Strasse über den Plöckenpass könnte aufgegeben werden.

weka

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Anfang Dezember gab es auf italienischer Seite einen Felssturz, weshalb die Straße derzeit gesperrt ist. Ob und wann die Wiederherstellung der Befahrbarkeit erfolgen kann, ist derzeit unklar.

Quelle Kleine Zeitung

 

claus-juergen

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Danke für die Info Werner.

Ich fände es schade wenn der Plöckenpass dauerhaft gesperrt würde. Der Pass ist nun mal eine wunderschöne Strecke ins sonnige Italien auch wenn auf österreichischer Seite vom Fahrbahnbelag manches im Argen liegt.

Mittlerweile ist der Pass ja nicht nur für uns eine Alternative zur im Sommer stark belasteten Tauernautobahn. Nein, viele Italiener haben das Gailtal als Feriendomizil entdeckt. Kötschach-Mauthen hat eine nicht unerhebliche Anzahl von italienischen Gästen. Gleiches gilt für das Lesachtal.

Wäre der Plöckenpass dauerhaft gesperrt bliebe als Alternative nur der Nassfeldpass übrig. Allerdings glaube ich, dass die Italiener das schon wieder hinbekommen. Schließlich haben die ja Zeit bis Ende April wenn ich dort wie gewohnt das erste mal im Jahr vorbei schaue.

Grüße

Jürgen
 

weka

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Wenn man sich die Bilder ansieht, bin ich mir nicht so sicher, dass die notwendigen enormen Mittel zur Sanierung, seitens Italien zur Verfügung gestellt werden.


Quelle Kleine Zeitung
 
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frank2.0

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Wenn man sich die Bilder ansieht, bin ich mir nicht so sicher, dass die notwendigen enormen Mittel zur Sanierung, seitens Italien zur Verfügung gestellt werden.


Quelle Kleine Zeitung
Werner, die Bilder sind leider hinter einer Bezahlschranke.
Ich hab ein Abo der Kleinen, aber ausser uns beiden wohl niemand mehr hier.
Die Zerstörungen sind in der Tat gewaltig und es darf bezweifelt werden dass die Straße bis zum Sommer wieder geöffnet wird.
Die Strecke wird auf absehbare Zeit als Alternative zur Reise nach Istrien wegfallen. Die kleine Straße übers Nassfeld ist es sicher auch nur bedingt.
Es wird also noch mehr Verkehr auf der Tauernautobahn landen und da haben wir ja jetzt lange Zeit die wunderbare Baustelle....
 
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frank2.0

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Für den Basistunnel wird man sicher eine Maut kassieren. Ein Scheiteltunnel wäre gratis vielleicht noch drin. Man wird bei der EU nachfragen wegen der Finanzierung.
 

claus-juergen

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Egal welche Art von Tunnel. Die Kosten dafür stehen doch in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen. So stark ist diese Strecke nun auch wieder nicht frequentiert. Und das so ein Tunnel dann gratis zu befahren ist glaube ich nicht.

Wenn man seit Jahrzehnten über einen Tunnel zwischen dem Zillertal und dem Ahrntal in Südtirol spricht und den nicht baut, dann hier schon zwei mal nicht.

Grüße

Jürgen
 
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Durran

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Muss man nun natürlich im Kontext der Baumaßnahmen auf der Tauernautobahn sehen. In den Saisonmonaten fehlt nun eine Ausweichstrecke. Da werden wohl extreme Staus auf der Tauernautobahn zu erwarten sein.

Auch die Phyrn Autobahn ist eine einzige Baustelle. Das ist nun nicht mehr schön.
 
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frank2.0

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Ein Gutachten hat ergeben dass die bisherige Trasse nicht mehr wiederherstellerbar ist .
Allerdings wird in Italien eine Notvariante bis zum Juli gebaut.
Desweiteren sind wohl alle Behörden auf beiden Seiten für den Bau eines Scheiteltunnels.
Gutachten liegen vor: Bestehende Plöckenpass-Trasse ist wohl nicht mehr wiederherstellbar - https://www.kleinezeitung.at/kaernt...-trasse-ist-wohl-nicht-mehr-wiederherstellbar
Hinter der Bezahlschranke steht eben noch oben geschriebenes und zum Beispiel dass auch die Felbertauerngesellschaft große Einnahmenverluste ohne den Plöcken befürchtet.
 

claus-juergen

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Ein Gutachten hat ergeben dass die bisherige Trasse nicht mehr wiederherstellerbar ist .
Allerdings wird in Italien eine Notvariante bis zum Juli gebaut.
Desweiteren sind wohl alle Behörden auf beiden Seiten für den Bau eines Scheiteltunnels.
Gutachten liegen vor: Bestehende Plöckenpass-Trasse ist wohl nicht mehr wiederherstellbar - …
Hinter der Bezahlschranke steht eben noch oben geschriebenes und zum Beispiel dass auch die Felbertauerngesellschaft große Einnahmenverluste ohne den Plöcken befürchtet.

Ein Scheiteltunnel dürfte sicherlich sinnvoller sein als die bisherige Strecke wiederherzustellen. Allerdings stellt sich hier die Frage nach den Kosten. In Italien gibt es einen Steinbruch am Pass der wohl weiterhin in Betrieb ist weil er unterhalb des Felssturzes liegt.

Was den Felbertauerntunnel angeht ist es tatsächlich so, dass dort ja nur die durchreisenden Urlauber 13,50€ Maut für die einmalige Durchfahrt zu zahlen haben. An den Einwohnern Osttirols ist nichts verdient weil die den Tunnel gratis nutzen dürfen. Auch „Resttiroler“ zahlen eine ermäßigte Maut. Ebenso teilweise die Einwohner des Bundeslandes Salzburg. Die wenigsten Urlauber werden im Raum Lienz oder im Drautal ihre Ferien verbringen. Wenige steuern im Winter noch das Skigebiet Nassfeld an. Viele fahren jedoch tatsächlich über den Plöckenpass weiter an die italienische oder kroatische Adria. Damit ist klar, dass dem Betreiber des Felbertauerntunnels erhebliche Einnahmen u. a. von mir entgehen. Gut, ich könnte ja den Nassfeldpass nutzen. Der Umweg gegenüber dem Plöckenpass ist für mich vernachlässigbar. Oder ich nehme halt doch wieder die Tauernautobahn.

Grüße

Jürgen
 

frank2.0

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Kommt halt ziemlich unpassend wegen der Mega-Monsterbaustelle auf der Tauernautobahn zwischen Werfen und Golling. Die sorgt dort immer noch für Diskussionen ohne Ende. Den kompletten Sommer wird die nicht pausieren.
 

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Über den Nassfeldpass wäre schon eine Alternative. Finde allerdings im Netz nichts über eine Höhenbeschränkung. Wär für mich wichtig, wegen Wohnmobil. Möchte ja kein CABRIO draus machen.
Kennt jemand die Höhe der Tunnel?
Danke

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claus-juergen

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Über den Nassfeldpass wäre schon eine Alternative. Finde allerdings im Netz nichts über eine Höhenbeschränkung. Wär für mich wichtig, wegen Wohnmobil. Möchte ja kein CABRIO draus machen.
Kennt jemand die Höhe der Tunnel?...
hallo Erwin,

ich bin zwar wiederholt mit dem Pkw und dem Motorrad diesen Pass gefahren, habe jedoch dabei nicht auf Tunnelhöhen geachtet. Selbst die Anzahl der Tunnel habe ich nicht mehr im Kopf. Vielleicht fragst du mal bei der Polizei in Hermagor nach. Die dürften verkehrstechnisch für den Pass auf österreichischer Seite zuständig sein.

grüsse

jürgen
 

frank2.0

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Bin den Nassfeldpass einmal gefahren.
Auf der österreichischen Seite ist er top ausgebaut, auch weil sich dort das größte Skigebiet Kärntens befindet.
Die Straße auf der italienischen Seite ist aber schon ziemlich eng und kurvenreich und würde ich mit einem größeren Fahrzeug nicht unbedingt befahren.
Im Netz wird die Strecke ähnlich beschrieben.
 

weka

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Die Straße auf der italienischen Seite ist aber schon ziemlich eng und kurvenreich und würde ich mit einem größeren Fahrzeug nicht unbedingt befahren.
Im Netz wird die Strecke ähnlich beschrieben.
Es ist anzunehmen, dass die Italiener die Strasse von Pongtebba auf das Nassfeld nicht ausbauen werden, weil sie ja selbst in-u. um Tarvis ein eigenes Schigebiet betreiben.

Aus dem selben Grund ist auch der Plan einer Seilbahn von Italien zum Nassfeld gescheitert.
 
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gaula

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Folgendes wurde am 9.1.2024 in der Kleinen Zeitung veröffentlicht:


Neuere Infos dazu habe ich nicht gefunden. Ich hoffe, dass die Wiederinstandsetzung der Strasse bald im Angriff genommen wird.
 

claus-juergen

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Nun bin ich zwar weder Bergbauingenieur noch Straßenbauer. Wenn jedoch von einem Kostenaufwand in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags die Rede (20-30 Millionen Euro) ist um die Passstraße auf der bestehenden Variante wiederherzustellen dann kann man doch gleich einen längeren Basistunnel in Betracht ziehen. Der ist sicherlich auch nicht billig. Aber ob der Preisunterschied so hoch ist im Vergleich zu einer Sanierung stelle ich mal in den Raum. Gerade die engen Serpentinen in den oberen Tunneln sind schon eine Herausforderung vor allem bei Gegenverkehr.

Allerdings ist es ja aus dem oben verlinkten Artikel erkennbar, dass Austria wohl kein Geld für die Sanierung der beschädigten Strecke aufbringen will oder kann. Schließlich liegt die ja auf der italienischen Seite. Meiner Meinung nach ist das schon etwas kurzfristig oder auch egoistisch gedacht. Schließlich profitieren sowohl die Tourismusbetriebe im Gailtal rund um Kötschach Mauthen als auch die Orte im Val del But rund um Arta Terme von den jeweils ausländischen Touristen. Selbst ich, der praktisch jedes Jahr diesen Pass befahren hat habe auf beiden Seiten wiederholt übernachtet und auch die jeweilige Gastronomie genossen. Damit ist es aktuell wohl vorbei.

Grüße

Jürgen
 
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