Nationalpark Plitvicer Seen mit Hund

CAPPO

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#1
Hier habe ich unseren Fantastischen Tag mit Tips für Hundebesitzer mal zusammengefasst.
Wir waren früh morgens aufgebrochen um vor 8:00 Uhr vor Ort zu sein.
Wir haben vorab die Karten per Internet bestellt da diese laut Internet nun 2 Tage vorher gebucht werden müssen. Ich denke die Betreiber wollen damit die Personenzahl im Park regulieren. Wir haben die Karten für den Eingang 2 gebucht da die Karten für Eingang 1 alle weg waren, für Eingang 2 waren 2 Tage zuvor nur noch 8 Karten zu Buchen. Man sieht also das eine vorab Buchung ganz Sinnvoll ist um nicht umsonst eine Anreise dort hin zu machen. Bei uns waren es ca. 1 3/4 h Anfahrt. Bei Ankunft fanden wir direkt einen schattigen Parkplatz, die Kosten fürs Parken betrugen für. ca. 7 Stunden 70 Kuna also ca. 10 Euro. Wir gingen mit den elektronischen Tickets direkt an den Eingang. (kurzer Weg von ca. 10 Minuten) Wir waren auf die Minute um 8:00 Uhr am Eingang 2 dort stand eine kleine Menschenmenge von 15 Leuten und schon ging’s los.
Ruck zuck durch den Ticketscan und los auf einem Waldweg zum ersten See mit Elektroboot. Es gab mehrere Wege die mit Buchstaben gekennzeichnet waren. Leider ist die Wege Kennzeichnung zu dem bebilderten Faltblatt nicht kompatibel. Egal, wir fuhren mit dem Elektroboot von P1 nach P2 ca. 200m auf die gegenüberliegende Seite.
Unsere kleine Fellnase „Cappo“ ist ein ca. 45cm kleiner Havaneser-Malteser Mix der hier beim besteigen des Bootes keine Probleme hatte.
Wie wir später eruierten waren wir am Eingang in der Mitte der Seen angefangen und das war fantastisch. Wir sind alle oberen Seen und Wasserfälle zu 90 % alleine abgegangen und hatten in aller Ruhe Zeit tolle Fotos und Videos zu machen, und natürlich die Natur in Ruhe zu genießen. Der Weg führten größtenteils über aneinander gelegte Runde Holzbohlen die teils auf der Oberseite eben gehobelt wurden. Die Form der Holzbohlen (Naturstämme) und die dadurch entstehenden Spalten waren total unterschiedlich in der Größe, Cappo musste sich konzentrieren und aufpassen nicht mit den Pfoten in die großen Spalten zu geraten. Kleinere Hunde wie Malteser oder noch kleinere sollte man auf den Holzbohlen besser tragen. Das wird auf der Gesamtstrecke dann aber sehr anstrengend. Auch für Familien mit Kinderwagen oder Buggy kann ich es nicht empfehlen, da es auch viele Treppen und Stufen auf der Runde gibt und das bedeutet dann Kind und Buggy tragen!! Ein vorankommen mit Buggy o. Kinderwagen ist ab der Mittagszeit nur im Schneckentempo möglich.
Am Startpunkt P2 wieder angekommen warteten wir kurz auf das Boot das uns zu P3 bringen Sollte. Dieses Boot war größer als das vorige. Das Boot legte an und die Besucher durften durch die Absperrung zum Boot gehen. Am Boot angekommen legte sich Cappo voller Ehrfurcht flach auf den Boden, das war im nicht geheuer. Der Einstieg aufs Schiff war ca. 45-50cm hoch und bewegte sich ein wenig. Um den Besuchersturm nicht aufzuhalten hob ich Cappo auf das Schiff und alles war gut. An P3 angekommen konnte Cappo ebenerdig das Boot verlassen, der Steg wurde anscheinend höher gebaut als der bei P2. Es war inzwischen Mittag und wir nahmen die Gelegenheit war an P3 eine Kleinigkeit zu Essen. Cappo hatte zwischendurch immer wieder die Gelegenheit von dem glasklaren, kühlen Wasser der Seen zu trinken. Die nahm er auch immer wenn möglich war. Trotz alledem gaben wir ihm zu Mittag auch von dem mitgenommenen Wasser in dem faltbaren Napf, was er auch sofort in Anspruch nahm. Nun ging es weiter zu den unteren Seen und dem größtem Wasserfall. Diesen Weg gingen wir weil wir in der Mitte bei Eingang 2 angefangen hatten entgegengesetzt und dem Eingang 1 entgegen. Man merkte das sich die Anzahl der Menschen von Minute zu Minute erhöhte und auch Stoßweise geführte Bussgruppen einem entgegen kamen. Cappo war sehr ruhig und lief schön an der kurzen Leine hinter mir.
Hinweis : die Stege sind ca. 1,2 bis 1,5 m breit. Auch diese Tour war schön und wurde nur durch die Menschenmassen getrübt. Nach dem größten Wasseefall ging es im Zickzack hoch zum Eingang 1.
Dort kam gerade der Zug (Umgebauter Unimog mit 2 Anhängern) der Einstieg ist selbst für Menschen nicht einfach Treppenstufenhöhe ca. 50cm.
Kein Problem Cappo wurde von mir in den „Zug“ gehoben und wir fuhren ca. 5 Minuten bis zum Eingang 2 zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Resümee:
Ich würde das nächste mal früh um 7:00 vor Ort am Eingang 1 anfangen und von den unteren Seen nach oben Wandern. So entkommt man Sicherlich auch Mittags den Busgruppen die meiner Meinung nach immer bei Eingang 1 anfangen.
Es war einfach ein unvergessliches Naturschauspiel das man am gleichen Tag eigentlich nicht fassen kann. Das glasklare kühle Wasser der Seen hat Cappo sehr gemundet.
Gruß an alle
 

Klaus

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#2
Hi Cappo,

interessant geschrieben und auch mit Humor,solche Berichte liebe ich. Dein Kampfhund hat sich ja den Gegebenheiten angepasst,anstatt sich,wie letztlich in einem Urlaubsbericht von Koversada,an allem rum zu nörgeln.Willkommen bei uns, ich freue mich in Zukunft von Dir hoffentlich noch mehr zu lesen.
 

CAPPO

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#3
Hallo Frank,
Danke für die Nachricht.
Gerne werde ich wenn ich was interessantes zu erzählen habe was schreiben.
Daniel
 

Heiko705

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#4
Hallo Daniel, vielen Dank für Deinen Bericht!! Interessant und neu ist, dass man offenbar nun 2 Tage vorher bestellen muss. Das ist ja wichtig zu wissen!
 

Sporting 505

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#5
Danke für deine interessante ( Hunde) Sicht um die Plitvicer Seen. Wäre auch meine Empfehlung von unten nach oben zu laufen ( fahren) Da kann man den Menschenmassen noch entfliehen. Natürlich sollte man zeitig da sein, das ist Vorraussetzung. Wir haben auch den Fehler gemacht und sind zu erst nur unten gelaufen. Nachher, da wir zu müde waren sind wir mit dem ,,Zug“ zu den oberen Seen gefahren. Dort war fast kein Mensch. Die meisten halten sich um die Wasserfälle auf dadurch kommt es zu dem großen Gedränge.
 
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