Das Agroturizam Anin Dvor

Sporting 505

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#1
An unserem letzten Urlaubstag machten wir uns selbst eine Freude und eine neue Erfahrung in Sachen Kulinarik.
Die Idee kam uns morgens schon am Strand. Also schnell mal Tante Google gefragt und heraus kam was ganz besonderes und das in unmittelbarer Nähe zum Campingplatz.
Gleich dort angerufen ,denn lt.Tante gab es einige wenige Gerichte zur Auswahl die auf Vorbestellung zubereitet werden.
Wir meldeten uns für abends an ,was aber auch keine großes Problem darstellte ,da zur Zeit eh wenig Touristen unterwegs waren.
Es lag etwas verrsteckt in einem kleinen Nebenort oberhalb des CP. Deshalb bevorzugten wir doch lieber das Auto denn mit vollem Magen läuft es sich so schlecht;)
Laut Tante mussten wir parken und den Rest des Weges zu Fuß zurück legen. Es gibt keine befestigte Straßen ,nur kleine Gassen dorthin. Wir fanden es nicht direkt auf Anhieb ,es war leider nicht gut ausgeschildert. Ein freundlicher Mann ,bei dem wir schon fast in der Küche standen, zeigte uns den richtigen Weg.
Vorbei ging es an einer alten Ruine. Es war wohl mal ein Wohnhaus.
Seht ihr das Meer im Hintergrund ,das hat doch was ,oder?

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Bei näherem Hinsehen sieht man das es bereits sehr zerfallen ist. Häuser dieser Art findet man immer wieder mal in Kroatien.

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Endlich angekommen wurden wir auf’s freundlichste begrüßt von der Besitzerin und gleichzeitig Köchin des Agroturizam.
Einfach aber liebevoll gestaltet ist das Lokal das sich nur unter einer Pergola befindet. Plätze drinnen gibt es nicht.

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Zuerst gab es einen kleinen Rundgang durch den natürlich gehaltenen Garten. Dort erntet die Besitzerin gleichzeitig ihre frischen Kräuter die sie dann in der Küche verwendet.
Wilden Spargel gab es auch noch.

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Wir begannen unser Menü mit dem probieren verschiedener hausgemachten Schnäpse . Mal mit Lavendel,mit Rosmarin,mit Rosen...
Auch verschiedene Marmeladen wurden angeboten.Die Besitzerin probiert sich gerne aus und hat wohl hier ihre Aufgabe gefunden. Mit Hingabe präsentiert sie ihre Schätze ,sie geht richtig darin auf. Ach wie herrlich!
Zum Menü wurde uns eine Vorspeisenplatte gereicht. Eine Augenweide ,liebevoll angerichtet und alles eigene Erzeugnisse.

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Das Agroturizam ist ein Familienbetrieb und der Papa arbeitet im Grillhaus, direkt neben de Terasse. Dort hatte er schon mal richtig angefeuert.
Die Peka ,die meine Männer sich bestellt hatten, steht jetzt schon seit fast 6 Stunden in der Glut. Das muss ja gut werden.

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Mit Hilfe verschiedenster Töpfe können auch ganz andere Gerichte zubereitet werden.

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Daneben brutzeln schon mal meine 2 Fische. Darauf freue ich mich schon.

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Es ist angerichtet. Während wir uns mit der Besitzerin nett unterhielten wurde der Fisch und die Peka serviert.

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Die Männer schienen rundum zufrieden, mir war die Peka leider etwas zu ölig.
Der Fisch, Makrelen, dagegen sehr schmackhaft.

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Als Dessert gab es noch frisch zubereitetete, gefüllte Fritule. Leider passten sie nicht mehr alle in meinen Magen. Schade, sie waren auch sehr,sehr lecker.

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Anschließend unterhielten wir uns noch angeregt mit der Besitzerin und deren Sohn der später noch hinzukam. Dabei erwähnte sie das diese Ruine vor ihrem Haus das ursprüngliche Elternhaus war. Sie möchten es gerne wieder aufbauen und somit auch erhalten. Es sollten weitere Gasträume hinzukommen mit Blick aufs Meer.
Oh,was für eine Herausforderung finde ich. Aber die Familie ist so mit Herzblut bei dieser Sache das es auch für sie kein Problem sein wird.
Schade das wir uns zeitig verabschieden mussten ,wollten wir doch morgen früh abreisen.
Der Abschied fällt auch der Besitzerin schwer, hatte sie doch kaum Gäste dieses Jahr .
Ein klare Empfehlung von uns wenn man mal was besonderes sucht.
Wir werden den Fortschritt dieses Agroturizam weiter verfolgen und zu gegebener Zeit wieder besuchen.
 

claus-juergen

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#2
Hallo Ute,

danke fürs vorstellen einer etwas anderen Konoba. Kannst du uns vielleicht die Adresse, die Telefonnummer und eine Landkarte verlinken, so dass auch andere Freunde eines Agroturizams da hin finden?

grüsse

jürgen
 

Daniel_567

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#4
Hallo Ute.

Vielen Dank für Deinen Bericht und für´s Vorstellen. Sieht wirklich top aus.
Wenn wir spätestens 2022 in dieser Region Urlauben werden, dann steht das Agroturizam Anin Dvor auf jeden Fall mit auf unserer Agenda.


Viele Grüße, Daniel.
 

Julia 35

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#5
Hallo Ute, wir haben diese Konoba gesucht, und nicht gefunden. Leider ist sie, wie du schreibst, schlecht beschildert. Wir wollten mit Ani ( Anela) einen Abend ausmachen, und ihre Küche geniessen.
"Ani's Garten" scheint sehr begehrt zu sein. Stammgäste loben ihre Kochkünste zum Himmel. Die Zukunft ist für jeden schwer. Hoffentlich normalisiert sich bald alles.
Dann können wir Ani und ihre Familie besuchen.

Schöner Bericht! Danke Ute:)
 
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Daniel_567

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#7
Heiko, ja, und wenn ich dann mal bis zum südlichsten Zipfel gewesen bin, dann fange ich oben im Norden wieder an, oder ich bleibe im Süden.:)

Viele Grüße, Daniel.
 

Mifle0371

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#8
Danke für den informativen Bericht Ute, mit dem wiedermal gewissen Extra. Es ist der Familie zu wünschen, dass sie ihr Ziel, das Haus wieder aufzubauen, auch mit Hilfe vieler Gäste, erreichen können. Einen Beitrag dazu hast du mit deinem Bericht schon mal geleistet.
Michael
 

Sporting 505

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#9
Danke allen für die Blumen,freut mich :)
Viele finden es nicht, wie auch Julia. Hattet ihr euch angemeldet? Denn ohne geht da nichts. Entweder telefonisch ,über Facebook oder per E Mail. Man lässt das Auto oben am Ende der Strasse stehen und geht durch eine kl.Wohnsiedlung zu dem Haus. Es sieht nicht von außen direkt wie eine Konoba aus. Eher ein normales Wohnhaus. Auch die Küche ist wie in einem normalen Haushalt. Man kann dort auch nur abends essen. Und wie gesagt nur auf Bestellung. Man bekommt eine Karte geschickt mit verschiedenen,wenigen Gerichten und kann dann auswählen. Peka braucht halt schon Vorlaufzeit,deshalb dafür zeitig anrufen. Als wir zu Anin Dvor liefen dachten wir auch das kann hier nicht sein, denn auch wir hatten etwas anderes vermutet. Zum Glück hatte uns ein Einheimischer bemerkt und uns den Weg dorthin gezeigt.
Die Besitzerin erzählte uns das sie in einem andern Haus auch Ferienwohnungen/ Zimmer vermieten. Wo das sein soll muss ich noch in Erfahrung bringen.
 

Julia 35

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#10
Hallo Ute, wie ich schon schrieb, wollten wir vor Ort mit Ani was ausmachen.Wir hätten nur was getrunken. Das wäre überall möglich gewesen. Peka hätten wir wahrscheinlich nicht bestellt. Das ist nicht so unser's:)

Schon von der Magistrale aus, gab es leider keine direkte Beschilderung. Oder haben wir da was übersehen?
Wir kennen solche Häuser schon von Slowenien. Da gibt es einige davon. Meine Tante war schon in den 80ern Besitzerin eines Bewirtungshauses. Das wäre auch eine ideale Beschäftigung für mich;)

Naja, beim nächsten Mal!

Übernachtungsmöglichkeiten werden bestimmt im " Kursan" angeboten. Das könnte ich mir vorstellen!
 
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