Der Winkeladvokat aus Laibach ist immer noch aktiv um angebliche Parkverstöße im Auftrag kroatischer Behörden (!) bei Fahrzeughaltern einzukassieren.
"Der Absender: eine slowenische Kanzlei von Mag. Dr. Mirko Silvo Tischler. Der Inhalt: saftige Zahlungsaufforderungen wegen angeblicher Parkvergehen – oft Jahre nach dem Urlaub. Ein Wiener musste zwei Jahre nach seinem Urlaub knapp 245 Euro brennen...
Die Kanzlei erklärt, sie vertrete den Parkraumbewirtschafter der Stadt Umag. Der Vorwurf: widerrechtliches Abstellen des Fahrzeugs auf einem öffentlichen Parkplatz. Das Problem laut Andrej: "Man konnte vor Ort nur mit Karte zahlen und ich hatte lediglich Bargeld dabei." Kostenpunkt für die Unaufmerksamkeit: 244,15 Euro....Dem ÖAMTC ist der
slowenische Anwalt seit Jahren ein Begriff. "Es gibt zu den Parkforderungen aus Kroatien mittlerweile sogar Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs, dass es sich um zivilrechtliche Forderungen handelt, weswegen 'Eintreibungsversuche' grundsätzlich zulässig scheinen", so ÖAMTC-Rechtsexperte Nikolaus Authried im
"Heute"-Talk...
Die Höhe der Forderung erscheint dabei oft nicht nachvollziehbar. Der Tipp des ÖAMTC-Experten:
"Wenn der Verstoß evident ist und der Betroffene die Angelegenheit rasch aus der Welt schaffen möchte, ist es am besten, ein Gegenangebot zu machen." Dieses können etwa 80 Euro betragen, um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein.
Betroffene könnten den Tischler-Brief laut Authried auch ignorieren, "freilich ist hier das Risiko, dass geklagt wird, deutlich höher". Für Kroatien-Urlauber Andrej ist die horrende Geldforderung jedenfalls ein Ärgernis. Er zahlte schließlich ein, um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen."
Der ÖAMTC gibt Ratschläge, da dreht sich dem Juristen der Magen um: Handeln und Gegenangebot machen!!!
Parkstrafen Kroatien: Wiener erhält Jahre nach Balkan-Urlaub hohe Zahlungsaufforderung. ÖAMTC gibt Tipps zum Umgang mit Forderungsschreiben.
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grüsse
jürgen