Liznjan Abwasserkanalisation

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#21
Super zwei Augen sehen ja mehr als nur eins....:). Habt ihr gebaut oder gekauft? Ich glaube vor dem EU-Beitritt war das wohl etwas komplizierter soweit ich das gelesen habe.
LG Sabine
 

Renate S.

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#22
Neuer Bürgermeister ist Marko Ravnic, ein sehr engagierter junger Mann, am Hafen wird zur Zeit kräftig gebaut.
Wir bekommen übrigens immer Rechnungen nach Wien von Hrvatske vode - mein Mann meint, das sind schon Vorauszahlungen für den Kanalbau.
 

Renate S.

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#23
Zum Thema Müllsäcke: gelb Plastik und Metall, Glas grün, Papier blau, diese Säcke kosten nichts, die gibt es bei Herculanea umsonst, für ein Haus kann man sich verschieden große Tonnen nehmen, bei einer Wohnung müsste sich die Hausverwaltung um einen großen Container kümmern. Bei unserem Haus kümmert sich die Hausverwaltung um nichts - kassiert nur - und mittlerweile haben all diejenigen, die ständig hier wohnen und diejenigen, die oft kommen, jeweils eine eigene Tonne angeschafft. Ansonsten fliegen alle andere Säcke, die einfach auf der Straße abgestellt werden, durch die Landschaft.
 
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#24
Hallo Renate, danke für die Information. Das die Säcke rumfliegen hatten wir hier in Deutschland ja auch. Wenn ich richtig gelesen habe wolltet ihr doch in Liznjan was neues suchen...oder?
Bist du denn schon fündig geworden?. LG Sabine
 

claus-juergen

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#29
...Wir bekommen übrigens immer Rechnungen nach Wien von Hrvatske vode - mein Mann meint, das sind schon Vorauszahlungen für den Kanalbau.
hallo Renate,

nein, Hrvatske Vode ist eine staatiche Stelle, die sich um Hochwasserschutz und Entwässerung kümmert. Eine solche Einrichtung in Istrien habe ich in diesem Bericht vorgestellt.

https://www.adriaforum.com/kroatien...erland-haben-die-italiener.81941/#post-859867

Die Kosten für den Betrieb solcher landesweit installierten Anlagen, übrigens auch an den großen Flüssen Save, Drau und Donau werden auf alle Grundstücksbesitzer umgelegt. Der Kostenschlüssel errechnet sich aus der Größe des Hauses. Die Zahlungen sind drei mal im Jahr fällig. Das Bankeinzugsverfahren funktioniert hier nicht. Man muß also immer separat diese Gebühren überweisen. Bei mir sind es im Jahr insgesamt 271,20 Kuna.

grüsse

jürgen
 
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#32
Ich habe mir wiedermal Immobilien in Liznjan online angesehen...dabei bin ich auf ein Bild gestoßen...dein Bild vom Haus und dank google kann man sehen wo die Häuser stehen...zumindest in dem Bereich..
und ich hab mich noch gewundert weil ich sehr oft in dieser Ecke bin, das ich dein Haus noch nicht bemerkt habe....deshalb meine Frage
 

hlubk

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#34
Diese Schreiben kam im Juni 19. Dr. Google übersetzt wie folgt:

Benachrichtigung der Bürger von Liznjan - Lisignano über die Entscheidung, eine Gebühr für den Ausbau des öffentlichen Abwassersystems einzuführen
Auf der 19. ordentlichen Tagung des Gemeinderats der Gemeinde Liznjan - Lisignano am 25. April 2019 wurde der einzige Tagesordnungspunkt einstimmig angenommen - die Entscheidung über die Berechnung und Erhebung von Gebühren für die Entwicklung des öffentlichen Abwassersystems. Mit diesem Beschluss wird eine Verpflichtung zur Zahlung einer Gebühr für die Errichtung eines öffentlichen Abwassersystems im Gebiet der Gemeinde Liznjan - Lissignano für die Siedlungen Liznjan, Sisan und Jadreski eingeführt, für die bereits Abwasserprojekte vorbereitet wurden. Auf der Ratssitzung wurden die Einzelheiten des Projekts den Räten von einem Vertreter von Croatian Waters, dem Senior Coordinator des Generaldirektors, vorgestellt. Anwesend waren auch Vertreter von Handelsunternehmen, albanez d.o.o. und pragrande d.o.o .. Die entwicklungsentschädigung sichert die einheitliche entwicklung des öffentlichen kanalsystems. Die Entwicklungsgebühr pro Benutzer beträgt 2,50 kn / m³ geliefertes Wasser und wird ab dem 1. Juli 2019 erhoben. Die Gebühr wird über die Rechnungen für die Wasserversorgung abgerechnet, die der öffentliche Wasserversorgungsdienstleister VODOVOD D.O.O. PULA den Zahlern erstellt. Entwicklungsgebühr ist die zweckgebundene Einnahme des Versorgers der Stadtentwässerungsgesellschaft ALBANEZ d.o.o. auf Sonderkonto für die Siedlungen LIZNJAN und SISAN und die Firma PRAGRANDE d.o.o. für die Siedlung JADRESKI.
Für die Siedlungen VALTURU und MUNTIC wird noch keine Entwicklungsgebühr erhoben, da derzeit eine Analyse des Potenzials für eine gemeinsame Entlastung mit den Siedlungen der Nachbargemeinde Marcana durchgeführt wird. In diesen Siedlungen wird eine Entschädigung eingeführt, wenn dies von Croatian Waters offiziell bestätigt wird.
Laut dem Projekt, das eine Machbarkeitsstudie für den Bau von Fäkalienentwässerungsanlagen in den Siedlungen Liznjan, Sisan und Jadreski abgeschlossen hat, beläuft sich der geschätzte Wert der Arbeiten auf insgesamt rund 100 Mio. HRK, wovon ca. 90 Mio. HRK aus EU-Kohäsionsfonds und nationalen Mitteln finanziert werden. (Der Kohäsionsfonds wurde für EU-Staaten mit einem Bruttonationaleinkommen pro Einwohner unter 90 % des EU-Durchschnitts eingerichtet. Sein Ziel ist der Ausgleich der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheit und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung) Die restlichen 10 Mio. HRK sollen von der Gemeinde Ližnjan Lisignasno aus zweckgebundenen Mitteln finanziert werden, die gemäß dem oben genannten Beschluss eingezogen werden sollen. Die Gemeinde Ližnjan Lignano hat sich für die niedrigstmögliche Entwicklungsgebühr entschieden, da sie ein Darlehen mit einer Laufzeit von 15 Jahren aufnehmen wird, das genau aus den vorgesehenen Mitteln für die Entwicklung der Stuhlentwässerung zurückgezahlt wird.
Dies ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Entscheidungen dieser Einberufung des Stadtrats in Bezug auf den großen und notwendigen Schritt zur Errichtung einer Stuhlentwässerung. Umso erfreuter ist die Tatsache, dass der Beschluss einvernehmlich gefasst wurde, dh einstimmig von allen Räten. Es ist wichtig zu beachten, dass alle kommunalen Selbstverwaltungseinheiten, die bereits Abwassersysteme errichten oder errichten, die oben genannte zweckgebundene Gebühr eingeführt haben, die auch für uns erforderlich ist, damit wir einen Teil der verbleibenden 10 Mio. HRK in der Gemeinde Liznjan - Lisignano finanzieren können.
Bei diesem Projekt verwendet die Gemeinde 90% des Gesamtwerts, um mit EU-Mitteln kofinanziert zu werden, sofern das Projekt innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens durchgeführt wird, um ziemlich große Strafen zu vermeiden.
Abschließend betonen wir, dass die Zahlung einer Gebühr für die Entwicklung eines öffentlichen Abwassersystems ein Beitrag jedes Einzelnen zum Projekt des Baus des öffentlichen Abwassersystems ist und es somit zu einem bestimmten, sicherlich zivilisatorischen Schritt macht, der bisher nur in bestimmten langfristigen Plänen erwähnt wurde.
 

claus-juergen

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#36
hallo Marius,

sicherlich hast du das nicht mitbekommen. Dieses Thema wurde bereits in diesem Strang ab Beitrag 101 angesprochen.

https://www.adriaforum.com/kroatien/threads/neues-aus-liznjan-2019.84325/page-6

Warten wir mal ab wie schnell der Kanal kommen soll. Ich nehme fast an, daß nun erst einmal über viele Jahre hinweg Geld eingesammelt wird. Dann sehen wir weiter.

Grundsätzlich ist es fair, 2,50 Kuna auf den Kubikmeter Frischwasser draufzuschlagen um das erforderliche Eigenkapital aufzubringen. So werden die Vermieter, insbesondere diejenigen mit Pool wesentlich stärker belastet als wir Ferienhausbesitzer mit einem geringen Wasserverbrauch.

grüsse

jürgen
 
M

Marius

Guest
#37
Seltsame Logik, warum soll der Poolbesitzer mehr fuer den Kanal bezahlen als du? Das Poolwasser wird ja beim Ablassen nicht in die Kanalisation abgelassen sondern in die naechste Wiese o.ä.

Den Mehrverbrauch an Wasser fuer seinen Pool bezahlt er ja ohnehin schon mit seiner Wasserrechnung.
Du willst also, dass gefaelligst die anderen irgendwas fuer dich bezahlen sollen, du Geizkragen. ;-)
 

claus-juergen

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#38
Seltsame Logik, warum soll der Poolbesitzer mehr fuer den Kanal bezahlen als du?...
hallo Marius,

stellst du dich wieder mal dumm? Auf jeden Kubikmeter Wasser, welches ein Hauseigentümer von Vodovod bezieht und was über die Wasseruhr abgerechnet wird, schlägt man 2,50 Kuna drauf. Wer viel Wasser benötigt wie derjenige mit Pool, hat folglich in der Summe auch mehr zu bezahlen.

Da wohl geplant ist, diese Mehrkosten 15 Jahre lang zu erheben, wird hier wohl bei denjenigen wesentlich mehr Geld zusammenkommen als beim Ferienhausbesitzer. Aber vielleicht ist das höhere Mathematik.;)

grüsse

jürgen
 
M

Marius

Guest
#39
Edit: Ich fand meine Erklärung des Verwendungszwecks der Kanalisation beim zweiten Mal lesen etwas zu anschaulich geschildert, daher gelöscht. ;-)
 
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