Kaštela2006/11: Tagesausflug > Rundfahrt-Teil01

Hartmut

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#1
Nach dem der Jugo an den letzen zwei Tagen recht heftig geblasen hatte, zeigt uns der frühmorgendliche Zimmerausblick am 31. Mai einen ruhigen blauen Himmel und so entschließen wir uns zur Umsetzung unserer geplanten Tagestour. Unsere Kinder haben keine Lust aufzustehen und bleiben in der Hotelanlage Resnik in Kastela zurück, während wir nach dem Frühstück aufbrechen.

Die Tour führt uns zuerst wieder in Richtung Solin und unterhalb der Festung Klis vorbei, da die Hauptstraßenverbindung von Split zur Autobahnanschlussstelle wegen Straßenbauarbeiten stark beeinträchtig ist.

Wir stoßen erst hinter Klis auf diese im Umbau befindliche Hauptstraße und müssen uns an der Einmündung ohne Verkehrschilder nach dem Gefühl und Sonnenstand leiten lassen. Wir nehmen auf Anhieb die richtige Fahrtrichtung und fahren erst einmal in Dugopolje zur markant vorm Bergrücken liegenden zweitürmigen Kirche.


Die Fahrt geht weiter und wir erreichen Sinj,

die Stadt der Alka Ritterspiele. Seit dem Jahr 1715 werden diese Spiele, zum Gedenken an den Sieg über die Osmanischen Angreifer, durchgeführt.

Ein dort geparkter Bus verhindert eine Aufnahme im besseren Licht.

Gleich hinter diesem Denkmal liegt ein gebührenpflichtiger Parkplatz am Rande des Stadtzentrums. Auf dem Fußweg ins Zentrum fällt uns auf, dass es hier im Gegensatz zur Küstenregion wesentlich mehr Metzgereien gibt.


Weiter des Weges erreichen wir den zentralen Platz von Sinj


an der die Franziskanerkirche und -kloster stehen.


Vor dem Zutritt in die Kirche erweckt die Kirchentür Aufsehen, die als Motiv

örtliche Geschichtsszenen darstellt.

Im inneren des Gotteshauses


wird das Bildnis der wundertätigen Madonna von Sinj aufbewahrt,

welches die Mönche von Rama aus Bosnien im 16. Jh. mitbrachten.

Anschließend führt uns der Weg am örtlichen Marktplatz vorbei


hinauf zum Uhrturm.


Oben beim Uhrturm hat man einen schönen Ausblick über die Dächer von Sinj und auf deren Umgebung.


Weitere Informationen über Sinj wird es im online-Reiseführer geben: http://www.mein-kroatien.info/Sinj

Nach dem Kurzbesuch setzen wir unsere Fahrt nordwärts fort. Der mitgeführte Straßenatlas weist bei Hrvace einen Straßenabzweig auf, der über die Cetina führt. Wir lassen uns leiten und werden bei Rumin-Panj mit einer herrlichen Idylle belohnt.







Später erfahren wir, dass die organisierten Ausflüge "Bauerndorf" der Reiseveranstalter ihre Gäste zu dieser Stelle nach Rumin-Panj bringen.


Statt wieder zur Hauptstraße zurück zu kehren, versuchen wir entsprechend dem Atlas den Weg östlich der Cetina zu nehmen um vom Osten her zum Stausee Perucko jezero zu gelangen. Wir finden dann auch einen Abzweig, der noch Fragmente des Namen Peru.... erkennen lässt. Wir lassen uns wieder leiten und der Weg zieht sich zwischen ein paar Häusern und grünen Wäldern hindurch. Der Weg erscheint uns sehr lang und dann endlich erkennen wir Wasser am Horizont. Wir kommen dem Stausee näher, stoppen aber zuvor an einer auffallend prächtigen Grabstätte.


Nun geht es nur noch wenige Meter weiter und wir können unseren Blick nordwärts über die Wasserfläche schweifen lassen.


An der Staustufe blicken wir hinunter auf den Lauf der Cetina,

die wir zuvor viel breiter 5 km südlich bei Rumin erblickten.

Unsere Fahrt führt uns entlang dem Perucko jezero im mitteldalmatinischen Hinterland nordwärts. Solange es noch nicht die Autocesta A1 bis Split gab, war diese Straße über Gracac-Knin-Sinj-Split eine Hauptverkehrsader für Dalmatienurlauber.
Immer wieder können wir Blicke auf den Perucko jezero richten.




Kurz vor Podosoje halten wir unseren letzten Blick auf den Stausee fest.


Weitere Informationen über die Cetina oder den Perucko jezero wird es im online-Reiseführer geben:
http://www.mein-kroatien.info/Cetina_(Fluss)
http://www.mein-kroatien.info/Perucko_jezero

Nun ist es nicht mehr weit und wir erreichen die Grenze zwischen den Gespanschaften Splitsko zup. (=Mitteldalmatien) und Sibensko-Kninska Zup (=Südteil von Norddalmatien). Wir stoppen an einer Tankstelle um das Panorama von Vrlika festzuhalten,


denn jenseits des Berges liegt dann Norddalmatien und ich werde hiermit den Bericht des ersten Teiles der Tagestour beenden.

Informationen über Mitteldalmatien gibt es im online-Reiseführer: http://www.mein-kroatien.info/Mitteldalmatien

Die Fortsetzung findet Ihr im zweiten Teil: http://www.istrien.info/forum/thema10079.html
 
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