Ausgrabungsstätte ''Römisches Gewerbegebiet" bei Peroj

Huberlinger36

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#1
Barbariga / Peroj war schon zur Zeit der ollen Römer ein Erholungsort reicher römischer Familien. Davon zeugen heute noch die Reste der sogenannten ''vilae rustica''. Angeblich befand sich dort das größte ''Industriegebiet''Istriens. Die noch sichtbaren Gemäuer sollen mal Ölmühlen und Werkstätten zur Wollverarbeitung und Stoffärbereien gewesen sein.

So sieht es aus großer Höhe aus. Oben in Bildmitte der Zugang zum Gelände. Gegenüber befindet sich ein weithin sichtbarer Sendemast.



Der Zugang n der Straße von Peroj nach Barbariga







Was es zu sehen gibt:



So sah das Gemäuer 2007 vor der wenige Monate später erfolgten Renovierung aus:

























Das Pflaster sind Reste von Mosaiken. Die waren mit Split und Folie geschützt. Leider ist den Andenkenjägern nichts heilig.







Für Freunde der jüngeren Geschichte gibt es auch noch etwas....



So sah es im Herbst 2007 aus. Im Frühjahr 2008 fand ich manches etwas verändert vor. Fortsetzung im 2. Zeil zum gleichen Thema!

Huberlinger36
 

Alexa

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#2
super der bericht. bald weiß ich nicht mehr, was ich mir denn noch alles im urlaub anschaun soll, so schöne sachen, wies da gibt :lol:

lg,
alexa
 

Lülis

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#3
Echt Interessant , das werden wir uns auch mal anschauen, in genau 5 Wochen geht es los.
Eine Übernachtung in Radstadt haben wir auch schon gefunden.
Gruß Lülis
 

Hamlet

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#6
Hallo "Karl",

ich habe nur dies gefunden:

http://swirl.bloger.hr/post/anticka-vila-kod-peroja/741814.aspx

Google übersetzt:
Irgendwo auf dem halben Weg zwischen Barbariga und Peroj, durch das Meer an der Stelle Dragonera, entdeckte die Überreste einer römischen Villa. Die Villa war groß und prächtig, und wurde im Zeitraum vom 1. bewohnt aus dem 7. Jahrhundert
Erkannt von Ganggrab ist bekannt, dass dort gelebt haben Perelia Gratia mit ihrem Mann, der eine erfolgreiche militärische Laufbahn, Bürgermeister Pula und der Chef der Polizei war.
Während aufgrund der steigenden Meeresspiegel Teil des Hofes unter dem Meer ist die Villa ein großer Teil des Landes. Mit dem Wohnviertel ist voll von verschiedenen Arten von Mosaik, gab es auch zwei Bäder.
Der Hof wurde für die Produktion von Olivenöl, sowie eine Reihe von Räumen für die Lagerung und allgemeine Fertigung bestimmt.
Ein wenig nördlich der Villa wurden die Überreste von anderen gefunden. Aber es war noch näher an das Meer und ist heute meist unter Wasser.
In einem relativ kleinen Gebiet zwischen Peroj und Barbariga ist eine weitere Entdeckung aus der alten Welt, etwas näher Barbarigi. Auch die Überreste von zwei Villen, sehr ähnlich zu dieser in Dragoner wurden in der Bucht Maric entdeckt, die zu Beginn Barbariga.
Ich kenne die Stelle dort, weil man dort sehr guten Zugang zum Meer hat (Was man auch darf) und es nicht so überfüllt ist.
Mittlerweile sind die alten Gemäuer gegen Einsturz bzw abtragen gesichert (wie auf den Bildern des Links zu sehen).
Literatur darüber habe ich allerdings noch nicht gefunden.
Aber vielleicht kannst du hier mal anfragen: http://www.ami-pula.hr/en/about-the-museum/contact/
 

Hamlet

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#8
Stimmt, es wird schlimmer dort.
Bis vor zwei Jahren wurde das Gelände auch noch gepflegt (Gras gemäht etc) und an der Schranke saß meist ein Aufpasser. Beides ist aber Vergangenheit. Das Gras unter den Bäumen wächst nun unkontrolliert, was ja nicht schlimm wäre, aber so "verschwindet" der Müll schneller im Dickicht.
Die Autos der Besucher dort (jedenfalls in unseren Urlaubszeiten) hatten meist deutsche und slowenische Kennzeichen, heisst natürlich nicht, dass sie die Hauptvermüller sind.
Als das Gras noch niedriger war, sah man die Ruinen in voller Größe und flößten einem doch ein wenig Respekt vor dem Altertum ein.

P.S.: Übrigens spielt eine Szene meines Romanes "Der Konobar" dort.
 

Kara Ben Nemsi

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#11
promi siedlung, wäre schade um den strand.. aber sicherlich gut für die ruinen
ich wüsste in der nähe von fazana keinen fkk strand mehr
 
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