Naturwunder in Istrien: die Mönchsrobbe als lebendiges Umweltgütesiegel

Istrien Magazin

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Nicht weniger als 44 Blaue Flaggen zeugen vom hohen Umweltstandard der Badeküsten der kroatischen Adria-Halbinsel Istrien. Noch eindrucksvoller wird die hohe Wasserqualität von der Rückkehr der Mönchsrobbe bestätigt, die im Mittelmeer bereits als beinahe ausgestorben galt. Hier kann man die Robbe in Istrien finden: http://www.istrien7.com/gesammelte-news/detail/angebot/naturwunder-in-istrien/
 

Premanturafan

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...im vorletzten Winter habe ich die Robbe selbst gesehen...habe erst gedacht es ist ein Delphin, dann ein Taucher- als die einheimischen Fischer dann anfingen Fotos zu machen habe ich mir dann gedacht dass es etwas besonderes sein muss. Die Robbe ist häufig im Umkreis der Safaribar zu finden- wo die Felsen höher sind und es viele Höhlen gibt- im Sommer habe ich sie allerdings noch nie gesehen- dann machen auch die Delphine einen größeren Bogen ums Kap!
 
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bruce

Guest
im Sommer habe ich sie allerdings noch nie gesehen- dann machen auch die Delphine einen größeren Bogen ums Kap!
zitat premanturafan
wahrscheinlich zuviel los, die lieben den Blues:blume:[/COLOR]
 

Tommy

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Ach, das ist ja toll. Hab noch nie was von der Mönchsrobbe gehört. :oops: Aber das ist ja die einzige Robbe, die im Mittelmeer lebt und eine der seltensten Säugetiere Europas. (hab ein bisschen in Wikipedia gestöbert, hihi)
Sehr nteressant.
 
T

thomas_19760

Guest
Unser Sohn hat eine Robbe im Sommer auf einem Strand in Pula gesehen. Diese wurde dankenswerter Weise von Hotelpersonal "bewacht" um sie vor Touristen zu schützen! Die Delfine machen Gott sei Dank einen großen Bogen um die Menschen...denn was weltweit mit diesen wunderbaren Tieren angerichtet wird, ist der blanke Wahnsinn!!!!
 

Christl

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in der hiesigen Zeitung wurde vor ein paar Tagen berichtet, besoffene Turis haben eine Robbe auf Kamenjak geärgert und verjagt. Zum Glück verständigten andere Turis die Wächter, die dann die Besoffenen verjagt haben
 

dalmatiner

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Eine Mönchsrobbe wurde bei Liznjan gesehen.Gruss Traudl

 
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burki

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Vielen Dank Traudl für deine Information
burki
 

claus-juergen

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Die Überschrift des Glas Istre Artikels trägt ein Fragezeichen. Ich frage mich deshalb genauso wie der Autor, ob am Strand wirklich eine Mönchsrobbe gesehen wurde. Jeder schleppt heutzutage sein Handy auch am Strand mit und kein einziger der angeblich vielen Besucher hat ein Bild geknipst. Für mich ist das wieder mal nichts anderes als das Füllen des Sommerlochs.

Google Übersetzung:

„Badegäste an einem Strand in der Nähe von Ližnjan wurden in diesen Tagen mehrmals angenehm überrascht, als sie eine Mittelmeer-Mönchsrobbe sahen. Sie tauchte am Abend kurz auf dem Felsen auf, sah sie mit mitfühlenden Augen an. Als sie ihren Weg fanden, ihre Handys nahmen, um sie zu filmen, war sie bereits zurückgetaucht. Sie bemerkten sie nach zwei Tagen noch einmal, auch am Abend, als sie nur mit dem Kopf auftauchte, aber nicht auf den Felsen kletterte.

Bist du sicher, dass es wirklich ein Seehund ist, frage ich sie?

- Es gibt nichts anderes mit deinem schnauzbärtigen Gesicht zu tun. Es war etwa einen Meter lang, erzählte uns Denis Meden.

Die Frage zur Mittelmeer-Pelzrobbe habe ich an die Biologin Jasna Antolović von der Gruppe „Mittelmeer-Pelzrobbe“ gerichtet, deren Mitglieder, meist Biologen, diese am stärksten gefährdete Robbenart systematisch erforschen und beobachten.

Sie bestätigte uns, dass die Autopsie der verstorbenen Adriane, wie sie von den Einwohnern Apuliens genannt wurde, ergab, dass sie drei Kinder geboren hatte. Der Mittelmeer-Seebär, der von Kamenjak bis Pula gesehen wurde, starb 2014 an einer Infektion. Ob ihre Nachkommen leben und wo sie leben, ist unbekannt. Jasna Antolović erhielt jedoch Berichte, dass Individuen von Mittelmeer-Pelzrobben rund um die Insel Jerolim in der Nähe von Brijuna und an anderen Orten in Istrien gesichtet wurden. Bekanntlich wurden in diesem Jahr auch Individuen in der Nähe von Pag und Mljet beobachtet. Die Mittelmeer-Mönchsrobbe kann bis zu 45 Jahre alt werden, was die längste Lebenserwartung in Griechenland ist.

Die neuen Individuen geben einen Hoffnungsschimmer, dass diese gefährdete Kreatur neben dem Menschen und all der möglichen Meeresverschmutzung, die wir produzieren, überleben könnte.

Die Direktorin der öffentlichen Einrichtung Natura Histrica, Silvia Buttignoni, appelliert an alle, die einem mittelgroßen Bären begegnen, ihn nicht zu stören.„

Grüße

Jürgen
 
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