Sturm in Dalmatien

E

ELMA

Guest
#1
Heute in Starigrad Paklenica

Nach wochenlangem wolkenlosem Himmel zog heute ein Gewitter auf- noch ohne Regen ( aber über dem Velebitgebirge brauen sich weitere Wolken zusammen)
Innerhalb von 10 Minuten waren die Wellen so hoch, dass es für viele nicht mehr möglich war, ihr Boot in Sicherheit zu bringen.
Ein schöner Bayliner hängt jetzt an der Kaimauer – mehrere Schauchboote sind irgendwo in der Bucht…

So schnell kann es gehen!!







Gruß,
ELMA
 

skipperjames

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
20. Feb. 2012
Beiträge
1.736
Zustimmungen
3.374
Punkte
113
#2
Hallo ELMA,

Danke für Deine Information und Fotoś.....

hast Du vielleicht zufällig ein Foto von der Bayliner???

Gruß
Hans
 

Goldie

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
15. März 2007
Beiträge
899
Zustimmungen
14
Punkte
18
#4
Hallo Elke,

da sind Dir ja wieder einmal beeindruckende Fotos gelungen.

LG
Wolfgang & Monika
 

Neptun

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
10. Nov. 2004
Beiträge
632
Zustimmungen
59
Punkte
28
#6
Mann-oh-Mann,
da haben wir hier noch Glück gehabt.
Wir sind in die Marina Jezera rein und eine Stunde später gings los.
Allerdings haben wir das hier als Bora interpretiert und der Seewetterbericht hier in der Marina sagt was von See bis 4, in Teilen sogar kurz 5, das sind Wellen bis 4 m Höhe!
Laut Wetterbericht soll das 3 Tage so anhalten und dann wieder besser werden.
 
E

ELMA

Guest
#7
Zitat von skipperjames:
hast Du vielleicht zufällig ein Foto von der Bayliner???
Nein, ich habe das havarierte Boot nicht fotografiert- ( auf dem ersten Bild kann man es, wenn man genau schaut, oberhalb des weißen Bootes erkennen)

Er war wohl zu kurz festgemacht gewesen (vermutlich hatten die Besitzer nur kurz an der Mauer angelegt und waren weggegangen – und dann kamen der Sturm und die Wellen innerhalb von wenigen Minuten – und da war es schon zu spät zum Losmachen und Rausfahren)

Und so kann es gehen , wenn man auf einem CP in vorderster Reihe campt.
Das war noch am Anfang des Sturms - er fuhr dann weiter nach hinten, nachdem das Wohnmobil genügend Salzwasserduschen abbekommen hatte.



Nach einer Stunde: Der Sturm wurde immer heftiger





Kampf mit ( gegen) dem/n Wind



Ein kleiner Katamaran in Gefahr.
Er konnte geborgen werden.



Nach dem Sturm – eine Regenfront im Norden - hier aber ( leider) nur 5 Minuten Regen - die Natur hätte viel mehr gebraucht – es ist alles staubtrocken.
(Es herrscht hier jedoch keine Trinkwasserknappheit- aus dem Velebitgebirge sprudeln zahlreiche Quellen)



Und jetzt scheint die Sonne schon wieder.
Es ist immer noch warm. Über den Bergen ziehen sich jedoch dunkle Wolken zusammen.

Gruß,
ELMA
 

sven0403

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
9. Juli 2009
Beiträge
793
Zustimmungen
1.298
Punkte
93
Ort
Halle(Saale)
#9
Fein heute Morgen um 4:00 Uhr bei unserer Abreise war noch alles Schick Sternenklarer Himmel in Zadar, so fix kann es gehen wir hatten allerdings schon die letzten 2 Tage etwas raueren Wellengang als sonst.
 
E

ELMA

Guest
#10
Wir stehen bis morgen noch auf dem CP Alan neben dem Blue Sun Hotel - es gibt hier sehr viele schöne Schattenplätze unter hohen Pinien - bei 35 Grad nicht zu verachten.
Aber wir haben gesehen, dass es in Starigad Paklenica viele andere kleine ( preiswertere) CP gibt- einen sehr schönen haben wir heute in Seline ( CP Pisak ) angeschaut- allerdings war dort heute bei diesem Sturm vermutlich weitgehend "Land unter" - er ist nach Nordwesten ausgerichtet.

Gruß,
ELMA
 
E

ELMA

Guest
#12
Danke, Michael!

Gestern hat es uns nochmals „erwischt“

„Sturm in der Kvarner Region“

Nach dem heftigen Gewittersturm am Tag davor drehte der Wind auf NO , es klarte auf und das hieß:
Bura.

Die Küstenstraße war kurz nach Starigrad- Paklenica bis Karlobag gesperrt. ( keine Busse, Motorräder, Wohnwagen, Anhänger, LKWs, außer PKW)



En PKW mit Bootstrailer, ein Wohnwagengespann und ein großer LKW warteten vor der Absperrung.
Was sollten wir tun ? Umdrehen und in Maslinica auf die Autobahn fahren? Aber ob die ausgesetzte Autobahn hinauf zum Tunnel Sveti Rok nicht auch gesperrt war? Wir wussten es nicht.

Und so wagten wir die Fahrt mit dem Wohnmobil dennoch.

Böen jagten über den Velebitski Kanal und die Wellen klatschten auf der anderen Seite gegen die Insel Pag. Die Farbe des Meeres : tintenblau mit weißen Fahnen – unwirklich schön.







Wir brauchten etwas länger, das Fahren war anstrengend , aber wir erreichten Karlobag sicher.
In der nördlichen Kvarner Region ( von Senj bis Rijeka) war von der Bura nur noch relativ wenig zu spüren. Die Fähren nach Pag und nach Rab fuhren ohne Einschränkung.


Gruß,
ELMA
 
V

vize2

Guest
#14
Hallo Elke

Ein toller Bericht von dir, vielen Dank!
Die Fotos von den Sturmwellen sind phänomenal!

Viele Grüsse
Viktor
 
Top Bottom