Wanderweg des Hl. Simon mit dem Mountainbike

manzi

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#1
Gut vorbereitet, mit einigen Ausflugszielen in den Köpfen, traten wir am 20. Mai 2016 unseren Kroatien Urlaub an.


Eines unserer Ziele führte uns nach Gracisce (man verzeihe mir bitte diese Schreibweise). Dort wollten wir zu Fronleichnam den Wanderweg des Hl. Simon mittels Mountainbike bewältigen.


001 Hl Simon.png

Dieses ursprüngliche Dorf im Herzen Istriens ist bezaubernd.

008.jpg

Unseren PKW parkten wir im Schatten bei der örtlichen Schule (durch den Feiertag kein Schulbetrieb) und machten uns gut ausgerüstet freudig auf den Weg. Was wir aus dem Forum wussten: Es ist eigentlich ein Wanderweg und nicht als Bikestrecke ausgeschildert. Doch das konnte uns Tiroler Bergradler nicht abschrecken.


Während der erste kurze Streckenabschnitt gut befahrbar war und wir schon jubilierten, kam bald die Ernüchterung. Schätzungsweise 2,5 km in Richtung Wasserfall Sopot war der schmale Pfad total zerklüftet und ausgewaschen und zwang uns zum Schieben unserer Räder. Optimistisch wie wir waren, gaben wir uns deshalb natürlich nicht geschlagen. Trotz der Idylle und Stille in dieser Gegend mussten wir aufhorchen. Motorengeräusche kamen immer näher. Wir konnten uns nicht vorstellen, was das zu bedeuten hatte. Doch die Lösung des Rätsels ließ nicht lange auf sich warten: Einige Motocrossmaschinen passierten diese zerfurchte Strecke und ließen uns im schlammigen Pfad dumm aus der Wäsche schauen.


Nach der Schiebepassage tat sich dann der Blick in Richtung Wasserfall auf. Der tolle Ausblick entschädigte uns für die Mühen und wir hatten noch dazu die Möglichkeit, unsere Schuhe einigermaßen zu säubern.

002 Wasserfall.jpg

Nun wurde der Rundweg immer besser und schließlich fuhren wir gemütlich auf Asphalt die Strecke fertig bis wir wieder im Dorf landeten. Beeindruckt von den gepflegten Gebäuden und Gärten spazierte ich zum Abschluss noch durch den Ort und fing ein paar Bilder ein.

003.jpg

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007.jpg

Fazit: Wer nicht schieben will, bewältigt die Strecke doch lieber als Wanderer!

An den folgenden Tagen radelten wir unter anderem noch nach Dvigrad und nach Lubenice auf der Insel Cres, was mich sehr beeindruckte. Der Bericht dazu folgt noch.
 

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Heiko705

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#2
Erst einmal vielen Dank! Hübscher, kleiner Bericht! :happy::happy:

Freut mich, Margit, dass Du in Lubenice warst. Wenn man dort oben vor dem Dorf steht, sieht man da hinten ja nur noch Wasser. Bei schönem Wetter ist das für mich ein ganz tolles Gefühl, dort zu sein. Und die Idylle des kleinen, alten Orts ist unschlagbar. Ich liebe ja Cres und auch Lubenice. Ich freue mich schon auf Deine Fortsetzung!!

P. S.: Dass es Dich mal auf diese Insel verschlägt...
 

manzi

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#3
Danke Heiko!
Es waren zwei herrliche Tage auf Cres. Ich habe sooooo viele Bilder gemacht und konnte mich nicht entscheiden, welche ich einstellen soll. Die Beschränkung auf zehn Stück ist ein kleines Hindernis, aber verständlich!

Der Bericht ist übrigens schon eingestellt.
 

sonni

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#4
Danke, Margit, für die tollen Eindrücke - da bekommt man gleich wieder Sehnsucht nach Kroatien!!!
In einen Bericht passen 30 Bilder - so habe ich es in Erinnerung...ich mußte schon oft Berichte teilen;).

@heiko 705
Ich kann dir nur zustimmen - Lubenice ist ein ganz besonderer Ort und ich bin bei jedem Besuch neu berührt..."Ein tolles Gefühl, dort zu sein!"
 

Christl

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#6
vielen Dank Manzi für den Bericht,

diese Gegend werden wir bestimmt noch öfter erkunden, sie ist wunderschön
 
H

Harry1958

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#7
Servus Manzi,

danke für diesen Bericht aus einer einzigartigen Gegend Istriens.
Uns zieht es auch immer wieder in den Ort und sein Umland.

Gruß
Harry
 

claus-juergen

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#9
Ein Video ist heute in 5Portal über Sopot -Wasserfall eingestellt worden.Denke das wäre ein Ausflug für 2021.Gruß Traudl
http://5portal.hr/vijesti_detalj.php?id=23957
hallo Traudl,

Übersetzung des beigefügten Textes mit Hilfe von Tante google:

Travel around Istria hat 2016 ein Video über den Sopot-Wasserfall gedreht. Obwohl es vier Jahre her ist, dass die Aufnahme gemacht wurde, ist die Schönheit des Wasserfalls selbst und der umgebenden Natur immer noch atemberaubend.
Der Sopot-Wasserfall in Floričići ist einer der schönsten Wasserfälle Istriens, der häufig von Wanderern und Fußgängern besucht wird. Es ist überraschend mit seiner ungewöhnlichen Eingliederung in die Landschaft, die eine Mischung aus Vliesgelände, Laubwald ist, und am Wasserfall selbst ist die Landschaft felsig und erinnert an die Küste. Sie verändern die blaue Farbe des Mergels, die graue Farbe des lehmreichen Bodens und den Wald, der an einigen Stellen des Weges mit Nadelbäumen verflochten ist. Die Bögen einer riesigen Wasserfallgrube sind eine wunderbare Schöpfung der Kraft des Wassers, das seit Tausenden von Jahren Kalkstein bildet. Es ist kein Zufall, dass der Ort an die Küste erinnert, denn die zahlreichen Fossilien von Muscheln, Schnecken und anderen Meeresorganismen, die nur durch sorgfältige Beobachtung beobachtet werden können, beweisen, dass dieser Ort einst deutlich anders aussah. Es scheint nämlich, dass dieser Ort einst tatsächlich ein Meeresboden war. Der Wasserfall ist etwa 30 Meter hoch und bildet an seiner Basis einen grünen Teich, der ein Lebensraum ist, einst ein Fisch und heute meistens ein Frosch. Die meisten Besucher entscheiden sich für die Draufsicht, aber es ist möglich, bis zu den Ausläufern zu gelangen, obwohl der Weg etwas gefährlich ist.


grüsse

jürgen
 
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