Bericht in der FAZ über Mljet

claus-juergen

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#1
E

ELMA

Guest
#2
Frau Petrowskaja schreibt recht überschwänglich von der Insel Mljet- sie hat wohl vor allem den westlichen Teil der Insel mit dem Nationalpark besucht. Sie übertreibt jedoch nicht.

Im Nationalpark geht es allerdings im Sommer recht betriebsam zu.

Wir lieben den Teil der Insel östlich von Babino Polje ( Frau Petrowskaja irrt: der traumhafte Sandstrand Saplunara befindet sich im Südosten, nicht am südwestlichen Ende der Insel.)

(Hinweis zum Copyright für diese Karte s. u. Link)

Wir waren dieses Jahr zum 6. Mal auf der Mljet und haben einen wunderbaren Sommertag verbracht.

Letztes Jahr haben wir die Insel mit einem Mini Brum erkundet.
http://www.adriaforum.com/kroatien/mit-dem-cabrio-auf-der-insel-mljet-t68182/

Dieses Jahr waren wir zum Baden und Schlemmen ( köstlichen Seeteufel!) auf Mljet.

Es sind nicht viele Touristen unterwegs . Die Jachten ankern in einigen wenigen Buchten -aber diese Urlauber bleiben unter sich und sind meist nicht auf der Insel unterwegs. Es ist wenig los.

Wir haben beobachtet, dass in manchen fast ausgestorbenen Dörfern, in denen jahrzehntelang Häuser immer weiter verfielen, alte Villen (vermutlich ehemalige Villen reicher Kapitäne aus Dubrovnik) mit viel Geschick langsam restauriert werden.

Sicher nichts für den kleinen Geldbeutel ( Mljet ist ohnehin keine billige Urlaubsinsel - alles muss dorthin gebracht werden: vom Trinkwasser über Lebensmittel, Baumaterial, usw..., das schlägt sich auf die Preise nieder)

Es ist wohltuend, wie z.B. ein kleines Dorf wie Korita so langsam und behutsam aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird , vor allem wenn man an die in aller Eile dicht an dicht hochgezogenen Hotels und Apartmenthäuser an anderen schönen Plätzen in Kroatien denkt.

Mljet wird nie ein Massenurlauberziel sein - aber wer es möglich machen kann, sollte sich einmal einen Tag auf der Insel gönnen.

Gruß,
Elke
 
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