Pakostane – Tisno - Betina – Murter - Sibenik

burki

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#1
Am 28.5.2010 ging es weiter in Richtung Süden. Am Vortag beendeten wir unsere Tour in Biograd na moru. Und genau hier setzten wir heute an.
Nachdem wir einen kurzen Abstecher an den Naturpark Vransko jezero gemacht haben fuhren wir in den Ort

Pakostane

Ein kleiner Urlaubsort mit rund 2700 Einwohnern, einem kleinen Stadthafen und guten Kiesstränden.
In der Vorsaison hatten wir kein Problem mit einem Parkplatz.
Mitten im Ort fällt sofort die Kirche am zentralen Marktplatz auf.
Nach meinen Rechenchen ist es die St. Michael Kirche (1906), die aus einer alten Pfarrkirche (erbaut 1694) umgebaut wurde Es ist eine dreischiffige Kirche mit 6 Altären. Leider konnten wir die Kirche nicht besichtigen.



Der Hafen wird von fünf vorgelagerten kleinen Inseln, Babuljas, Veli Skolj und Sveta Justina und weiteren Inselchen geschützt. Auf der Insel Sveta Justina sieht man die kleine Kirche St. Justina (1794). Hier soll es auch Sandstrände geben, die man mit kleinen Charterbooten oder auch schwimmend erreichen kann.



Einige Bilder vom Hafen.









Im Ort selber findet man einige Einkaufscenter, Bars, Konobas und Restaurants. In den Konobas am Hafen lässt sich der Ausblick auf die Inselwelt der Kornaten genießen.



Die unmittelbaren Strände laden den Urlauber zum Baden ein.




Der ehemalige kroatische General Ante Gotovina ist in Pakostane aufgewachsen, sei mir aus geschichtlicher Sicht angemerkt.

Fazit: Mit seinen touristischen Einrichtungen, Tauch-Centern und auch die nahen Biker-Strecken rund um der Naturpark Vransko jezero lohnt sich ein Urlaub mit Familie und Kleinkindern.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi
 

burki

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#2
Tisno



Tisno (ca. 1400 Einwohner), das Tor zur Insel Murter besteht aus 2 Teilen. Auf dem Festland liegt ein kleiner Teil, den anderen Teil des Ortes erreicht man über eine kleine Brücke, die jeweils um 09.00 und 17.00 für den Schiffsverkehr gehoben wird.



Blick auf Tisno (Inselteil).



Promenade auf der Insel Murter



Murterkanal





Neben altem Gemäuer



sieht man viele „geputzte“ Häuser mit Ferienwohnungen.

Auf der Inselseite von Tisno, kleine Gassen.



Geparkt haben wir gleich auf der Festlandseite und gönnten uns den Spaziergang über die Brücke in die Altstadt. Tisno wurde 1474 erstmals erwähnt.
Die Pfarrkirche ( 1548 ) wurde 1640 im Barockstil umgestaltet. Der freistehende Glockenturm, erbaut von 1680-84 von einheimischen Baumeistern.

Pfarrkirche mit Glockenturm






Ein Blick in die verschlossene Pfarrkirche



Strände im Ort Tisno haben wir nicht erkundet. Kies und 2 Sandstrände soll es jedoch geben. Das Flair stimmt in Tisno mit seinen Promenaden und Hafen-Konobas.
Tisno bietet sicher noch mehr. Einen Urlaub in dieser Stadt können wir mit gutem Gewissen empfehlen. Ein guter Ausgangspunkt für ein Besuch in die Kornaten.

Bericht: burki
Fotos: heidi + burki
 

burki

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#3
Betina

Von Tisno aus fuhren wir zuerst den Ort Betina an (ca. 1200 Einwohner). Die Strecke ist bergig mit schönen Panorama Standorten für Fotos.



Blick auf den Murter-Kanal und sehr schönen Badebuchten bei Tisno.



Der Abzweig Betina / Murter.



Blick auf die Marina Murter.



Die Einfahrt zum Ort Betina, die Pfarrkirche ist schon weithin sichtbar.



Ein Parkplatz im Ortskern in der Urlaubshochsaison zu bekommen wird wohl nicht ganz einfach sein.



Der Ortskern gefällt. Renovierte Häuser, mehrere Konobas direkt am Hafen.

Der kleine Stadthafen mit Mole.





Der Weg zur Kirche hinauf führt durch mittelalterliche kleine Gassen.







Diese Pfarrkirche des hl. Franziskus mit Glockenturm, 1736 errichtet dominiert den Ort.







Den Glücklichen schlägt wieder mal die Stunde, die Pfarrkirche konnten wir besichtigen.

Eine dreischiffige Kirche mit einigen Seitenaltären ist sehr gut ausgestattet.





Der Hauptaltar mit vielen Engel-Figuren.





Blick von der Pfarrkirche auf den Murter-Kanal und das Festland.



Wir verlassen Betina in Richtung Murter.



Die Tradition des Schiffsbaus wird in Betina schon seit 1848 gepflegt und ist bis heute erhalten (Holzschiffe).
Den Namen Betina erhielt dieser Ort aus dem keltischen „bet“ = Mund womit man die Form und Lage des Hafens bestimmte.
Betina, ein kleiner Fischerort mit stets frischen Fischgerichten in den Restaurants.

Fazit: Der Ort Betina hat uns sehr gut gefallen.
Betina hat einen kiesigen/sandigen Stadtstrand und weitere gute Strände in unmittelbarer Ortsnähe (Campingplatz).
Hier stimmt das mediterrane Flair. Der Ort erhält ein klares „Go“ für einen Urlaub.

Bericht: burki
Fotos: heidi + burki
 

juergi 2008

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#4
hallo burki klasse bilder,schau ich aus dem fenster dunkel und regen,alles schei....... aber die bilder bauen ein wieder auf.ich freue mich schon auf rovinj 2011.lg jürgen;);)
 

burki

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#5
Murter

Von Betina fuhren wir in den Nachbarort Murter.
Beide Orte gehen schon fast ineinander, nur noch durch eigene Ortsschilder kenntlich getrennt.
In der Innenstadt war kein Parkplatz zu bekommen, sodass wir erstmals eine „Platzrunde“ drehten um an der Marina sicher zu parken.



Viele Eisdielen, Zeitungsläden, eine Post und Einkaufsmöglichkeiten erkannten wir schon bei der „Platzrunde“.

Hier wurde noch am „Outfit“ gearbeitet.



Die Tankstelle befindet sich unmittelbar an der Marina.



Murter ist die älteste Siedlung auf der Insel. Bedeutende archäologische Funde einer altrömischen Siedlung „Colentum“ sind am Berg Gradina zu sehen. (haben wir nicht besichtigt)
Die Slanica Bucht an der südöstlichen Küste der Insel hat den schönsten Sandstrand an der Sibenik Riviera – so sagt man.

Bekannt aus der Vergangenheit und heute ist die traditionelle Oliven-Öl Erzeugung mit internationaler Anerkennung.

Von Murter aus werden die besten Ausflüge in den Nationalpark Kornaten organisiert. Dies hängt mit dem Besitztum der Inselperlen zusammen, die zum größten Teil den Murterinern gehören.

Die Marina von seiner Dimension ist riesig.







Kleine Konobas sind reichlich in der Nähe des Hafens vorhanden.



Hier machten wir dann am Nachmittag eine kleine Mittagpause.

Im Ort selber gibt es kleine Gassen mit Einkehrmöglichkeiten.





Fazit: Murter hat uns auch gefallen, sicher für Bootsfahrer erste Wahl.

Nun haben wir euch in 2 Bildberichten viele Städte entlang der Küste von Zadar bis Sibenik vorgestellt.
Das Gesamtpaket Insel Murter mit seinen Orten und traumhaften Buchten, Badestränden sticht natürlich deutlich heraus.

Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit mussten wir die Orte Tribunj und Vodice auslassen, leider.
Es folgt dann als letzter Beitrag, der Besuch der Kathedrale in Sibenik.

Bericht: burki
Fotos: heidi + burki
 

Tamara98

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#6
Hallo Burki,

danke für den Bericht, da bekommt man ja gleich wieder Fernweh, auch die Bilder sind toll und ganz interessant schon von der Perspektive her, die meisten Bilder die ich von dort habe sind von der Meerseite aufgenommen ;-)

Liebe Grüße
Marion
 

burki

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#7
Sibenik

Von Murter aus fahren wir noch 30 Km südlich nach Sibenik.



Wir orientieren uns in Richtung Zentrum und finden auch einen gebührenpflichtigen Parkplatz, der jedoch gut gefüllt war.

Etwas die Orientierung verloren um die Kathedrale zu besichtigen, laufen wir in die falsche Richtung.

In einem kleinen Park vor einer Kirche entdeckten wir diesen Brunnen, in denen sich viele Schildkröten tummelten.




Am Stadthafen gab es eine kurze Einkehr mit Blick auf den Zufahrtskanal Sv. Ante in den Hafen von Sibenik.



Am Hafen entlang ist die Kathedrale Sveti Jakov wieder ausgeschildert und leicht zu finden.





Durch dieses kleine Tor geht es hinauf zur Kathedrale.



Auf dem Weg hinauf sind schon viele Skulpturen, Reliefs an den Häusern zu entdecken.





Dann steht man unvermittelt schon neben der Kathedrale mit den vielen Porträtköpfen an der Fassade.
Da es bei Bau finanzielle Schwierigkeiten gab und sich nicht alle wohlhabenden Bürger aus Sibenik beteiligten haben viele dieser „Geizhälse“ einen Platz in der Fassade erhalten.
Die Leitung dieses Bauwerkes hatte der Baumeister Juraj Dalmatinac, der auch die komplette Stadt Pag auf dem Reißbrett entworfen hat.

Für weitere Informationen zur Kathedrale empfehle ich in unserem Online-Reiseführer

http://www.mein-kroatien.info/Kathedrale_Sveti_Jakov

weiter zu lesen.

Einige Besuchergruppen (vornehmlich aus Italien) füllten den Platz vor und in der Kathedrale.



Fotografieren ist eigentlich nicht erlaubt.
Mir war es recht, dass sich keiner dran gehalten hat. *gg*

So entstanden diese Fotos in der Kathedrale.



























Gar nicht einfach, den Eingangsbereich ohne fremde Personen zu fotografieren – geduld!



Dieser berühmte gotische Kircheneingang mit den beiden Löwen und den Säulen / Statuen von Adam und Eva wurde von Juraj Dalmatinac geschaffen.



Viele künstlerische Details birgt das im Jahre 2000 als Unesco-Weltkulturerbe aufgenommene Bauwerk.





Es ist nicht einfach, die gesamte Kathedrale auf ein Foto abzulichten, ein Weitwinkelobjektiv ist von großem Vorteil.



Unser Ausflug in den südlichen Teil von Norddalmatien hat ein beeindruckendes Erlebnis und Ende gefunden.

Bericht: burki
Fotos: heidi + burki
 
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