Alpenflug nach Kroatien

Luppo

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#1
Hallo Jadran,

Wie lange brauchst Du für die Strecke Bonn-Vrsar?
Ein guter Bekannter will schon seit längerem mich auf eine Spritztour EDQT-Vrsar überreden.
Wäre allerdings eine kleine Cesna vom Club.
 

jadran

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#2
also EDQT ist Haßfurt- Schweinfurt.

dein bekannter sollte über gute Flugerfahrung verfügen. für meinen ersten Flug habe ich mir eine Alpeneinweisung eingeholt.

die Flugzeit ist durch den Wind bestimmt, der sich mit der Höhe verändert. rechne mal ab Bonn mit 4-5 std. bedenke es muss noch genug reserve Benzin im Tank sein.

bei klarem Wetter super klasse, bei einer klaren Nacht , super klasse. ( VFR Nachtflug ) die Erde sieht aus wie Leuchtfaden

mit einer kleinen Cessna ist das alles ein Abenteuer, hier fehlt die Flughöhe. auch muss du mit der Cessna zwischentanken.

sehr viele kleine Einmotorige sind mit den Alpen überfordert. du hängst bei der Alpen Überfliegung halb in den Wolken, siehst das blaue, kommst aber nicht hin.

dein bekannter soll mal sich den weg übers Rhonetal ansehen, dann weiter über Italien, slovenien nach kroatien.

der kürzere weg ist München , Villach , (ILB VOR ) den Rest der Strecke wird dir vorgeschrieben, auch die Flughöhe, das muss alles sehr genau eingehalten werden.

Pflicht ist ein Transponder mit C Mode oder höher.

willst entspannen fliege Linie und ist sehr viel billiger.

meine weiteste Strecke, ohne Zwischenstopp war Budapest

Jadran
 
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Luppo

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#3
Ich dachte mir schon, dass das kein kleiner Rundflug ist.
Er ist natürlich ein erfahrener Pilot und weiß, was er tut.
Ich werde das Thema gelegentlich mal mit ihm diskutieren.
 

jadran

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#4
kleine Fehler kannst mit Geld lösen.
Große Fehler erst nach 9 Monaten.
ganz große Fehler Kosten dich das Leben.

Jadran
 

Marius

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Medulin
#5
Alpenüberflug ist auch mit einer einmotorigen Cessna überhaupt kein Problem, Jadran, habe sogar ich schon mehrmals gemacht.
Wie kommst du denn auf sowas??
 

Lutz

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#6
@Marius:
Auszug aus einem der unzähligen Unfallberichte zu Flügen in und über die Alpen:

Die Untersuchungsergebnisse auf Grund von Zeugenaussagen, der
technischen Untersuchung, der Erfahrung und des Trainingstandes des
Piloten, der Rekonstruktion des Flugweges mit einer P-51 sowie der
Wettersituation ergibt folgendes mögliche Unfallszenario:
Als sich der Pilot und sein Sohn am Nachmittag des Unfalltages nach
Buochs bringen liessen, führte der Flug in der Gegend des Gotthardpasses durch ein
Wolkenloch unter die Hochnebeldecke, über Altdorf nach Buochs.
Als der Start mit der HB-RCW mit dem Ziel Ambri schliesslich um 1945 Uhr
erfolgte, stand der Pilot wegen der einbrechenden Dämmerung unter
gewissem Zeitdruck. Weil er annahm, dass das Wolkenloch über dem
Gotthard immer noch bestand, versuchte er auf demselben Flugweg ins
Tessin zu gelangen, wie es zuvor beim Ueberflug von Lodrino nach Buochs
auch möglich gewesen war:Unter dem Hochnebel bis
Wassen, dann über den Wolken bis in die südliche
Leventina, um dann „untendurch“ nach Ambri zu gelangen.
Als sich das Flugzeug auf einer Flughöhe von ca. 1300 m/M
Wassen näherte,muss der Pilot erkannt haben, dass die Wolkendecke über dem Gotthard
geschlossen war. Diese Erkenntnis zwang ihn zu einer Umkehrkurve.
Weil das Flugzeug nicht für Instrumentenflug (IFR) zugelassen war, fehlte dem
Piloten folgende Option, welche vor dem Flug hätte geplant werden können:
In einem geeigneten Luftraum eine IFR-Freigabe zu erhalten, dann IFR durch
die Wolken zu steigen und über der Wolkendecke Richtung Süden, dort
abzusinken und VFR „untendurch“ nach Ambri zu fliegen.

Es blieben ihm nur zwei Möglichkeiten offen:
Entweder zurück nach Buochs zu fliegen um zu landen oder nach einem Loch
in der Wolkendecke Ausschau zu halten, um im Sichtflug durchzustechen und
über den Wolken nach Süden zu fliegen.
Für Letzteres bot sich dem Piloten die Gelegenheit über
Silenen. Nach dem Setzen von Steigleistung zog er das Flugzeug steil hoch. Während diesem
Manöver kippte das Flugzeug wahrscheinlich über die linke Fläche ab.
Als Hauptgrund können die im Verhältnis zur N51EA stark reduzierten
Höhensteuerkräfte erwähnt werden, die dazu führten, dass der Pilot das
Flugzeug ungewollt überzog und die Strömung dabei abriss. Obwohl das
Flugzeug dadurch in die Wolken, d.h. in Instrumentenwetterbedingungen
(IMC) geraten war, tat der Pilot, welcher eine grosse Erfahrung im Kunstflug
aufwies, augenblicklich das Richtige. Er nahm die Motorleistung in den
Leerlauf zurück, was den Merlin-Motor zum Knallen brachte. Dieses
Leerlaufknallen ist bei diesem Motor typisch und konnte rekonstruiert und
identifiziert werden.

Es gelang dem Piloten das Flugzeug unter Kontrolle zu bringen und im
Gleitflug zu stabilisieren. Das Flugzeug kam bei diesem Manöver ca. 90° nach
links vom ursprünglichen nord-nordwestlichen Kurs ab.
Nach dem Stabilisieren des Flugzeuges bis zum Aufschlag vergingen ca. 10
Sekunden.

Warum der Pilot, welcher im Gleitflug wieder in Bodensicht gelangen wollte
und musste, den Kursfehler nicht erkannte, kann folgende Gründe haben:
Der Kompasskurskreisel hatte präzediert und zeigte einen um 90° falschen
Wert an, oder der Pilot bemerkte den falschen Kurs zu spät, um noch 90° nach
rechts korrigieren zu können. Das Erkennen des falschen Kurses wurde
dadurch erschwert, weil kein „Heading-bug“ vorhanden war.
Zum Aussteigen mit dem Fallschirm blieb den Insassen entweder keine Zeit,
oder diese Rettungsmöglicheit wurde nicht in Betracht gezogen, weil der Pilot
beabsichtigte, die Situation mit dem Absinken unter die Wolken bereinigen zu
können.



Christian Schweizer

geboren: 8.Sept.1945
tödl. verunglückt: 3.Sept.1998
Zivilstand: verheiratet, zwei Kinder
Beruf/Ausweise: Linienpilot- und Linienpilotenfluglehrer, Segelflieger,
Flugzeugmechaniker,
Chefpilot bei der REGA = https://www.rega.ch/ = Schweizer Rettungsflugwacht
Flugerfahrung: 10'000 Flugstunden auf ca. 105 verschiedenen Flugzeugtypen.
Weltweit auf ca. 650 verschiedenen Flugplätzen gelandet
und mehr als 450 Flugshows gefogen.
Kunstflug: 1600 Std. Wettbewerbs-, Show- und Instruktionskunstflug
Erfolge: Schweizermeister: 1972,73,78,81,85,86,87,89,90,91,92,93,94
Europameisterschaft: 1971(3.),73(1.),75(2.),89(2.)
Weltmeisterschaft: 1972(4.),80(7.),90(8.)

Daniel Schweizer
geboren: 13.Aug.1970
tödl. verunglückt: 3.Sept.1998
Zivilstand: ledig
Beruf/Ausweise: Pilot/Elektroniker
Kunstflug: 1990 Piloten-Lizenz, Kunstfluglizenz
Erfolge: Schweizermeisterschaft: 1990 Espoir(3.),91 Promotion(3.)
92 Promotion(1.),93 Elite(7.),94 Elite(2.),95 Elite(1.)
 

jadran

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#7
Lutz sich über Äußerungen von Marius Gedanken zu machen, ist vollkommen sinnlos.

Bei mir steht Maruis auf IGNO.


danke für deinen Bericht, den die meisten nicht verstehen.

Paul
 

Lutz

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#8
Es ist der für mich der beeindruckendste Unfall aufgrund der besonderen Bedingungen in den Alpen, denn Vater und Sohn Schweizer waren äusserst erfahrene Piloten bei der Schweizer Rettungsflugwacht. Deren fliegerisches Wissen und Können auch unter schwierigsten Bedingungen stand ausser Zweifel. Dennoch kam es zum Unfall.

Auch oder gerade weil ich vor Jahren selbst in Mauterndorf eine Alpeneinweisung gemacht habe bin ich als Flachlandtiroler nicht mehr in den Alpen geflogen. Meine Lizenzen für Motorflieger, Motorsegler, Segelflug und Ultraleicht habe ich ja auch erst seit 1978 ;)
 

jadran

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#9
Lutz auch ich habe einige Bekannte in der Fliegerei durch Unfälle verloren.

Bei einem Überflug der Alpen, wo ich durch Eisansatz mit dem Flieger die Höhe nicht mehr halten konnte,

hab ich mir geschworen, kommst hier lebend raus, überfliegst du die Alpen mit so einem kleinen Flugzeug nicht mehr.

blauer klarer Himmel, alles besten , aber,,,,,,,,,,,,

Lizenz erst seit 1980

paul
 
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nihil-est

Guest
#10
Ungerne - an sich - muss ich jetzt aber auch einmal meinen Senf dazu geben.

Das als Betroffener. MGL.

Ab dem ehemaligen gar Flughafen - unterdessen Luftlandeplatz - MG(L) könnte ich sogar Direktflüge je nach Angebot wahrnehmen. Das Angebot ist übrigens, gelinde gesagt gar spärlich - obendrein wenig lukrativ aus Kundensicht.



Mit sogar deutlichst " höherwertigen " Flugzeugen als ne " schnöde " Cessana könnte ich Flüge gen Kroatien buchen ab MGL. "Falcon" aufwärst.

Wie " Luftfahrtakrobaten " ( Pardon! ) gar darauf kommen die Alpen werden gar überflogen - andem ist eher rein gar nix - verstehe ich nicht. Eher werden die " Hochalpen " gar durchgängig UMFLOGEN. Egal ab welchem Massen-Flugplatz.

Falls sich een einzelner " Cessna-Fluggast " nunmehr persönlich angesprochen fühlen sollte............. Dein Problem!:p:p:p:p:p:p



Gruss in die Runde


Gerd
 

Marius

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Medulin
#11
Keine Ahnung, ich habe keine Pilotenlizenz, fliege aber gerne und oft mit und das mehrmals auch von Linz mach Medulin, selbstverständlich über die Alpen, meistens mit 2- oder 4-sitzigen Cessnas.
Dass sich jahrzehntelange Pilotenlizenzbesitzer da nicht drüber wagen, verstehe ich nicht, aber da hat ja jeder das Recht, seine Sicherheitsbedenken entsprechend zu berücksichtigen.

Warum Paul deshalb froh ist, dass er mich auf Igno hat, soll verstehen wer will. :)

Im April fliegen wir wieder zu viert runter, über die Alpen.
 

Marius

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Medulin
#14
Aber wie gesagt, da soll sich jetzt niemand auf den Schlips getreten fühlen.
Jeder Pilot ist voll für seine Sicherheit und die seiner Fahrgäste verantwortlich und seine Entscheidungen sollte man respektieren.
Zudem dürfte das Problem in den Ostalpen kleiner sein als in den Zentralalpen, kann das sein? Ich bin ja Laie und nur Fluggast.
 

jadran

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#15
Lutz, besser kann man auf die möglichen Gefahren bei einem Alpenflug, wie unter der angegebenen WWW nicht erklären oder hinweisen. (einfach und verständlich.)

wie bei vielen sachen es ist sinnlos. Igno, dann muss dich nicht ärgern. du kennst das Spiel ja schon sehr viel länger.

vor einigen Jahren wurde mir das schon aus Pula, von einem Besitzer einer Motorbootschule mitgeteilt. ( M,,,, ist dir auch gut bekannt )

Paul
 
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Lutz

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#16
@Marius
Wo soll ich dich der Lüge bezichtigt haben? Zeige mir diesen Satz!
Du hast geschrieben:
Alpenüberflug ist auch mit einer einmotorigen Cessna überhaupt kein Problem, Jadran, habe sogar ich schon mehrmals gemacht.
Wie kommst du denn auf sowas??
Aber genau und nur diese Aussage ist FALSCH! Alpenflug ist sogar äusserst anspruchsvoll. Natürlich muss man dabei unterscheiden zwischen Piloten die dort beheimatet sind und dies von der Pike auf beherrschen und Flachlandtirolern welche die Alpen nur vom hörensagen kennen. Wer dort lebt kann z.B. die Wetterentwicklung wesentlich besser beurteilen als Ortsfremde. Aber wie ich ja gepostet hatte, selbst der zu seiner Zeit erfahrendste Alpenflieger und Chefpilot der Schweizer Rettungsflugwacht, Christian Schweizer, ist aufgrund der Wetterbedingungen bei einem Alpenflug verunglückt. Der war übrigens kein Modellflieger, siehe:
  • Flugerfahrung: 10'000 Flugstunden auf ca. 105 verschiedenen Flugzeugtypen.
  • Weltweit auf ca. 650 verschiedenen Flugplätzen gelandet
  • und mehr als 450 Flugshows gefogen.
  • Kunstflug: 1600 Std. Wettbewerbs-, Show- und Instruktionskunstflug
Aber klar, für DICH ist das alles kein Problem.
 

Marius

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Medulin
#17
Man fliegt halt nur bei perfektem Wetter, ich sehe da in der Tat kein Problem, aber das tut nichts zur Sache, ich bin ja Laie.

Meine Piloten allerdings nicht sonst wuerde ich naemlich gar nicht mitfliegen.

Du bast mich eh nicht der Luege bezichtigt, aber in anderen Postings schwang schon ein bisschen „Marius macht nur blabla“ mit. ;-)

Aber alles ok, kein Grund zur Aufregung, es darf ja unterschiedliche Ansichten zu einem Thema geben, nicht wahr.
 

Marius

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#18
Was jadran hingegen weiter oben meint mit „Marius ist dir eh bekannt“, weiß ich nicht, sein Interesse an jemandem, den er auf Igno hat, scheint aber riesengroß zu sein.

Welchen Sinn sein Kommentieren von Beitraegen, die er gar nicht lesen kann, haben soll, entzieht sich auch meinem Verstaendnis, aber gut, soll so sein, man denkt sich halt seinen Teil.

Ich kann aber gerne, wenn Interesse besteht, einen Bericht ueber den anstehenden Alpenueberflug mit einer Cessna (oder vergleichbar) erstellen.
 

Luppo

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#19
Nu bleibt mal alle ganz entspannt.
Jeder Flug ist eine große Leistung des Piloten, über die Alpen wahrscheinlch noch eine größere, egal mit welchem Fluggerät.
Meinem Bekannten traue ich schon sehr, wir haben Anfang der Neunziger gemeinsam die Ausbildung für die PPL angefangen, ich habe leider das Handtuch geworfen, da mir einfach die Zeit und die Muße gefehlt hat.
Er hat das durchgezogen und ist in den vergangenen 25 Jahren viel geflogen, vorallem nach Südfrankreich.
Mal sehen, vielleicht ziehen wir den Flug mal durch.
@nihil-est: Dreimal habe ich dein Posting durchgelesen, leider ohne zu verstehen, was du mitteilen wolltest. Also das nächste mal den Alk weglassen, oder nochmal inverständlichen Sätzen versuchen.
 

Lutz

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#20
Genau das ist das Problem. Trotz guter Ausbildung, trotz jahrelanger Erfahrung, trotz guter Flugvorbereitung und trotz aufwändiger individueller Flugwetterberatung von einer Flugwetterwarte bin ich auf weiteren Strecken schon in Bedingungen mit schlechter Sicht geraten. Das geht ratzfatz und kann jedem Piloten passieren. Das Wetter muss bei einer Querung ja nicht nur IN den Alpen ok sein sondern nördlich und südlich davon ebenfalls und jetzt wirds komplex. Noch kritischer wird der Rückflug der ja oft einige Tage später stattfinden soll, sind die Bedingungen dann auch noch ok oder hat sich die Wetterlage geändert? Ich habe schon mehr als einmal einen gut geplanten Flug unterwegs abbrechen müssen bzw. mit einem flauen Gefühl in der Magengegend beendet. Es kann also keine Rede davon sein von wegen "Alpenüberflug ist auch mit einer einmotorigen Cessna überhaupt kein Problem".
Aber ok, ich denke wir haben uns verstanden.
 
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