Bibinje – Sukosan – Filip i Jakov – Biograd na moru

burki

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#1
In mehreren Beiträgen wollen wir euch diese Orte näher vorstellen.

In meinem Inseltagebuch http://www.adriaforum.com/kroatien/pag-2010-ein-inseltagebuch-t63320/ wurden diese Orte nur kurz gestreift, hier haben wir aber noch viele Fotos und Informationen, die nicht verloren gehen sollen.

Bibinje

Südlich von Zadar, nur wenige Kilometer auf der Küstenstraße Jadranska Magistrala befindet sich der etwa mit ca. 4000 Einwohnern angegebene Ort.
Die erste Erwähnung von Bibinje geht auf das Jahr 1214 zurück.

Den weithin sichtbaren Glockenturm fuhren wir zunächst mal an.



Leider kenne ich den Namen der Kirche nicht. Eine Besichtigung war auch nicht möglich.

Danach fuhren wir direkt auf den Platz am Hafen. Hier kann man an der Promenade recht gut parken und einen Rundgang durch den Ort beginnen.



Man sieht auf dem Foto, dass man an der schmucken Promenade rund um den kleinen Hafen laufen kann.





Blick auf den Hafen



Wegweiser an der Promenade.




Dem Schild folgend kamen wir zu dieser ältesten Kirche, der Crkva sv. Roka.





Diese einschiffige Kirche aus dem Jahr 1673 konnten wir besichtigen.



In diesem Ort findet man an der Promenade Restaurants, Konobas. Hier kann man gemütlich sitzen.
Sandstrände und felsige Abschnitte, klares Wasser findet dort der Urlauber.
Unser Gesamteindruck vom Urlaubsort:
Positiv, hier kann man urlauben und die Nationalparks sind in Ausflusgsreichweite, sowie die Stadt Zadar unmittelbar erreichbar.


Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

wird fortgesetzt
 
E

ELMA

Guest
#2
Ein sehr hilfreicher Beitrag, burki! Danke!

Von dieser Region haben wir bis jetzt im Forum noch wenige Beiträge.
Und genau dort ( vor allem südlich von Sukosan) reiht sich ein Mincamp an das andere!!

Gruß,
ELMA
 

burki

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#3
Sukosan

Der nächsten Urlaubsort – Sukosan – an der Küstenstraße war unser nächster Stop.
Kurz vor Sukosan befindet sich die größte Marina Dalmacija von Dalmatien.
Beim Anfahren der Marina entdeckte ich eine Schranke, weiß also nicht, ob man da einfach reinfahren kann. So parkten wir etwas südlicher und konnten die Marina nur aus der Ferne sehen. Entlang der Marina gibt es einige Hotels und Ferienhäuser, sicher für Bootsfahrer interessanter.



Wir fuhren in den Ort Sukosan und parkten auf dem „Martplatz“, der kein wirklicher ist.

Altes Gemäuer, einige kleine Gassen und der Kirche aus dem 11. Jh, der St. Cassianus.









Einige Fotos an der Adria in Sukosan.









Letztes Foto sind Reste einer mittelalterlichen Festung zu sehen.

Unser kurzer Eindruck von Sukosan:
Hat nicht das Flair, wie andere Urlaubsorte an der Adria. Keine Flaniermeile im Ort. Zu Stränden und Konobas können wir keine Aussagen treffen.
Vielleicht gibt es aber andere Erfahrungsberichte von Urlaubern, die unsere Einschätzung nicht so treffen wie bei dieser kurzen Stippvisite.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

Wird fortgesetzt.
 

burki

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#4
Sveti Filip i Jakov

Auf der Weiterfahrt nach Süden interessierte uns der kleine Badeort Sv. Filip i Jakov.

Der kleine Ort befindet sich so 3-4 Km vor Biograd na moru.
Wir steuerten auf die sichtbare Kirche im Ort zu und fanden hier einen schattigen Parkplatz.
Die Kirche ist ein neuzeitlicher Bau, der Name ist mir jedoch nicht bekannt.





Die Ortstafel



zeigt neben 2 Autocamps auch viele Hinweise auf Ferienwohnungen.

Einkaufseinrichtungen, Apotheke und einige Konobas finden sich im Ort und am Strand.
Wir konnten eine kleine Strandpromenade mit Kiesstränden entdecken, auch Sandstrände soll es hier geben.



Mit Blick auf die Insel Pasman.



Ein kleiner Hafen mit Fischerbooten.



Hier sieht man im Hintergrund den größeren Ort Biograd na moru



Vom Strand aus gesehen ragt eine ältere Kirche aus dem Ortskern.



Es ist die Michaelskirche –krva ihovil- aus dem 18. Jh.
Eine umgebaute gotische Kirche, die eine Inschrift und das Wappen von Petar Zadranin, des Abtes von Rogovo, trägt.
Leider war die Kirche geschlossen.







Zurück an die Promenade entdeckten wir auch diesen „Unrat“.





Verabschieden wollen wir diesen Ort am Pasman-Kanal jedoch mit einem Promenadenfoto.




Fazit: Ja dieser Ort hat uns gefallen, hier kann man urlauben. Wer dann echtes Nachtleben haben möchte kommt recht schnell in den benachbarten Ort Biograd na moru, den wir im nächsten Beitrag vorstellen möchten.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi
 

claus-juergen

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#5
hallo burki,

vielen dank für deine bilder einer gegend, die tatsächlich noch nicht so bekannt ist, wie etablierte urlaubsorte in kroatien.

besonders gefällt mir, daß scheinbar, in anlehnung an split und makarska die gemeinden dazu übergehen, an den uferpromenaden dattelpalmen (phoenix canariensis) zu pflanzen. diese sind für das örtliche klima besonders geeignet und entwickeln sich im laufe der jahrzehnte zu wahren prachtexemplaren.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#7
hallo burki,

dann mach dich mal ans werk. am wochenende soll nun auch bei uns mal wieder ein kurzer spätsommer werden. da hat man doch keine lust, vor dem "blechtrottel" zu sitzen und einen bericht zu erstellen. ab freitag, den 10.9. bin ich aufgrund meiner reise ins "gelobte land" für gut zwei wochen nicht mehr online. vielleicht komme ich ja auch in die gegend, die du in diesem frühjahr aufgesucht hast.

grüsse

jürgen
 

burki

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#8
Biograd na moru

Biograd, eine Hafenstadt mit ca. 5000 Einwohnern ist eigentlich eine kleine Halbinsel.
2 kleine vorgelagerte Inseln, historisches Stadtzentrum, Yachtcharter, Tennisplätze, Tauchzentren, Campingmöglichkeiten, gute Hotelanlagen, Strandpromenade mit vielen Restaurants – attraktiver Urlaub garantiert.

Aber der Reihe nach.
Wir fuhren in den Ort bis zum Hafen und parkten an der Promenade, 5 Kn pro Stunde?, ich weiß es nicht mehr genau.



Der Ort im Überblick



Entlang der Hafenpromenade die Anlegestelle der Fähren. Hier legt die Fähre nach Tkon (Insel Ugljan) fast stündlich ab.



Fischerboote




wie Spaßboote



haben hier im Hafen ihren Liegeplatz. Fragt mich bitte nicht zu dem letzten (U)-Boot – Bild aus, ich weiß nicht wozu das genutzt wird.

Die Restaurants ziehen sich direkt an der Hafenpromenade entlang. Hier herrscht reger Touristenverkehr in den Sommermonaten, in der Vorsaison war es ruhig.





Wir verweilten erstmal an der Promenade bei Cappuccino und Pivo, direkt gegenüber dem Stadtmuseum.



Ohne zu wissen, was uns erwartet betraten wir die Räumlichkeiten, ohne dass Personal dort war und Eintritt kassierte. Na und fotografieren sollte man dort auch nicht *gg*.

In der nachträglichen Recherche handelt es sich im Stadtmuseum um einen umfangreichen Fund eines gesunkenen Handelsschiffes aus dem 16.Jh, welches im Pasman-Kanal auf der Fahrt von Venedig nach Konstantinopel gesunken ist. Eine fast vollständige Sammlung von Gebrauchsgegenständen aus dieser Zeit gilt Einzigartig.
Schauen wir uns dazu einige Fotos an.







Münzen, Krüge und viele Ausstellungsstücke sind zu sehen, ein Muss für Besucher in Biograd.

Hier an der Promenade kann man auch Ausflüge in die Umgebung und die Nationalparks buchen.



Mir bleibt bis heute unerschlossen, ob es von hier eine tatsächliche Bootstour durch die Kornaten gibt oder nur die üblichen Touri-Angebote in den Naturpark Telascica.
Ausflüge in den Nationalpark Plitvicer Seen, Krka und zum Goldenen Strand gehören zum Angebot.

Auch andere sportliche Unternehmungen werden hier gebucht.



-Rent a Car, Quad, Jeep
-Rent a Boot, Bikes und Scooter

Nach Besuch des Museums zog es uns in die im Ortskern liegende Basilika Hl. Johannes.
Biograd wurde Mitte des 10.Jh erstmalig erwähnt. Ein Bistum wurde gegründet und im 11. Jh. Sitz der kroatischen Könige und Bischöfe.

Wir konnten die Kirche besichtigen und stellen dazu nur einige Fotos ein.










Es gäbe viel Fotomaterial für einen eigenen Beitrag mit den vielen Seitenaltären.

Vom Zentrum gingen wir in südlicher Richtung. Hier stehen viele Hotelanlagen mit Meeresblick. Einige haben jeweils eigene Poolanlagen direkt an den Hotels.







Sportanlage mit Pool





Blick auf die Stadt von den Hotelanlagen.



Zeit zur Besichtigung des Yachthafen Kornati-Biograd blieb uns leider nicht.
Mit rund 500 Liegeplätzen im Meer und rund 200 auf Land entwickelt sich dieser Hafen zu einem beliebten Treffpunkt von Nautikern. Dieser Yachthafen ist ganzjährig geöffnet.

Fazit:
Biograd na moru hat alles was Urlauber suchen, ob Camper, Individualurlauber oder Freunde von Hotelanlagen.
Biograd muss sich nicht hinter den Perlen der Westküste Istriens verstecken. Der Reiz dieses Ortes besteht auch in den Unternehmungen zu den vielen Nationalparks.
Biograd bekommt ein klares „Top“ unserer Besichtigungstour.

Hier endet unser Tagesausflug. Auf der Rückfahrt kauften wir noch Kirschen für 25 Kuna/Kilo am Straßenrand. (Ende Mai)
Diese Besichtigungstour zum Kennenlernen von Urlaubsorten entlang der norddalmatischen Küste hat uns soviel Spaß bereitet.
Wir waren uns einig noch weiter südlich zu touren um diese Küste bis Sibenik kennen zu lernen.
Freut euch auf einen weiteren Bildbericht, den ich demnächst zusammen stellen werde.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi
 

Segelfilmer

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#9
Wie immer schön, wenn ich auf Fotos etwas wiedersehe, was ich selbst schon mal im Original gesehen hat.

Doch ganz egal, um was es geht - die maritimen Bilder mit Meer und Schiffen sind doch die schönsten!

Die Marina Dalmacija in Sukosan, vor der Ihr gestanden habt, ist übrigens die größte Marina Kroatiens (wahrscheinlich der ganzen Adria?). Sie sieht aus der Luft sehr eindrucksvoll aus (Google). Ansonsten ähnlich wie Deine Einschätzung zum Ort: es fehlt Flair. Doch so etwas entsteht sicher erst mit den Jahren; die Marinaanlage ist noch recht jung.

Liebe Grüße - Thomas
 

Segelfilmer

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#10
Biograd na moru
...
Zeit zur Besichtigung des Yachthafen Kornati-Biograd blieb uns leider nicht.
Mit rund 500 Liegeplätzen im Meer und rund 200 auf Land entwickelt sich dieser Hafen zu einem beliebten Treffpunkt von Nautikern. Dieser Yachthafen ist ganzjährig geöffnet.
...
Leider hat der Yachthafen nur eine schmale Zufahrt, wo auch der Wasseraustausch stattfindet - oder eben auch nicht. Die übelsten Mooringleinen jemals hatte ich dort zwischen den Fingern - Puh. :sad:
 

burki

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#11
OK Thomas, hatten keine Zeit dort mal zu schauen, ein Bootsfahrer sieht das sicher immer aus einem anderen Blickwinkel.

Wir sind halt "Landratten" :)

burki
 

prati

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#12
Schöner Bericht.
Sind gerade selbst in Biograd n/m.
Übrigens, kleine Korrektur: Tkon liegt auf Pašman...das mittels einer Brücke mit Ugljan verbunden ist.
 

maschilli

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#13
Hallo Burki,
auch wenn ich schon lange nicht hier im Forum war und nicht mal weiß, ob ich mich jemals ordnungsgemäß vorgestellt habe, muss ich mich hier unbedingt für deinen Bericht über Filip i Jakov bedanken.
Habe das Haus wiedererkannt, in dem meine Schwester und ich immer Kokta gekauft haben. Weiß nicht mal, wie man das schreibt, war die jugoslawische Cola. Aber wir konnten damals noch nicht lesen.
Wir waren 1963 mit unseren Eltern im Zelt dort auf dem Campingplatz. Da wurde wohl schon meine Vorliebe für Dalmatien geweckt. Und ich weiß noch genau, wie das war, als ich von der Luftmatratze gesprungen und fast ertrunken bin. Tut meiner Freude am Meer aber keinen Abbruch, kann nur bis heute noch nicht schnorcheln, was in Kroatien doch nun wirklich schade ist.
Danke nochmal für die Erinnerung an diesen Ort.
LG
Martina (die hier allerdings nur selten vorbeischaut)
 

burki

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#14
Danke für deine Ergänzung.
An diese Tour habe ich gute Erinnerungen, auch an den Ort selber.

Ich fahre erst seit 2002 nach Kroatien, da hast du mir vieles an Erfahrungen/Erlebnissen voraus.

burki
 

maschilli

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#15
Ach Burki, dann hast du bestimmt die Krka-Wasserfällen nicht mehr uneingeschränkt besuchen können. Da durfte man früher auf den Fels-Terrassen liegen und alle Wasserfälle runterspringen.
Dieses jetzt verbotene Vergnügen ist schon ein Verlust. Aber wenn ich mir anschaue, wie viele Touris da hinfahren, kann ich das verstehen. Wollte da mit meinen Kindern hin, aber nicht in der Hauptsaison.
Früher waren ja nur ganz wenige Menschen dort. Leider habe ich davon keine Digital-Bilder, nur Papier. Ist ja schon sooo lange her.

Na ja, du wirst schon noch andere schöne Ecken finden.

LG
Martina

Martina
 

burki

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#16
Ja Martina, für Kroatien habe ich noch ganz schön viele "helle" Flecken, die ich noch sehen will, betrifft Dalmatien.

Die vielen Reiseberichte hier im Forum geben ja auch viele Anregungen für die Urlaubsplanung.

burki
 
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