Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026

claus-juergen

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Der Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2026, Miljenko Jergovic, spricht mit der DW über sein preisgekröntes neustes Buch, Nationalismus auf dem Balkan und den globalen Rechtsruck.

Mit großer Leichtigkeit und viel Humor schreibt der bosnisch-kroatische Schriftsteller Miljenko Jergovic über große Themen wie Identität, Geschichte und Krieg. In seinen Werken - ob in kurzen Geschichten oder umfangreichen Romanen - erschafft er ganze Welten und zieht seine Leserinnen und Leser geschickt in den Bann seiner Erzählkunst. Im Mittelpunkt stehen dabei fast immer persönliche Schicksale von Menschen aus der Westbalkan-Region, die von Konflikten und historischen Turbulenzen geprägt ist. In Jergovics Büchern zeigt sich der Balkan von seinen besten bis zu seinen schlechtesten Seiten: mal grob, mal zärtlich, mal brutal, mal warmherzig - aber immer intensiv.

Das gilt auch für die Kurzgeschichten des Buches "Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro remastered", für das Jergovic nun den mit 20.000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026 erhält. Darin kehrt er noch einmal in das belagerte Sarajevo zurück - 30 Jahre nachdem er mit dem Erzählband "Sarajevo Marlboro" erstmals große literarische Aufmerksamkeit erregte.


grüsse

jürgen
 
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