Vignette Österreich für 2017 wird teurer

Christl

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#1
Heuer hat eine Jahresvignette für Autos 85,70 Euro gekostet. Für 2017 steigt der Preis um 0,8 Prozent auf 86,40 Euro. Die Anpassung erfolge nach gesetzlichen Vorgaben jährlich an den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), teilte die ASFINAG am Donnerstag mit.

der ganze Artikel hier:

http://oesterreich.orf.at/stories/2798319/
 

jadran

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#2
Christl, wie immer bist auf dem neusten Stand.
0,8 % Preissteigerung lassen sich gerade noch verkraften.
Überall steigen leider die Preise.
jadran
 

claus-juergen

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#4
hallo Mario,

vielleicht hätte die Bundessprecherin der Grünen Ingrid Felipe doch ihr Betriebswirtschaftsstudium beenden und nicht auf den Beruf der Kellnerin umsatteln sollen. Dann könnte sie möglicherweise besser rechnen.

"Für Lenker von mit Diesel betriebenen Autos blieben die Kosten bei 17.000 Kilometern und sechs Litern Verbrauch im Jahr gleich, rechnete die Grünen-Bundessprecherin vor" (Zitat)

Wer glaubt, daß ein gleichwertiger Benziner Pkw genausoviel Benzin wie ein Diesel-Pkw an Dieselkraftstoff benötigt, hat weder betriebwirtschaftliche Kenntnisse noch eine Ahnung von Physik.

"Ihr Vorschlag laute daher: „Weg mit der Vignette und weg mit dem Dieselprivileg, her mit einem österreichweiten Öffi-Ticket um drei Euro pro Tag“, so Felipe." (Zitat)

Diese Idee klingt toll und lässt sich bestimmt im Ballungsraum Wien oder Innsbruck wo das Mädel herkommt verwirklichen. Nur ist Österreich halt kein Stadtstaat wie Singapur wo ein öffentliches Verkehrsnetz funktioniert. Ich war erst vorgestern wieder ganz weit hinten im Lechtal in den Bergen. Der Weg dorthin mit dem Pkw dauert von meinem Wohnort aus zwei Stunden, mit Bus und Bahn sicherlich mehr wie 8 Stunden.

Fazit: In dünn besiedelten Gegenden und noch dazu schwierigen Geländeverhältnissen mit schlechtem Straßennetz wird es auch in Zukunft nur den Bus geben, der zwei mal am Tag Hinter- mit Vorderpfuideifi verbindet. Alles andere lohnt sich nie und nimmer.

Zum Thema passt auch der heutige Artikel der FAZ. Gerade mal 10 % der Deutschen meinen, u. U. auf das Auto verzichten zu können. Das wird in Austria wohl auch kaum anders sein, auch wenn die schlaue Ingrid anderer Meinung ist.

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...mw-muss-es-aber-nicht-mehr-sein-15145736.html

grüsse

jürgen
 
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weka

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#5
Weil den Grünen aufgrund selbstzerstörerischer Tendenzen bei der im Oktober 2017 stattfindenden Nationalratswahl eine empfindliche Schlappe droht, preschen sie jetzt mit teils absurden Vorschlägen vor.
Einen diesbezüglichen Vorschlag will der Chef der Kärntner Grünen in der Form umsetzen, dass an der Autobahn entlang des Wörthersees. obwohl eh schon total verplankt, nur mehr Tempo 100 bzw 60 gefahren werden darf.

http://www.kleinezeitung.at/meinung...eg-im-Plankenland?_vl_backlink=/home/index.do

Es macht aber anscheinend nichts aus, dass neben der Autobahn die Bahntrasse liegt, auf der Tag und Nacht hunderte Güterzüge ,im Rahmen der baltischen Achse, donnern werden.
Aber die Züge fahren ja elektrisch. :)
 

claus-juergen

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#6
...
Es macht aber anscheinend nichts aus, dass neben der Autobahn die Bahntrasse liegt, auf der Tag und Nacht hunderte Güterzüge ,im Rahmen der baltischen Achse, donnern werden.
Aber die Züge fahren ja elektrisch. :)
hallo Werner,

genau, und der Strom kommt wie auch bei uns aus der Steckdose. Selbst wir haben in Bayern einen Ministerpräsidenten, der meint, daß man weder neue Stromleitungen noch Windkraftanlagen braucht. Manche Politiker, ob rechts, in der Mitte oder links haben halt von vielen Dingen weniger Ahnung oder sind in die Parteidisziplin eingebunden. ;)

Im übrigen hat genauso die Diskussion um den Diesel Pkw den Haken, daß viele Diesellokomotiven zu den Bahnhöfen mitten in der Stadt fahren und damit die Innenstädte verpesten. Aber der Bahn kann man ja nicht das Geld aus der Tasche ziehen so wie dem Bürger. :(

grüsse

jürgen
 

teleskopix

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#7
Hallo Jürgen,
schau dir doch mal die erlernten Berufe der Politiker und Parteimitglieder an, mich wundert nichts mehr.
 

frank2.0

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#10
Richtig - die Vignette muß weg. Aber dann nicht zugunsten irgendeines grünen Unsinns. Man sollte lieber mal schauen daß man mit der satellitengesteuerten Maut technisch endlich weiterkommt und das bitte nicht nur in Österreich.
 

Marius

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#11
Die Aufhebung von ungerechtfertigten Steuerbegünstigungen ist doch kein grüner Unsinn, Frank.
Im Gegenteil, die Abschaffung solcher Steuerzuckerl für einzelne Bürgergruppen sollte sogar zur allgemeinen politischen Maxime erhoben werden!
 

frank2.0

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#12
Sehe ich komplett anders. Der Diesel hat im Gegensatz zum Benziner eine deutlich bessere CO2-Bilanz und sich damit die Steuervergünstigung "verdient ".
Gestern wurde von deutschen Regierungsvertretern auch nochmal betont daß das Steuerprivileg des Diesels auf jeden Fall erhalten bleiben soll.
Befürchte allerdings daß nach der Wahl anders darüber gedacht wird. Die vielen Dieselfahrer sind alle Wähler und mit denen möchte es sich zumindest in Deutschland jetzt keiner versauen.
Das Thema Stickoxyde kann man übrigens hervorragend mit ad blue in den Griff bekommen. Muß sich die Autoindustrie halt mal anstrengen damit das auch technisch immer bestens klappt.
 

claus-juergen

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#13
hallo ihr beiden,

eigentlich gehts hier im Strang nicht um das Thema Diesel. Das könnten wir jedoch in einem eigenen Strang zur Diskussion stellen. Schließlich fahren die allermeisten von uns mit dem Pkw nach Kroatien und da ist die Art des Antriebs und der Verbrauch durchaus ein Thema auch für die Zukunft.

grüsse

jürgen
 
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