PAG 2010 / 2016 / 2019 – ein Inseltagebuch

burki

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#1
Anreise am 22.5.
Der diesjährige Urlaub war auf der Insel Pag gebucht vom 22.5. bis 30.5.2010.
Pag war bisher noch nie Urlaubsziel, hatte es aber seit 2 Jahren in der Planung.
Inselurlaub, nach Rab und Losinj, waren in den letzten Jahren immer interessante Stationen.

Intensiv studierte ich im Forum noch alle Informationen zu Pag, las diverse Reiseberichte und stöberte in unserem Online Reiseführer nach den Orten, die wir besuchen wollten.
Ausflugziele sollten nicht nur die Insel selbst sein, auch der NP Paklenica und evtl. die Plitwitzer Seen waren angedacht.
Zadar stand eh auf dem Programm und evtl. ein Schiffsausflug in die Kornaten.

Im Forum frotzelte schon jemand: Was willst du denn auf Pag? Schafe zählen?
Na OK dachte ich, werden schon schauen ob es nur Schafe zu sehen gibt. Die Insel sieht ja kahl aus, das kannte ich aus den Bildern unseres Fotoforums.

Kurzfristig buchten wir wieder über istrien.info. Zlatko klärte noch einige individuelle Fragen mit dem Vermieter direkt ab. Ein Service von Zlatko, der schon seit Jahren prima funktioniert.

Gut gelaunt, Auto gepackt, fuhren wir Freitagabend gegen 21.00 Uhr im Schwarzwald los. Der Gotthardtunnel war frei, so dass wir recht zügig voran kamen.
An der Abfahrt Lugano kletterte die Temperatur gegen 24 Uhr noch auf satte 20 Grad, selbst Milano war mit 19 Grad noch gut drauf und das um 0.30 Uhr.

Mailand – Heidi legte eine Schlafpause ein, ich zog das letzte Maut-Ticket und vorbei an einigen Baustellen in Richtung Venezia ging es fast ohne Verkehr gut voran.

Eine kleine Pause gönnte ich mir in der Nacht, um einen Espresso zu trinken. Heidi wachte nicht mal auf, so schloss ich sie kurzerhand im Auto ein.
Die nächste Pause legten wir dann nach Venedig ein.



Der Morgen erwachte und Heidi hatte die Aufgabe die Strecke Triest – Basovizza – Rupa für die mautfreie Anfahrt nach Slowenien für das Forum zu dokumentieren. Die Temperatur früh in Slowenien betrug gerade mal 8 Grad.

Über Rijeka fuhren wir natürlich wieder auf der Küstenstrasse unserem Zielort entgegen.
Oberhalb von Bakarac legten wir die nächste kleine Pause ein.



Dann folgte ein kurzer Stopp hinter Jadronovo um die Brücke Krk zu fotografieren.




Weiter ging es nun Nonstop nach Senj.
Hier wollten wir eine längere Pause einlegen, einkaufen, Geld tauschen, den Wochenmarkt erkunden. Da machten wir vor 2 Jahren ebenfalls eine längere Pause auf dem Weg zur Insel Rab.

Welch ein Schreck – die Bank war geschlossen, die Geschäfte ohne Licht! In Senj war Stromausfall, sollte aber gegen 10.30 behoben sein.
Hat auch alles geklappt, Einkäufe waren erledigt, auf dem Wochenmark gab es die ersten Kirschen, das Kilo für 30 Kuna.

Natürlich gab es hier wieder einen Cappuccino in einem kleinen Restaurant.



Beim Verlassen der Konoba macht ich noch den Schnappschuss „Danke an Besuch“, den ich gern mitnahm.

Ganz praktisch, wenn man am Hafen parkt. Hier gibt es einen Mercator.



Heidi organisierte sich noch einen Friseurtermin, sodass ich Zeit hatte, die Festung Nehaj zu erkunden.



Da kommt ein kleiner eigener Bericht!

Nun wartete ich im Auto schon geraume Zeit auf Heidi, weil ich die Fähre um 15.00 Uhr ab Prizna schaffen wollte.

Am Hafen war es recht windig, so fotografierte ich 2 Surfer, die recht flott auf ihren Brettern übers Wasser sausten.



Um knapp 14.00 kam Heidi dann Eis leckend angeschlendert. (Kugel Eis in Senj 5 Kuna) Musste erst mal die neue Frisur loben, dann mahnte ich zur Eile, da wir noch einige Kilometer auf der Küstenstraße zu fahren hatten und sah schon die Fähre vor meiner Nase davon ziehen.

Auf der Küstenstraße noch 2 Woni,s vor mir, die man nicht überholen konnte.
Alle hatte das gleiche Ziel – die Fähre nach Pag.
Glücklich um 14.50 Uhr waren wir am Fähranleger.
Heidi holte die Tickets für die Überfahrt, 108 Kuna (Auto + 2 Personen).

Nichts ging mehr, die Fähre war voll und legte ab.



Ich verzog ganz schön sauer mein Gesicht. Hinter uns hatten es aber auch viele andere Fahrzeuge nicht mehr geschafft.

Welch ein Wunder und Freude zugleich, als die 2. Fähre am Fähranleger sich bereit machte uns aufzunehmen.

So legten wir etwa 20 min. später ab und sahen den Fähranleger auf Pag – Zigljen doch noch mit angemessener Verspätung, aber mit Spannung.



Vor Novalja bogen wir in Richtung Stadt Pag ab und hatten noch ca. 35 min. bis zu unserer Ferienwohnung. Die Straße hatte kürzlich erst eine neue Teerdecke bekommen, die Markierungen fehlten noch.




Wir nahmen unsere Ferienwohnung in Besitz und genossen von der Terrasse den Blick auf Pag, die Pager Bucht und das Velebitgebirge.





Die gebuchte Ferienwohnung über istrien.info war wieder mal ein Volltreffer. Wir waren zu der Zeit die einzigen Feriengäste.
Vorbildlich von unseren Vermietern! – wir bekamen einen Stadtplan von Pag und weitere Informationsbroschüren zur Insel.

Zum Abendessen nach Pag hatten wir keine Lust mehr.
Heute war ja noch Endspiel FC Bayern gegen Inter Mailand.

Das Spiel habe ich dann nicht mehr erlebt nach der langen Anreise.
Müde schloss ich meine Augen, der Körper brauchte die Erholung nun wirklich und mein kleiner „Diesel“ hatte die 1030 Km bis nach Pag gut überstanden.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(Wird fortgesetzt)
 
P

perovuk

Guest
#3
Hallo burki
Schöner Bericht der Lust auf mehr macht.

BTW noch eine (Spass) Frage zu Bild 1:
Auf einem Hamburger Grill werden Fleischklopse gebraten, auf einem Hendlgrill Hühner, auf einem Wüstlgrill Würste, was um alles in der Welt hast du im Autogrill bekommen??? :lol::rolleyes:
Gruß
Peter
 

burki

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#4
Hallo burki
Schöner Bericht der Lust auf mehr macht.

BTW noch eine (Spass) Frage zu Bild 1:
Auf einem Hamburger Grill werden Fleischklopse gebraten, auf einem Hendlgrill Hühner, auf einem Wüstlgrill Würste, was um alles in der Welt hast du im Autogrill bekommen??? :lol::rolleyes:
Gruß
Peter
Hi Peter

italienischen Espresso :) oder belegte Brötchen, wer mag.

burki
 

hebisontour

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#5
Hi burki, auch wir werden heuer das erste Mal unseren Urlaub auf Pag verbringen. (nach Istrien - Nord Dalmatien - Krk - Rab) Sind wirklich schon gespannt!
Man sagt: Entweder man verliebt sich in Pag oder man kommt nie wieder. Mal sehen.

Danke für deinen Bericht und die wieder mal supertollen Bilder!
 

burki

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#6
Hi burki, auch wir werden heuer das erste Mal unseren Urlaub auf Pag verbringen. (nach Istrien - Nord Dalmatien - Krk - Rab) Sind wirklich schon gespannt!
Man sagt: Entweder man verliebt sich in Pag oder man kommt nie wieder. Mal sehen.

Danke für deinen Bericht und die wieder mal supertollen Bilder!
Hallo Angela

Ich plane in 2-3 Jahren wieder dort Urlaub zu machen :)

burki
 

burki

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#7
2.Tag - 23.5. Pfingstsonntag

Ausgeschlafen und gut gefrühstückt fuhren wir von unserer Ferienwohnung in die 2,5 Km entfernte Stadt Pag. Die Außentemperatur lt. Auto waren 24 Grad, jedoch gefühlte 30 Grad.

Im Übrigen hatten wir die ganzen 8 Tage auf der Insel und auf unseren Ausflügen immer zwischen 24 – 26 Grad, gefühlte Temperaturen liegen natürlich an die 30 Grad, also angenehm wenn noch etwas der Wind geht.

Stadtrundgang war angesagt, wir wollten sehen was die Stadt Pag für Urlauber zu bieten hat.

Über eine kleine Straße, die gleichzeitig auch als Parkmöglichkeit genutzt wird erreicht man das pittoreske Städtchen.



Auf den Weg ins Zentrum fiel uns gleich die neue Brücke auf, die noch im Bau war.
Diese war noch nicht zu betreten, die dahinter liegenden Häuser mit den spitzen Dächern waren also nicht erreichbar. Ich konnte also nicht zuordnen was sich dort befand. Dieses „Geheimnis“ wurde erst einen Tag vor unserer Abreise gelüftet, also bleibt die Spannung bis zu diesem Tag allen Usern hier erhalten.



Am kleinen Hafen von Pag mit Blick auf die rechte Seite von Pag ausgesehen.



Unverschämtes Glück ereilte uns wieder, als wir das Benediktiner Kloster Sv. Margarite betreten und fotografieren konnten.



Kleine Verschnaufpause bei Cappuccino und Eis.



Vom Hafen aus konnte ich dann mit dem Teleobjektiv unsere Ferienwohnung / Haus fotografieren. Es ist das letzte obere Haus am Ende der bebauten Siedlung der linken Seite der Pager Bucht.



Für Pag wollten wir uns mehr Zeit nehmen, aber nicht heute. Unser Ziel war heute Zadar.

Das Auto wurde noch voll getankt, 8,06 Kuna/l für Eurodiesel und ab ging es in Richtung Zadar.

Bevor wir die Insel verlassen überqueren wir die Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet.



Tipp für Zadar: man folgt der Beschilderung Zentrum / Parkhaus!

Wir fuhren direkt das Parkhaus an, eine Stunde kostet dort nur!!! 3 Kuna, das Auto steht bei großer Hitze im Schatten, ist ja auch was wert. Wer nicht ins Parkhaus will findet dort unmittelbar um das Parkhaus freie Parkplätze ohne Gebühren. In 5 Minuten ist man schon an der Brücke, die in die Altstadt führt.




An der Brücke zur Altstadt buchten wir gleich unseren Tagesausflug zu den Kornaten auf der „Tornado“.



40 EUR pro Person oder 300 Kuna für den Tagesausflug incl. Mittagessen und Getränken (Bier und Wasser kosten auch hier extra).
Natürlich war es keine Fahrt in die Kornaten, das wusste ich aber. Die Bootsfahrt führt an den Salzsee Mir und (so dachte ich) an die Klippen des Naturparks Telascica.
Die Abfahrt war für Mittwoch geplant, da es eine stabile Wetterlage gab. Die nächste Fahrt wäre Samstag gewesen, jedoch noch mit Fragezeichen. Abfahrt 8.00 Uhr, weil auf Grund von Baumaßnahmen an einer Brücke der längere nördlichere Seeweg genommen werden musste.

Zadar bekommt einen eigenen Bericht, hier gibt es nur ein paar interessante Fotos im Inseltagebuch.

Die Meeresorgel von Zadar.



2005 wurde dieses einzigartige aus Röhren bestehende Bauwerk direkt an der Uferpromenade gebaut. Das ein- und ausfließende Meereswasser erzeugt in diesen Röhren eigenartige Töne in verschiedenen, meist tiefen Tonlagen.

Nicht nur die Meeresorgel befindet sich dort an der Uferpromenade. Eine begehbare Photovoltaikanlage liefert Strom und Informationen über die erzeugte Energie und wird dem interessierten Betrachter angezeigt.



Der Kirche Sveti Donat und der Ausgrabungsstätte gehörte natürlich unsere Aufmerksamkeit.





Unseren Stadtrundgang beendeten wir am Landtor - Porta Terraferma mit seinem venezianischen Markuslöwen aus dem Jahr 1543.



Gegen 18.00 Uhr fuhren wir nach Pag zurück um den Abend mit einem Abendessen und kleinen Bummel ausklingen zu lassen.

Auf Empfehlung unseres Vermieters gingen wir in das Restaurant „Na Tala“.

(2 Bier, 2 Tonic, 1 Salat, 1 Fischsuppe, 2 gemischte Fleischplatten – 249 Kuna
gutes Niveau, aber keinen Absacker)

Leider kann man von Pag aus keine Sonnenuntergänge fotografieren, da muss man schon Richtung Novalja fahren, oder zumindest auf dem Berg hinauf.
Hier ist der Sonnenuntergang von Pag aus gesehen, rechts die höchste Erhebung - der Sv. Vid mit 349 m.



In der Ferienwohnung erwartete mich dann noch der Hauswein, den uns unsere Vermieter organisiert haben.
Da sieht man, wie wertvoll die individuellen Absprachen vorab mit Zlatko sind, vor allem wenn es auch noch funktioniert!

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(Wird fortgesetzt)
 

ranna

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#8
Tolle Fotos und Reisebericht.
Sind ja auch schon sehr gespannt auf Pag, da wir auch immer nur hörten "was wollt ihr auf der Schafsinsel".
Wir fahren am 18.Juni für 2Wo. nach Simuni. Hoffentlich hat sich das Meer im seichten schon erwärmt.
 
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#9
Der Blick aus eurer Unterkunft ist ja atemberaubend.Ich bin schon auf die Fortsetzung deines Tagebuches gespannt.
Pag ist eine Reise wert,mir gefällt was ich auf den Bildern sehe schon sehr.Und Zadar steht schon lange auf meiner "willdahin"-Liste
 

burki

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#10
3. Tag - 24.5. (Pfingstmontag)

10.00 Start – Inselerkundung Richtung Norden.
Unser Programm:
CP Simuni – Stara Novalja – Lun – Tovarnele – Novalja – Caska – Kustici – Zubovici – Metajna – Zrce – Fotostopp auf Pag

Unseren ersten Stopp legten wir am CP Simuni ein. Ein kurzer Rundgang durch den Campingplatz, die Badestrände und die sonstigen Einrichtungen haben wir gecheckt. Sicherlich können Camper hierüber ausführlicher berichten.
Fazit: ein sehr guter Campingplatz, wir haben uns an der Rezeption mit viel Informationsmaterial und Broschüren eingedeckt.

Lageplan und Strand am CP Simuni





Gegenüber dem Eingang zum CP befindet sich auch der Einstieg (gekennzeichnet) zum höchsten Berg von Pag, dem Sv. Vid. Diese kleine Bergwanderung hatten wir uns zu einem späteren Zeitpunkt vorgemerkt.

Wir fuhren danach weiter nach Stara Novalja. Ein lang gezogener Ort mit Ferienwohnungen. Der Ort endet quasi am (ehemaligen) Fähranleger, der noch völlig intakt ist.
(Angeblich soll bei starker Bura die Fähre von Prizna / Festland dann hier anlegen)



Am Fähranleger befindet sich diese kleine Konoba.
Konoba ist gut! 35 Kuna für 2 Capuccino + Wasser



Am Fähranleger geht es einen Berg hinauf (Bikerstrecke). In der Hoffnung auf ein paar gute Fotos wanderten wir hinauf.

Blick auf den Fähranleger Stara Novalja



Blick vom Berg auf den langen, nach Norden reichenden „Pager Finger“ Richtung Lun, unser nächstes Ziel.



Die Entfernung nach Lun vom Abzweig Novalja beträgt ca. 20 Km und ist gut befahrbar (Teerdecke). Für Biker vielleicht eher uninteressant, wenig Steigungen, fehlender Blick auf das Meer. Da muss man schon Lust auf Radeln haben.

Bevor man in den Ort Lun fährt begegnen uns die sehr alten Olivenbäume am Straßenrand.





Eine kleine Ortsbeschreibung mit Insidertipp habe ich bereits in den Reiseführer eingestellt.

http://www.mein-kroatien.info/Lun

Eine Feuerwehr steht auch in diesem Ort für die Brandbekämpfung bereit.



Nach der Besichtigung der Kirche fuhren wir zum nördlichsten Ort Tovarnele.
In Tovarnele parkt man gleich am Hafen. (Richtungsverkehr, man fährt linkerhand wieder aus dem Ort raus)



Hier verweilten wir etwas länger, kehrten in eine kleine Konoba mit Meeresblick ein.
-Fischsuppe nicht so gut, Cepavcici, 2 Pivo, Salat, Wasser machte 100 Kuna-

Nun wollten wir zur Spitze der Insel, zum Rt Lun. Auf der neu geteerten Straße ging es an vielen Badestellen, Naturstränden und klasse gelegenen Ferienhäusern vorbei, wobei die Straße dann in einen geschotterten Weg überging.








Die Ferienhäuser und Badestellen sind nun kein Geheimtipp mehr, klasse hier findet man Ruhe und Entspannung.

Vorbei an Weinbergen und Schafen wurde der Weg immer grobfelsiger, sodass wir zum Rt Lun nicht weiter gingen. Schade, wäre sicher nur noch ein halbe Stunde gewesen.



Zu Tovarnele habe ich noch einige Informationen in den Reiseführer geschrieben.

http://www.mein-kroatien.info/Tovarnele

Die Zeit war nun doch schon etwas fortgeschritten, für Novalja wollten wir mehr Zeit haben. Planänderung, wir fuhren nun südlich von Novalja die Ortschaften Kustici, Zubovici bis nach Metajna und nahmen uns hier noch eine kleine Konoba-Auszeit.

Kleines Panorama auf Kustici



Der nächste Ort Zubovici beherbergt eine kleine Kirche.



Dann sieht man, wie sich die neue Teerstraße bis nach Metajna durch die Felsen schlängelt.



Blick auf Metajna



In Metajna gibt es Ferienwohnungen, ein kleinen Fischerhafen und einen guten Badestrand.



Wir bereiteten uns nun auf die Rückfahrt nach Pag vor.

Zum Strand in Zrce gibt es ja hier einen ausführlichen eigenen Bericht.

http://www.adriaforum.com/kroatien/zrce-2010-a-t63312/#post624423

Auf der Rückfahrt noch ein Blick auf den Jachthafen Simuni.




Kurz vor Pag stoppten wir noch auf einer Anhöhe, um den Blick auf Pag und die Insel zu genießen. Der Hammer dieses Panorama auf Pag!








Diese Tagestour hatte es in sich. Wir haben nicht alles gesehen, was wir in der Planung hatten.
Also stand uns der nächste Tag noch zur Verfügung, das Restprogramm z.B. Novalja sowie andere Inselorte kennenzulernen.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(Wird fortgesetzt)
 

Hartmut

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#11
Danke für den virtuellen Urlaub auf der Insel Pag.

Von diesem Blick hatte ich Dir vorab am Telefon berichtet.


Das Panorama ist grandios und Du hattest richtig tolles Wetter, wie auch die anderen Aufnahmen zeigen.

Dort hatten wir 2007 gerastet.



Bist Du an Der Brücke auch zur Ruine hinunter gegangen?


Bin gespannt, wie es weiter und zu Ende geht.
 

burki

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#12
Das Panoramafoto auf Pag wurde aus 3 Fotos zusammengesetzt. ich habe es in der Originalgröße 7042 x 2227 pix vorzuliegen. Da sieht man noch vielmehr Details als hier in der komprimierten Version.

An der Ruine neben der Brücke war ich nicht. Die andere Seite war wegen eines Zauns (Schafe?) nicht zu überwinden.

burki
 

burki

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#13
4. Tag - 25.5. Dienstag

Heute stand die 2. Inseltour auf den Plan.

Kolan – Novalja – Mandre – Salinen vor Pag – Povljana.
25 Grad und kein Wind, wir starten wieder gegen 10.00 Uhr.

Wir fuhren auf der Inselstraße nach Kolan, die dortige Käsefabrik zu besichtigen und den kleinen Ort kennenzulernen.

Sicher wollten wir hier auch den Insel Käse Pak Sir kaufen und einiges über die Produktion recherchieren, etwas an Erkenntnissen gewinnen und ob man überhaupt mal ein „Blick“ hinter die Kulissen werfen kann.





Hier befindet sich ein kleiner Verkaufsraum. Der Inhaber (welch ein Glück) bediente uns persönlich und sprach recht gut deutsch.
Wir stellten interessierte Fragen über die Käseherstellung und erfuhren so nebenbei einige interessante Dinge. Die Produktion der Schafskäse läuft nur ca. ein halbes Jahr und wird im Verlaufe des Monats Juni mit Ziegenmilch beendet.
Danach wird als Ersatz Kuhmilch beigemengt, welche vom Festland kommt, denn auf Pag gibt es nicht eine Kuh.
Ca. 40.000 Schafe weiden auf der Insel Pag.

Wir bekamen eine leckere Kostprobe und kauften natürlich 3 größere Ecken, die luftdicht verschweißt waren.

Dann bat ich den Inhaber der Käserei, ob ich nicht mal ein Foto vom Käselager machen dürfte.
Bereitwillig schloss er dieses auf und erläuterte, dass der Reifeprozess bei einer Temperatur von 14 – 16 Grad ganzjährig konstant verläuft. Käse mag während der Reife keine großen Temperaturschwankungen.



Hier wird der Käse für den Verkauf vorbereitet.



Pag Sir, also Pager Schafskäse ist kein geschützter Begriff. Er bedeutet nur, dass die Produktion auf Pag erfolgt. Viele Bauern stellen den Pak Sir in eigener Produktion her. Ob diese jedoch alle solch Bedingungen haben wie wir es in der Käsefabrik gesehen haben weiß ich nicht.

Kolan und Mandre zählen rund 720 Einwohner und haben eine langjährige geschichtliche Tradition. Erste Siedlungen liegen um 1800 v. Chr.
Kolan (röm. Name für Kanal abgeleitet) hatte in diesem Gebiet früher ein eigenes Kohlebergwerk.
Der Sumpfboden und die Gewässer um Kolan sind ornithologisches Reservat für viele Vögel.



Kirche Sv. Luke in Kolan

Die Kirche konnten wir auch besichtigen, schlichte einfache Ausstattung. Steinblöcke mit Namen und glagolitischer Schrift befinden sich vor der Kirche aufgereiht.




Eine ethnographische Sammlung alter Werkzeuge kann man in der alten Schule im Zentrum von Kolan besichtigen.

Weiter ging die Fahrt nach Novalja, dieser Stadt wollten wir mehr Zeit widmen.

Ich orientiere mich eigentlich immer Richtung Hafen, weil dort erfahrungsgemäß Parkplätze vorhanden sind.
In der Vorsaison ist das sicher keine Problem ein Plätzchen zu finden.

So fuhr ich erfahrungsgemäß auch Richtung Hafen und staunte nicht schlecht als ich die Gebühren dort sah.



Entwarnung in der Vorsaison! Ich konnte gratis parken.

Hafenpanorama Novalja




Stadtplan von Novalja, Natürlich unser Ziel die Altstadt.



Die Kirche in Novalja





Kleine Verschnaufpause in der Altstadt bei Pivo und Eisbecher



Nachdem wir die Altstadt erkundet haben, mein Fazit: Hier in Novalja ist alles auf Tourismus eingestellt, gut wer es mag. Pag hat mir wegen der ausstrahlenden Ruhe besser gefallen.

Wir machten uns auf die Rückfahrt und fuhren über Kolan nach Mandre.

Nach Mandre fährt man, wie berichtet durch das Reservat.



Der Kirchturm in Mandre fällt sofort auf, dieses Ziel steuerten wir natürlich zuerst an.
Hier wurde noch gebaut und renoviert. Den Namen der Kirche konnte ich noch nicht recherchieren.



Von Heidi gut in Szene gesetzt dieses Foto der Kirche mit seinem Eingangbereich.



Der „Stadtplan“ von Mandre



Von Mandre hat man einen schönen Blick auf Silba, Olib und Inselchen Maun und Skrda.
Die touristischen Anlagen für einen entspannten Urlaub mit den schönen Badestränden interessierten uns weniger. Hier aber der Blick darauf vom kleinen Fischerhafen.



Wir bummelten um den kleinen Fischerhafen.



Ups, dieser kleine Kahn braucht noch etwas Sonne zum Auftauchen




Bei der Rückfahrt aus Mandre haben wir auch hier eine einsatzbereite Feuerwehr gesehen.



Mandre ist ein ruhiger Urlaubsort, abseits vom Massentourismus.
Auf der Rückfahrt noch ein Blick auf Kolan und einem unserer nächsten Ziele, dem Sv. Vid.

Panorama Kolan



Blick auf Sv. Vid von Kolan aus fotografiert.



Nun steuerten wir am Nachmittag noch die Salinen von Pag an.



Vor den Toren der Stadt Pag liegt diese einzigartige Salzsaline von Pag. Hier wird seit Jahrhunderten Meeressalz gewonnen.
Es war ein Werksgelände, der Zutritt eigentlich nicht gestattet. Mit dem Werkspersonal waren wir uns schnell einig und wir durften die Saline betreten und fotografieren.
Eine Führung war da sicher nicht drin, egal aber dies ist der größte Arbeitgeber von Pag.







Beim Verlassen des Betriebes noch eine schöne Geste, wir bekamen 2 Salzstreuer mit Meeressalz.



Eigentlich bissle enttäuscht wegen der fehlenden Informationen, aber wenigstens die Produktionsstätte fotografiert. Man weiß ja im Grunde genommen, wie die Meeressalzgewinnung funktioniert.

Unsere Erkundungstour ging nun weiter nach Povljana, weiter südlich von Pag.

Povljana, eine Siedlung aus römischer Zeit, die einen sanften Tourismus mit Sandstränden bietet.

Ein Panorama vom kleinen Hafen




Wir fuhren nun zurück nach Pag um einen weiteren Stadtbummel zu unternehmen und in einem Restaurant den Abend zu genießen.

Wir hatte das große Glück die Kirche im Zentrum zu besichtigen. (eigener Bericht)

Ein weiterer Hit sind die Pager Spitzen, traditionelle Stickereien, die heute noch von den Pagern fortgeführt werden.



Einen Stadtrundgang zu Pag werde ich sicher noch zusammengefasst in einem eigenen Bericht anbieten.

Mit einem üppigen Mal ließen wir den Tag ausklingen.



Der Spaziergang zurück zu unserem Parkplatz ließ noch dieses kleine Panorama auf Pag zu.



Ein ereignisreicher Inseltag ging zu Ende.
Am folgenden Tag war bereits 6.00 Uhr aufstehen angesagt, unsere Fahrt ab Zadar zu den „Kornaten“. (warum tut man sich im Urlaub so was an?)

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(wird fortgesetzt)
 

burki

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#16
5.Tag - 26.5. Mittwoch

Mein Wecker klingelte bereits um 05.30 Uhr. Ich bereitete für uns das Frühstück vor und um 6.45 Uhr brachen wir nach Zadar auf.

Für heute hatten wir unsere Schiffsfahrt in den Naturpark Telascica gebucht, die um 08.00 Uhr ab Zadar los gehen sollte.

Ich parkte neben dem schon beschriebenen Parkhaus in Zadar – ohne Gebühren. (Kam da etwa der schon der Urlaubsgeiz heraus? da im Parkhaus nur 3 Kuna pro Stunde bezahlt werden muss)

Überpünktlich kamen wir zu unserem Schiff „Tornado“ und hatten noch Zeit einen Kaffee an der Anlegestelle zu trinken.




Wir suchen uns auf dem Oberdeck einen Platz ganz hinten, um freie Sicht zum Fotografieren zu haben – richtige Entscheidung!



Im Hintergrund die Brücke in die Altstadt.

Wir sahen Sportler beim Training im Einer, Zweier und Vierer im Hafenbecken.



Hier sah ich auch die Autofähre „Hanibal Lucic“ wieder, die ich letztes Jahr zu Ostern in Mali Losinj fotografiert hatte.



Abschied von Zadar, im Hintergrund die Autofähre „Zadar“. Wir fuhren in nördlicher Richtung um die Insel Ugljan herum, da es Brückenarbeiten am südlichen Ende der Insel gab und für unser Schiff nicht passierbar gewesen wäre. Daher die frühere Abfahrt aus Zadar und der etwas längere Umweg konnten uns auch ganz recht sein.



Nun fotografierte ich auf der Insel 2 Kirchen, wobei ich vermute, dass es sich bei der ersten um den Ort Ugljan selber handelt und die 2. Kirche das Kloster Franjevacki-samostan (Franziskaner Kloster aus dem Jahre 1430 und der einschiffigen gotischen Kirche aus dem Jahr 1447) handelte.





Das Inselende Ugljan ist erreicht, ein schöner Blick im Hintergrund auf? Sestrunj und/oder Dugi Otok.



Unser Schiff zog an verschiedenen Inselorten wie Muline und einigen Inselchen vorbei.

Einen kleinen Begrüßungstrunk hatten wir schon erhalten, nun wurde unser Frühstück ausgeteilt. (großes belegtes Brötchen)

Wie auf Kommando waren auch die Möwen um das Boot. (Kennen die die Brotzeiten?)
Na endlich etwas für den schnellen Auslöser meiner Kamera!



Hier mein Versuch bei der Handfütterung der Möwen.



Zwischenzeitlich hatten wir uns mit unseren Tischnachbarn Andreas + Christian angefreundet, der mir schon mit seiner exzellenten Fotoausrüstung auffiel. Eine EOS 1D und den dazu gehörenden Traumobjektiven (unerreichbar für einen Amateurfotografen). Es stellte sich heraus, Andreas ist ein Fotoreporter einer großen Zeitung.

Zwischendurch immer wieder schöne Fotomotive von den Inseln und den Segelbooten.



Dann gab es auch schon unser Mittagsmahl, bestehend aus Fisch, Steak, frischem Kraut und natürlich Wein. Ich bekam natürlich Heidis Fisch, welch eine glückliche Beziehung! :)



Eine schmale Passage.



Wir legten am Naturpark Telascica an, wo auch schon die Esel auf unsere Gaben warteten.



Es legten noch mehrere Ausflugsboote und auch kleine private Boote am kleinen Hafen an.



Die Esel treiben sich zur Freude der Besucher auch im Wald herum.



Zum Salzsee Mir wollten erst nach dem Besuch der Klippen gehen. So gingen wir den gekennzeichneten Weg hinauf zum Klippenfelsen.

Fotos von den Steilklippen, die aus dem Meer hinausragen folgen.
Die Klippen von Dugi Otok an der Südspitze der Insel.
Im Südosten erreichen die Klippen eine Höhe bis zu 161 m.











Im Hintergrund ist schon der Salzsee Mir zu sehen.

Zurück ging es an den See, wo bereits viele Touristen ein Bad nahmen.



Der See hat eine Länge von etwa 900 m und ist 300 m breit.
Die maximale Tiefe beträgt 6 m.
Verbunden mit Kanälen aus dem Meer ist er deshalb so salzig (höherer Salzgehalt als das Meer) wegen der Verdunstung des Wassers.

Schade, früher gab es immerhin noch eine Vorbeifahrt an den Klippen.

Jetzt ging die Schiffsreise wieder zurück nach Zadar.
Oh Schreck, wer jagte uns denn da hinterher?
2 Touristen hatten die Abfahrt verpennt und wurden mit einem Schlauchboot ans Schiff gebracht.



Nun wurden die Reste unseres Mittagessens an die Möwen „gereicht“.



Wie heißt es doch immer…
Eine Seefahrt, die ist lustig…eine Seefahrt, die ist schön…





Wir hatten auch ein Pool an Bord, wo Andreas und ich schon mal „Trockenschwimmübungen“ machten.



Sicher ein kleiner Protest, weil kein Wasser drin war.
Ich glaube es war eine Gruppe von Franzosen, die machten nun auf der Rückfahrt so ein Druck, dass noch Wasser eingelassen wurde. Die Spaßfotos möchte ich hier wirklich nicht zeigen.



Wir legten dann noch mal für eine halbe Stunde in Veli Iz auf der Insel Iz an.
130 Einwohner, eine romanischen Kirche aus dem elften Jahrhundert, Ferienwohnungen und mindestens 2 Konobas verzeichnet der Ort.



Danach durfte ich mal mit der EOS 1D von Andreas fotografieren, Serienbildfunktion, 10 Aufnahmen in einer Sekunde! Was für ein Profigerät.

Na auf der Rückfahrt ging dann doch noch etwas mehr Wein über den Tisch, sodass Heidi die Heimfahrt aus Zadar übernehmen musste.

Gegen 18.00 Uhr legten wir wieder in Zadar an.



Heidi leistete sich auf dem Ausflugsschiff einen kleinen „Fehltritt“ mit weitreichenden Urlaubsfolgen!
Umgeknickt und der Knöchel geschwollen. Alle langen Wanderungen Paklenica, evtl. Plitwitzer Seen und der Sv. Vid waren nun abgesagt.

Wir entscheiden erst am nächsten Tag, was noch geht und was nicht mehr.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(wird fortgesetzt)
 

Hartmut

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#17
Heidi leistete sich auf dem Ausflugsschiff einen kleinen „Fehltritt“ mit weitreichenden Urlaubsfolgen!
Umgeknickt und der Knöchel geschwollen. Alle langen Wanderungen Paklenica, evtl. Plitwitzer Seen und der Sv. Vid waren nun abgesagt.

Wir entscheiden erst am nächsten Tag, was noch geht und was nicht mehr.
Das erinnert mich an unseren letzten Urlaub. Zum Glück ist Annette erst nach dem letzten auswärtigen Abendessen umgeknickt und es stand nur noch die Heimreise an.
Somit war das Urlaubsprogramm fast komplett absolviert.

Gute Besserung an Heidi.
 

burki

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#18
Das erinnert mich an unseren letzten Urlaub. Zum Glück ist Annette erst nach dem letzten auswärtigen Abendessen umgeknickt und es stand nur noch die Heimreise an.
Somit war das Urlaubsprogramm fast komplett absolviert.

Gute Besserung an Heidi.
Der Inselurlaub war somit gelaufen, was in unserem Plan stand. Kartenmaterial hatte ich genügend mitgenommen, auch Reiseführer und somit waren eingeschränkte Erkundungen möglich.
Es folgen noch interessante Touren, freut euch auf Entdeckungen entlang der Jadranska Magistrala.

burki
 

burki

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#19
6. Tag - 27.5. Donnerstag

Nach dem Frühstück gab es eine neue Urlaubsplanung. Große Wanderungen mussten wir ausschließen.
Wir beschlossen auf der Jadranska Magistrala die Küstenorte südlich von Zadar zu erkunden.

Pag-Posedarje-Zadar-Bibinje-Sukosan-Filip i Jakov (Rückfahrt) -Biograd n/m – Zadar – Nin –Pag - dies war die Tagesaufgabe.

Nach Zadar wollte ich diesmal über Posedarje fahren, in der Annahme einfacher durch Zadar zu kommen. Irrtum. In Zadar vergeigten wir uns, fanden dann aber die Richtung unseres ersten Zieles Bibinje.
Posedarje ist eine Autobahnabfahrt der A1 zur Insel Pag, dies sollte uns später noch nützlich sein.

In Bibinje steuerten wir zuerst den großen Kirchturm an. Es ist eine neuerbaute Kirche, deren Namen ich leider nicht erfahren konnte.
Bibinje selbst wird im 13. Jh. erstmals unter dem Namen Bibanum erwähnt. Eine ältere Kirche St. Rochus aus dem Jahr 1673 existiert auch noch im Ort.



Wir fuhren in den kleinen Hafen von Bibinje, parkten dort und machten unsere erste Kaffeepause.



Rund um den Hafen ist eine Flaniermeile mit einigen Konobas für das Urlaubsflair, also OK.





Wegweiser in Bibinje



Schöne Fewo,s direkt am Meer



Die alte Pfarrkirche St. Rochos war glücklicherweise offen, das wird natürlich ein eigener Beitrag.



Bibinje ist eine Empfehlung von uns für einen entspannten Urlaub.

Weiter auf unserer Tour nach Sukosan auf der Küstenstraße.

Hier fährt man an der großen Marina Dalmacija vorbei. Wir parkten etwas weiter und fotografierten diese größte Marina im gesamten Adriaraum.



Hotels und Ferienwohnungen befinden sich entlang der Straße. Weiter geht es, ab ins Centar nach Sukosan.

Unseren Rundgang beginnen wir an der Kirche aus dem 11. Jh, der St. Cassianus, die leider nicht offen war.





Reste einer mittelalterlichen Festung in der Bucht von Sukosan.



Unsere Fahrt wird fortgesetzt nach Biograd na moru und wir fuhren gleich ins Zentrum. (Parkscheinpflichtig)

Biograd ist schon eine modernere Touristenstadt mit Hotels und guten Anlagen, Flaniermeile am Hafen mit Restaurants und Eisdielen.



Gegenüber dem Stadtmuseum an der Promenade wurde erstmal eine Kaffe- und Eispause eingelegt.



Danach besuchten wir dieses interessante Stadtmuseum mit Exponaten archäologische Sammlungen, antiker und altkroatischer Gegenstände sowie Überreste von Schiffsfrachten aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.

Hmmm, was nun *gg*



Kein Personal zu sehen, gebührenfreier Eintritt! Ein paar „Schnupperfotos“





Unsere Erkundungstour führte uns dann zu Kirche St. Anastasia. Diese 1761 erbaute Pfarrkirche St. Anastasia birgt barocke Altäre, einige interessante Seitenaltäre und eine Orgel in der Empore der Kirche. (wird ein eigener Bericht)





Sehr gute Hotelanlagen in bester Lage mit Swimmingpool direkt am Meer bieten auch für Hotelurlauber beste Erholungsmöglichkeiten.





Diese Stadt ist uns ein eigener Bildbericht mit weiteren Informationen und Fotos wert.

Wir traten nun die Rückfahrt an. Irgendwie hatten wir Sv. Filip i Jakov bei der Hinfahrt „vergessen“ und holen den kleinen Trip auf der Heimfahrt nach.

Wir steuern gleich den Kirchturm dieses Ortes an und parken dort bequem im Schatten.



Die Info-Tafel weist auf einen lebhaften Urlaubsort hin.



Strandpromenade, kleiner Fischerhafen, Konobas und gute Badestrände haben wir uns vor Ort angeschaut.

Blick auf Biograd na moru



Strandpromenade





Die Crkva Sv. Mihovila



Die weitläufigen Strände des Ortes



Nun ging es definitiv zurück nach Pag. Am Straßenrand vor Zadar kauften wir noch von Privat ein Kilo Kirschen für 25 Kuna.
In Zadar vergeigte ich die kürzere Rückfahrt nach Pag, wir fuhren die etwas weitere Strecke über Nin.

Da kam uns dann noch diese Kirche vor das Objektiv.



Aus dem Auto heraus noch ein Foto auf das Velebit-Gebirge.



Der Dämmerungsblick auf Pag von unserer Ferienwohnung.



Die Bewölkung verdichtete sich immer mehr, ein Gewitter aus Richtung Karlobag war schon wahrnehmbar und ereilte uns zu nächtlicher Zeit.

Trotz der Einschränkungen, ein interessanter Tag mit vielen Eindrücken.
Wir waren uns einig den nächsten Tag ab Biograd na moru bis Sibenik fortzusetzen.

Bericht: burki
Fotos: burki + heidi

(wird fortgesetzt)
 
F

Frank1

Guest
#20
Prima Bericht. Aber bei dem Foto am Anfang mit dem Schiffsanleger könnte man echt meinen, das wäre eine Landung auf dem Mond, wenn man die kahle Gegend da sieht.

LG Frank
 
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