In den letzten Jahren hat die Population der Blaukrabbe (Callinectes sapidus), einer invasiven Art, in der Adria stark zugenommen. Sie breitet sich rasant aus und hat schwerwiegende Folgen für das marine Ökosystem, die Fischerei und die Wirtschaft. Auch in Istrien hat sich dieser ungebetene Gast in den letzten zwei Jahren stark vermehrt. Fischer berichten dort vermehrt von beschädigten Netzen und einem Rückgang der Muschelfänge. Es handelt sich um eine invasive Art, die sich unkontrolliert in der nördlichen Adria ausbreitet und gleichzeitig immer mehr die Aufmerksamkeit von Köchen und Feinschmeckern auf sich zieht. Während der Biologe Dr. Neven Iveša vor einem ernsten ökologischen Problem warnt, wird zunehmend die Frage aufgeworfen, ob die Blaukrabbe auch eine wirtschaftliche Chance bieten kann.

Die Blaukrabbe ist eine neue Art in unserem Ökosystem. Fehlen natürliche Feinde, die ihre Population regulieren, kommt es bei reichlich Nahrung und mangelnder Konkurrenz zu unkontrollierter Vermehrung. Genau das geschah vor zwei Jahren, als ein regelrechter Populationsboom verzeichnet wurde, insbesondere auf der italienischen Seite der nördlichen Adria, wo die Bedingungen für ihre Entwicklung noch günstiger sind, erklärt Iveša.
Die Blaukrabbe wurde Anfang der 2000er-Jahre erstmals in der südlichen Adria nachgewiesen. Eine ihrer größten Kolonien befindet sich heute in der Neretva-Mündung, wo sie bereits erhebliche Probleme verursacht. In Istrien ist die Lage derzeit noch nicht so alarmierend, doch breitet sich die Krabbe zunehmend in Gebieten mit schwankendem Salzgehalt aus, wie beispielsweise in der Bucht von Valbandon, der Mirna-Mündung und dem Vogelschutzgebiet Palud. Lagunen, in denen sich Süß- und Salzwasser vermischen, bieten ihr besonders günstige Bedingungen.
grüsse
jürgen

Die Blaukrabbe ist eine neue Art in unserem Ökosystem. Fehlen natürliche Feinde, die ihre Population regulieren, kommt es bei reichlich Nahrung und mangelnder Konkurrenz zu unkontrollierter Vermehrung. Genau das geschah vor zwei Jahren, als ein regelrechter Populationsboom verzeichnet wurde, insbesondere auf der italienischen Seite der nördlichen Adria, wo die Bedingungen für ihre Entwicklung noch günstiger sind, erklärt Iveša.
Die Blaukrabbe wurde Anfang der 2000er-Jahre erstmals in der südlichen Adria nachgewiesen. Eine ihrer größten Kolonien befindet sich heute in der Neretva-Mündung, wo sie bereits erhebliche Probleme verursacht. In Istrien ist die Lage derzeit noch nicht so alarmierend, doch breitet sich die Krabbe zunehmend in Gebieten mit schwankendem Salzgehalt aus, wie beispielsweise in der Bucht von Valbandon, der Mirna-Mündung und dem Vogelschutzgebiet Palud. Lagunen, in denen sich Süß- und Salzwasser vermischen, bieten ihr besonders günstige Bedingungen.
Invazivna vrsta mogla bi postati - nova delicija
U Jadranskom moru posljednjih se godina bilježi sve veći broj plavih rakova (Callinectes sapidus), invazivne vrste koja se ubrzano širi i ostavlja ozbiljne posljedice na morski ekosustav, ribarstvo i gospodarstvo. Ovaj nepozvani gost posljednje je dvije godine doživio pravi procvat i u Istri...
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