Teil 8: 5311 km nach Rovinj und zurück: Rijeka ( 40 B.)

Eisenbahner

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#1
Hallo Forum,

heute möchte ich Euch auf einen kurzen Gang durch Rijeka mitnehmen. Mein Reiseführer hatte die Stadt ja quasi als nicht sehenswert eingestuft. Dem ist aber doch zu widersprechen.
Beginnen wir am Bahnhof, was für uns als Bahnreisende auch nahe liegt. Das Empfangsgebäude wurde 1889-91 errichtet vom ungarischen Architekten Ferenc Pfaff, der mit einer gleisseitig in das Gebäude eingelassenen Gedenktafel geehrt wurde. Der Bau weist an der Fassade zur Stadt hin einige klassizistische Elemente auf:







Ob es sich beim letzten Bild um kleine Einschusslöcher handelt, wissen wir nicht.
So sieht der Bahnhof gleisseitig aus:





Ein Zug aus Ogulin fährt ein:







Ein Schwertransportwaggon ist vor den markanten Speichergebäuden zu sehen:



Der Verkehr hält sich in Grenzen. Der dünne Abfahrtsplan zeigt auch, welche Bedeutung die Bahn in Kroatien gegenwärtig hat. Pünktlich nach Ostern und quasi mit Eröffnung der Saison verkündete der kroatische Verkehrsminister nochmals einschneidende Kürzungen bei den Verkehrsleistungen auf der Schiene. Dazu passt die Äußerung einer Kroatin, die meinte, sie fahre nie mit dem Zug und kenne auch niemanden, der mit dem Zug fahre ...



Das großzügige Empfangsgebäude bietet den relativ wenigen Reisenden, also uns auch, jede Menge Platz zum Organisieren, Umpacken, Picknicken, Ausruhen und was man sonst so bei Ankunft, Abfahrt, Umstieg so alles machen kann:



Teilweise ist der Lack ab:



Früher war dies wahrscheinlich einmal eine prominente bzw. beachtete Ecke im Bahnhof, denn hier hängt – heute völlig unbeachtet und wohl weitgehend vergessen in einem heruntergekommenen Durchgang – diese Tafel:



Erinnert wird an den faschistischen Terror, wie die Tafel sagt, und die Kämpfer dagegen:



In der Nähe des Bahnhofs steht auch dieses Denkmal:



Wir wissen nicht genau, was dieser Herr da gerade tut, es sieht so aus, als repariere oder sabotiere er mit seinem Gewehr das Gleis:



Die Straße vor dem Bahnhof erinnert mit ihrem Namen an König Kresimir IV., auch „der Große“ genannt, weil Kroatien unter seiner Regentschaft (1058-74) eine nicht wieder erreichte territoriale Größe hatte. Im Gegensatz zu dieser Pracht scheinen die Häuser im Bahnhofsviertel zu stehen. Hier scheint der sozialistische Zustand irgendwie eingefroren, an den Häusern wurde und wird wenig gemacht (warum? billiger Wohnraum, der nichts abwirft für Renovierungen?). Gerade deshalb aber versprüht dieses Viertel einen gewissen Charme (wenn wohl auch nur für uns als Besucher):









Die Häuser sind nicht einmal schmucklos, wie man z.B. hier sehen kann:



Wir ziehen weiter zur Anhöhe Trsat mit Burg und Marienwallfahrtskirche.Vom Hügel aus fallen die Hochhäuser Rijekas bei passendem Gegenlicht richtig auf:



Für die Bewohner aber sollte sich die Aussicht auf die Bucht wohl lohnen:



Von der Burg Trsat bietet sich u.a. auch dieser Blick auf die Autobahn, die viele von Euch schon befahren haben werden:



Die Burg von Trsat geht auf römische Ursprünge zurück. Allerdings ist das heute zu sehende Ensemble jünger, es erstand erst im 19. Jhdt. wieder auf aus Ruinen:









Blick nach unten auf den „Fluss“, welcher der Stadt den Namen gab:



Auf dem Weg zurück Richtung Wallfahrtskirche erleben wir noch ein Meisterschaftsspiel der Boca-Liga. Ein schönes Bild entschleunigten Lebens:





Die Kirche der Muttergottes von Trsat wird als ältester und bedeutender kroatischer Marienwallfahrtsort gesehen:



Der damalige Papst Johannes Paul II weilte 2003 hier zu einem Besuch. Seine Statue vor der Kirche weist blankgeriebene, betende Hände auf, und es ist auffallend, wie vielen Besuchern hier oben daran gelegen ist, diese Hände zu berühren und sich mit Johannes Paul II fotografieren zu lassen:



Was wir hier oben sehen, ist doch wirklich ein schönes Stück Rijeka und kann guten Gewissens für einen Besuch empfohlen werden. Der Stadtbus fährt für wenig Geld relativ häufig hier hoch, so dass man als Autofahrer auch Parkplatz-Stress vermeiden kann.

Weiter geht es dann von Rijeka Richtung Rovinj, zuerst per Bahnbus und dann per Triebwagen, in den wir auf dem kleinen Bahnhof Lupoglav umsteigen müssen. Hier muss gewartet werden, die Situation vor Ort scheint den Zustand der Bahn zu symbolisieren: Alle Signale stehen auf rot, der abgestellte Triebwagen ist zugeschmiert (wird aber so eingesetzt …):





Das verblassende Bahnhofsschild und die kleine Funzel passen da gerade ins Bild:



Ja Schwester, könnten Sie nicht einmal im Eisenbahnhimmel ein gutes Wort einlegen für die Bahn hierzulande, es ist teilweise doch zum Erbarmen?:



Oh ja, sie kann. Ein halbes Jahr später erfährt man, dass der Eisenbahnverkehr hier in Istrien nicht nur nicht eingestellt wird, sondern der grenzüberschreitende Verkehr über Buzet nach Slowenien sogar wieder verdoppelt wird – auf zwei Züge am Tag, mit saisonaler Direktverbindung bis Ljubljana.

Unser letzter Umstieg auf dem Weg nach Rovinj erfolgt dann in Kanfanar, gelegen an der Bahnlinie Divaca – Lupoglav – Pula. Hier wieder ein nettes Erlebnis. Wegen der Wartezeit in diesem kleinen, idyllisch-verschlafenen Bahnhof Kanfanar erkunden wir die Umgebung und stoßen wieder auf die Gleise, die hier teilweise original seit Ende des 19. Jahrhunderts liegen. Der Bahnhofsvorsteher ist zufrieden, dass man sich für den Betrieb interessiert. Er kennt uns übrigens seit Jahren, da wir immer die einzigen Touristen sind, die hier ankommen und abfahren – wohl ein skurriles Bild für die Gäste der Bahnhofsgaststätte. Der Mann mit der roten Mütze jedenfalls verabschiedet uns am Ende des Urlaubs immer auf Deutsch mit „Auf Wiedersehen und gute Fahrt!“, und nun, bei unserer Ankunft, bittet er uns in seine Diensträume und zeigt uns stolz die originale Sicherungstechnik mit den Stelltischen, auf denen die Gleisverhältnisse in Kanfanar zu sehen sind – übrigens einschließlich des in den 60er Jahren stillgelegten Abzweigs nach Rovinj:







Wir hören gespannt zu, während er uns auf Deutsch etwas zum Thema Bahn in Istrien erzählt und verpassen fast den Bus, der uns nach Rovinj bringt, unserem Zielort.
Von da können wir im nächsten Beitrag dann noch einige Impressionen zeigen.

Danke für die Aufmerksamkeit, einen schönen Sonntag wünscht der

Eisenbahner
 

diavolo rosso

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#2
Hallo Eisenbahner,

danke für die interessante und ungewohnte Darstellung von Anreise und Ländern mit ansonsten nie zu bekommenden Anblicken. Fazinierend die alte Stellwerkstechnik.

Haben neulich mehrfach die Bahnstrecke in der Region Gracisce / Pazin überquert. Erstaunlich, welche Steigungen drin sind und wie man in dieser zerklüfteten Landschaft die Bahnlinie eingefügt hat.

Auch heut noch faszinierend: wenn ein Bahner die Schranke in Vodnjan mit der Handkurbel öffnet und schließt. Man fühlt sich dann um etliche Jahre zurückversetzt. Und gerade deshalb was Besonderes, weil wir diese Nostalgie kaum mehr zu sehen bekommen.
Mit ein Grund, waum Deine beiträge etwas Besonderes sind!

liebe Grüße
vom Roten Teufel
 

burki

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#3
Hallo Eisenbahner

Zu deinem 2. Satz "Mein Reiseführer hatte die Stadt ja quasi als nicht sehenswert eingestuft." habe ich auch eine Bemerkung.

Warum empfinde ich das genauso? Warum bin ich in über 12 Jahren aktive Reisezeit noch nie auf die Idee gekommen mir Rijeka "einzuverleiben" :gruebel:

Ich meine, es gibt wohl im Forum keinen Bild- oder Reisebericht zu dieser Stadt?

burki
 

Eisenbahner

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#4
Hallo Eisenbahner

Zu deinem 2. Satz "Mein Reiseführer hatte die Stadt ja quasi als nicht sehenswert eingestuft." habe ich auch eine Bemerkung.

Warum empfinde ich das genauso? Warum bin ich in über 12 Jahren aktive Reisezeit noch nie auf die Idee gekommen mir Rijeka "einzuverleiben" :gruebel:

Ich meine, es gibt wohl im Forum keinen Bild- oder Reisebericht zu dieser Stadt?

burki
Hallo Burki,

ja das ist ein interessantes Thema. Rijeka bietet nicht Erlebnisse a la Split, Dubrovnik, Porec etc. Die Stadt hat wohl eher ein Image als Arbeiterstadt.
Und im Urlaub sucht man wohl automatisch die optisch eher gefälligen Orte auf. Allerdings: Wer mit "lost places" etwas anfangen kann, der findet in dieser Hinsicht in Rijeka einiges mit der speziellen Ästhetik des Verfallenden - was ausschließlich positiv gemeint ist. Aber es gib viel mehr: Museen, Die alten Markthallen am Hafen, alte historische Bauten in der Stadt, die - vom Bus aus zu urteilenden - von der Stadtbevölkerung gerne und zahlreich in Anspruch genommenen, anscheinden nicht einmal üblen Stadtstrände und wohl noch einiges mehr. Ich finde es immer auch interessant, "einfach so" in einer Stadt zu gehen, zu wissen, dass historisch dies und jenes hier passierte, zu Fuß das Flair (und die Geschichte) einer Stadt zu schmecken. So gesehen finde ich, dass Rijeka eigentlich nicht schlecht schmeckt und für "einmal" bestimmt gut sein könnte, wenn man sich auf diese Stadt einlassen möchte.

Gruß vom
Eisenbahner
 

Heiko705

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#5
Danke für den erneut sehr interessanten Bericht. Wir lieben Rijeka. Wenn man aus Richtung Zagreb die Autobahn hinab kommt und nach Krk oder Ähnlichem will, ist das doch die erste Stadt am Meer, in die man kommt. Hier beginnt der Urlaub für uns wirklich. Wir mögen das Flair am Hafen, es gibt interessante Gebäude und in der sich spiegelnden Geschäftsstraße Korzo fühlen wir uns auch wohl. Auch dieses Jahr werden wir in Rijeka Halt machen und zu Mittag essen, bevor wir weiterfahren. Dies würde ich wohl ebenso machen, wenn ich nach Istrien fahren würde...8)
 
V

vn15biker

Guest
#7
Danke für die Fortsetzung des spannenden Berichtes !
Ich habe bisher jeden Teil mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Ihr macht ja wirjklich mal auf ganz andere WEise Urlaub.
Der Weg ist das Ziel ! Das gefällt mir außerordentlich - wünschte mir, dass ich das auch mal so machen könnte.
Aber dazu fehlt leider momentan die Zeit ( begrenzter Urlaub )

"Der Mann mit der roten Mütze" ist doch aber wohl eher eine Dame, oder ??
Oder hat nur Deine Dame seine Mütze auf ?

Liebe Grüße

Ralf
 
J

Jackman

Guest
#8
Toller Bericht, aber wirf Deinen Reiseführer unbedingt in den Müll ;)

Die Innenstadt von Rjieka ist wundervoll !!

Von Opatja oder anderen Teilen der Kvarner Bucht aus auf Rjieka blickend, bekommt man durch die petrochemischen Industrieanlagen
und die "Platten"-bausünden zunächst ein falsches, hässliches Bild der Stadt präsentiert.
Aus diesem Grund haben wir die Stadt bei unseren ersten Kvarner - Besuchen auch stets gemieden.
Es lohnt sich aber in das Zentrum einzutauchen, tolle Fußgängerzone / Innenstadt mit sehenswerten Bauten und Geschäften.
Ein urbanes, junges, aufgeschlossenens Publikum in gut besuchten Caffees und Malls, sehr sympathisch :)
Don´t miss!
 

Eisenbahner

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#10
Toller Bericht, aber wirf Deinen Reiseführer unbedingt in den Müll ;)

Die Innenstadt von Rjieka ist wundervoll !!

Von Opatja oder anderen Teilen der Kvarner Bucht aus auf Rjieka blickend, bekommt man durch die petrochemischen Industrieanlagen
und die "Platten"-bausünden zunächst ein falsches, hässliches Bild der Stadt präsentiert.
Aus diesem Grund haben wir die Stadt bei unseren ersten Kvarner - Besuchen auch stets gemieden.
Es lohnt sich aber in das Zentrum einzutauchen, tolle Fußgängerzone / Innenstadt mit sehenswerten Bauten und Geschäften.
Ein urbanes, junges, aufgeschlossenens Publikum in gut besuchten Caffees und Malls, sehr sympathisch :)
Don´t miss!
Danke für den Beitrag, wir bekommen bestimmt noch eine Wir-lieben-Rijeka-Gruppe zusammen ;)
Für uns ist Rijeka quasi das Tor zur Adria (falls wir nicht hinter den Bergen bei den sieben Zwergen oberhalb von Buzet nach Istrien einfahren ...). Auf jeden Fall ist der Blick auf Rijeka beeindruckend, wenn man aus Richtung Ucka kommt und sich langsam hinunterwindet.
Wir halten uns auch gerne in Rijeka auf.
 

Kata

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#11
Hallo Eisenbahner,
wieder einmal - vielen Dank für Deinen einfühlsamen und detaillierten Bericht!
Auch ich empfinde wenn ich diese leicht verfallen wirkenden Häuser sehe, eine eigenartige Faszination. (Vergleichbares gibt es auch in Split, sogar in Pula und in Rovinj, wenn auch viel kleiner.) Ich finde es schön, dass Du das auch gesehen und fotografiert hast. Dieses Verfallene, Morbide, das ein bisschen Traurigkeit und die Ahnung von Vergänglichkeit ausstrahlt, verbunden mit den Attributen südlichen Lebens - Wäsche hängt vor den Fenstern, die schräg zu stellenden Rollläden, vor dem Hintergrund des Wissens, dass diese Gebäude noch zu einer ganz anderen Zeit (auch politisch gesehen) gebaut wurden. Ich frage mich immer, was dort für Menschen leben, was sie für ein Leben haben, was sie schon alles erlebt haben und ob sie wohl glücklich sind.

lG Kata
 

Eisenbahner

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#12
Danke für diese Empfindungen. Da fühle ich mich verstanden

Ich frage mich immer, was dort für Menschen leben, was sie für ein Leben haben, was sie schon alles erlebt haben und ob sie wohl glücklich sind.
Ja! Genau das denke ich immer, wenn ich aus dem Bahnhof trete und diese Häuser sehe. Schon diese Häuser scheinen eine "geheimnisvolle" oder bewegte Geschichte zu erzählen, das macht dieses Viertel interessant, authentisch. Die Leute darin sind es wohl nicht minder.

Gruß vom
Eisenbahner
 
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#13
Hallo Eisenbahner,

auch von mir herzlichen Dank für deine Berichte.
Auch ich bin seit einigen Jahren vom Bahnreisefieber auf dem Balkan infiziert. Nach 2 Urlauben mit der Bahn in Pula geht es heuer für 2 Wochen zum Campen in die Nähe von Split.
Die Anreise soll ein Bisschen unter dem Motto "der Weg ist das Ziel" stehen und wird mit Übernachtungen in Zagreb und Sarajevo weiter nach Mostar-Capljina gehen. Hier muss in einen Bus nach Dubrovnik umgestiegen werden muss, da die Bahn bei Ploce nicht mehr ganz bis ans Meer fährt.

Deine vielen sehr rührigen Beiträge über die Liburnija waren für mich der Auslöser, diese heuer wenigstens für die Tagespassage Dubrovnik-Split als kleine Kreuzfahrt einzubauen.
Ich freue mich schon ohne Ende auf den Urlaub und mindestens genauso arg auf die 4-5tägige Anreise mit Aufenthalten in geschichtsträchtigen Städten und die Erlebnisse, die einen dort erwarten!

Nochmal danke!

Danny
 

Marius

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#14
Sehr schoen, das alles, der Bericht vom Eisenbahner sowieso und dann noch ein paar Gedanken dazu von Kata, sehr schoen, das alles.

Sehr schoen, das alles.
 

Eisenbahner

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Hallo Eisenbahner,

auch von mir herzlichen Dank für deine Berichte.
Auch ich bin seit einigen Jahren vom Bahnreisefieber auf dem Balkan infiziert. Nach 2 Urlauben mit der Bahn in Pula geht es heuer für 2 Wochen zum Campen in die Nähe von Split.
Die Anreise soll ein Bisschen unter dem Motto "der Weg ist das Ziel" stehen und wird mit Übernachtungen in Zagreb und Sarajevo weiter nach Mostar-Capljina gehen. Hier muss in einen Bus nach Dubrovnik umgestiegen werden muss, da die Bahn bei Ploce nicht mehr ganz bis ans Meer fährt.

Deine vielen sehr rührigen Beiträge über die Liburnija waren für mich der Auslöser, diese heuer wenigstens für die Tagespassage Dubrovnik-Split als kleine Kreuzfahrt einzubauen.
Ich freue mich schon ohne Ende auf den Urlaub und mindestens genauso arg auf die 4-5tägige Anreise mit Aufenthalten in geschichtsträchtigen Städten und die Erlebnisse, die einen dort erwarten!

Nochmal danke!

Danny
Hallo Danny,

ganz vielen Dank für diese Rückmeldung. Freut mich sehr, wenn ich etwas zur Nachahmung reizen konnte.
Die Passage auf der Liburnija wirst Du nicht bereuen, es ist einfach traumhaft.

Vielleicht sollte man für etwaige weitere Bahninteressierte bei Gelegenheit nochmal einige nützliche Hinweise zusammenfassen und ggf. aktualisieren, je nach aktuellem Fahrplan.
Wem der Weg das Ziel ist, kann auch mit Bahn & Schiff sehr viel sehen und erleben.

Schönen Urlaub wünscht der
Eisenbahner
 
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