Neue Trinkgeld-Methode verärgert viele Kroaten – Aufschrei zur Urlaubssaison

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burki

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Viele Kroaten geben offenbar seltener Trinkgeld – zu teuer, zu viel Druck.
Zahlen aus aller Welt zeigen: Das System steckt offenbar in der Krise.

München – Der Kellner bringt den Kaffee, lächelt höflich – und wartet. Früher griff man da fast automatisch ins Portemonnaie. Heute wird einem immer häufiger ein Kartenlesegerät gereicht, bei dem vorgefertigte Prozentzahlen für Trinkgeld zum Anklicken angezeigt werden. Wer einen eigenen Betrag wählen will, muss selbst rechnen – oder drückt direkt auf „Nein“.

In Kroatien – aber auch in anderen Ländern – gibt es dadurch vermehrt Diskussionen um Trinkgeld, ob und wie viel richtig ist.

Trinkgeldoptionen auf dem Display eines Kartenlesegeräts

Eine Trinkgeld-Debatte auf Reddit legt nahe, dass immer weniger Menschen bereit sind, welches zu geben. (Symbolbild) © Gregor Tholl/dpa/dpa-tmn
Auslöser der erneuten Debatte nun auch in Kroatien war eine schlichte Frage auf Reddit in dem Thread r/askcroatia: „Gebt ihr heute noch Trinkgeld?“, fragte eine Person auf Kroatisch.
Viele Menschen meldeten sich in den Kommentaren zu Wort und zeichneten ein klares Bild.
So schrieb ein Nutzer deutlich: „Ich gebe kein Trinkgeld, ich sehe keinen Sinn darin.
Diese Menschen machen ihren Job, für den sie bezahlt werden – so wie ich auch. Mir gibt auch niemand Trinkgeld.“

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Reaktionen auf meine Beiträge: Luppo

Tommi&Caro

aktives Mitglied
Sensibles Thema!
Ich hab davon gehört dass in manchen Dienstleistungszweigen ein Trinkgeldsockel zum Einkommen einkalkuliert ist.
Der Dienstleistende muss mich aber trotzdem überzeugen dass ein Tipp gerechtfertigt ist! Grundsätzlich sollte ein Trinkgeld doch eine wertschätzende Anerkennung für besondere Leistungen sein.
In der Regel gebe ich fast immer Trinkgeld, die Höhe variiert je nach Freundlichkeit und Professionalität des Dienstleisters aber in Fällen, in denen ich absolut unzufrieden bin, gibt’s auch mal nix.
Wie gesagt, heikles Thema weil gerade im Service Trinkgeld fester Bestandteil des Einkommens ist aber unfreundliche, unaufmerksame und lustlose Diemstleister merken es vielleicht am Trinkgeld ihr Verhalten zu hinterfragen?
 

alterego

erfahrenes Mitglied
Trinkgeld gebe ich grundsätzlich in Bar.
Das ist für mich persönlicher und ich habe das Gefühl,
dass es dort ankommt, wo ich es hingeben möchte.
 
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