Dieser seltsame Name gehört zu den Resten einer Festung hoch über dem Badeort die mittlerweile zu einer Großgaststätte ausgebaut wurde. Wir sind nach dem Tanken bei BP (Lukoil ist zwar auch im Land vertreten, Putin bekommt jedoch keine müde Lek von mir, auf einer schmalen aber geteerten Straße bis nach oben gefahren weil man von dort einen tollen Ausblick auf Saranda und auch auf Korfu haben soll.
Nachdem das Wetter traumhaft war wurden wir nicht enttäuscht.
Etwas unterhalb der Gaststätte befindet sich der Zugang zu einem Bunker. Bunker und Albanien gehören zusammen. Langzeitdiktator Enver Hoxha hat sage und schreibe um die 200.000 Stück vor allem an den Grenzen und an der Küste des Landes bauen lassen. Schließlich sah er sich von allen Nachbarn bedroht. Wer mehr zum Thema wissen will den verweise ich auf Wikipedia.
de.wikipedia.org
Zu verteidigen gab es damals nur das Fischerdorf Saranda. All das was man auf dem Bild sieht entstand erst in den letzten drei Jahrzehnten.
Auf diesem Bild ist ein schwer bewaffneter Angreifer zu erkennen wie er diesen Bunker erobert hat.
Der Berg im Meer gehört zur Insel Korfu, die wiederum ein Teil Griechenlands ist.
Der Leuchtturm daneben hat ausgedient.
Das wiederum hat Strolche dazu veranlaßt die Scheiben zu zertrümmern.
Nun gehts hinauf zur Festung.
Der Blick ins Hinterland ist weniger gefragt. Alle schauen aufs Meer und auf Saranda.
Auch der Vorort mit der "Ratschbank" der alten Männer am Kreisverkehr ist nicht sonderlich attraktiv.
Natürlich mußten auch die Ruinen vor Jahrzehnten verteidigt werden. Meines Wissens hat es nach dem Zweiten Weltkrieg kein Land gewagt die Militärmacht Albanien unter dem Kommunisten Enver Hoxha anzugreifen.
Albanien war selbst technisch nie in der Lage moderne Waffen herzustellen. Anfangs kam das Gerät aus der Sowjetunion und ab den 60er Jahren aus Rotchina. Anscheinend war der Bedarf wohl nicht nur an Kampfflugzeugen enorm. Verständlich wenn man nur von Feinden umgeben ist. Wie mir später unser albanischer Vermieter in Vlora bei ein paar Raki erzählt hat, Adrian spricht gut deutsch, war seiner Meinung nach die Hoxha Diktatur schlimmer als die von Tito im benachbarten Jugoslawien.
Schade, daß dieses unnütze Glump nicht eingeschmolzen und zu etwas Sinnvollem wie z. B. Eisenbahnschwellen verarbeitet wird. Ein extremes Beispiel dafür ist die Burg von Gijrokaster die ich euch später noch zeigen werde.
Hinter den alten Mauern verbirgt sich eine Großgaststätte die vermutlich gerne für Veranstaltungen und Hochzeiten gebucht wird.
Jetzt am Vormittag ist sie geschlossen. Nur wenige Besucher genießen den Ausblick von hier.
Das links im Bild ist kein See sondern ein durch einen schmalen Kanal mit dem offenen Meer verbundenes Gewässer. Rechts und im Hintergrund ist Korfu zu erkennen. Unter uns sieht man die Hotelburgen am Rande von Saranda.
Blicken wir über die zweite Terrasse erkennen wir das Zentrum der Stadt. Findet jemand einen freien Parkplatz?
Wir suchen unser Ferienhaus und werden fündig. Genau in der Mitte des Bildes hinter der Grünfläche am Hang steht es.
Neben den Herbstkrokussen entdecke ich alte Fresken geschützt vor der Witterung in einem Unterstand an der Burgmauer.
Leider kann ich nicht sagen wen diese Figuren darstellen sollen.
Die beiden haben auf jeden Fall einen Heiligenschein.
Hier oben haben wir einen guten Ausblick auf den Süden der Küste und das unmittelbar anschließende Hinterland. Dahin wollten wir an diesem Tag noch fahren.
jürgen
Nachdem das Wetter traumhaft war wurden wir nicht enttäuscht.
Etwas unterhalb der Gaststätte befindet sich der Zugang zu einem Bunker. Bunker und Albanien gehören zusammen. Langzeitdiktator Enver Hoxha hat sage und schreibe um die 200.000 Stück vor allem an den Grenzen und an der Küste des Landes bauen lassen. Schließlich sah er sich von allen Nachbarn bedroht. Wer mehr zum Thema wissen will den verweise ich auf Wikipedia.
Bunker in Albanien – Wikipedia
Zu verteidigen gab es damals nur das Fischerdorf Saranda. All das was man auf dem Bild sieht entstand erst in den letzten drei Jahrzehnten.
Auf diesem Bild ist ein schwer bewaffneter Angreifer zu erkennen wie er diesen Bunker erobert hat.
Der Berg im Meer gehört zur Insel Korfu, die wiederum ein Teil Griechenlands ist.
Der Leuchtturm daneben hat ausgedient.
Das wiederum hat Strolche dazu veranlaßt die Scheiben zu zertrümmern.
Nun gehts hinauf zur Festung.
Der Blick ins Hinterland ist weniger gefragt. Alle schauen aufs Meer und auf Saranda.
Auch der Vorort mit der "Ratschbank" der alten Männer am Kreisverkehr ist nicht sonderlich attraktiv.
Natürlich mußten auch die Ruinen vor Jahrzehnten verteidigt werden. Meines Wissens hat es nach dem Zweiten Weltkrieg kein Land gewagt die Militärmacht Albanien unter dem Kommunisten Enver Hoxha anzugreifen.
Albanien war selbst technisch nie in der Lage moderne Waffen herzustellen. Anfangs kam das Gerät aus der Sowjetunion und ab den 60er Jahren aus Rotchina. Anscheinend war der Bedarf wohl nicht nur an Kampfflugzeugen enorm. Verständlich wenn man nur von Feinden umgeben ist. Wie mir später unser albanischer Vermieter in Vlora bei ein paar Raki erzählt hat, Adrian spricht gut deutsch, war seiner Meinung nach die Hoxha Diktatur schlimmer als die von Tito im benachbarten Jugoslawien.
Schade, daß dieses unnütze Glump nicht eingeschmolzen und zu etwas Sinnvollem wie z. B. Eisenbahnschwellen verarbeitet wird. Ein extremes Beispiel dafür ist die Burg von Gijrokaster die ich euch später noch zeigen werde.
Hinter den alten Mauern verbirgt sich eine Großgaststätte die vermutlich gerne für Veranstaltungen und Hochzeiten gebucht wird.
Jetzt am Vormittag ist sie geschlossen. Nur wenige Besucher genießen den Ausblick von hier.
Das links im Bild ist kein See sondern ein durch einen schmalen Kanal mit dem offenen Meer verbundenes Gewässer. Rechts und im Hintergrund ist Korfu zu erkennen. Unter uns sieht man die Hotelburgen am Rande von Saranda.
Blicken wir über die zweite Terrasse erkennen wir das Zentrum der Stadt. Findet jemand einen freien Parkplatz?
Wir suchen unser Ferienhaus und werden fündig. Genau in der Mitte des Bildes hinter der Grünfläche am Hang steht es.
Neben den Herbstkrokussen entdecke ich alte Fresken geschützt vor der Witterung in einem Unterstand an der Burgmauer.
Leider kann ich nicht sagen wen diese Figuren darstellen sollen.
Die beiden haben auf jeden Fall einen Heiligenschein.
Hier oben haben wir einen guten Ausblick auf den Süden der Küste und das unmittelbar anschließende Hinterland. Dahin wollten wir an diesem Tag noch fahren.
jürgen