betonen.
 
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hannes99

aktives Mitglied
@alterego
wer hat von uns Beiden angefangen, die Urlaubsform des anderen zu kritisieren und schlecht zu reden, ja verächtlich zu machen?
Was am KZ Buchenwald Tor stand, war mir unbekannt, möchtest du mich damit in die rechte Ecke rücken?.

Dein Nickname sagt alles über dich und trifft zu
 
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