Von Tribanj Kruscica in den Velebit

Mifle0371

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#1
Liebe Kroatienfreunde,

heute möchte ich euch in den Velebit mitnehmen. In Tribanj Kruscica, ca. 5 Kilometer von meinem Wohnort und ca. 10 Kilometer vor Starigrad, geht es in die Berge.

Kurz nach diesem Hinweisschild geht es rechts die Straße hoch.



Die Straße, die in die Berge führt.



Auf der Fahrt in die Berge sieht man immer wieder die Hinweisschilder auf die Mirila.

http://www.adriaforum.com/kroatien/totenstaetten-mirila-t53991/

Oben angekommen, befindet sich ein Friedhof mit einer kleinen Kapelle.










Besonders diese kleinen Bergsteiger fallen ins Auge.















Dieser kleine Campingplatz hat es mir angetan. Ich habe in den Jahren, die ich hier oben war, erst einmal einen Mann mit einem Zelt gesehen.

Ich habe mit dem Besitzer des Platzes gesprochen. Mit Wohnmobilen und Wohnwagen gibt es keine Probleme. Diese können auf dem Platz abgestellt werden.

Die Anfahrt zum Platz ist unproblematisch. Sie dauert ungefähr 20 Minuten mit dem PKW von der Küstenstraße aus.

Geöffnet hat der Platz ab Ostern. Vorher aber unbedingt Sime kontaktieren, da er in Zadar wohnt und um diese Jahreszeit nicht immer hier ist.

Parkplätze gibt es am Campingplatz genug. Man kann sein Auto abstellen und Stundenlang wandern.

Bei Bedarf kann ich die Mail-Adresse mitteilen.




Blick auf die Sanitäranlagen.



















Hier wohnt Sime.




In diesem kleinen Haus kann man mit Vorbestellung essen. Drinnen ist es urgemütlich.
Beide Häuser sind ca. 50 Meter vom Campingplatz entfernt.




Überall sieht man diese übereinader gelegten Steine. Es gibt ja wahrlich genug davon. Sie dienen als "Zaun".







Auch dieses Haus ist bewohnt.



Die Schafhaltung spielt hier oben eine große Rolle. Überall sieht man die Tiere.
Zu dieser Jahreszeit grünt und blüht alles. Da haben die Tiere genug zu fressen.

Aber im Sommer sieht das schon anders aus.
In dieser kargen Landschaft finden die Schafe nicht mehr viel.

Diese Kargheit der Landschaft ist es, die mich immer wieder fasziniert.














Ein kleines Nebengeschäft für die Grundstücksbesitzer. 10 Kuna pro Tag.




Auch in diesen Häusern wohnen Menschen.







Den Beiden wird es an der Leine nicht sonderlich gefallen.







Herrlicher Anblick.










Noch etwas für die Blumenfreunde.




Ganz wichtig, dieses Stoppschild. Bei dem Verkehr...



Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Eindruck von der kargen Schönheit der Landschaft vermitteln.

Dank an Elke für die Unterstützung.

Nächster Bericht folgt.

Tschüss
Michael
 

Mifle0371

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#3
AW: Reisebericht Velebit Teil 2

Hallo Angelika,

danke für die Blumen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange für den Bericht brauche. Aber um den Usern Kroatien vorzustellen, gerade diese Region, mache ich das gern.

Für dich ist es ja Alltag. Genieße es!

Tschüss
Michael :hallo:
 
E

ELMA

Guest
#4
AW: Reisebericht Velebit Teil 2

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange für den Bericht brauche. Aber um den Usern Kroatien vorzustellen, gerade diese Region, mache ich das gern.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen Michael! :D
Du machst uns mit einer Region bekannt, die hier im Forum fast noch ein "weißer Fleck " ist!
Dafür DANKE!!

Der CP, den Du beschreibst und zeigst, dürfte ein absoluter Geheimtipp für Naturliebhaber und Bergwanderer sein.
Und in der kleinen Konoba würde ich sehr gerne mal sitzen.;)

Ich hab gleich einmal auf Google Earth gesucht, ob ich das Sträßchen erkennen kann, das Du beschrieben hast. Tribanj Kruczica ist eingezeichnet.

Ich denke ja -
Es ist zwar schön asphaltiert aber schmal. Geht es denn irgendwo steil hinauf mit engen Kurven?
Denkst Du, dass es auch ein Wohnwagengespann oder ein größeres Wohnmobil schaffen kann? Gibt es Ausweichstellen?

Du hast mich neugierig gemacht mit Deinem Bericht!

Gruß,
ELMA
 
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wallbergler

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#5
AW: Reisebericht Velebit Teil 2

Servus Michael,

habe ich heute beim Durcharbeiten von unten nach oben in deinem 1. Reisebericht noch angefragt, ob es was wäre, mal in die Berge zu sehen,
dann kommt quasi wunschgemäß dein 2. und erzählt von der karstigen Landschaft.
Da bin ich schon froh, dass du uns das gezeigt hast, da käme ich wahrscheinlich nie in die Richtung. Denn die Küstenstr. drängt nach Süden.

Da hattest du ein gutes Auge mit dem Stopschild.:D Sogar da oben, ist das Auge des Gesetzes präsent. Na ja, die Rush Hour möchte ich sehen,:p

Michael, diese Berichte ergänzen das "unbekannte" Kroatien.
Vielen Dank
Helmut
 

Mifle0371

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#6
AW: Reisebericht Velebit Teil 2

Hallo Elke,

mit einem Wohnwagen ist das kein Problem. Klar, die Straße ist recht schmal, aber es gibt auch Ausweichstellen. So steil ist es nun auch wieder nicht.

Ich könnte mir gerade bei dir vorstellen, dass wir irgendwann dein WOMO auf dem Campingplatz sehen. Es wird ein unvergessliches Erlebnis werden.

Es folgen noch Bilder, da habe ich mit meinem PKW mit 75 PS Motörchen leichte Schwierigkeiten, die Steigungen hochzukommen.


Ja das Stoppschild Helmut.

Für mich verschandelt es ein wenig die Landschaft und ist völlig überflüssig.


Sime, der Campingplatzbesitzer bietet auch geführte Wanderungen weiter in
den Velebit an.


Ich habe einen Bekannten, der hat ein kleines Häuschen in den Bergen. Laut seiner Aussage braucht man da "nur" 3 Stunden, um hinzukommen.

Er besitzt eine größere Schafherde. Die Schafe müssen jeden Tag von der Küstensraße (Mandalina) in die Berge und am Abend wieder runter.

Tschüss
Michael
 
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Julia 35

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#7
Hallo Michael, jetzt habe ich diesen tollen Bericht von dir gefunden:) Grüssle
 
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