Wanderung von Koromacno zum Campingplatz Tunarica an Istriens Ostküste

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
8. Apr. 2008
Beiträge
15.973
Zustimmungen
16.377
Punkte
113
Ort
Landkreis Augsburg und Liznjan/Istrien
#1
Im Mai 2012 haben wir gemeinsam mit unserem Freund Branco (vielen Dank für den Tipp!) eine kleine Wanderung an der Ostküste von Istrien unternommen. Dabei sind wir beim Zementwerk Holcim in Koromacno gestartet und in einer knappen dreiviertel Stunde bis zum Campingplatz Tunarica auf der Halbinsel Ubac gelaufen.

Da der markierte Weg nicht ganz einfach zu finden ist, möchte ich euch gleich zu Beginn den Einstieg zeigen. Man geht entlang der ehemaligen Arbeiterhäuser rechts des Zementwerks die Straße bis zum Ende entlang. Dort befinden sich zwei Garagen. An der rechten ist ein etwas verblasster rot-weißer Punkt, der sich im Verlauf des Weges wiederholt. Einfach rechts an der Garage vorbei gehen und schon geht’s los.



Seitlich der Garage ist der Weg deutlicher markiert, wie das nächste Foto zeigt.



Die angegebenen 45 Minuten Gehzeit sind meines Erachtens großzügig bemessen. Trotz kurzer Fotostopps haben wir nur eine knappe dreiviertel Stunde bis zum Campingplatz benötigt.

Schon nach 10 Minuten gelangt man an den ersten abgeschieden gelegenen flachen Kiesstrand.





Blickt man zurück, sieht man das „schmucke Zementwerk“ mit den Arbeiterhäusern. Der Weg verläuft anfangs entlang der Küste und später im Wald überwiegend im Schatten.

Anfangs ist es ein schmaler Pfad, später wird der Weg breiter.







Die zweite am Weg gelegene Bucht ist ein kleiner Traum. Feiner Kies ermöglicht nicht nur ein bequemes Liegen am Strand sondern auch einen flachen Zugang ins Meer.







Bei dieser Weggabelung muß man sich rechts halten, wenn man zum Campingplatz will. Der linke Weg endet im Nirgendwo.



Hinter uns noch einmal der Blick auf das Zementwerk mit dem links davon gelegenen Steinbruch, wo Kalkgestein abgebaut wird.

Auf den Campingplatz Tunarica gibt es die Möglichkeit der Einkehr in der Gaststätte oder Gelegenheit zum Baden. Der Weg zurück war für uns der gleiche wie der Hinweg.

Am gleichen Tag hatten wir noch Gelegenheit, das benachbarte Zementwerk zu besichtigen. Wer möchte, kann uns dabei begleiten:

http://www.adriaforum.com/kroatien/das-zementwerk-koromacno-der-ostkueste-istriens-t71678/

Ein Tipp zum Schluß:

Da man doch gelegentlich über Felsen klettern muß, ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Tatsache, daß im Frühsommer der Weg gelegentlich von einer Schlange gekreuzt wird, dürfte jedem Istrienurlauber, der um diese Jahreszeit schon mal im Lande war, bekannt sein. Meist handelt es sich um ungiftige Zornnattern, die braun oder schwarz in allen Größen vorhanden sind.

Jürgen
 
Top Bottom