Camping ist aktuell im Wandel - Vorteile - Nachteile - Mobilehomes

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alterego

erfahrenes Mitglied
Es lag mir fern, irgendjemandenes Urlaubsart persönlich anzugreifen.
Ich habe nur - zugegebenerweise pointiert - meinem Erstaunen über die Preise von Mobilhomes
und der Bereitschaft dies zu zahlen, Ausdruck verliehen und warum das nichts für mich ist.

Nein hannes99 ich möchte dich in gar keine Ecke rücken.
Deine Unkenntnis der jüngeren deutschen Geschichte war mir unbekannt.

Mir ist auch überhaupt nicht klar, warum du dich von meinem Post #334 überhaupt
persönlich angesprochen fühltest. Du warst weder angesprochen noch gemeint.
 

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Anscheinend findet das Wohnwagen-Boot Käufer. Sachen gibts!

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Das Ding ist nicht abgesoffen - das schwimmt.

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grüsse

jürgen
 

hannes99

aktives Mitglied
Es lag mir fern, irgendjemandenes Urlaubsart persönlich anzugreifen.
Ich habe nur - zugegebenerweise pointiert - meinem Erstaunen über die Preise von Mobilhomes
und der Bereitschaft dies zu zahlen, Ausdruck verliehen und warum das nichts für mich ist.

Nein hannes99 ich möchte dich in gar keine Ecke rücken.
Deine Unkenntnis der jüngeren deutschen Geschichte war mir unbekannt.

Mir ist auch überhaupt nicht klar, warum du dich von meinem Post #334 überhaupt
persönlich angesprochen fühltest. Du warst weder angesprochen noch gemeint.
ich habe vielleicht etwas überreagiert und nicht realisiert, das du die Mobihomes meintest sondern habe es auf Camper allgemein bezogen. Ich mag die Mobilhomes überhaupt nicht und für mich wären sie auch vollkommen übetreuert und keine Möglichkeit für einen Urlaub. Und ja, da wäre mir eine Ferienwohnung auch lieber. du hast Glück, das deine Ferienwohnung sehr nah am Strand liegt, ist aber bei weitem nicht immer so!
Diese Mobilhomes bieten meiner Meinung nach nur den Vorteil für Nichtcamper die Vorteile einer Ferienwohnung mit den Voreilen des Campings, strandnah und Kinderbetreung incl. zu verbinden zu einem sehr teuren Preis.
Wir waren einige Jahre auf dem Camping Oaza Mira in Drage, den ich in Vor und Nachsaison sehr empfehlen kann, in der Nähe der Mobilheime. Und ja, da war es etwas laut! junge Familien mit Kindern, die die Nacht zum Tag machten.
Beim nächsten Besuch weiss ich bei der Platzwahl, dass ich von den Mobilhomes lieber etwas Abstand nehme
 
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claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Nach dem Corona-Boom verliert Deutschlands Caravan-Branche weiter an Fahrt. Wie der Caravaning Industrie Verband (CIVD) im Vorfeld der Düsseldorfer Messe Caravan Salon mitteilte, sank die Anzahl der neu zugelassenen Reisemobile und Wohnwagen (Caravans) in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 in Deutschland um drei Prozent auf 63.329.


grüsse

jürgen
 

l200auto

erfahrenes Mitglied
Moin,
zuerst mein kleiner Kommentar -- streiten nützt und bringt nix und es wäre schade wenn das hier auch zunimmt. Zum Glück sind wir alle verschieden und auch in den Konzepten seinen Urlaub zu verbringen. Sonst wären wir ja alle am selben Ort. Das will doch keiner. :) --
Zum Thema - Camping wird weiterhin für viele ein gutes Konzept sein Ihre Urlaube zu verbringen. Wir haben es gerade vor einigen Tagen erleben dürfen. CP voll und ausgebucht ( Familiencamping Senftenberger See ) - Tschechen , Bayrische Familien und auch aus BaWü bevölkerten diesen. Natürlich auch alles aus der näheren Umgebung ( Sachen, MeckPomm, Brandenburg, Sachsen-Anhalt ) -- es wird sich halt nur für viele dann das Ziel ändern. Mehr in der näheren Umgebung.
 

hannes99

aktives Mitglied
Der Markt scheint derweil schon gesättigt, was ja auch keine Wunder ist. Die Zahl der Campingplätze hat leider nicht mit der Zahl der Wohnmobile mitgehalten. Zumal auch viele Campingplätze die Zahl der Stellplätze zugunsten von Mobilheimen reduziert haben. Einige Wohnmobilhändler haben Insolvenz angemeldet und Käufer haben Angst um ihre Anzahlung, wenn sie überhaupt noch zu bekommen ist!
Viele Wohnmobilhändler haben gedacht, die Goldgräberstimmung der Corona-Zeit geht so weiter. Viele Wohnmobilhändler haben kaum eine Kapitaldecke und die Fahrzeuge auf ihrem Platz sind gar nicht in ihrem Besitz. Der KFZ-Brief liegt noch beim Hersteller in Italien oder bei einer Bank. Sie verlangen eine Anzahlung und den KFZ-Brief bekommt man oft nur bei Bezahlung des vollständigen Kaufpreises mit Verzögerung. Auf so ein Geschäft würde ich mich nie einlassen!
 

l200auto

erfahrenes Mitglied
Hannes - in Neustadt Sachsen brummt der Laden. Da laufen die Sunlight und Carado vom Band und das sind schon einige. Und ja - vor Jahren musste dafür dann die caravan Produktion weichen um Kapazitäten für WoMo zu schaffen.
 

Luppo

Moderator
Mitarbeiter
Klar konsolidiert sich die Branche nach Jahren des Senkrechtflugs nach oben.
Eine völlig normale marktwirtschaftliche Reaktion. Da belibt der ein oder andere auf der Strecke.
Die Frage ist eher, wann ist der Zenith erreicht.
Wie schon bemerkt wurde, die Platzanzahl wächst nicht in den Himmel.
Irgendwo müssen die Kisten stehen. Nicht überall zur Freude der Anwohner.
Und zuhause ebenfalls. Da gibt es bekannterweise auch schon genug Ärger.
Hinzu kommen immer mehr kommunale Ver- und Gebote, um der Wohnmobil-Invasion Herr zu werden.
Die E-Revolution werden wir m.M.n. nicht mehr erleben, Wohnmobile haben eine lange Lebensdauer, bis da 2/3 elektrisch fahren wird ein Großteil der Camper ein neues Hobby entdeckt haben.
 
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hannes99

aktives Mitglied
Volle Zustimmung Michael!
Ich habe für alle Fahrzeuge (5) auf meinem privaten Grundstück einen überdachten Stellplatz und keine Fahrzeug steht auf öffentlichem Raum. Wenn man da ind die Städte, z.b München sieht, man wohnt zu Miete oder in einer Eigentumswohnung ohne Stellplatz. Das Wohnmobil, oft kredit-finanziert- steht das ganze Jahr im öffentlichen Straßen/Parkraum ungeschützt vor der Witterung und Einbrüchen. In einer solchen solchen Situation käme ich überhaupt nicht auf die Idee, mir ein Wohnmobil zu kaufen
 

hannes99

aktives Mitglied
Zu den Geschäfts-Gepflogenheiten der Wohnmobil-Händler: Mein Bruder, auch schon 60 Jahre alt hatte Geld übrig und hatte sich bei einem im Internet als "windig" bekannten Händler ein Wohnmobil gekauft. Mein Bruder ist ein guter Techniker, aber geschäftlich sehr naiv. Mein Vater, 87 Jahre alt aber sehr helle bat mich als geschäftlich vom Beruf aus sehr gut ausgebildet, zur Abholung zum 400km entfernten Händler mitzufahren um auf meinen "jüngeren Bruder aufzupassen" Er hatte die Kaufsumme in bar dabei!
Bei der Übergabe bemerkte ich etliche Mängel am Kastenwagen. Der Händler bot uns an, nachzubessern und gab uns dreien einen Gutschein zum Essen ind einem nahegelegenen Restaurant. Ich verzichtete auf das Essen und überwachte die Nachbesserung,
Dann sollte es zur Zahlung kommen. Der Händler hatte eine Geld-Zählmaschine schon vor uns aufgestellt. Ich sagte: Stopp! Und wo ist der KFZ Brief? In Italien beim Hersteller! Der Händler konnte den Brief erst auslösen wenn er die Kaufsumme von meinem Bruder hatte und das Wohnmobil war nicht Eigentum des Händlers. O.K, sagte ich,dann fahren wir ohne Wohnmobil nachhause.
Der Händler bot meinem Bruder an, den KFZ-Brief eines wesentlich teureren Wohnmobils als Sicherheit mitzugeben, den er dann zurücksenden sollte wenn der Brief seines eigentlichen Fahrzeugs endlich eintrifft. Ich hätte da nicht eingewilligt, aber letztendlich ging alles gut.
Was ich damit sagen will: die Wohnmobilhändler haben kaum Eigenkapital und man kann sie in der Seriosität nicht mit einem Vertragshändler von Mercedes , BMW oder Audi vergleichen. Viele Händler sind Glücksritter
 
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