Klippenspringerin auf Kamenjak beim Sprung schwer verletzt

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claus-juergen

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Die Halbinsel Kamenjak ist an der Südspitze für ihre Klippen bekannt. Wagemutige springen aus unterschiedlichen Höhen von dort ins Meer. Nun ist eine Italienerin beim Sprung schwer verletzt worden.

Eine 26-jährige italienische Staatsbürgerin wurde bei einem Sprung von einer Klippe aus etwa acht Metern Höhe schwer verletzt. Gestern gegen 13 Uhr sprang eine 26-jährige Frau am Kap Kamenjak von einer extrem steilen Klippe ins Meer. Dabei verlor sie die Orientierung und schlug mit dem Rücken auf der Wasseroberfläche in einem flachen Bereich auf. Die Italienerin wurde von anderen Badegästen erstversorgt, bis der Rettungsdienst eintraf. Anschließend wurde sie ins Krankenhaus von Pula gebracht, wo man feststellte, dass sie schwer verletzt war

Um solche tragischen Ereignisse zu vermeiden, warnt die istrische Polizei Bürger und Touristen zur Vorsicht beim Springen ins Meer. Sie raten dringend davon ab, aus großer Höhe oder an Stellen zu springen, deren genaue Tiefe sie nicht kennen. Ebenso wird vom Springen von Felsen und anderen ungeeigneten oder verbotenen Stellen abgeraten.


grüsse

jürgen
 
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claus-juergen

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Leider kommt es in den Sommermonaten auch an den Stränden zu zahlreichen medizinischen Notfällen. Viele schwere Verletzungen und Schäden entstehen durch Sprünge oder Stürze von Felsen. Seit Saisonbeginn verzeichnen die Rettungsdienste in Pula einen Anstieg solcher Einsätze, bisher glücklicherweise ohne Todesfälle, berichtet HRT.

Einer der schönsten, aber auch gefährlichsten Strände in Pula – Galebova stijene. Kevin aus Deutschland ist ein geübter Springer.

Letztes Jahr rutschte ein Mann an dieser Stelle leicht aus und sprang falsch hinunter. Man muss immer sicherstellen, dass das Wasser tief genug ist und sollte nur springen, wenn man sich sicher fühlt, warnte er. Andere denken lange nach.

- Ich bin mir noch nicht sicher, es sieht schrecklich aus..., kommentierte Ema aus Schweden.

Nach kurzem Überlegen springt Ema trotzdem.

Leider verlaufen nicht alle Sprünge so reibungslos. Eine einzige Fehlkalkulation kann für manche Touristen einen Strandurlaub in einen Albtraum verwandeln und die Rettungsdienste in einen Ausnahmezustand versetzen.

„Besorgniserregend ist, dass wir in der letzten Woche vier Personen behandelt haben, die sich beim Sprung aus großer Höhe ins Meer verletzt haben. Unter ihnen war eine Person, die kopfüber in den Pool gesprungen ist, die Tiefe falsch eingeschätzt und sich dabei die Halswirbelsäule verletzt hat“, sagte Tatjana Čemerikić, Direktorin des Lehrinstituts für Notfallmedizin des Landkreises Istrien.

Neben Verletzungen der Halswirbelsäule können auch Kopfverletzungen, Verletzungen des unteren Rückens, Beckenverletzungen, Arm- und Beinbrüche auftreten, und leider gibt es auch Todesfälle.

„Wir hatten in den vergangenen Jahren einen Fall, bei dem eine Person kopfüber aus großer Höhe sprang, mit dem Kopf auf einen Felsen aufschlug, das Bewusstsein verlor und ertrank. Wenn ein Körper mit hoher Geschwindigkeit auf Wasser aufschlägt, ist das vergleichbar mit einem Sturz auf Beton, daher können die Verletzungen sehr schwerwiegend sein“, fügte sie hinzu.

Sehr oft ereignen sich solche Unfälle an unzugänglichen Orten, sodass andere Rettungsdienste und die Polizei an der Rettung beteiligt werden müssen, berichtet HRT .

Viele Menschen sehen Videos in den sozialen Medien und möchten solche Sprünge selbst ausprobieren. Deshalb warnen wir Bürger und Touristen zur Vorsicht und appellieren an ihre Sicherheit, nicht von zu hohen Orten zu springen, wenn sie keine Erfahrung haben, und auch nicht von Orten, deren Meerestiefe und die Beschaffenheit der Unterwasserwelt sie nicht kennen, sagte Suzana Sokač, Sprecherin der istrischen Polizei.

Auch wenn man an einem Strandtag meist unbeschwert ist, kann man nie vorsichtig genug sein. Denn ein wenig Unachtsamkeit und ein kurzer Sprung können Folgen haben, die ein Leben lang anhalten.


grüsse

jürgen
 

Durran

erfahrenes Mitglied
Wen ich auf Social Media Videos sehe wo manche Leute runterspringen, da wird mi doch schon vom zusehen schlecht. Sehr gefährlich was man da so sieht. Und du brauchst nicht von großer Höhe zu springen um im Rollstuhl zu landen. Das geht ganz schnell. Da reicht schon 1 Meter ein Meter Höhe aus. Und gefährlich ist es immer wenn man in unbekanntes Gewässer springt. Da springt auch immer der Tod mit.
 
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