bebilderte Ausweichstrecke nach Istrien über Buzet

claus-juergen

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#1
Bekanntlich stauen sich im Sommer am Grenzübergang Dragonje und auch Plovanje die Fahrzeuge bei der Einreise nach Kroatien. Hier nun eine Beschreibung mit Bildern der Ausweichstrecke über Buzet.

Wer von Triest her kommt, verlässt direkt an der Grenze über die Tankstelle die Autobahn (also gleich nach dem Tankhäuschen rechts fahren und nicht auf die Autobahn rauf! Sonst besteht Vignettenpflicht) und fährt dann links und wieder rechts an Skofije vorbei in Richtung Koper.



Man unterquert die Autobahn, die Ljubljana mit Koper verbindet und folgt der Straße bis zum großen Kreisverkehr und dort links in Richtung Dekani. Auch die Autobahn nach Lubljana ist angeschrieben.









Es geht geradeaus. Ljubljana, Postojna und Rijeka sind angeschrieben.



Keine fünf Minuten später geht es rechts weg nach Buzet in Kroatien.



Direkt an der Einmündung ist sogar der Ucka-Tunnel angeschrieben.



Wir bleiben auf dieser Straße. Nicht nach Ljubljana abbiegen! Bis dahin sind wir gerade mal 10 Minuten gefahren, seit wir die Autobahn verlassen haben.






Gleich darauf überqueren wir den Rizana Fluß…



…und sind eine halbe Stunde seit der Grenze an der nächsten Grenze, diesmal nach Kroatien. Das Bild entstand an einem Mittag im August an der Grenze Pozane/Socerga. Zu dieser Zeit standen die Pkw vor der Grenze in Dragonje kilometerlang bei der Einreise nach Kroatien während an der Grenze bei Buzet keine 10 Autos vor uns auf die Abfertigung warteten.



Wenige Minuten nach der Einreise nach Kroatien sind wir am ersten Kreisverkehr in Buzet. Einfach geradeaus drüber fahren. Rechts geht es nur in das danebenliegende Gewerbegebiet rein.



Der zweite Kreisverkehr kurz darauf ist durch das rote Gebäude recht auffällig. Hier können die Reisenden nach Porec und Novigrad rechts weg durch das Mirnatal ans Meer fahren. Alle anderen fahren geradeaus. Links kommt eine Tankstelle und eine Peugeot Werkstatt.






Jetzt solltet ihr besonders aufpassen. Seit dem Ausbau der Straße nach Lupoglav sind hier überall Geschwindigkeitsbeschränkungen durch entsprechende Schilder markiert. Haltet euch unbedingt daran. Tagsüber wird hier häufig kontrolliert!

Eine Stunde sind seit dem Überqueren der italienisch-slowenischen Grenze vergangen. Dies bei normaler Fahrweise ohne Hänger. Wir befinden uns in Lupoglav, wo die meisten auf die Y-Autobahn auffahren können.



Ticket ziehen und los geht’s nach Rovinj, Pula, Medulin, Rijeka oder wohin auch immer…



Die Strecke bietet sich auch für die aus Lubljana kommenden an. Die müssen dann bei Kozina die Autobahn verlassen und auf der Landstraße unter der großen Brücke durch in Richtung Koper fahren. Dann auf die Beschilderung achten.

Die Variante über Basovizza und Kozina ist seit dem Anschluß der italienischen Autobahn an die slowenische keine Alternative mehr. Man benötigt wesentlich mehr Zeit dafür.

Unser Ziel ist immer Liznjan bei Pula. Diese Strecke ist nicht mal 10 Kilometer weiter gegenüber der Variante über Dragonje. Noch dazu zahlt man hier nur ungefähr die Hälfte der Maut, als wenn man von Dragonje bis Pula fährt. Diese Strecke benötigt natürlich mehr Zeit als der direkte Weg. Bei Stau an der Grenze oder auf dem Nachhauseweg an der Mautstelle der Y-Autobahn bei Buje ist sie gerade im Hochsommer eine sinnvolle Alternative.


Gute Fahrt wünscht

Jürgen

burki danke ich für die in diesen Bericht eingebettete Landkarte.
 
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claus-juergen

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#3

Premanturafan

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#4
Hallo, wenn man aus Ljubljana kommt muss man die Autobahn nicht in Kozina verlassen sonder überquert noch die große Brücke und fäht bei der Abfahrt Crni Kal ab...
 

claus-juergen

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#6
Diese Route ist aber nicht Slowenien Mautfrei, also werde ich weiterhin die Strecke Triest Basovizza - Kozina - Crni Cal - Lupoglav - Pula fahren...
Doch Reinhard,

du kannst es mir schon glauben. Diese Route ist mautfrei in Slowenien. Es sei denn, du kommt über Laibach und Postojna auf der Autobahn. Dann besteht natürlich Vignettenplicht. Für die aus Italien kommenden Urlauber besteht eine solche nicht.

Ich habe auch die von dir genannte Route im September mit der hier geschilderten verglichen. Sie ist wesentlich länger und zeitaufwändiger als die hier beschriebene. Seit dem Anschluß der italienischen Autobahn an die slowenische ist die Strecke über Basovizza und Kozina keine Alternative mehr zumal dort auch wesentlich mehr Verkehr herrscht.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#8
Ok danke für die Info - werde mir das dann nochmal genauer ansehen müssen - klingt ja gut...
hallo Reinhard,

ich habe extra im Spätsommer beide Varianten ausprobiert. Die von mir immer im Sommer genutzte oben beschriebene Strecke und auf dem Rückweg die früher von mir genutzte über Kozina und Basovizza. Die letztere ist tatsächlich ein gutes Stück länger, man braucht mehr Zeit und es herrscht viel mehr Verkehr zwischen Kozina und dem Autobahnanschluß bei Triest, der im übrigen wegen der saublöden Einfahrt einen Kilometer davor an der abschüssigen Strecke immer noch brandgefährlich ist.

Eine wichtige kulinarische Anmerkung hätte ich noch:

In Grascisce in Slowenien befindet sich rechts der Straße kurz vor der Tankstelle eine hervorragende Pizzeria mit Pizzen vom Holzofen. Wessen Magen es also nicht mehr aushält bis ans Urlaubsziel, dem kann ich diese Einkehr nur empfehlen.

grüsse

jürgen
 
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#10
Hallo Jürgen,

wie würdest Du fahren wenn im Sommer mit Stau an der letzten Mautstelle in Italien gerechnet werden muss?
Es können sich ja nicht alle Urlauber den/die Anreiseteg/Anreisezeit aussuchen.
Bei Anreise am Samstag kommt es in der Saison an dieser letzten Mautstelle regelmäßig zu Staus.
 

claus-juergen

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#12
hallo Bodo,

Martin hat recht. Diese Variante würde ich in dem Fall ebenfalls nehmen. Es ist sogar möglich, von dort aus auf der SS 14 direkt am Meer entlang durch Triest durch zu fahren. Das klingt schlimmer als es ist. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön. Ampeln gibt es erst in Triest. Dort muß man halt den Berufsverkehr am Morgen oder am späten Nachmittag beachten. Tagsüber meine ich, daß man durchaus durch die Stadt fahren kann. Die gesamte Straße ist vierspurig.

Du kommst danach kurz vor der slowenischen Grenze wieder auf die vierspurige Verlängerung der italienischen Autobahn, die in die slowenische mündet. Die Kurverei rund um das Krankenhaus von Triest und die Schiffsmotorenfabrik Wärtsilä (früher Grandi Motori) fällt dann weg.

grüsse

jürgen
 
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#13
Danke Euch beiden für die Antworten.
Mir war das schon klar, mir ging es um die User die nicht sooft diese Strecke fahren und dann nicht an der Grenze
sondern an der Mautstelle im Stau stehen.;)
So ist es hier erwähnt worden und jeder kann sich darauf einstellen
 

Werner Bremen

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#14
Hmmm

Wie sieht das im Gespannbetrieb aus ?

7 km mehr ABER auch 30 Minuten - klingt nach einer Traumhaften Motorrad-Route aber nicht wirklich Gespann-freundlich

WB
 

claus-juergen

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#15
Hmmm

Wie sieht das im Gespannbetrieb aus ?

7 km mehr ABER auch 30 Minuten - klingt nach einer Traumhaften Motorrad-Route aber nicht wirklich Gespann-freundlich

WB
hallo Werner,

doch, ich meine schon, daß du auch mit Gespann hier gut durchkommst. Im Gegensatz zur Y-Autobahn hast du natürlich mehr Kurven und nicht allzu starke Steigungen und Gefälle und auch gerade im Bereich von Buzet bis Lupoglav viele Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wer nach Novigrad möchte, fährt eh ab Buzet durchs ebene Mirna-Tal rechts ab. Die anderen folgen der Strecke bis zur Anschlußstelle Lupoglav.

Es hängt einfach von der Tageszeit, der Jahreszeit und auch vom Wochentag an, ob diese Alternative attraktiv ist.

grüsse

jürgen
 

teleskopix

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#16
Hmm, ich fahre zwar kein Gespann, habe aber den LKW-Schein(BW-LKW Bj 1961) also fahrbar ist die Route mit Gespann jederzeit.
Man sollte sich ein bischen über 08/15 hinauswagen, es ist nicht gefährlich, aber mehr als sich viele zutrauen.
 

Marius

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#17
Bin vor Jahren - also sogar noch vor der Strassenerneuerung - mehrmals mit dem Bootsanhänger da lang gefahren, überhaupt kein Problem!
Aber bitte nur versierte Fahrer, keine Schleicher, die dann den ganzen Verkehr blockieren.
Manche sollten trotzdem lieber auf der Autobahn bleiben, das sollte jeder ehrlich und mit Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer für sich selbst entscheiden. ;-)
 
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Adriatik

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#20
Hallo zusammen Bin gerade bei der Urlaubsplanung bzw. Streckenplanung für Urlaub 2019 möchte mal eine andere Strecke fahren, kann mir jemand mitteilen in welchen Straßenzustand (Schlaglöcher enge Stellen, Baustellen usw.) die B 751 Matulji - Rovinj zur Zeit bzw. 2018 befindet. Sind mit WOMO 3,5 t / 7m Länge unterwegs. Über Info. währe ich dankbar.

Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins 2019 er
 
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