Aktuelle Reisefakten 2023

alterego

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Aber vom Pikerl leben se och nich schlecht.Und Raststätten und Einkäufe bringen auch Geld,und und....:sleep:
Leider sprechen die Zahlen und persönliche Erfahrungen eine gänzlich andere Sprache:
Von einer Tagesvignette kann niemand leben, da gerade diese Transitstrecken ob der landschaftlichen Gegebenheiten
sehr teuer in Errichtung und Erhaltung sind.
Der Urlauber-Transitverkehr bringt nahezu keine Einnahmen, da tanken in Nachbarländern billiger ist
und nur sehr wenig auf Autobahnraststätten konsumiert wird.
Es geht aber hier gar nicht um die Nutzer der Autobahn sondern um die Stau- und Mautflüchtlinge, die
die österreichische Autobahn entweder gar nicht benützen wollen um ein paar Euro zu sparen oder dem
Stau auf der Autobahn entfliehen möchten um Zeit zu sparen. Damit werden aber nur Staus auf den
Umgehungsrouten, die durch besiedeltes Gebiet führen, geschaffen. Und wenn man die Berichte der
Anwohner dieser Ausweichrouten hört, die nicht nur von so stark erhöhter Abgas- und Lärmbelastung berichten,
das sie ihre eigenen Grundstücke nicht mehr nutzen können und es nur hinter geschlossenen Türen und Fenstern
einigermaßen aushalten. Man hört auch davon, dass unzählige Autofahrer am Straßenrand ihre Notdurft verrichten
und ihren Müll abladen, egal ob sich dort ein Privatgrundstück befindet oder nicht.
Ganz abgesehen davon, dass es in Ortskernen oft tagelang nicht möglich ist, die Straße ungefährdet zu Fuß zu überqueren.
Müll, Abgase, Straßengefährdung und Lärmbelästigung sind also deutlich teurer einzustufen und mit vereinzelten Einkäufen
bei Weitem nicht aufzuwiegen.
 

sven0403

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Ganz abgesehen davon, dass es in Ortskernen oft tagelang nicht möglich ist, die Straße ungefährdet zu Fuß zu überqueren.
Müll, Abgase, Straßengefährdung und Lärmbelästigung sind also deutlich teurer einzustufen und mit vereinzelten Einkäufen
bei Weitem nicht aufzuwiegen.
Ich weiß auch nicht warum viele Urlauber sich immer als Retter der örtlichen Wirtschaft fühlen.
 

Tommi&Caro

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Ich wundere mich immer wieder über staatliche, sprich von Politikern getroffene Entscheidungen zur Einführung von Bestimmungen deren Einhaltung von den Ordnungskräften wegen Personalmangel dann nicht mal im Ansatz kontrolliert werden kann!?!

Unabhängig davon bringt der Versuch einen Stau zu umfahren auf der Tauernautobahn in 9 von 10 Fällen keinen oder keinen nennenswerten Zeitvorteil. Totalsperrung wegen Unfall ausgenommen. Vielmehr spielt eher der psychologische Aspekt eine Rolle, das Gefühl zu fahren und nicht machtlos auf der Stelle zu stehen.
Letzten März hab ich mal wieder heimwärts bessern Wissens versucht den Stau vor der Baustelle zwischen Bischofshofen und Golling zu umfahren, mit dem Ergebnis daß wir den gleichen Reisebus, der beim abfahren von der Autobahn neben uns war kurz vor Rosenheim wieder eingeholt hatten.

Sehr häufig sind leider Verkehrsteilnehmer zu beobachten denen der Begriff von vorausschauendem Fahren komplett fremd ist und die Wahrnehmung des rückwärtigen Verkehrs praktisch komplett ausblenden. Bei hohem Verkehrsaufkommen sind es die kleinen Ursachen die den Verkehrsfluss nachhaltig beeinträchtigen.
Ich hab vor Jahren mal an einer Oldtimer-Sternfahrt mit knapp 60 Fahrzeugen teilgenommen, der Anführer ist konstant 40-50 gefahren, die hinteren Fahrzeuge haben danach berichtet teilweise mit über 100 gefahren zu sein um den Anschluss nicht gänzlich zu verlieren.

In diesem Sinne wünsche ich allen hier Unfall- und staufreie Fahrt
 
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Pecro

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Leider sprechen die Zahlen und persönliche Erfahrungen eine gänzlich andere Sprache:
Von einer Tagesvignette kann niemand leben, da gerade diese Transitstrecken ob der landschaftlichen Gegebenheiten
sehr teuer in Errichtung und Erhaltung sind.
Der Urlauber-Transitverkehr bringt nahezu keine Einnahmen, da tanken in Nachbarländern billiger ist
und nur sehr wenig auf Autobahnraststätten konsumiert wird.
Es geht aber hier gar nicht um die Nutzer der Autobahn sondern um die Stau- und Mautflüchtlinge, die
die österreichische Autobahn entweder gar nicht benützen wollen um ein paar Euro zu sparen oder dem
Stau auf der Autobahn entfliehen möchten um Zeit zu sparen. Damit werden aber nur Staus auf den
Umgehungsrouten, die durch besiedeltes Gebiet führen, geschaffen. Und wenn man die Berichte der
Anwohner dieser Ausweichrouten hört, die nicht nur von so stark erhöhter Abgas- und Lärmbelastung berichten,
das sie ihre eigenen Grundstücke nicht mehr nutzen können und es nur hinter geschlossenen Türen und Fenstern
einigermaßen aushalten. Man hört auch davon, dass unzählige Autofahrer am Straßenrand ihre Notdurft verrichten
und ihren Müll abladen, egal ob sich dort ein Privatgrundstück befindet oder nicht.
Ganz abgesehen davon, dass es in Ortskernen oft tagelang nicht möglich ist, die Straße ungefährdet zu Fuß zu überqueren.
Müll, Abgase, Straßengefährdung und Lärmbelästigung sind also deutlich teurer einzustufen und mit vereinzelten Einkäufen
bei Weitem nicht aufzuwiegen.
wenn das Geld natürlich NICHT weitergereicht wird und es im Wasserkopf des Staates versickert haben die Gemeinden natürlich Nasse gemacht.Daran krankt es ja in jedem System.
Und nicht wenige Durchfahrtstouris benehmen sich auch noch wie die Schweine.Ik nich:hallo:
 

alterego

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wenn das Geld natürlich NICHT weitergereicht wird und es im Wasserkopf des Staates versickert haben die Gemeinden natürlich Nasse gemacht.Daran krankt es ja in jedem System.
Und nicht wenige Durchfahrtstouris benehmen sich auch noch wie die Schweine.Ik nich:hallo:
Was deinen 1. Satz angeht:
Welches Geld siehst du hier nicht weitergereicht?
Die allgemeine Maut wird von der ASFINAG eingenommen und für den Ausbau, die Erhaltung und en Betrieb der österreichischen Autobahnen verwendet.
Die Sondermaut für die Tunnel wird ebenfalls für die Errichtung, Erhaltung und Betrieb der kostenintensiven Tunnel gebraucht.
Soviel zu den Einnahmen und Ausgaben der Autobahnstrecken.
Auf den Ausweichrouten durch die Dörfer gibt es keinerlei Einnahmen, es ist also nichts zu verteilen.

Zu deinem 2. Satz:
Natürlich kann man nicht jeden Touristen als Dreckschleuder verurteilen.
Das wäre eine völlig unzulässige weil falsche Behauptung.
Allerdings reicht es, bei einem jährlichem Verkehrsaufkommen von ca. 1.500.000 Fahrzeugen (2018) auf der Tauernstrecke,
schon wenn sich nur jeder eintausendste Autofahrer daneben benimmt.
 

frank2.0

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Ich verstehe bei der Diskussion nur eins nicht:
Es gibt überall Staus und dann auch überfüllte Ausweichrouten mit unguten Nebeneffekten. Eigentlich in allen deutschen und überhaupt allen Ballungsräumen auf dieser Welt.
Darüber aufregen tun sich aber nur die betroffenen Bewohner der österreichischen Bundesländer Salzburg und Tirol.
Und doch profitieren einige dort davon. Ich fahre zum Beispiel immer in Hallein raus und konsumiere entweder an der Jet-Tanke, beim McDonalds, beim Balkan-Imbiss oder im Interspar daneben.
Es wird höchste Zeit dass endlich in Brüssel gegen diese unverschämten Abfahrsperren in Tirol und Salzburg geklagt wird!
 

gaula

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"... Und doch profitieren einige dort davon. Ich fahre zum Beispiel immer in Hallein raus und konsumiere entweder an der Jet-Tanke, beim McDonalds, beim Balkan-Imbiss oder im Interspar daneben. ..."
Das sehe ich genauso. Wir fahren auch ab und zu runter von der A10. Das hat absolut nichts mit Mautsparen zu tun. Wir haben eine Jahresvignette und für die Tunnel ebenfalls ein Jahresticket.

Man sollte schon die Freiheit haben, sich auf den öffentlichen Straßen bewegen zu können, wie man will.

Einkaufen, Füße vertreten, vielleicht eine Besichtigung von irgendwas auf dem Weg, Restaurant- oder Cafébesuch, das sollte schon drin sein, ohne daß man gleich verunglimpft wird.
Leute, die sich daneben benehmen gibt's überall, aber mit denen möchte ich tunlichst nicht in einen Topf geworfen werden!

Außerdem: es gibt nicht nur überlastete Strecken in Österreich und Slowenien (ja, auch hier gibt's teilweise solche netten Schilder mit Abfahrtssperren), sondern sicher in vielen anderen Ländern.
Es würde mich auch interessieren, ob solche Sperren EU-konform sind.
 

t-kal

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Fakt ist eines: Würde Deutschland so etwas versuchen, gäbe es Klagen ohne Ende und die Sache würde sofort wieder kassiert.
Wir trauen uns ja nicht einmal für ausländische PKW über eine Maut zu sprechen.
 
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claus-juergen

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Wenn ich diese Abfahrtsperren richtig interpretiere darf man nicht mal zum Tanken die A10 verlassen. Das finde ich ungerecht weil der Sprit an der Autobahn noch teurer als in Deutschland ist.

Grüsse

Jürgen
 
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Fakt ist eines: Würde Deutschland so etwas versuchen, gäbe es Klagen ohne Ende und die Sache würde sofort wieder kassiert.
Wir trauen uns ja nicht einmal für ausländische PKW über eine Maut zu sprechen.
Das ist genau der Punkt. Die österreichische und die niederländische Regierung haben sich für die Interessen ihrer Bürger eingesetzt und in Brüssel die deutsche PKW -Maut verhindert.
Und hier wie sich die Regierung des besten Deutschlands aller Zeiten für die Interessen seiner Bürger einsetzt:
Möööööööp
 

t-kal

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Wenn ich diese Abfahrtsperren richtig interpretiere darf man nicht mal zum Tanken die A10 verlassen. Das finde ich ungerecht weil der Sprit an der Autobahn noch teurer als in Deutschland ist.

Grüsse

Jürgen
2,20€/l Diesel sind da keine Seltenheit momentan.
Aber die haben von mir noch nie einen einzigen Cent gesehen! Spätestens in Freilassing wird nochmal getankt, das reicht dann locker bis Montenegro;)
Das Geld gebe ich lieber den netten Vermietern privater Unterkünfte im Lungau, und dann darf ich da auch abfahren.
 
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frank2.0

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Wenn ich diese Abfahrtsperren richtig interpretiere darf man nicht mal zum Tanken die A10 verlassen. Das finde ich ungerecht weil der Sprit an der Autobahn noch teurer als in Deutschland ist.

Grüsse

Jürgen
Völlig richtig.
Letztes Jahr bin ich Hallein raus wurde von der Polizei aufgehalten und interviewt. Hab gesagt ich möchte dort tanken und bekam den Hinweis dass ich auf der Autobahn tanken könne.
 

frank2.0

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Keine Strafe. Ich durfte nach einer kurzen Diskussion auch trotzdem abfahren. Die haben wohlwollend registriert dass ich wirklich sehr oft in Österreich bin und waren dann gnädig. Aber man muss so etwas halt schon glaubhaft darstellen. Am Ende hat auch ein Kärnten-Aufkleber auf dem Auto geholfen. Den hat mir doch tatsächlich ein anderer Fori mal geschenkt...
 

frank2.0

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Komplett überzogen sind diese Abfahrtsperren ja unter der Woche wenn nichts los ist.
Es sollte tatsächlich mal eine Klage angestrebt werden. Die Autobahn ist doch kein Gefängnis!
 

sven0403

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Das ist genau der Punkt. Die österreichische und die niederländische Regierung haben sich für die Interessen ihrer Bürger eingesetzt und in Brüssel die deutsche PKW -Maut verhindert.
Und hier wie sich die Regierung des besten Deutschlands aller Zeiten für die Interessen seiner Bürger einsetzt:
Möööööööp
Wurde nicht nur die Maut allein für ausländische PKW wegen Diskriminierung verhindert?


"Für im Ausland zugelassene Fahrzeuge sollte die Infrastrukturabgabe nur auf Bundesautobahnen zu zahlen sein (§ 1 InfrAG). Wegen der Ungleichbehandlung von In- und Ausländern wurde die Pkw-Maut vom Europäischen Gerichtshof durch Urteil im Juni 2019 als diskriminierend eingestuft. Die geplante Einführung der Maut wurde daraufhin eingestellt; seither bestehen keine konkreten Pläne mehr für die Einführung einer Maut."
Völlig richtig.
Letztes Jahr bin ich Hallein raus wurde von der Polizei aufgehalten und interviewt. Hab gesagt ich möchte dort tanken und bekam den Hinweis dass ich auf der Autobahn tanken könne.
Das geht meiner Ansicht nach dann echt zu weit, Europa hat einen freien Markt und da bestimmt der Bürger wo er sein Geld ausgibt und wo lieber nicht. Die Preise an den österreichischen Autobahnen sind nun wirklich jenseits von Gut und Böse.
 
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Tommi&Caro

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Ich komme jetzt mal zurück zur Überschrift des Strangs; Reisefakten.
Meine Frau und ich sind zusammen mit unseren beiden Hunden Freitag, 28.06.2024 um 20:10 von unserem Zuhause, Nähe Augsburg Richtung Istrien aufgebrochen. Die Verkehrslage war überraschend ruhig, dementsprechend war die erste Etappe bis Walserberg um 21:45 geschafft. Zu unserer Überraschung war die Megabaustelle bei Golling, wie schon an anderer Stelle erwähnt, weg und wenig Verkehr sodaß wir nach genau zwei Stunden aus dem Karawankentunnel ausgefahren sind. Auf den letzten 260km hatten wir ebenfalls freie Fahrt und haben (Tempomat auf 145 km/h) kurz vor eins Koper erreicht. Das kurze Stück bis Dragonja ohne Verkehr und dann wieder Tempomat auf 125km/h haben wir um 1:35 die Mautstelle Pula erreicht. Von dort hatten wir dann noch 10min. bis zu unserem Ziel.
Bei dieser Fahrt waren die Bedingungen äußerst günstig aber wir haben es auch schon anders erlebt!
 
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